Mitglied inaktiv
ich will ja die euphorie nicht bremsen und selbstverständlich wünsche ich den beiden mamas nur das beste ( martina weiß, was jetzt kommt...) aber gibt es niemanden, der eine singleschwangerschaft und -elternschaft etwas kritisch sieht??? ich meine, ist es optimal für ein kind, von vornherein in einer einelternfamilie aufzuwachsen??? ich hoffe, ich setze mich jetzt nicht in die nesseln...finde das aber im angesicht der ereignisse doch diskussionswürdig...
Also ich denke da es für den Bestand einer Partnerschaft keine Garantie gibt, weiß man so zumindest worauf man sich einlässt. Gerade wenn man schon alleinerziehend ist und so ein weiteres Kind bekommt. Grüßle, Tinsche
wenn das so einfach ginge würd ich gerne noch ein 2.kind :) aber dafür braucht man ja immer nen mann und den hab ich nich aber wenn das so einfach wäre AE und ss werden ich würd auch wollen
Hallo vallie, nein, du bist nicht die Einzige. Sehe das auch ein bisschen kritisch. Wobei ich auch der Meinung bin, das man keinen Mann dazu (ausser für die Befruchtung *g*) braucht. Für die ehemalige Tagesmutter meiner Tochter war immer klar, das sie noch ein zweites Kind möchte - das es nun von ihrem Ex ist, ist natürlich für sie optimal - aber sie hätte sich auch einen anderen Mann als "Samenspender" genommen. Kann man so und so sehen. Wenn man es so sieht kann frau irgendwie immer an ein Kind kommen - wenn der Kinderwunsch so stark ist. Was mich interessieren würde ist, wie sich die Männer dabei fühlen?? Gibt es Männer die eine Frau wissentlich schwängern, um dann nichts mehr damit zu tun zu haben nur weil die Frau sich ein Kind wünscht??? Was ist, wenn der Vater auch vatergefühle entwickelt und sich kümmern will??? Schickt frau ihn dann weg?? Was sagt man dem Kind später, wenn es nach seiner Herkunft fragt??? Das ist jetzt nicht negativ oder abwertend gemeint, aber die Fragen kamen bei mir grad so auf als ich das las... LG Bianca
Was sagst du einem geplanten Wunschkind, wenn es fragt warum es keinen Papa gibt bzw. warum dieser sich nicht kümmert? DIe Situation ist doch im grunde die gleiche oder nicht?
Du hast recht, Tinsche. Das ist mir aufgefallen, als ich schon abgeschickt hatte, das das mit der Herkunft unrelevant ist - muss meiner Tochter schliesslich auch erklären wo ich Vater ist und ich habe 4 Jahre mit dem gehampelt... LG Bianca
Hallo Bianca :o) wollte mal auf Deine Fragen eingehen Kann man so und so sehen. Wenn man es so sieht kann frau irgendwie immer an ein Kind kommen - wenn der Kinderwunsch so stark ist. Was mich interessieren würde ist, wie sich die Männer dabei fühlen?? - Kann ich schlecht sagen, bin ja doch eher in der weiblichen Sparte ansessig ;o))) Gibt es Männer die eine Frau wissentlich schwängern, um dann nichts mehr damit zu tun zu haben nur weil die Frau sich ein Kind wünscht??? - Ja, der Vater meiner beiden Töchter! Er will ja auch keinen Kontakt mehr haben - trotz der wissentlichen Schwängerung damals! Was ist, wenn der Vater auch vatergefühle entwickelt und sich kümmern will??? Schickt frau ihn dann weg?? - Ich persönlich würde das verneinen. Denn Es gehören ja auch immerhin zwei dazu, ein Kind zu machen. Sollte der Mann also wirklich Vater sein wollen, sollte frau ihm das zugestehen. Allerdings sollte er sich auch im Klaren sein, daß er diesen "Job" dann auch eine ganze Weile machen sollte und nicht mal so dann wieder so und letztlich nicht mehr! LG, Prinz(essin)
Ich denke nicht, dass du dich damit in die Nesseln setzt! Sicher ist es ein zweischneidiges Thema! Eine komplette Familie mit beiden Elternteilen würde ich persönlich auch optimaler finden, WENN die Familie intakt ist. Ich selbst kann mir nicht vorstellen, ganz von vornherein und geplant AE ein Kind zu bekommen, aber ob es in ein paar Jahren nicht vielleicht anders aussieht, kann ich nicht sagen! Wenn sich nun nicht DER RICHTIGE findet und frau gerne noch ein Kind haben will und alles andere passt... warum nicht?
