Mitglied inaktiv
Hallo! Mal wieder frage ich in diesem Forum um Rat und bitte um Hilfe. Mein Freund, der seine Kinder 2,5 Tage die Woche hat (bisher hatte),steht mal wieder vor der großen Frage was zu tun ist. Nicht nur, dass er seiner Tochter nicht einmal zum Geburtstag gratulieren durfte (wohnen 800m auseinander. Jetzt beschneidet die Kindsmutter den Umgang, hat das Jugendamt informiert, weil mein Freund nicht einwilligt. Mit dem Mitarbeiter des Jugendamtes ist nicht unbedingt gut Kirschen essen. Für ihn ist diese Art der Lösung mit den Kindern generell gewöhnungsbedürftig. Die Regelung wurde (vorläufig?) über das Gericht beschlossen. Was kann ein Vater überhaupt tun? Das Jugendamt sagt, er solle Größe zeigen und den Wunsch der Kindsmutter entsprechen. Das bedeutet Minderung des Umgangs und maßgebliche Veränderung. Über Antworten würde ich mich sehr freuen! Mirakel
Hi, sorry aber wie ist es jetzt ? Jedes Wochenende ?? Und wie soll es sein, von Seiten der Mutter ?? Ich erkenne das aus dem Posting nicht so klar. Danke D.
Hallo Dani! Das Gericht hatte entschieden, dass er die Kinder Donnerstags bis Samstags hat,die Mutter dann den Rest. Nun will sie im 14tägigen Rhythmus Freitags bis Samstag und Freitags bis Sonntag. Definitiv weniger. Und der Samstag, der jetzt ansteht, wird sie sich, weil sie das Einverständnis nicht vom KV hat, einfach nehmen wie sie es ausdrückt. Die Angst liegt nahe,dass sie sich immer mehr nimmt. Mirakel Danke für Deine Antwort!
Wenn das Gericht entschieden hat, daß die Kinder von Donnerstag bis Sonntag beim Vater sind, dann kann sie diese Verinabrung nicht einseitig "aufkündigen". Wenn Dein Mann es möchte, kann er einen Anwalt einschalten und auf Einhaltung der Vereinbarung klagen. Aaaaber: Ich kann die Mutter ein Stück weit verstehen. Die Wochenenden hat immer der Vater die Kinder, da bleibt für sie ja nur noch der Alltag. Stell Dir mal vor, sie kann an keinem einzigen Tag mal mit den Kindern morgens im Bett kuscheln und dann gemütlich frühstücken. Sie kann kein einziges Mal abends ein Auge zudrücken und mit den Kindern noch vor einer schönen DVD Popcorn essen und kuscheln, weil immer am nächsten Tag Schule ist. Daß sie das nicht toll findet, kann ich nachvollziehen. Ich persönlich würde an der Stelle Deines Mannes versuchen, einen Kompromiss zu finden. Notfalls mit einem Mediator. Wenn er das Gefühl hat, daß die Leute vom JA nicht objektiv sind, kann er sich an private Mediatoren (das sind oft Juristen oder Sozialtherapeuten, die sich weitergebildet haben, aber das kostet was) oder an Vereine wenden, die sowas anbieten. Meines Wissens haben z.B. Caritas oder AWO sowas im Programm. Ich hoffe für Euch und für die Kinder, daß sich eine Lösung finden läßt, sie von allen getragen werden kann. Gruß, Elisabeth.
Hallo Elisabeth! Danke für die nette Antwort. Wenn es nach mir ginge...ich bin auch Mutter von zwei Kindern...ich würde die Wochenenden auch irgendwie im Wechsel vorschlagen. Die Mutter hat die Kinder von Samstag 18.00Uhr bis Donnerstag. Also den gesamten Sonntag. Die Regelung galt schon, sogar einen Werktag länger beim Vater, bevor die 2 zu Gericht zogen. Also damals in ihrem Einverständnis. Es wirkt alles nur so einseitig und der Vater hat eben Sorge um sein Umgangsrecht.Danke. Mirakel
wie geht das den jede Woche von Do-SA bei 800km entfernung? Ich find jede Woche 1600km (also hin und zurück) echt zuviel für Kinder. Denke da wäre schon ein 14 Tage rhytmus echt angebrachter.ausserdem frag ich mich wie das mit Schule oder Kiga klappen soll?Wird Freitags dann blau gemacht? gruss Chrissie
hallo aprilscherz, du hast das falsch gelesen, lach. mirakel schrieb, die wohnen 800 m auseinander *pfeif* *kicher* lg martina
Wenn es vom Gericht beschlossen wuerde, kann er wahrscheinlich nicht mehr machen. Ausser sich vom Anwalt beraten lassen, ob sich weitere Schritte lohnen. Aber wahrscheinlich hat er bessere Karten, wenn er Verstaendnis fuer die Meinung der Mutter zeigt und versucht, gut mit ihr auszukommen. Vielleicht ist sie dann eher zu Kompromissen bereit. LG Berit
moin, welche sachlichen gründe trägt sie denn für denn veränderungswunsch vor? und vor allen dingen, welche meinung haben denn die wie alten kinder? wenn keine gewichtigen gründe dafür sprechen (hier muß man allerdings gnadenlos ehrlich zu sich selber sein), die eine änderung erwägbar machen, dann würde ich vorschlagen: 1. den umgangsbeschluss mit einer zwangsgeldandrohung bewehren zu lassen, grund ist ja gegeben, 2. das ja freundlich darauf hinzuweisen, dass eine regelung besteht und die größe eines menschen von veranlagung, ernährung und schwerkraft aufs bereits sichtbare beschränkt ist. greetz, nachtigall
Ganz klar, die Mutter will eine Änderung von gemeinsamer Betreuung/Erziehung, zur Allein-Herrschaft. Zar hat dein Freund dann immer noch (vorläufig) ein ansehnliches Umgangsrecht, verglichen mit anderen Vätern, allerding bei einer solchen Wohnnähe kann man mehr daraus machen (so beide Seiten es wollen). Ich weiss nicht, ob ein harter Konfliktkurs gegen die Mutter ein gutes Ergebnis für das Kind bringen würde. Da würde ich eher versuchen, im persönlichen Gespräch mehr heraus zu bekommen, was sie dazu bringt, die Regelung nun zu sprengen. Das Verhältnis zwishcen Vater und Kind wird aber auch bei weniger Umgang nicht wirklich leiden. Ich habe deutlich weniger Umgang (wohnen dazu zu weit auseinander, aber zwischen meinem 7-jährigen Sohn und mir gibt es keinerlei entfremdung oder was auch immer... Manchmal könnte die Kommunikationm ziwschen Mutter und mir besser sein, das aber nicht wegen Streit, sondern eher deshalb, weil sie manchmal etwas für nicht erwähnenswert hält, was mich aber interessieren würde.... naja, ist aber nicht so schlimm, da Junior zunehmend erzählfreudiger wird und ich mich auch wesentlich lieber mit ihm unterhalte ;o)
...aber moralisch finde es echt schrecklich, dass ein Mann von vorn herein die schlechteren Karten hat.Quasi per Definition. Es könnte doch alles so weitergehen! Ein Dank aber nochmals... Mirakel
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