Eine Kita in Sachsen-Anhalt,die diesen Namen trägt soll umbenannt werden. Zum einen,weil der Name für so kleine Kinder zu politisch sei, zum anderen, weil Eltern mit Migrationshintergrund sich daran stören. Ich bin tatsächlich völlig überrascht, dass es eine Kita gibt,die nach Anne Frank benannt wurde und finde es sogar ein bisschen pietätlos. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass das Thema für Kindergartenkinder zu kompliziert und zu politisch ist und wäre auch für eine Umbenennung. Allerdings scheint der Zeitpunkt sehr ungeschickt, man könnte der Kita vorwerfen,dass sie nur wegen des aktuellen Nahost Konflikts aus Angst vor antisemitischen Reaktionen die Umbenennung vorschlägt. Wie ist eure Meinung?
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Meine älteste Tochter ist nach Sophia Magdalena scholl benannt worden, eine Frau die ich seit meiner frühsten Jugend verehre, wegen der ich politisch aktiv bin, mich sozial einsetze und wegen der ich auf vielen Demos war. Meine Tochter wusste schon als Kita Kind woher ihr Name stammt , dies hat ihr sicher nicht geschadet, sie ist mittlerweile über 20, klar habe ich keine Einzelheiten genannt aber sie wusste das im groben Ich hätte somit auch kein Problem mit einer Kita die Anne Frank heißt
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Gerade vor wenigen Minuten habe ich auch von der geplanten Namensänderung gelesen. In dem Artikel stand, dass die Kita schon Jahrzehnte so heißt, also sind Generationen von Kindern vermutlich ohne seelische Belastung in eine Einrichtung gegangen, die Anne Frank ehrt. Ich bezweifle auch, dass sich Kindergartenkinder große Gedanken machen, wie und warum ihre Kita diesen Namen hat. Die Erzieher werden die lange Zeit sicher immer eine kindgerechte Geschichte zu Anne Frank erzählt haben. Falls nun - aus welchen tatsächlichen Gründen auch immer - die Kita einen kindlichen Namen bekommen soll, ist der jetzige Zeitpunkt mehr als unpassend gewählt. Und völlig unmöglich, wenn sich wirklich muslimische Eltern daran stören sollten, dass ihr Kind in eine Kita geht, die nach einer Jüdin benannt ist.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Ich hab mich hier nicht eingelesen und weiß nicht, warum der Name für eine Kita überhaupt gewählt wurde - aber eine Umbenennung, dann noch vielleicht mit Hinweis, dass Eltern mit Migrationshintergrund sich daran stören würden - ist auch schwierig. Gerade, wenn diese Familien Muslime sind - wobei ich ausdrücklich NICHT unterstelle, dass Muslime generell antisemitisch sind!! Ich werde da morgen mal nachlesen. Man kann natürlich, falls sich Kindergartenkinder Gedanken über den Namen der Kita machen, erklären, dass Anne Frank ein Mädchen war, das tapfer und mutig war und sich für ihren Glauben verstecken musste. Ausführlicher kann man da später werden, der Name der Kita wird ja im Erinnerung bleiben.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Das ist aber ein schwaches Argument. Der Name wurde doch nicht gegeben, damit die Kindergartenkinder sich mit den Abgründen der deutschen Geschichte beschäftigen, sondern um den Namen Anne Frank und ihre Geschichte im Gedächtnis der deutschen Bevölkerung zu halten. Zu Vorbehalten muslimischer Eltern als Begründung für die Namensänderung konnte ich in der Presse zumindest bei einer schnellen Suche nichts finden. Ich fände es total unpassend, zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine solche Umbenennung vorzunehmen, weil das völlig falsche Signale setzt, selbst wenn es dafür sachliche Gründe gäbe.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Ein wunderbarer Name in Erinnerung an eine wunderbare junge Frau!!! Seit wann interessiert es Kindergartenkinder wie ihr Kindergarten heißt? Meine Kinder kannten ihr ganzes KiTa Leben immer nur den Namen ihrer Gruppe aber nie den offiziellen Namen ihrer Kita und erst recht nicht irgendwelche Hintergründe des Namensgebers Von daher definitiv keine Stimme für eine Namensänderung
Antwort auf Beitrag von kevome*
Genauso sehe ich das auch. Allein die Idee erscheint mir völlig übertrieben (und im Moment als Signal sowieso deplaziert). Abgesehen davon halte ich die Begründung für vorgeschoben - Bedenken wegen einer politischen oder ideologischen "Indoktrinierung" von Kindergartenkindern durch den Namen dürften Eltern mit Migrationshintergrund doch viel weniger haben als Eltern, die Anne Frank als Symbolfigur für einen vermeintlichen "deutschen Schuldkult" sehen. Manchmal würde man bei den Sitzungen, bei denen so etwas überlegt wird, ja schon gern Mäuschen spielen...