Hey, Vallie... jetzt komm ich gar nicht mehr vom PC weg hier...was soll denn das...muß doch auch noch bei ilove nachsehen.... :o)) Ich finds schön, dass Du "einzige" geschrieben hast und nicht "die einzigste" waaa...des geht gar nicht. Dieses Posting nutzte ich jetzt nur dazu, das festzustellen : ) Und: wenn die Einelternfamilie paßt, wovon ich jetzt hier bei den beiden ausgehe, find ichs okay. Auch bei mir läufts super, viel besser als ich mir je vorstellen konnte! Liebe Grüße an Dich, *rüberwink nach München* Ulli
Huhu! Erstmal Glückwunsch an die werdenen Mami´s! Ich denke es kommt drauf an. Ein glücklicher AE ist besser als unglückliche Familie. Es gibt ja doch einige, die nur wegen Kind/ern zusammenbleiben- nee, dann lieber gleich AE. Ich würd das noch etwas ausführlicher schreiben, aber ich grad, das ich die Jungs (hab heut noch einen extra) abholen muss. Liebe Grüße Becky
da ich mittlerweile nicht mehr an Partnerschaften glaube (jedenfalls längere) finde ich es generell schon ok. Schöner wärs halt, wenn man wüsste, daß der KV sich auch kümmern täte und zwar regelmässig ohne Streit und Vorhaltungen. Ausserdem hätte die Konstellation auch Vorzüge, daß man als Mama auch mal *frei* hätte. für mich persönlich würde es nicht in Frage kommen.... annika
Ob es für das Kind optimal ist von vornherein in einer Ein-Eltern-Familie aufzuwachsen? Ich denke es ist optimaler, wenn von anfang an kein Vater das ist, als wenn die Eltern sich trennen, wenn das Kind schon größer ist und die Trennung bewußt miterleben und verarbeiten muss. Ich denke, jede muss für sich entscheiden, ob sie ein Kind ohne Mann verantworten kann und will. Ein absolutes No-No-Go wäre für mich nur, einen Mann zum ungewollten Vater zu machen und danach noch mit Unterhaltsanspruchen hinter ihm her zu rennen. Wie stehen denn die Männer hier im Forum zu dem Thema? Sally
ist ein glücklicher ae besser als ein unglücklicher nichtae, ich habe mich vor ein paar jahren zu ersterem entschieden und auch mit der herkunftserklärung habe ich kein problem. damals war ich auch der meinung, daß ein kind nicht unbedingt einen vater braucht, aber je älter mein abkömmling wird und ich nun auch ein kind mit vater habe, habe ich meine ansicht revidiert. und: ich kenne keine ae, die nicht auf der pirsch nach mr right wäre.... nur mal so hineingeworfen...
