Elternforum Alleinerziehend, na und?

Alles so schrecklich

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Ich hab kletzte Woch gepostet. Ich bin ja schwanger mit "unserem" Wunschkind. Nur, dass sich der Vater nach Bekanntgabe der Schwangerschaft als Doppelleben entpuppt hat. Die andere ist auch schwanger, mir 3 Wochen vorraus, ich dafür mit Zwillingen. Ich habe weiterhin versucht Kontakt zum Vater aufzunehem. Aber er geht weiterhin nicht ans Telefon, reagiertz niht auf Emails ( er wohnt 500 KM entfernd). Das einzige, was ich von ihm hörte waren SMs. In ener beschimpfte er mich, ich würde sein Leben zerstören ( er kam mit dem Kinderwunsch als erster an), in der nächsten war er anscheinend nicht der Vater. Wenn ich eines mit sicherheit sagen kann,dass ich seit Monaten nur mit ihm sex hatte. Auf meine letzte Mail, er kann hier gerne Ultraschallbild, Attest etc. einsehen, kam nur ich solle ihm meine Fälschungen ruhig schicken. Ich mache es mir wahrlich nicht einfach, denn ich wollte ein Baby mit ihm. Mit ihm, damals wusste ich ja nichts von seinem Doppelleben, geschweige, das ich gleich Zwillinfe erwarte. Ich war bei Pro Familia die woche. Ich habe wohl deutlich gemacht, dass ich vorallem angst habe, weil es e´ben zwei sind ( habe bereists eine 7jährige Tochter). Es gibt wohl wirklich die Möglichkeit eines abzutreiben. Aber ich kann das nicht. In 6 Monaten ein Kind zu bekommen und zu wissen, von dir gäbe es egentlich zwei. KaNN MIT SOWAS LEBENß ICH GLAUBE; DASDS SCHAFFE ICH NICHT:-sORRY; FALSCHE tASTE GEDRÜCKT: Ich habe für Montag einen Abtreibungstermin für beide. Aber ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Rein Gehirmmäßig wäre es das richtige. Ich muss doch n Laura denken. sebastian ist definitiv weg. Er will, sich nicht mehr auseinandersetzen. WEnn ich abtreibe tue ich ihm den größten Gefallen und er kommt in Monaten auf mich zu und sagt, "siehst du, du warst gar nicht schwanger von mir". Nein, das wäre nicht der Grund zum Nichtabtreiben. Ich weiß wirklich momentan nicht, ob ich Montag dahin gehe, bzw. noch vom OP Tisch springe. Wie kann ein Mann derart krass sein. Er überredet mich schier dazu die Spirale entfernewn zu lassen. Svhleimt sich mit Geschenken bei meiner Tochter ein und dann das. Heute ist Samstag und ich weiß immer noch nicht, was ich Mo tun soll.


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Guten Morgen meine Liebe, auch wenn mich hier einige dafür verurteilen werden was ich Dir jetzt schreibe, ABER ich tu es trotzdem. Ich habe auch schon mal einen Schwangerschaftsabbruch hinter mir und nicht in den ersten Tagen! Man muss sich sehr damit auseinandersetzen, zumal zu dieser Zeit schon das Herzchen pochern sieht, war bei mir jedenfall so! Aber obwohl es nur ein Baby war, hat es in meine Momente Lebenssitution momentan nicht rein gepasst. Hatte men Leben auch im Griff. Hatte Arbeit, meine Tochter 5 war immer gut untergebracht. Ich war am Tag immer zu Hause. Wir hatten unser Geld, ich konnte Miete und Auto bezahlen und wir konnten leben. Mit einem Baby hätte sich das alles geändert (ganz zu schweigen mit zweien). Ich hätte grosse Angst wie das alles gehen soll. Nun zu dem Eingriff am Montag. Ich kann Dir natürlich nicht raten dahin zu gehen, aber ich habe diesen Schritt nicht bereut. Es gibt bestimmt solche und solche. Die einen denken immer daran ein Wesen im Bauch gehabt zu haben und es getötet zu haben, andere sagen sich es war ja noch nicht mal ein Lebewesen und wenn überhaupt 2-3 mm gross. Ich wollte nicht alleinerziehend mit noch einem Kind sein. War es 5 Jahre lang schon mit meiner Tochter! Würd am Liebsten sagen, gib Dir nen Ruck und geh am Montag dahin, aber das musst Du selber wissen. Wie labil Du bist und diesen Eingriff verkraftest. Ich denke heute kaum noch an meine damalige Schwangerschaft, aber auch da sind die Menschen unterschiedlich. Mein Schatz mit dem ich dann heute nach langem Hin und Her endlich zusammen bin, denkt schon mal daran und denkt sich das hätte sein Sohn sein können und ein Kind mit mir. Er hat schon zwei Mädels und ich ja auch ein Mädel. Und nun was schönes. Ich habe heute einen Sohn mit ihm, er ist grad 4 Monate alt. Also wenn Du denkst es muss einfach gemacht werden, denn sonst gerät Deinen Leben noch mehr aus den Fugen, dann mach das!!! Hast Du niemanden der mit Dir dahin geht? Fühl Dich gedrückt.


