Mitglied inaktiv
hallo anja, lass dich doch bitte nicht runterziehen *einetafelschokoladegegentiefpunktstimmungrueberreich* wie ich bereits aeusserte, haben dich einige der forumsteilnehmerinnen mit der schreiberin verwechselt, die hier kundtat, dass sie sich nach 3 monaten ehe (und 8 jahren beziehung) einem neuen stecher zugewandt hat und nun gerne von ihrem ehemann unterhalt fuer sich haben moechte *hmpf* dann hast du versucht, die wogen zu glaetten, aber mit jedem posting noch ein bisschen mehr oel ins feuer gegossen. auch wenn ich mit sicherheit einige deiner entscheidungen nicht nachvollziehen kann (genau, wie du sicher meine lebenssituation bestimmt nicht wirklich nachahmenswert finden wuerdest), hast du vielleicht auf deine eigene situation bezogen nicht ganz unrecht. wie du sagst, bist du gelernte stukkateurin. mein erster freund war maurer, und durch ihn habe ich viele handwerker kennenlernen koennen. ich weiss, wie die arbeitsbedingungen am bau sind, und die sind nicht gerade ideal fuer frauen (ganz zu schweigen von alleinerziehenden muettern). da koennen hier noch so viele irgendwelche gesetzestexte zitieren, und die rechte der muetter proklamieren, die wirklichkeit sieht nunmal anders aus. teilzeit und flexible arbeitszeiten gibts da nicht. ich vermute, du bist dir schon dessen bewusst, dass du dich beruflich wohl nochmal komplett neu orientieren musst. da du hochschwanger bist, waere fuer dich an arbeitsaufnahme eh nicht zu denken. nutze die zeit einfach, in dich hinein zu horchen, was DU willst, wo du dich beruflich siehst. du hoerst dich noch recht jung an, und ein beruflicher neuanfang sollte eigentlich immer moeglich sein. allerdings solltest du dir auch einige der ratschlaege hier zu herzen nehmen: ein kind wird nicht dadurch automatisch gluecklicher, dass die mutter es 24/7 begluckt. es kommt nicht unbedingt auf die quantitaet der verbrachten zeit als auf die qualitaet an, und wechselnde betreuungspersonen schaden dem kind nicht nur, sondern es profitiert auch davon, dass von jedem, der sich mit ihm beschaeftigt, etwas neues/anderes lernt. ich habe damals, als meine tochter noch kleiner war (sie ist jetzt 6), dass man sich auch in einer mutter-kind-beziehung ueberdruessig werden kann und mal freie zeit vom anderen braucht. genau wie in jeder anderen beziehung. es tat mir (und der kleinen) gut, auch zeit ohne mein kind zu verbringen und die batterien aufzutanken. sei es, dass sie mal einen "kurzurlaub" bei oma und opa verbrachte, oder ich an der arbeit und sie bei der tagesmutter und spaeter im kindergarten. anschliessend hat man sich wieder so richtig aufeinander gefreut und hatte sich auch neuigkeiten zu erzaehlen. von daher solltest du auch den krippenplatz nicht von vornherein verteufeln. dort werden den kindern mit sicherheit moeglichkeiten zur entfaltung haben, die du deiner tochter zuhause nicht bieten kannst. ueberdies wird sie, sobald das geschwisterchen da ist, bei dir gewaltig ins hintertreffen geraten (ein neugeborenes braucht eben viel aufmerksamkeit), und ihre kindheit vielleicht rueckblickend ebenso negativ bewerten, wie du deine eigene ("ploetzlich war da das neue kind, und mutter hat mich einfach nicht mehr beachtet"). von daher wuerde der besuch der krippe mit sicherheit das ganze etwas "puffern" - sie ist jetzt die grosse, die auch schon vieeeeeeeel mehr darf als das baby. lg und alles gute, martina
Schließe mich Martinas Worten an - ne Nacht drüber geschlafen und das Oel im Feuer mal zum verdunsten gebracht muss man das ganze natürlich auch von der anderen Seite sehen. ich habe ja auch von Anfang an gesagt das man IMMER die jeweilige und individuelle Situation sehen MUSS. Wie, Warum etwa so ist wie es ist und grad nicht zu ändern ist und was Job, Beziehung, Geld etc angeht. Ich finde nur wie du einige Äußerungen nicht oK (siehe KiGa)...und ja, ich stehe noch immer dazu das ich sage das wenn man schon so eine beschissene berufliche Situation hat, ÄNDERE ich vorher etwas an meinem Leben ums für weitere Kinder besser zu machen - aber auch da steckt man ja nicht drin...was soll man machen wenn man wieder ss wird, es alles so nicht geplant war...scheiß Situation, miese Bedingungen. Denke auch das Anja ihre große Maus unbedingt in den KiGa bringen sollte, aus deinen o.g. Begründungen, für die Entwicklung der Maus ist das jetzt das allerbeste! Und der Zwerg sollte auch in spätestens 3 Jahren in den KiGa, vielelicht schon eher in einen Krippen-Platz und Anja sollte sich beruflich umorientieren, neue Ausbildung oder Umschulung...was immer ihr auch gefällt. Ich wünsche ihr auf jeden Fall ganz viel Kraft für die nächste Zeit und alles Gute für sie und die Zwerge!
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