Alleinerziehend, na und?

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Dringend !!!!

Thema: Dringend !!!!

mein Ex Mann sieht seinen Sohn ( fast 7 Jahre alt ) ca. 3-4 mal im Jahr. Aber auch nur wenn der Junge bei seinen Großeltern ist ( die Eltern meines Ex Manns ). Von alleine kümmert er sich nicht !!! Jetzt hat er eine neue freundin die ebenfalls ein Kind in dem Alter hat. Die drei fahren jetzt in den Herbstferien eine Woche in den Urlaub. Er möchte seinen Sohn jetzt natürlich auch gerne mitnehmen. Das paßt mir allerdings überhaupt nicht. 1. kenne ich die Freundin gar nicht und 2. kümmert er sich das ganze jahr nicht um den kurzen !!!! Kann ich den Urlaub verbieten oder muß ich den Jungen mitfahren lassen wenn der Vater daruaf besteht ?

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 13:41



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Was will denn der Junge? Würde er gern mitfahren?

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:01



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Ich denke schon das er erstmal ja sagen würde. aber wenn er dann im Urlaub ist, denke ich schon das Probleme auftreten würden. mein Exmann und ich haben nicht gerade ein gutes verhältnis , von daher kann ich ihm schlecht das Vertrauen entgegenbringen das in dieser Sache nötig wäre.

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:25



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was hast du für Bedenken? Behandelt er ihn schlecht? Sorgt er nicht gut für ihn? Oder ist es nur weil du kein gutes Verhältnis zu ihm hast? Viell. bessert sich so der Kontakt zu deinem Sohn wieder? Wenn sie nicht gerade 100e km weit weg fahren würde ich ihn fahren lassen (wenn er will). lg max

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:27



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Und wie sieht es rechtlich aus ? Muß ich ihn fahren lassen wenn er darauf besteht ? Auch wenn er sich nicht regelmäßig, bzw. fast gar nicht um ihn kümmert ?

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:30



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frag doch am Jugendamt nach, die können dir das sicher genau sagen. Ich hab keine Ahnung. Aber allein schon die Grundstimmung find ich nicht gut. Muss ich ihn fahren lassen. Freu dich doch dass er Zeit mit seinem Papa hat, besser spät als nie. lg max

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:38



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Hallo! Also ich kann deine Bedenken schon verstehen ich hätte auch kein gutes Gefühl wenn mein Ex die Kinder mit einemmal mitnehmen wollen würde obwohl er sich sonst kaum kümmert.Aber ich würde es,denke ich,erlauben wenn die Kinder gerne fahren würden.Außerdem könnte ich es auch gar nicht verbieten weil wir noch das gemeinsame Sorgerecht haben.Und dann darf der Vater das Kind meines Wissens bedenkenlos mit in den Urlaub nehmen. Gruß LoveMum

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 14:52



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Hi, wenn er sich 3-4 x im Jahr kümmert, würde ich das noch nichtmal in Betracht ziehen. Was soll denn das ? Er soll sich erstmal regelmäßig kümmern, Vertrauen aufbauen und dann vielleicht. Ich finde diese ganze ach, lass ihn doch und er braucht doch einen Vater, usw. alles gelaber, die sollen sich erstmal rodentlich kümmern. Und wenn dann Probleme auftauchen, dann heisst es wieder, na ja so wichtig ist der Vater nun auch nicht. Ich würde meinen Sohn niemlas auf so einer Basis mitgeben. Ich müsste mich dabei gut fühlen und das tust Du nicht, also lass es. D.