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hallo micri, hoffentlich konntest du noch ein bisschen schlafen... leider war ich nicht dazu gekommen, auf dein erstes posting zu antworten. vor inzwischen fast 4 jahren hatte ich einen schwangerschaftsabbruch. das habe ich bereits mehrfach hier im forum gepostet, den "älteren" forumsteilnehmern sollte es also bekannt sein. damals bin ich - allerdings ungewollt - schwanger geworden von einem wesentlich jüngeren mann, der eigentlich nur mein bettwärmer war und mit dem ich mir aus vielen verschiedenen gründen kein kind vorstellen konnte. die entscheidung gegen das kind war mir keineswegs schwer gefallen. als ich mit meiner anna schwanger war, hatte ich so das gefühl "wooaaaah, ich bin schwanger!!!", und hätte am liebsten meinen bauch in watte gepackt, damit dem zwerg da drin nix passiert. bei der erneuten schwangerschaft hatte ich dieses "scheisse, mich hats erwischt!" einstellung. ich dachte an das, was in meinem bauch war, niemals als "zwergi" oder sonstwas liebevolles, sondern nur an einen haufen unkontrolliert wuchernder zellen, die sich wie ein krebsgeschwür eingenistet hatten und eigentlich wegmussten. eigentlich sagt das schon alles aus, und für mich war es grund genug, den abbruch vornehmen zu lassen. ich WOLLTE das "ding" einfach nicht. übrigens muss ich dazu sagen, dass nach dem verhütungsunfall die pille danach versagt hat. sei es, weil ich einen anwendungsfehler gemacht hab oder weil ich sie zu spät eingenommen hab. im nachhinein wars egal, was dazu geführt hat, es war einfach so. alle tausend rationalen gründe gegen ein kind (die bei weitem die ein, zwei gründe PRO kind überwogen, die mir vielleicht noch einfallen wollten) waren auch nur noch fassade. für mich stand fest, ich wollte dieses etwas nicht, schon gar nicht mit diesem jungen mann (mit dem ich zum zeitpunkt, als ich herausfand, dass ich schwanger bin, bereits abgeschlossen hatte). übrigens folgte von ihm, als ich ihm von der schwangerschaft erzählte, genau so ein terror wie von dir erwähnt. meine entscheidung stand bereits fest (und wie du sagtest, habe ich ihm nur einen gefallen damit getan), aber ich hätte mir zumindest ein minimum an unterstützung vor, während und nach dem eingriff gewünscht. schliesslich waren diverse termine wahrzunehmen und ich hatte ein kleines kind, da hätte er mir ruhig ein bisschen unter die arme greifen können. im übrigen habe ich nach dem eingriff nicht gelitten. ich bin weder in ein tiefes schwarzes loch gefallen, noch habe ich zu einem späteren zeitpunkt depressionen entwickelt (ich bin zwar öfter mal depressiv verstimmt, aber "richtige" depressionen habe ich keine. im übrigen hat das auch andere auslöser.), sondern war eher glücklich und froh, noch einmal so glimpflich davongekommen zu sein. übrigens wollte ich seit jeher immer 2 kinder haben, und wünsche mir auch immer noch ein zweites kind, aber zu den konditionen von damals - undenkbar. den einzigen rat, den ich dir für montag mit auf den weg geben kann: versuche gedanklich, die schwangerschaft und dein verhältnis zum erzeuger zu trennen. höre in dich hinein: möchtest DU diese kinder haben, mit allen konsequenzen? unabhängig von diesem mann, seiner liebe und unterstützung? denkst du an die vorgänge in deinem körper eher an etwas wunderbares (da wachsen 2 menschlein), oder eher an was schreckliches (da wächst etwas, was nicht da hingehört). traust du es dir zu, diese kinder mit der gleichen begeisterung, liebe und hingabe zu erziehen wie deine tochter? etc. wenn du diese und ähnliche fragen für dich selber uneingeschränkt negativ beantworten kannst, wirst du am montag ganz sicher nicht vom OP tisch hüpfen. was der vater "wider willen" tut und treibt, sollte dir eigentlich wurscht sein. natürlich würdest du dich zeit deines lebens mit ihm auseinander setzen müssen (der finanziellen verpflichtung für die kinder kann er sich zum glück nicht entziehen, der moralischen leider schon), aber wie gesagt, er hat sein powersperma verbreitet, damit muss ER klarkommen. (der gute scheint geistig eh ein bisschen verwirrt zu sein.) es ist halt die frage, ob du dir IHN jetzt auch noch als vater für deine kinder vorstellen kannst, oder ob dir das unbehagen bereitet. alle anderen aspekte, wie: schaffe ich es geistig, körperlich und finanziell, 3 kinder alleine grosszuziehen, sollten eher zweitrangig sein. wo ein wille, da ein weg.. wer vollen herzens hinter der entscheidung FÜR seine kinder steht, egal unter welchen umständen sie entstanden sind, und unter welchen bedingungen sie grosswerden, wird es auch schaffen. wenn ich daran meine zweifel haben müsste, würde meine gesamte lebensphilosophie ins wanken geraten. für deine entscheidung wünsche ich dir alles gute und viel glück und dass du das für dich richtige tust. liebe grüsse und knuddels martina p.s. ich habe grad gesehen, dass nadinel auch ähnliches gepostet hat *wink* ich bin damals mit der abtreibung sehr offen umgegangen. es war mein weg, das ganze zu verarbeiten, und ich lernte dabei doch etliche frauen kennen, die mir dann auch sagten "ja, jetzt wo du es sagst, kann ich auch offen sein, auch ich habe abgetrieben".