Antwort auf Beitrag von Dots
Ich wäre bei so mancher Sitzung gerne Mäuschen! Interessant, wer sich in vorausschauender Gehorsamkeit schon mal ‚nackich‘ machen würde. Mir persönlich völlig egal, wie was heißt. Hauptsache, der ‚Kinderbespassungsauftrag‘ wird erfüllt. Zum Ernst des Lebens samt Klärung aller ‚woken‘ Schuldfragen kommen die noch früh genug. Bis dahin wird (GottseiDank noch) nach echtem ‚Mögen‘ oder ‚Nichtmögen‘ entschieden, und nicht nach politischer Ausrichtung. Vielleicht sollten wir uns von den Kindern was abschauen: => wer lieb ist, ist lieb! => wer nicht lieb ist, kassiert einen Tritt! => und fertig!
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Hier sind mehrere Kitas nach St Laurentius benannt. Einem Märtyrer der gefoltert und dann mit einem glühenden Eisenrost hingerichtet wurde. Und wie viele Straßen sind nach Menschen im politischen Kontext benannt..in denen auch viele Kinder wohnen. ist für mich kein Argument, sorry.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Es gab wohl schon eine andere Anne Frank Kita, die umbenannt werden sollte. Und jetzt wieder. Einmal Thüringen, ein Mal Sachsen-Anhalt. Ich glaube ganz sicher nicht, dass da Eltern mit Migrationshintergrund die treibende Kräfte hinter dem ganzen standen/stehen. Wenn man die seriöse Presse liest, kann man außer „ja, auch Eltern mit Migrationshintergrund können nichts mit dem Namen anfangen“ gesagt von einer Erzieherin, deren Bestreben es ist, den Namen zu ändern, nichts darüber lesen. Hmmmm, mal nachdenken… was ist da los? Ahhhhh, die bösen muslimischen Eltern wollen keine jüdische Namensgeberin!!! Äh, oder stimmt das womöglich gar nicht??? Thüringen? S-A? Oh, da hab ich andere Assoziationen
Antwort auf Beitrag von Hashty
Geht mir genauso! Ich glaub im Leben nicht, dass muslimische Eltern sich da negativ geäußert haben.
Antwort auf Beitrag von Shanalou
Glaube ich auch nicht und wenn es so wäre, fände ich es um so schlimmer, dass man dem nachgeben würde
Antwort auf Beitrag von Hashty
Ich kann mir auch vorstellen, dass der Name Anne Frank in vorauseilendem Gehorsam entfernt werden soll von übereifrigen Mitarbeitern. Warum es für dich nun aber offenbar klar ist, dass es die bösen Ossis sind, die alle keine jüdischen Namen wollen, musst du verraten. Wer sind denn die Judenhasser, die gerade zu vielen Tausenden auf deutschen Straßen demonstrieren und Volksverhetzung treiben? Was sagst du eigentlich zu dem Aufmarsch in Essen, wo die Fahnen des Islamistischen Staats geschwungen, das Kalifat gefordert wurde, und 3000 Männer und Frauen strikt getrennt gelaufen sind? Auch Ostdeutsche und AfD-Wähler?
Antwort auf Beitrag von Shanalou
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Antwort auf Beitrag von Tai
Dazu sagt sie nichts, dröhnendes Schweigen aus der wir-bekommen-Menschen-geschenkt-Ecke.
Antwort auf Beitrag von Hashty
Ich sehe hier auch einen vorgeschobenen Grund, um die kita umzubenennen. Selbst die BILD findet das mehr als seltsam und hat Menschen aus der Gegend interviewt, hauptsächlich wohnen dort geflüchtete Ukrainer und Migranten aus Russland, besonders viele Muslime gäbe es dort gar nicht. Ich finde das unsäglich!
