Mitglied inaktiv
Also eigentlich bin ich ja schon der Meinung, dass Benjamin und ich eine komplette Familie sind. Und wenn ich mir die Vater-Mutter-Kind Familien in meiner Umgebung anschaue, jedenfalls die, die ich besser kenne. Sorry, da gibt es keine, wo ich tauschen möchte. Aber heute hab ich mal Benjamins Religionsordner durchgeschaut. Da war das Thema Familie dran. Geschichte Max und seine Familie, dazu ein ausmalbild. Max, Papa, Mama und zwei kleine Geschwister. Dann kam Lenas Familie, Ausmalbild Lena Opa, Papa und Mama. Und tja, dann kam dass eigene Bild, wo die Kinder ihre Familie malen sollten. Mal von meinem Atombusen und schwarzen Haaren bis zum Knie abgesehen, irgendwie hat mich diese Bild mit nur 2 Persönchen tief getroffen. Weiß nicht warum, war es Rührung oder Trauer, aber ich hatte Tränen in den Augen. Ich hab noch immer dieses gemalte Bild vor Augen. Ja auch ich hatte ja mal den Traum vom Reihenhaus und Familienvan vor der Tür. Alles gefüllt mit Mann und 2-4 Kindern. Dazu kommt, dass ich nachdem ich, die jahrelang nur weltfremde Männer kennenlernte, die teilweise um die 40 waren, und die Einstellung hatten, erst will ich mein Leben genießen und später irgendwann Kinder haben (wenn mit 40 noch nix, wann bitte ist dann später?). Jedenfalls lernte ich am 1.1. seit langem mal wieder einen Mann kennen, der auch wirklich im Leben steht. Und dazu hat er mic sogar noch äußerlich angesprochen. Tja, wir sind beide momentan auf dem Stand, den Kontakt lieber nicht weiter zu investieren, da er einen 4jährigen Sohn hat, der zu Hälfte bei ihm lebt. Und er wohnt (ja eigentlich nur) 30 KM weit weg. Aber er wird definitiv für immer dort wohnen bleiben, wo sein Sohn lebt, bzw. die Mutter. Und da möchte ich definitiv nicht hin. Weil ich habe hier mein Leben, Benjamin seine Freunde, seine Omas. Ist alles so kompliziert geworden, irgendwie. LG Janka, heute melancholisch
1.1.ist ja auch noch recht frisch...aber wenn´s der denn dann ist, sind 30 km doch echt nichts! würd ich nicht so schwarz sehen. schön, dass dein sohn euch als familie gesehen und gemalt hat!
vor dem "Problem" bin ich auch mal kurzfristig gestanden. Ich wäre nie und nimmer in seine Gegend gezogen auch wenn die nicht weit weg ist. Aber er hat dort ein neues Haus ich hier die Eigentumswohnung. Na ja, er hat eh Schluss gemacht und von daher stellt sich das Problem nicht mehr. Aber ich hatte schon das Gefühl er will natürlich dass mal jem. bei ihm einzieht. Ich würde erstmal abwarten wie es sich entwickelt. Viel ergibt sich auch einfach von selbst. lg max
Das denke ich auch. Lass erstmal etwas Zeit vergehen und schau was wird. Man kennt sich ja auch noch gar nicht richtig und wer weiß ob es klappen würde. Aber 30 Km find ich auch gar nicht schlimm. Da ist man ratzfatz dort.... Lass es auf dich zukommen. LG!
hallo janka, die aufgabenstellung hatte meine kleine neulich auch. sie hat dann ein schönes bild gemalt, anna und mama in prinzessinnenkleidern umringt von vier katzen und an den rand war noch das au pair mädchen gequetscht. das ist annas familie. ich war da nicht unangenehm berührt, sondern eher gerührt, dass das für meine kleine so selbstverständlich zu sein scheint. was deinen bekannten angeht, tut mir das leid, aber es ist verständlich, dass du dich nicht verbiegen willst, nur einem mann zuliebe. früher war es doch so, da haben die frauen alles aufgegeben und sind ihrem scheich hinterhergezogen, und heute ist es oftmals noch genauso. das könnte ich mir für mich selber nie, nie vorstellen. entweder gemeinsamer neustart auf neutralem boden, oder es wird nicht funktionieren. lg martina
Liebe Janka, ich kann nur allzugut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Habe im Moment auch so eine melancholische Phase...:) Laß Dich drücken. Aber ich verstehe irgendwie auch nicht so ganz, warum 30 km ein Grund sein sollten, den Kontakt lieber sein zu lassen...vielleicht siehst Du es im Moment ja tendenziell alles zu schwarz, wenn´s nicht perfekt ist...so ist´s bei mir im Moment aber auch...geht hoffentlich wieder vorbei... LG Heike
Guten Morgen Janka, Ich finde es sehr schade, dass in einer Zeit in der sich die Gesellschaft schon längst in einer anderen Lebensrealität befindet, immer noch diesem antiquierten Bild von Familie gehuldigt wird. Unsere Familie besteht aus Jonah,Mama, Papa, Oma und Opa (väterlicherseits) und der Patentante(meine Freundin) samt Familie. Auch wenn wir nicht unter einem Dach leben, noch nicht mal in einer Stadt, so sind das doch all die Menschen,die er liebt und die ihm nahe stehen. Und wir sind offen dafür, neue Menschen in unsere Herzen und Familie aufzunehmen. Natürlich ist dies auch mit sehr viel Einsatz von allen Beteiligten verbunden, Kompromisse und viel Organisation sind angesagt aber das war früher in den Großfamilien ja auch nicht anders. Liebe Janka, laß Dich nicht durch einen Traum vom wirklichen Leben abbringen. 30 km sind nicht die Welt, wenn es ansonsten keine Hindernisse für Eure Beziehung gibt. In meinem Bekanntenkreis gibt es drei intakte Familien, die je nachdem wie die Arbeit es gerade erfordert, in unterschiedlichen Konstellationen leben und wohnen. Wenn man bereit ist, gewohnte und geliebte Wege zu verlassen, hat man die Chance sich auf neuen Traumstrassen wiederzufinden. In diesem Sinne wünsche ich Dir und allen AE einen wunderschönen Freitag. Eure Karo mit Jonah
Die letzten 10 Beiträge
- Vater will keinen Kontakt
- Plötzlich teilzeit allein mit 2 jungs
- Trennung vom Kindsvater
- Hilfe - Scheidung, neuer Job, neue Wohnung, neue Kita
- Wunsch nach papa
- Änderung der Umgangstage
- Umzug zu neuer Partnerin ohne Kinder
- Umzug mit Kind
- Mein narzistischer Ex treibt mich noch in den Wahnsinn
- Alleinerziehend und mit Kindern auf‘s Schiff