Mitglied inaktiv
seit geburt? wie ist es bei euch mit der loslösung, wer hilft euch dabei? omas zb.? wir sind jetzt im kiga, meine tocher ist 2 jahre und ich denke, bei uns ist es eine erscherte loslösung. ich habe die erziehrin schon über die besonderheit unserer situation informiert, aber irgendwie scheint sie das nicht so zu interessieren. klar, kinder sind verschieden, aber villeicht gibt es ja eine mutter, der es so ähnlich geht wie bei uns, wenn ja, bitte melden und wenn möglich, tipps für uns? das wäre super, danke und lg.
Hi Du, Du weißt ja, dass das mit keinem Kontakt zum KV bei uns ebenfalls der Fall ist - was ich jetzt nur nicht verstehe, ist, was hat das mit der Loslösung im Kiga zu tun? LG Sue
naja, kinder sind verschieden, aber bei uns ist es so wie dr. posth auch sagt, es fehlt die loslösungs person und deswegen erschwerte loslösung, was die kiga eingewöhnung nicht einfacher macht, ausser wenn die erzieherin eine gute ersatzbezugsperson sein könnte. meine tochter hängt sehr an mir, klar, wir waren ja die letzten jahre fast ausschließlich zusammen und die kindergärtnerinnen hier können auch aufgrund des betreuungsschlüssels wohl kaum die aufgabe leisten uns richtig zu helfen und deswegen suche ich mütter denen es ähnlich ging oder geht.
äh, ich versteh auch nicht, was du meinst. bei uns bestand 5 jahre auch kein kontakt, und mindestens das nächste jahr auch nicht (der kv ist im irak stationiert), aber mein kind ist weder traumatisiert dadurch, noch habe ich jemals eine sonderbehandlung erwartet. wenn anna irgendwelche nauben hat oder allüren, dann bestimmt nicht, weil sie im leben grossartig was vermisst. wenn du magst, mail mich an, lg martina
Bei uns bestand (zumindest bisher) noch nie Kontakt zwischen Kind (mittlerweile 7) und KV, aber trotzdem war ich nie die einzige Bezugsperson fürs Kind, von daher bestanden auch keine besonderen Probleme bei der Loslösung. Wir wohnten in der Nähe meiner Eltern, und mein Kind hatte engen Kontakt zu den Großeltern, war da auch öfters, oder wurde nachmittags dort betreut. Außerdem war mein Kind, seit es 6 Monate alt war, bei einer Tagesmutter, da ich ab dann wieder gearbeitet habe, wenn auch nur Teilzeit. Und es gab noch eine sehr nette und liebe ältere Nachbarin, zu der das Kind auch immer gerne hingegangen ist und mit ihr gespielt hat und die im Notfall auch bei der Betreuung eingesprungen ist. So gesehen hat mein Kind eigentlich von Anfang an erlebt, dass es eben nicht nur auf die Mama angewiesen ist, sondern auch noch andere Menschen für es da sind (wenn auch nicht der KV). Als mein Kind (mit 3 J.) in den KiGa gekommen ist, war der Übergang nicht schwer, und es ließ mich meist leichter gehen als vorher bei der Tagesmutter. Im übrigen denke ich, tun sich viele Kinder, vor allem wenn sie noch jung sind, schwer mit der Loslösung im Kindergarten, je nach Kind und Charakter. Bei meinem ersten Kind war die Loslösung im KiGa kein Thema, jetzt beim zweiten Kind (gerade 3 geworden) ist es viel schwieriger, da er bisher eher ein Mama-Kind ist (trotz guter, intensiver Beziehung zum Vater, zu den Großeltern etc.), da hilft es aber, wenn nicht ich, sondern der Papa ihn morgens in den KiGa bringt, da fließen dann viel weniger leicht Tränen. Wie sieht es denn bei Euch aus mit festen Beziehungen zu anderen Personen als zu Dir? Hat Dein Kind denn noch andere feste Bezugspersonen, Oma, beste Freundin von Dir o.ä.? Falls ja - vielleicht könnte man es ja einrichten, dass dann diese andere Bezugsperson es in den KiGa bringt, meiner Erfahrung nach tun sich manche Kinder dann leichter mit dem Loslassen.
Also meine Kleine kennt ihren Vater auch nur von sehr unregelmäßigen Telefonaten. Dem Grossen geht es seit seinem zweiten Geburtag genauso. Trotz allem habe ich bislang nicht das Gefühl, dass die Kinder damit Probleme haben. Sie sind jetzt 3 + 5. Ich würde ein bißchen weniger Dr. Posth und seine abgehobenen Theorien lesen, sonder einfach den Alltag mit Deinem Kind leben. Nach den Theorien von Dr. Posth kannst Du als alleinerziehende und obndrein ggf. noch arbeitende Mutter eigentlich nur alles falsch machen. Diese Ergüsse brauche ich mittlerweile nicht mehr und wenn ich meine Kinder abgucke sind sie ´trotz allem normale, zufrieden Kinder geworden. Gruß Kerstin
hi du, ich kann mich meinen vorschreiberinnen auch nur anschließen. meine kinder haben auch nur sehr wenig kontakt zu ihrem vater. leider! aber da die umstände nunmal so sind wie sie sind, machen wir das beste draus und ich möchte stark behaupten, dass sich die kleinen ganz normal entwickeln. mit allen stärken, schwächen und problemen wie andere auch. dein problem mit der loslösung und kiga verstehe ich auch nicht ganz, denn wenn ein kind in den kindergarten kommt, muss es sich nunmal trennen, dabei spielt es meiner meinung nach keine rolle ob zuhause ein oder zwei elternteile anwesend sind. ok, mölicherweise ist die mutter-kind-beziehung bei ae-familien etwas intensiver wie in "normalen" familien, aber gerade deshalb ist es doch schön und wichtig für die kinder, dass sie im kiga weitere bezugspersonen gewinnen. ich würde mir an deiner stelle nicht zu viele gedanken machen- ansonsten könnte es eher passieren dass deine kleine deine unsicherheit spürt und sich dadurch erst die "loslösungsprobleme" ergeben. bleib gelassen und zeig deiner tochter dass du dem kindergarten sehr positiv gegenüber stehst, dann überträgt sich das auch auf sie. lg,c.
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