Antwort auf Beitrag von kleinefee69
Da gibts ja bekanntermaßen genug davon.
Antwort auf Beitrag von Tai
Das ist die eine Seite, aber die deutschen Antisemiten darfst du halt nicht vergessen. Ist doch recht praktisch, man kann seinen eigenen Antisemitismus ausleben und ihn den Muslimen in die Schuhe schieben.
Antwort auf Beitrag von kleinefee69
Geh ich davon aus. Oder willst du etwa behaupten, es gebe keinen rechten Antisemitismus??? Das traust nicht mal du zu behaupten!
Antwort auf Beitrag von Tai
Das eine relavitiert das andere nicht. Ich finde alles islamistische schrecklich und zum Kotzen. Ebenso alles was von der AfD oder noch weiter rechts kommt. Und wenn in Gegenden, wo der AfD Anteil überdurchschnittlich hoch ist und der muslimische Anteil eher sehr klein ist, ja, da denke ich, dass das sehr wohl von rechts kommt. Aber was denke ich bloß wieder??? Kein aufrechter Rechter hatte jemals antisemitische Gedanken ….
Antwort auf Beitrag von Jana287
Hä? Sorry, dass ich nachts schlafe
Antwort auf Beitrag von Shanalou
Nicht zum ersten Mal. Das ist die übliche Schiene der Rechten.
Antwort auf Beitrag von Shanalou
Das glaubt wohl niemand - außer die welche die Namensänderung gerne hätten ![]()
Antwort auf Beitrag von Tai
Selbstverständlich ist der Aufmarsch in Essen absolut widerlich! Bei sowas könnte ich im Strahl kotzen! Aber die Namensänderungsbestrebungen der Kita scheinen ja von einer der Erzieherinnen auszugehen - warum eigentlich? Was will die?
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Aus welcher Quelle entnehmen hier manche, dass die Ursache dafür Beschwerden seitens migrantischer/ muslimischer Familien sind? Ich lese nur, dass Verantwortliche selbst sich für die Namensänderung ausgesprochen haben - was ich ebenfalls schade finde.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Bin verwundert, dass die Kita aktuell so viel Geld hat. Eine Namensänderung kostet schnell mal an die 10.000 Euro. Das Geld könnte man sicherlich besser investieren.
Antwort auf Beitrag von kia-ora
Warum soll die Namensänderung einer Kita 10.000 Euro kosten?
Antwort auf Beitrag von Maja1979
Weil du alles ändern musst. Wobei ich bei einer Kita auch nicht denke, dass es so teuer sein wird.
Antwort auf Beitrag von Maja1979
Das muss an zig Stellen geändert werden, von der Stadtverwaltung, über das Jugendamt, über die ganzen Dienstleister, über Stadtpläne bis hin zur neuen Beschilderung. Eventuell müssen sogar alle aktuellen Verträge mit den Eltern geändert werden. Das weiß ich nicht. Das ist nichts, was "mal eben" mit minimalen Kosten passiert. Bei der Firma, wo ich gearbeitet habe, wurde einmal der Straßenname und mehrfach das Logo geändert. Du glaubst gar nicht, an wie vielen Stellen so ein Zeugs angepasst werden muss.
Antwort auf Beitrag von kea2
Was für ein Schwachsinn. Irgendwann ist auch mal Schluss mit Lustig ...
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Welche Schäden Kinder wohl davon tragen, wenn die Kita Rumpelstilzchen oder Hüpfzwerge heißt? ![]()
Antwort auf Beitrag von memory
Oder evangelischer Versöhnungs-Kindergarten. Dürfen da Kinder von Rassisten überhaupt hin?