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Hey...hammer...so direkt wollte ich jetzt nicht posten, aber selbst mit der sanften Methode wird man hier angegriffen. Ach ja ich habe übrigens auch keine "Nachfolgen". Ich bin in kein tiefes Loch gefallen und gehe damit auch sehr offen um Auf meiner damaligen Arbeit wussten es auch ein paar, das ich deswegen ein paar Tage krnk geschrieben war! ich finde es ist auch stark dazu zu stehen und zu sagen es passt einfach im Moment nicht, als sein Leben noch schwerer zu machen. Es hat einfach zu dem Zeitpunkt nicht gepasst und darüber sollte man sich im Klaren sein.


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Auch wenn du jetzt denkst: da ist etwas UNGEWIOLLTES , unkontrolliertes in mir drin, so wie spiky 73 das schrieb - es sind deine kinder! ich wollte auch auf keinen fall meinen 2. sohn, der trotz spirale kam und war zunächst wie gelähmt... monatelang. aber ich wusste: auch wenn mich der erzeuger mir dem 1. kind verraten hat, erst recht beim zweiten- es sind meine kinder, mit auch meinen GENEN und trotz allem schon kleine Lebewesen. erst recht in der 11. woche. mein abtreibungsarzt, bei dem ich mich beraten ließ, sagte: wenn abtreibung, dann bitte nicht erst in der 11. woche, es wäre eine riesige sauerei und schon ein größerer "klumpen" den er beseitigen müsste. das hat mir den rest gegeben. auch wenn ich die schwangerschaft nicht wollte und nicht genießen konnte - trotz spirale und dann noch der terror des erzeugers - als mein sohn da war, so klein und unschuldig, so lieb und eben MEIN kind, da war alles gut. natürlich ist es schwerer mit einem als mit zweien für mich/uns alle - aber gott, und das glaube ich fest, findet für dich / euch immer einen weg. ich hoffe du entscheidest dich fürs baby. ich tat es auch und habe es nie bereut.


