Jana287
Ich möchte einen gelungenen Beitrag in der Wirtschaftswoche zum Thema Dunkeldeutschland verlinken. http://www.wiwo.de/politik/deutschland/stephans-spitzen-die-buerger-in-dunkeldeutschland-sind-nicht-doof/12256874.html
Ich find ihn gut. Aber ist sicherlich wieder rechtspopulistisch. Aber man merkt, dass es zunehmend solche Artikel gibt. Und die Wirtschaftswoche ist ja nun vermutlich auch nicht gerade ein rechtes Hetzblatt.
Da wird haeufig vergessen, dass die Leute ja nunmal vor der Grenze standen und ich muss sagen, dass ich die Handlung der Kanzlerin fuer fast alternativlos halte. Mal ganz realpolitisch und nuechtern betrachtet: 1. Deutschland hat durch die Geste des Willkommens den "moral highground". 2. Damit werden die anderen EU-Regierungen unter Druck gesetzt, auch was zu tun. Und das funktioniert! Belgien hat sich bereit erklaert mehr zu tun, Irland auch. 3. Frankreich und England sprechen jetzt von Militaerschlaegen. Sorry guys, wir haben gerade alle Haende voll zu tun! 4. Es schadet den deutsche Interessen sicherlich nicht, als zu nett wahrgenommen zu werden. Saebelrasseln aus Berlin hat noch nie viel gebracht, vor allem nicht auf EU-Ebene. Klar kostet das Geld, kurz- und langfristig, aber was waere denn die Alternative gewesen? Lange Rumeierei mit dem Ergebnis, dass wohl doch die meisten in Deutschland aufgenommen werden? Haetten wir fast die gleichen Kosten, fast die gleichen Probleme, aber keine Vorteile. Ich hab die Frau nicht gewaehlt, aber sie zeigt leadership skills genau dann wenn es darauf ankommt. Das ist ziemlich imponierend.
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