Antwort auf Beitrag von memory
Unvorstellbare Schäden, unsere armen Kleinen
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Nein, ich wäre nicht für eine Umbenennung! Der Name ist weder pietätlos, noch zu kompliziert für Kindergartenkinder.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Finde ich traurig, das Argument, dass der Name nicht kindgerecht ist, kann ich nicht nachvollziehen und dass Familien mit Migrationshintergrund mit dem Namen nichts anfangen können auch nicht. Wer mit dem Namen nichts anfangen kann, kann sich ja mal damit befassen Den Artikel finde ich ganz passend https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/eine-kita-in-tangerhuette-will-anne-frank-loswerden-19292364.html
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Wie albern ist das denn. Meine Tochter geht auf eine Anne Frank Schule. Und da sind Schüler aller bzw. verschiedener Nationalitäten. Keiner stört sich an dem Namen. Es findet auch regelmäßig Schüleraustausch statt. Z.b. hatten wir eine Ungarische Austausschülerin zu Gast. Unsere Tochter fährt im nächsten Jahr für einen Gegenbesuch nach Ungarn. Ich denke den Kita Kinder wird es wurscht sein wie ihre Kita heisst. Hauptsache sie fühlen sich wohl und das Betreuungskonzept passt. Da ist der Name komplett unwichtig und nicht relevant.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Eltern mit Migrationshintergrund werden sich sicher auch beim Anblick von Kreuzen auf unseren Kirchen unwohl fühlen. Also abschrauben, bevor es Beschwerden gibt.
Antwort auf Beitrag von Miamo
Hast du da schon mal was in diese Richtung gehört? Oder behauptest du das mal wieder in bester AfD Manier einfach mal?
Antwort auf Beitrag von Hashty
Es war ein (mein) spontaner Gedanke, welchen ich hier niederschrieb. Und deine AfD Paranoia scheint tatsächlich immer weiter zuzunehmen.
Antwort auf Beitrag von Miamo
Nenn es Paranoia, wenn du dann besser damit klar kommst. Und ja, ich mache mir Sorgen, denn ich habe keine Lust, iwann in einer braunblauen Diktatur leben zu müssen. Und wer DAS nicht erkennt, ist naiv. Einigen wir uns darauf: ich bin paranoid, du bist naiv.
Antwort auf Beitrag von Hashty
Okay.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Ganz andere Richtung, aber hier gibt es noch Straßen mit den Namen von Ernst Thälmann, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die sollte man umbenennen.
Antwort auf Beitrag von Ichx4
Warum?
Antwort auf Beitrag von Ichx4
Kommunisten, Verehrer Stalins.
Antwort auf Beitrag von Ichx4
Das darf jetzt aber nicht wirklich wahr sein ? Wo kommen wir nur hin ???? Armes Deutschland....
Antwort auf Beitrag von ak
Das sag ich Dir.......
Antwort auf Beitrag von ak
Mein Gott, spring doch nicht auf jeden Zug auf. Ichx4 meint das doch ironisch. Mir gehen diese ewigen "armes Deutschland"- Ausrufe langsam auf den Keks. Beinahe in jedem Post kommt irgendeiner daher, der der Meinung ist, daß "man anderswo aber ganz anders durchgreifen würde", sich die gute alte Zeit zurückwünscht oder hier sowieso jede politische Entscheidung Mist ist. Frei nach dem Motto "Viel Meinung wenig Ahnung". Und das beziehe ich jetzt ausdrücklich nicht auf die Umbenennungswünsche der Kita. Das halte ich nämlich tatsächlich auch für Banane.
Antwort auf Beitrag von allin
Ich meine es nicht ironisch.
Antwort auf Beitrag von Ichx4
Na dann ziehen du und AK aber unfreiwillige Komik ab.
Du forderst die Umbenennung der Straßen, AK kommentiert mit "nicht dein Ernst, armes Deutschland " und du pflichtest ihr anschließend bei.
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Antwort auf Beitrag von Ichx4
Hackts jetzt total? Rosa Luxenburg war eine tolle Frau!
Antwort auf Beitrag von Annaleena
da wollte wohl die kitaleitung merkwürdig überambitioniert politisch korrekt agieren, tritt aber ins fettnäpfchen und richtet auch noch volle aufmerksamkeit darauf. wahrscheinlich wird dort auch gegendert und es gibt kein fleisch . ich war in einer hans-beimler-grundschule , die just mit der wende den namen änderte, dabei muss man doch nicht alles politisch dem zeitgeist anpassen , wenn es um historische personen geht. war mit karl-marx-stadt ähnlich. nun warten sicher ale wie die kita nun heißen soll und da kann man eigentlich auch wieder nur alles falsch machen...aber wenn man suich halt probleme schafft wo vorher keine waren muss man da eben durch
Antwort auf Beitrag von mauspm
Also ich möchte keine Karl-Marx-Stadt mehr in D.