Hmm, nö, eigentlich nicht. Bin ja auch AE-Mami mit drei Monstern und war bisher immer alleine, weil beide Herren Papa der Meinung waren, daß sie doch lieber nicht Papa sein wollen. Bitte, dann eben nicht! Und bevor ich dann - nur um einen Partner zu haben und eventuell nicht bei "den Nachbarn" ins Gerede u kommen - eine kaputte Beziehung am Leben erhalte, lasse ich es lieber und lebe munter mit meinen dreien vor uns hin. GlG, Prinz(essin) auch gratulierend und definitiv unschwanger seind und bleibend :o))))
Oh, ich glaube ich habe das Thema falsch verstanden *schäm* Also, ich finde Eineltern Familien in jedem Fall besser. Ausser es ist eine wirklich intakte Beziehung. Ich habe mich damals ja auch von vornherein für das Kind OHNE Vater entschieden und bereue das nicht - im Gegenteil - mit DIESEM Mann hätte es keinen Sinn gemacht. Ich dachte bei dem posting ginge es darum, wie frau an ein Kind kommt - ohne zukünftigen Partner... Also geplant schwanger zu werden und dabei zu wissen, das der Mann nicht dazu gehören soll/wird. Habe ich das jetzt richtig erklärt?? *kopfkratz* LG Bianca
Klar freue ich mich auch für die beiden Mamas, aber etwas überrascht war ich doch auch...gerade wenn man weiß, was alleinerziehend heißt... Vor allem, wenn ich mich frage, was ich meinem Kind irgendwann mal sage, wenn dieses Thema aufkommt...klar kümmern sich manche Väter später auch nicht mehr, aber wenn das von Anfang an klar ist und auch z.T. gewollt ist ("ganz recht") bin ich da auch schon fast etwas traurig für die Kinder... Ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich schon sehr froh bin, daß sich der Papa meiner Kleinen um sie kümmert und auch seine Eltern ihr als Oma und Opa immer zur Seite stehen werden, auch wenn unsere Partnerschaft nicht mehr besteht. Klar möchte ich auch irgendwann noch ein 2.Kind haben, aber ob unter diesen Umständen...weiß ich nicht...wenn die innere Uhr tickt...ändert sich das vielleicht auch bei mir und im Moment bin ich auch bzgl. Partnerschaft eher nüchtern...Auch meine beste Freundin hat schon mal solche Andeutungen gemacht - sie ist finanziell gut abgesichert und wäre auf keine Unterstützung angewiesen - bevor die letzte Beziehung auseinander ging, aber auch da wäre der Mann dann doch für das Kind da, da er sehr verantwortungsbewußt ist... Ich denke, daß böse Zungen sogar eine gute Portion Egoismus unterstellen werden...wenn´s gewollt ist, wobei bei einer OP seitens des Mannes rechnet man ja eher nicht mit einer SS und da finde ich es schon schön, sich für dieses Leben zu entscheiden. LG Heike
Hallo, ich kann Deine Skepsis verstehen. Das Beste, was einem Kind passieren kann, ist nach wie vor mit Mama und Papa aufzuwachsen, nur, wo gibt es das heute noch? Das sind doch heute eher die Ausnahmen. Ich habe schon zwei Kinder, 9 und 12, ihr Vater ging, als der Kleine 8 Monate alt war, wegen einer anderen Frau. Die klassische Situation. Ich habe sie mir damals nicht ausgesucht, bin einfach reingewachsen. Seitdem bin ich alleinerziehend. Und inzwischen gefällt es mir. Wenn ich sehe, mit welchen Problemen sich meine Freundinnen in ihren Ehen rumschlagen, nee, das brauche ich nicht. Ich war immer berufstätig, angestellt, habe mein Büro zuhause. Wenn einer Windpocken hatte, habe ich an dem Tag nicht gearbeitet, sondern mich zu ihm aufs Wohnzimmersofa gelegt. Ich habe großes Glück, diesen Job zu haben, das weiß ich. Natürlich war es trotzdem stressig. Die Stunden musste ich ja nacharbeiten, an den folgenden Tagen, oft bis nachts. Aber die letzten 12 Jahre waren die schönsten meines Lebens. Ich möchte keinen Tag missen. Und das Wichtigste: meine Kinder sind gelungen. Du kannst die beiden gerne fragen, wie sie sich entscheiden würden, wenn sie die Wahl hätten: Ein schönes Leben nur mit Mama oder gar nicht auf der Welt sein. Was würden sie wohl wählen?? LG Lecopa