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 18:39



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Also, so auf anhieb würde ich mein Kind wohl auch nicht mitfahren lassen. Aber bis zu den Herbstferien ist es ja noch ein bischen hin, daher würde ich einfach mal den Kindesvater mit seiner neuen Freundin zum Kaffee einladen, um eine Aussprache stattfinden zu lassen. Dabei müssen die eigenen Probleme die Du mit dem Mann hattest außen vor bleiben, denn es soll NUR um das Kind gehen. Du kannst die neue Freundin kennenlernen und dir ein Bild machen. Dann solltet Ihr euch um das Umgangsrecht gedanken machen, es kann nicht sein, das er sich die ganzen Jahre ?wie lange seid Ihr getrennt? nicht wirklich um seinen sohn gekümmert hat und nun aufeinmal mit ihm in den Urlaub fahren möchte. Ihr solltet eine vernünftige Regelung für die Zukunft finden, regelmäßige Wochenendbesuche des Kindes beim Papa oder Tagesausflüge. Das Kind braucht den Vater ja in gewisser Weise auch, außerdem ist es nicht nur die Pflicht des Vaters unterhalt zu zahlen sondern auch das Umgangsrecht wahrzunehmen. Da dein Sohn bereits 7 Jahre alt ist, würde ich ihn fragen, was er möchte. Vielleicht will er ja gar nicht mitfahren, dann ist dein Problem geklärt, wenn er aber doch möchte, solltet ihr unbedingt vereinbaren, das er vor dem Urlaub 1-2 Wochenenden bei dem Vater verbringt, denn auch er muss den Vater ja erstmal neu kennenlernen und die Freundin des Vaters erst recht, genauso wie das andere Kind, sollte es da schon Probleme geben, kann man das ganze immer noch abblasen und aufs nächste jahr verschieben, soweit bis dahin ein vernünftiger Kontakt zwischen Vater und Kind aufgebaut ist. Es ist halt an der Zeit, wo man die Interessen des Kindes in den Vordergrund stellen sollte. Und rein rechtlich, kommt drauf an, wer das zu entscheiden hat, sollte der Vater einen Anwalt nehmen um sein Recht einzuklagen, dann liegt es an dem Familienrichter, wie der das sieht und auch das Kind befragt. Eine Bekannte wollte nicht, das ihre Tochter von dem Vater tageweise mitgenommen wird, da das Kind (zu dem Zeitpunkt knapp 2 Jahre) den ganzen Tag die gleiche Windel umhatte, völlig dürchnässt nachhause kam und solche Geschichten. Dem Richter war das egal, sie musste ihre Tochter weiterhin mitgeben. Aber wie gesagt, das liegt an dem Richter.

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 20:54



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Tach leutz, kürzlich fragte die KM meines 4. Kindes über die Oma an, ob ich ''Lust hätte'', mein 4. Kind auf eine Reise mit meinen anderen Kindern in den Herbstferien mitzunehmen. Ich mußte leider ablehnen, weil ich mein 4. Kind kaum kenne und die Km einen regelmäßigen Umgang von mehr als 1x halbjährlich ablehnt. Außerdem geht die Reise in ein visumpflichtiges Land. Zudem habe ich kein Sorgerecht für das Kind. Das Risiko, daß da irgendwelche Ein- oder Ausreiseprobleme mit irgenwelchen längeren Aufenthalten auftauchen, ist mir zu groß. Greets Gügi

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 22:50



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wenn sich der vater so unregelmässig um seinen sohn kümmert würde ich es nicht machen... ich denke, da müsste erstmal ein regelmässiger umgang her ... sodass dass kind erstmal "papa tanken" kann ... und dann gleich mit der neuen und kind ... nein, würde ich nicht machen. da würde ich ihm ein verlängertes wochenende vorschlagen, indem er sich intensiv um seinen sohn kümmert. salsa

Mitglied inaktiv - 26.09.2005, 20:42



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Vater hat neue Freundin mit Kind, sie wollen in Urlaub fahren. Mensch es wäre doch schön, wenn sie noch einen Spielgefährten für das Kind hätten. Ach ja, der Vater hat ja noch einen Sohn, der ist auch so alt,das passt gut, den können sie ja noch mitnehmen, da haben sie dann mal ihre Ruhe, wenn die beiden miteinander spielen. Könnten das vielleicht die Gedankengänge deines Ex-Mannes sein? Das ging mir grad so durch den Kopf. Wenn das der Grund ist, wird er sich nach dem Urlaub genauso wenig kümmern, und ich würde dem Jungen die Enttäuschung ersparen und ihn nicht mitfahren lassen.

Mitglied inaktiv - 27.09.2005, 06:18



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Hallo ghostrider, was wäre an so einem Motiv denn verwerflich? Es könnte auch den Einstieg liefern für zukünftig besseres Kümmern des Vaters. So aber signalisiert eine Ablehnung der 'Gegenseite': aha, hier herrscht umgangsscheele Einstellung, dann lassen wir lieber solche Angebote. Es ist immer schwierig, in solchen Situationen 'richtig' zu reagieren. Man/frau sollte auch bedenken, daß solche Chancen Gelegenheit zu Verbesserung bieten. Manch' neue Freundin hat auch schon mal einen umgangsfaulen Vater wieder auf Trab gebracht. Jedenfalls ist so ein Angebot eigentlich keine Gelegenheit, Beklagtes zu zementieren und fortzusetzen. MfG Richie

Mitglied inaktiv - 27.09.2005, 07:57



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Das ist sicherlich richtig und mag in manchen Fällen sicher so ablaufen. Aber bedenke: das alles spielt sich auf der Seele des Kindes ab, und wie oft will man das ausprobieren?