Antwort auf Beitrag von Ichx4
ich fände es nicht dramatisch, würde mich aber weder in die eine noch in die andere richtung aufregen, ich politisiere so etwas nicht unbedingt
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Total unnötiger Zeitungsartikel.. man kann die Spaltung in der Gesellschaft durch solche Artikel fördern. Natürlich bleibt der Name, und ich bezweifele sehr stark sich irgendwelche Eltern deswegen beschweren. Wenn jemand so drauf sein sollte- der wird sein Kind bestimmt nicht in eine Einrichtung mit diesem Namen anmelden.
Die ausländischen Eltern stören sich nicht dran, aber der Träger meint, dass genau jene Eltern nix mit dem Namen anfangen können. Er ist ihnen gänzlich unbekannt. Für den Träger ein Grund, den Namen zu ändern. Hört sich schon bißchen anders an gelle?
Antwort auf diesen Beitrag
Und das bedeutet was?? Mach bitte mal eine Umfrage auf der Straße.. du wärst erschüttert, wievielen Menschen, auch ohne Migrationshintergrund, dieser Name leider schon nichts mehr sagt...
Antwort auf Beitrag von Sommerzeit2010
und die Leute ggf informieren woher der Name kommt die eigenen und die fremden Eltern
Teil 2:
Der Kiga heißt seit Jahrzehnten so und keinen hat es gestört.
Jetzt den Namen zu ändern, weil angeblich ausländische Eltern damit nix anfangen können (beschwert hat sich niemand!) hat einen bitteren Beigeschmack.
Und es war so klar, dass dann alles wieder verdreht wird und jetzt auf einmal die muslimischen Eltern die Bösen sind.
Hier aus der TAZ:
"Die Zeitung zitierte die Kita-Leiterin Linda Schichor mit den Worten, der Kinderrat der Einrichtung habe einen Namen gewählt, der kindgerechter sei. Die Geschichte von Anne Frank sei gerade für kleinere Kinder schwer fassbar. Auch Eltern mit Migrationshintergrund könnten mit dem Namen oft nichts anfangen. „Wir wollten etwas ohne politische Hintergründe“, so Schichor. "
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Antwort auf diesen Beitrag
Und was sagt der Bürger vor Ort dazu ? Wenn wir nur Namen nehmen die die Leute kennen heisst übermorgen die Schule nach youtubern
Antwort auf Beitrag von Ellert
so sehe ich es auch. man muss nicht immer den zeitgeist aufgreifen was eigennanmen betrifft , die man für straßen , gebäude und was auch immer verwendet.
Antwort auf diesen Beitrag
Danke TanteMine, ich habe auch schon gefragt, aus welcher Quelle hier manche wieder entnehmen, dass a) migrantische/ muslimische Familien die Ursache seien und b) es überhaupt Beschwerden gab. „Unter anderem Eltern mit Migrationshintergrund können nichts mit dem Namen anfangen“ ist die Einschätzung der Kita- Leitung selbst, die davon ausgeht, dass der Name diesen Menschen unbekannt ist, nicht dass sie sich daran stören. Von Muslimen ist btw. in keinem Wort die Rede. Manche schaffen es wirklich an jedem einzelnen Thema so rumzubasteln, bis es dem eigenen Feindbild dient.
Antwort auf Beitrag von BlossomBlue
Von MSN - da steht das nämlich. Die Rechten feiern es bereits und schieben den Moslems den Buhmann zu. Die Anwohner dagegen sagen, sie verstehen das Problem nicht und die meisten Migranten dort wären Ukrainer und Russen. Alternativname ist übrigens Weltentdecker - sehr kindgerecht ![]()
Antwort auf diesen Beitrag
Ja, so habe ich es auch gelesen und ich finde gerade deshalb sollte der Namen bleiben Traurig, wenn man mit dem Namen nichts anfangen kann, man kann sich ja informieren und wenn es einen nicht interessiert, kann man sich auch nicht daran stören
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Wir haben eine Schule die den Namen trägt - deine Gedanken habe ich mir deswegen noch nie gemacht. Eine andere große Schule trägt den Namen einer Jüdin aus unserer Stadt, die als einzige als Kind den Holocaust überlebte. Sie wurde Ehrenbürgerin , lebte später dann in Israel. Sie kam regelmäßig in ihre Heimatstadt und hielt Vorträge an der Schule. Vor wenigen Jahren starb sie bei einem Besuch. Also- ich weiß nicht warum der Name der Kita geändert wurde, finde es nicht richtig.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Den Namen habe ich schon öfters im Zusammenhang mit Kitas oder Schulen gehört. Den Zeitpunkt für eine Umbenennung würde ich auch als unpassend empfinden. Außerdem heißt die Kita seit Jahrzehnten so. Würde ich in einem anderen Land leben, würde ich mich auch nicht daran stören, würde ich mein Kind in eine Kita geben, die nach einer dort bekannten, mir aber unbekannten Persönlichkeit benannt ist. Sicherlich bekommen die Kinder eine altersentsprechende Antwort, wenn sie fragen, wer Anne Frank war.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
“Ich bin tatsächlich völlig überrascht, dass es eine Kita gibt,die nach Anne Frank benannt wurde und finde es sogar ein bisschen pietätlos.“
Unser aller Vorfahren haben Anne Frank und 6 Millionen andere Mitbürger seinerzeit ermordet.