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ich schließe mich meinen vorschreiberinnen komplett an. laß dich nicht von lebenumjedenpreisschützerinnen beeinflussen, DU mußt damit umgehen, daß dein leben aus dem ruder läuft und nicht DIE anderen. was gehen dich die frauen an, die einen unerfüllten kinderwunsch haben??? zahlen die die mehrkosten??? verschwende auch keinen gedanken, an sebastian, es kann und muß dir wurscht sein, was ER denkt. ich dachte mal, ich wäre in ähnlicher situation schwanger und meine entscheidung stand fest. es ist dein leben und du hast nur eins. ich wünsche dir für morgen alles erdenklich gute!!


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Hallo micri, die Entscheidung für dich/ euch musst du alleine treffen, das kann dir niemand abnehmen. Ich möchte dir nur schreiben wie ich mich fühle. Ich war damals noch mit meiner Frau zusammen als Marcel jetzt 7 und Franziska fast 5 Jahre alt geboren wurden. Unsere drei ersten Kinder sind schon volljährig. Die Entscheidung für unsere Kinder haben wir ganz bewusst getroffen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Frau auch trocken, im übrigen waren die Verhältnisse schon schwierig. Ich habe zu viel gearbeitet, wir hatten wenig Geld und meine Frau war sehr unordentlich und im Rückblik betrachtet labil. Die Entscheidung für unsere Nachzügler war somit eigentlich absolut unvernünftig. Jetzt sind wir getrennt und die beiden Kleinen leben bei mir. Ich kann meinen Beruf nicht mehr ausüben, die Arbeitszeiten von 12 - 16 Stunden kann ich nicht mehr leisten. Mein Leben hat sich total gewandelt, ich bin seit 2 Jahren arbeitslos, war jetzt aber in Fördermaßnahmen. Ab November habe ich wahrscheinlich einen 1,80 € Job als Altenpflegehelfer. Das ist das, was ich beruflich jetzt gerne machen würde. Und trotz dieser Schwierigkeiten (siehe auch mein Posting von Gesternabend weiter unten) möchte ich Marcel und Franziska nicht mehr missen und ich bin froh das es sie gibt. Ich wünsche dir die Kraft eine Entscheidung zu treffen mit der du auch später umgehen und leben kannst. Herzliche Grüße Roland


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Mein Ex ist ausgezogen, als ich mit der Kleinen im zweiten Monat war und der Grosse war 22 Monate alt. Ehrlich gesagt habe ich aber niemals den Gedanken an einen Abbruch gehabt. Ich wollte dieses Kind, weil ich persönlich finde, dass gerade Kinder von AE extrem von Geschwistern profitieren. Und das she ich mittlerweile aUCH JEDEN tAG; WIE SICH DIE kINDER GEGENSEITIG (sorry auch falsche Taste) gut tun. Wie sie gerade in schwierigen Situationen voneinander profitieren. Ich finde die Konstellation AE mit "nur" einem Kind nicht gerade günstig für die Entwicklung der Kinder. Bereut habe ich meine Entscheidung für zwei Kinder noch nicht einen Tag. Zwillinge werden sicher nochmal eine andere Herausforderung sein. Ich persönlich halte es dennoch für machbar. Ich selber hatte vor 8 Jahren einen Abbruch und habe es bitter bereut. Körperlich war der Eingriff harmlos aber selbst heute läßt mich die Sehnsucht nach dem Kind nicht los. Geh da am Montag nicht hin, wenn Du Dir nicht GANZ sicher bist. Das war nämlich mein Fehler. Es läßt sich nicht mehr rückgängig machen. Ganz lieben Gruß Kerstin


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www.nachabtreibung.de www.hilfe-schwanger.de Keine Moralapostel, sondern liebevolle, verständige Frauen und Fachleute, von denen die meisten in deiner Situation waren, bzw. sind. Liebe Grüße