und das denke ich auch! Und wenn verheiratete heute zwei und mehr Kinder haben ist das völlig okay. Dann kommt der große Knall, cheidung, vielelicht noch ein Mann, der den Unterhalt für die Kinder nicht zahlt, also ebenfalls eine "neue" AE-Familie (nicht auf den Unterhalt beziehen!!) Und wenn jetzt eine Frau vielleicht schon ein Kind hat und sich von ganzem Herzen ein Zweites wünscht, warum dann nicht? Meine Bekannte hat es so gemacht. Gut, ich muß auch sagen, daß ich persönlich nicht mit einem Mann ins Bett gehen würde um schwanger zu werden und ihn danach "zu entsorgen". Aber zu sagen, daß einenm Kinder leid tun können, die in eine bereits bestehende AE-Familie geboren werden, das finde ich total falsch! LG, PRinz(essin)
hi, glückwunsch den damen, von vornerein ohne vater die schwangerschaft zu planen fänd ich asi; dazu zu stehen, wenn es denn passiert hingegen bewundernswert; sowohl bei damen und herren. kleine anmerkung aber noch hierzu: >Das Beste, was einem Kind passieren kann, ist nach wie vor mit Mama und Papa aufzuwachsen, nur, wo gibt es das heute noch? Das sind doch heute eher die Ausnahmen. mythos. allein erziehen ist nach wie vor mit abstand die ausnahme. von 100 unter 18jährigen kindern wachsen 79 in einer ehe (weit überwiegend der leiblichen eltern) 17,3 bei getrennten/unverheirateten müttern 3,7 bei getrennten/unverheirateten vätern auf. relativ gleichverteilt in den altersgruppen 0-18. alte brd mehr ehepaare, neue bl mehr ae. quelle: mikrozensus 2003, greetz, nachtigall
hallo vallie, darüber haben wir uns ja schon unterhalten, und ich bin mir auch sicher, dass da irgendwann momente kommen werden, in denen ich das kind dahin zurück stopfen möchte, wo es hergekommen ist. aber: was ist ideal, was nicht? ich denke, ein richtig oder falsch gibt es in dieser situation nie, sondern man trifft eine entscheidung und lebt dann damit. du weisst ja, dass ich vor 4 jahren bereits einen ss-abbruch hatte. darüber habe ich ja schon mehrfach im forum geschrieben. damals war das für mich die einzig richtige entscheidung, die ich weniger mit dem kopf sondern eher aus dem bauch raus getroffen hatte. ich bin mir ziemlich sicher, dass es auf arbeit nicht einfach werden wird - dort werde ich es erst mal nicht sagen, bis ich mich mit anwalt und betriebsrat beraten hab, ich hab dir die problematik ja geschildert. allerdings bin ich gestern die halbe nacht wach gewesen und mehrmals aufs klo gerannt, es fängt also schon früh an. insofern wäre es ja ideal, den nachtarbeitsplatz weiter zu behalten. *gg* erst hab ich ja auch an abbruch gedacht, aber als der test dann positiv war, hätte ich das nicht mehr übers herz gebracht. irgendwie ist das auch wieder eine bauchentscheidung gewesen. ach vallie, das wird schon schiefgehen, ich blicke recht zuversichtlich in die zukunft. liebe grüsse, martina
Fakt ist, würden alle auf die perfekte Beziehung, den perfekten Zeitpunkt warten, gäbe es entsetzlich wenig Kinder. Vielleicht ist eine entspannte liebende Partnerschaft die beste Ausgangsbasis für ein Baby. Aber wieviele gibt es davon??? Die meisten "kompletten" Familien , die ich kenne, da herrscht eine Stimmung, eine angespannte Atmosphäre, ja da finde ich eine entspannte Einelternfamilie besser. Was ich skeptisch sehe, ist der finanzielle Aspekt. Wer hat schon soviel Geld, Arbeitsmäßig zurückzutreten und gleichzeitig für eine weitere Person zu sorgen. Unter diesen Umständen hätte ich als AE schon 3 Kinder. Meine Umstände sind aber so, dass ich gerade genug verdiene, um für mich und Benjamin gut zu sorgen. Und ein Baby bewusst ansetzen, um dann auf Kosten anderer zu leben das sehe ich kritisch, bzw. finde es nicht in Ordnung. LG Janka, frisch verliebt, aber trotzdem bisher nicht unglücklich als Einelternfamilie
Als AE noch ein Kind zu bekommen heißt ja auch nicht gleich, keinen Job zu haben. Aber ich denke auch, frau sollte das Finanzielle im Auge behalten! LG, Prinz(essin)
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