Dieser Genozid wurde von der Bevölkerung stillschweigend mitgetragen. Man hat halt nicht so genau hingeguckt.
Wenn die Nachfahren der Mörder es jetzt pietätlos finden, eine KiTa nach einem berühmten Holocaustopfer zu benennen, weil die lieben Kleinen damit nicht belastet werden sollten, fällt mir echt nichts mehr ein.
Antwort auf Beitrag von Maca
Nachfahren von Mördern? Aber sonst geht es dir gut. Niemand hier ist verantwortlich für die Taten der Nazis vor vielen Jahrzehnten. Selbst wenn meine Familie überzeugte Nazis gewesen wären,wären sie allein für ihre Taten verantwortlich. Ach übrigens, meine Familie mütterlicherseits wäre beinahe von der SS ausgelöscht worden,deine Sprüche kannst du dir bei mir sparen.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Was interessiert DEINE persönliche Geschichte, wenn es darum geht, eine KiTA in die viele ANDERE Kinder gehen, nach einem Holocaustopfer zu benennen? Du fandest das doch unpassend. Natürlich sind wir Nachfahren von Mördern oder mindestens Tätern, einzelne ausgenommen. Wie sind nicht Schuld aber verantwortlich dafür, dass es niemals vergessen wird. Kinder stört so ein Name nicht, interessiert die gar nicht. Es sei denn… Mama findet das pietätlos. Warum genau nochmal?
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Aber zumindest scheint dich das Thema sehr zu triggern… Was willst du deinen Kindern denn vorleben - heile Welt? Friede Freude Eierkuchen? Mein Sohn ist 4.5 Jahre alt und interessiert sich sehr für das Weltgeschehen, da ich ihm gegenüber sehr besonnen damit umgehe, ihm aber kein Denkverbot erteile - werden diese Themen hier entsprechend kindgerecht auch behandelt. Das gehört auch zur Erziehung dazu! Kinder stecken das besser weg, als du denkst!
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Ich finde,dass ein Kindergartenkind gar nichts vom Weltgeschehen mitbekommen muss,was es nicht unmittelbar betrifft. Für mich ist die Kindheit eine geschützte Zeit, die rauhe Wirklichkeit kommt früh genug. Ich habe das so gehandhabt und würde es auch wieder so machen.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Tja, dann lebt ihr tatsächlich in einer ganz besonderen Blase - hier würde das nie funktionieren. In der kita sind Kinder mit älteren Geschwistern und wenn familie selbst betroffen ist, wie soll das funktionieren? Ich erlebe meinen Sohn aber in vielen Bereichen als einfach nur neugierig und wissbegierig, ich schließe ihn nicht aus, oder spiele ihm irgendwas vor. Kinder gehen ganz anders mit diesen Themen um, vorausgesetzt sie haben ein sicheres und liebevolles Zuhause!
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Na, das erzähl mal den Befürwortern der frühkindlichen Erziehung. Entsprechende Worte über Anne Frank sollten doch auch zu finden sein.