Mitglied inaktiv - 27.09.2005, 08:04



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Hallo ghostrider, auch das kommt drauf an. Kinder signalisieren meist, ob sie ''Lust auf mehr'' haben, sie spüren aber auch das Echo auf diese Signale und können durchaus anhanddessen ihre Erwartungen wieder dämpfen. Sicher, da muß man/frau ihnen auch helfen und ihre Kräfte, Enttäuschungen zu überstehen, stärken. Meine bei mir lebenden Zwillinge hatten in der Grundschule eine Klassenkameradin (alleinerzogen), die einen Narren an meinen Kindern gefressen hatte. Sie wollte sich auch immer wieder mit den Zwillis treffen/hier besuchen, die wollten aber eher nicht, weil sie die Neigung hatte, die Zwillis bei Spielen etc. gegeneinander auszuspielen und Zweierbündnisse gegen die Dritte zu schmieden. Ich hatte sogar einen noch friedlichen Disput deswegen mit der Mutter, die die Auffassung vertrat, man m ü s s e doch die Freundschaft pflegen, obwohl sie von dem Kritikpunkt meiner Kinder wußte. Ich sagte ihr dann, daß es doch jedem freistünde, seine Freundschaften nach eigener Vorliebe zu gestalten und daß es da keine verpflichtenden Forderungen geben können. Sicher war das für dieses Einzelkind eine traurige/schmerzliche Erfahrung, zumal ich mich mit ihr sehr gut verstand, weil sie wohl spürte, daß ich eine Antenne für ihre (latente) 'Trauer' wegen ihres abwesenden, von der Mutter ausgegrenzten Vaters hatte - wir haben nie darüber gesprochen. Noch heute kommt sie, wenn ich meine Kinder an der Schule abhole, auf mich zu und spricht mit mir, erzählt mir ihr Neustes. Wir können den Kindern nur Brücken bauen und ihnen ein Vertrauen in ihre eigenen Kräfte vermitteln, leben können wir nicht für sie. MfG Richie

Mitglied inaktiv - 27.09.2005, 08:33



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genau der verdacht kam mir auch ... und meiner kleinen ist es so ergangen .... blödes spiel salsa

Mitglied inaktiv - 27.09.2005, 09:19



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So änlich ergings mir auch letztes Jahr! Ich würde meine Entscheidung abhängig machen von 1. ob dein Sohn es möchte! 2. Wo es hin geht - kanarische Inseln, Ägypten oder Holland... - je nach Entfernung kann man sein Kind nämlich dann abholen, wenn mal was richtig schlecht laufen sollte. 3. Abmachung mit Vater (+Kind), dass dein Sohn jederzeit Kontakt zu dir aufnehmen kann. Dass du die Freundin des Ex nicht kennst - vielleicht kannst du ja ein Kennenlernen hinkriegen. Wenn nicht - ich habe mir sagen lassen, dass man da kein Recht drauf hat. Schließlich ist der Verantwortliche ja der Vater. Eine Woche halte ich für einen fast Siebenjährigen für überschaubar. Meine Tochter war letztes Jahr 4 1/2, es sollte für drei Wochen auf die Kanaren gehen, auch mit Freundin, die ich nicht kannte (Kennenlernen wurde auch rigoros abgelehnt). Mir ging es ausgesprochen schlecht damit, ich habe mich lange mit diesem Thema auseinander setzen müssen. Sie sieht ihren Vater zwar viel häufiger als dein Sohn den seinen, aber sie war bis dato noch nie länger als 2 Tage hintereinander bei ihm gewesen.Hinzu kamen noch problematische psychische Verfassung von Vater und Freundin. Mir waren zudem drei Wochen fürs erste Mal wegfahren echt zu lang. Letztendlich hat sich das Ganze in Luft aufgelöst: Freundin wollte unbedingt 3 Wochen, war sauer, dass ich mich nur auf 10 Tage einließ, flog schließlich alleine und mein Ex blieb mangels Finanzen 10 Tage mit unserer Tochter Zuhause. Von mir aus wars die richtige Entscheidung und auch für meine Tochter war das okay. Diese 10 Tage waren auch echt das Limit, sie sagte mir danach, das sei schon lang gewesen. Dein Sohn ist älter, er fährt nur eine Woche und wenn er Lust dazu hat, würde ich ihn das machen lassen. Er hat nur einen Vater, schade genug, dass er ihn so selten sieht - und er wird sich schon seine eigene Meinung zum Urlaub bilden (falls er wirklich nur als Gespiele des anderen Kindes und zur Entlastung des erwachsenen Paares dienen soll...wie jemand anders geschrieben hat). Lieben Gruß, Harriet

Mitglied inaktiv - 29.09.2005, 16:48