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
Um welche Themen geht es dir denn? Als meine Tochter klein war,war zum Beispiel der Bürgerkrieg im Irak ein großes Thema,darüber habe ich mit ihr sicher nicht gesprochen. Und da sie in dem Alter weder ein Handy hatte noch Nachrichten im TV geschaut hat, hat sie kaum was mitbekommen, auch ihr älteter Bruder hat sicher nicht mit ihr darüber gesprochen,wie viele Menschen gestorben sind. Sie war in einem kleinen evangelischen Kindergarten und der war wirklich multikulti,meine Tochter konnte mit 4 in mindestens 5 Sprachen Happy Birthday singen, es wurden Ausflüge in den Zoo, in unseren Dom gemacht und man war viel in der Natur. Das hat mir tatsächlich an Anregungen gereicht, dazu hatten wir jede Menge Wissensbücher über alle mögliche Themen, grundsätzlich sind ja alle kleinen Kinder wissbegierig. Wenn das für dich eine Blase ist, dann ist es eben so, ich bin froh um diese idyllische Zeit damals.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Meine drei Kinder sind in ihren ersten Kinderjahren dann auch in einer Blase groß geworden, wir haben sie nämlich ebenfalls von den Katastrophen und negativen Ereignissen auf der Welt ferngehalten. Wir haben in ihrer Gegenwart keine Nachrichten gesehen oder gehört und auch nicht darüber gesprochen, außer sie haben es von sich aus thematisiert. Als ob man kindliche Neugier und Wissensdurst nicht auch ganz anders stillen könnte! Ab Grundschulalter brechen die schlimmen Weltgeschehnisse dann sowieso über sie herein. Das Leben ist hart genug, muss man die kleinen Seelen schon mit Sachen belasten, die man selbst nicht fassen kann? Inzwischen sind meine Kinder erwachsen und sicher gut informiert über das Weltgeschehen und Geschichte. Reicht das nicht?
Antwort auf Beitrag von Annaleena
So wie du es machst ist es vollkommen richtig....lief hier nie anders. Die Außenwirkungen kommen schneller als uns lieb ist und dann kann man agieren. In der Kindheit ist heile Welt angesagt so lange dies möglich ist.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Du schützt nicht, Du verblödest und verleugnest. Die Familie deiner Mutter umso mehr. Niemand verlangt Kleinkindern das Geschehen zu erzählen. Aber euch Erwachsenen geht das scheinbar am Arsch vorbei. Unangenehm, also besser vergessen, waren ja die früher, habe ich nichts mehr mit zu tun. Damit ermordet ihr die Toten noch einmal. Pietätlos ist in erster Linie deine Einstellung.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Hier genauso. Kindheit ist nicht von Geburt bis dann und dann, und dann und dann Ist das Kind groß und räumt Kindliches weg. Kindheit ist das Königreich in dem niemand stirbt. Das heißt, niemand der zählt; ferne Verwandte sterben, Natürlich, die man nie gesehen hat, oder nur für eine Stunde, Und sie gaben einem Bonbons in rosa-grün gestreiften Tüten oder Taschenmesser Und gingen weg, und hatten eigentlich überhaupt nicht gelebt. .......... Kinder nehmen i. R. sowieso solche Dinge anders war.
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Hier in den KiGa kamen Flüchtlingskinder. Du musst Kinder schon für extrem blöde halten, wenn du meinst, dass würde dann von denen nicht wahrgenommen werden. Auch diese Kinder erzählen und das hören dann auch die anderen. Nur werden die Erzieher sich wohl nicht hinstellen und den Kindern erklären was Krieg und Mord ist, sondern sie werden es entsprechend kindgerecht verpacken. Statt den Krieg zum Thema zu machen, werden Dinge des Friedens gestärkt. Bei uns durften die Kinder einfach Luftballons bunt anmalen und bekleben und die wurden dann aufgehangen. Oder eine Weltkarte mit Bildern von den Kindern und den Eltern, woher diese kommen.
Antwort auf Beitrag von Neverland
Du musst wirklich die Kontrolle über dich verloren haben, so unbeherrscht und beleidigend du immer pauschal beschuldigst und beschimpfst. Bei manchen bedauernswerten Kindern ist das Grauen offenbar schon daheim Alltag.
Antwort auf Beitrag von Neverland
was stimmt denn mit dir nicht. es geht dich dch nix an wie andere ihre kinder erziehen. mir sind eher menschen suspekt, die aggressiv keifernd durch die welt ziehen , denken sie hätten das!!!alleinige wissen und dazu noch mütter sind. jede hier hat schon mind. einmal negativ rumgeblökt aber bei dir ist das dauerzustand, sehr unangenehm
Antwort auf Beitrag von Tai
... das heißt natürlich nicht, das Kind künstlich total abzuschirmen. Wenn sie fragen, erklärt man kindgerecht die Dinge, die um einen herum geschehen, die sie gehört oder sonstwie mitbekommen haben. Auch später natürlich, als sie Bücher lasen, wo verschiedene Schicksale vorkamen....
Wir haben, als unsere Jungs klein waren, nie Nachrichten geschaut - machen wir auch jetzt nicht, da wir eh keinen Fernseher haben ;-). Wir lesen Nachrichten und informieren uns im Internet. Dazu haben die Kinder im KiGA- und jungen Grundschulalter ja noch keine Zugang, werden also nicht mit all dem überschwemmt und man kann gut selbst regulieren, was und wie man thematisiert.
Zu der aktuellen Debatte finde ich, dass der Name "Anne Frank" zwar eher zu einer Schule als zu einem KiGA passt, aber erklären kann man das auf kindgerechte Weise auch Kindergartenkindern! Ändern würde ich ihn nicht!
Jetzt aktuell schon gar nicht, aber auch nicht generell. Der KiGA heisst 50 Jahre so, X Generationen von Kindern gingen dorthin und es war kein Problem, warum also soll es jetzt plötzlich nicht mehr kindgerecht sein??? Das kommt mir eher wie ein vorgeschobenes "Argument" vor...
Aber OK, jetzt behält er ja wohl doch den Namen, wie es aussieht! ![]()
Antwort auf Beitrag von Annaleena
@ Annaleena Tatsächlich hat der Ukraine-Krieg hier einige sehr mitgenommen, wir sind in einer staatlichen kita in Berlin mit ca. 30 verschiedenen Nationen und rund 180 Kindern. Da lassen sich viele Dinge nicht völlig ausklammern. Gespendet wurde in diesem Fall auch für die Flüchtlinge. Damals war mein Sohn noch zu klein und hat das nicht mitbekommen (hier läuft aber auch nie der Fernseher), aber andere Kinder wohl schon und es gab auch Fortbildungen zu dem Thema in der kita, Gesprächskreise und natürlich auch die Bitte seitens der kita (die Kinder zu schützen) - also nicht komplett mit diesen Informationen alleine zu lassen, möglichst keine Nachrichten. Der aktuelle Krieg hat uns persönlich betroffen, und ja ich habe versucht es von ihm fernzuhalten, genauso als mein bester Freund im Sommer völlig unerwartet verstarb. Aber immer ist das nicht möglich und dann fragt ein Kind eben auch mal nach. Ich würde mein Kind nie absichtlich mit solchen Sachen konfrontieren, aber wenn er fragt, belüge ich mein Kind nicht. Ich habe es kindgerecht erklärt und er ist damit ziemlich emotionslos umgegangen und fand es eben interessant und hat viele sachliche Fragen gestellt. Das war es dann eben auch schon und wenn mich mein Sohn fragen würde, wer Anne Frank war, dann kann man das auch sehr kindgerecht erklären, ohne gaskammern, Angst und Schrecken. Das sollte eine erwachsene Bezugsperson auch hinbekommen können. Ich finde es eher befremdlich, wenn Kinder plötzlich in der Grundschule aus dem mustopp kommen und von nichts ne Ahnung haben. Und mir jetzt zu unterstellen, ich würde die Neugierde meines Sohnes nicht anders stillen - na dann bitte, wenn’s hilft. Mein Sohn wollte vor ca einem halben Jahr auch wissen, wie Kinder gemacht werden - und nun weiß er es! Na und?
Antwort auf Beitrag von Neverland
Zum Glück ist meine Tochter mittlerweile ein Teenie und dem verblödeten Einfluss ihrer Mama weitgehend entronnen ![]()
Antwort auf Beitrag von Annaleena
Ja, Gottseidank…
Antwort auf Beitrag von JakobsMutti
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Antwort auf Beitrag von Annaleena
Wie können sich ernsthaft Menschen darüber beschweren???? Dieses Mädchen hat niemandem was getan - im Gegenteil! Und sorry - wer das aus lauter Hass nicht versteht, der/die soll sich bitte eine neue Kita suchen!
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