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Geschrieben von Anna3 am 06.01.2005, 14:40 Uhr

Wo bleibt eigentlich die Spendenbereitschaft der moslemischen Länder?

Heute in der Zeitung hatte es eine Auflistung.
Kann mir mal jemand sagen wieso die reichen Oelstaaten irgenwo auf Platz 17 rangieren und Staaten wie Marokko und Tunesien nicht wenigstens symbolisch was spenden, denn Indonesien ist Islamisch.

Sonst wird doch auch immer der Zusammenhalt der Moslems so propagiert.

 
15 Antworten:

Re: Wo bleibt eigentlich die Spendenbereitschaft der moslemischen Länder?

Antwort von Murmeline am 06.01.2005, 14:56 Uhr

Ich finde, das wird etwas weiter unten in Benediktes Posting eingehend beantwortet, ich habe es mal kopiert:

ZITAT
...eine Freundin, die mehrere Jahre in Indonesien, in Djakarta gelebt hat, sagte mir, dass Indonesien ein unermesslich reiches Land ist, mit Rohstoffen wie Erz, Gold, Kupfer ohne Ende. Sie sagt, dass die Armut dort unten u.a. vor allem deshalb bestehe, weil das Land ungeheuer korrupt sei und es eine Gruppe unermesslich reicher vor allem Politiker gebe.Sie sagt immer, dagegen sei Bill Gates ein Waisenknabe- so habe der Expräsident Suharto bekanntermaßen 3,5 Milliarden gebunkert. Ich weiss nicht, woher sie das hat- aber ich glaube das schon irgendwie . Und sie sagt, dass genau diese Kaste gar nichts spendet, im gegenteil, in Indonesien verweisen gerade die reichen Muslime darauf, dass ja oft die Moscheen als einzige Gebäude stehen geblieben seien und man daran ja sehe, dass e sich um eine Strafe Gottes handele und deswegen selbstverständlich nicht gespendet werde.Obwohl ausreichen und mehr als ausreichend Geld da sei. Und ähnlich ist es wohl in Indien. Das ist eine Atommacht- dass muss man sich mal vorstellen, dafür reicht das Geld- aber für die hungerne und notleidende Bevölkerung sollen dann Dritte sorgen.

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Nachtrag

Antwort von Murmeline am 06.01.2005, 15:02 Uhr

Meine Schwester hat einmal mit einer Kommilitonin, einer indischen Diplomatentochter, deren Heimatland bereist. Als sie zurückkam, war sie sehr erschüttert von der dortigen Mehr-Klassen-Gesellschaft. Sie erzählte, dass Reiche sich dort möglicherweise gegenseitig helfen, nicht aber den Armen. Die Armut und Krankheit der "Unterschicht" wird von der "Oberschicht" achselzuckend bzw. als gottgegeben hingenommen.

Auch das würde erklären, warum islamische Staaten eher unten auf der Spendenliste stehen?!?

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schön weiter Blödsinn verzapfen bitte

Antwort von Schwoba-Papa am 06.01.2005, 17:01 Uhr

Schön Murmeline wie Du hier Halbwahrheiten werterverbreitest ! Am Ende verwechseln hier noch alle Dubai mit Indonesien.
Natürlich sind in Indonesien alle reich, genauso wie in Indienund die Erde ist eine Scheibe.
HALLO - Kasten bzw. Klassen gibt es bei uns im Westen auch. Und obwohl in Hollywood Menschen leben die jährlich 100 Millionen verdienen, gibt es in USA Armut und Obdachlosigkeit. TATSÄCHLICH !

Machen wir aus dem Spendending wieder so eine Religionssache ? Wir könnten ja George W. damit beauftragen alle musilimischen Länder die weniger als 100 Mio. spenden anzugreifen. Sozusagen als Achse der bösen Wenigspender !

Und wenn die Muslims gar nix spenden sollten, ist das kein Grund die eigene Hilfe zu verweigern.

***kopfschüttel***

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Bitte reg dich ab

Antwort von Anna3 am 06.01.2005, 17:18 Uhr

wirklich
ich finde man darf sich das Fragen wieso die moslemischen länder so wenig spenden.

Ich sage ja damit nicht, dass wir nicht spenden sollten.

Wir helfen ja deshalb, weil wir ja sehen, dass die korrupte Regierung in Indonesien nicht hilft, obwohl sie könnte.

Wieso ist es jetzt plötzlich falsch Missstände auszusprechen?

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Danke für Deine freundlichen Worte:O)

Antwort von Murmeline am 06.01.2005, 17:46 Uhr

Letzteren Satz unterschreibe ich. Ich habe bereits etliche € privat gespendet und werde als Steuerzahlerin sicher auch am Beitrag unserer Regierung beteiligt werden*lächel*

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Ich meinte Herrn Schwoba-Papa;-) - o.w.T.

Antwort von Murmeline am 06.01.2005, 17:47 Uhr

o.T.

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Frau Murmeline :-)

Antwort von Schwoba-Papa am 06.01.2005, 18:10 Uhr

das ist doch gut für uns als Vorbildreligion (christlich) wenn die anderen passen !

Das bestätigt wieder solch bigotte Konservative die unsere Leitkultur über alles stellen. Da werden christliche Werte wie Nächstenliebe und "Liebe deinen Feind" ja mal richtig real !

Nochmals, jeder Euro, jeder Dollar, jeder Yen und egal was zählt und glaubt mir, dem Opfer ist es egal woher, hauptsache es wird geholfen. Wir müssen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, wir müssen es mit uns selbst ausmachen.

Grüßle

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Spenden die wriklich nichts oder listen es bloß die Zeitungen nicht auf,

Antwort von KH am 06.01.2005, 20:30 Uhr

weil es nicht ins antiislamisch-fundamentalistische Feindbild passt? Ich habe keine Ahnung und ehrlich gesagt ist es MIR egal, wer wie viel und was spendet Ich kann diese Zahlen nicht nachprüfen Da gibt es doch auch ein Bibelwort dazu, eine Erzählung von Jesus, die genau das Thema ´hat. Habe gerade keine Bibel parat, sonst würde ich die Stelle mal raussuchen.

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das ist leider Blödsinn.

Antwort von ninas59 am 06.01.2005, 21:19 Uhr

Indien WAR einmal ein sehr reiches Land. Leider wurde es von den Engländern komplett ausgebeutet, ich möchte fast sagen ausgeraubt.

Als durch die Engländer die Industrien zentralisiert wurden, haben die Leute ihre Ländereien verlassen, und sind in die Städte gezogen. Seither existiert diese unglaubliche Armut.

Indien ist mit über 80% Hindus eher als eine hinduistisches Land anzusehen, und weniger als islamistisches Land.

Hast du überhaupt eine Ahnung in welchen Verhältnis die Zahl der Reichen in Indien zu den Armen stehen?
Läufst du nicht auch achselzuckend an dem Penner am Straßenrand vorbei?
Tatsächlich lässt der Glaube die Hindus ihr Schicksal geduldig ertragen.
Die Reichen sind diejenigen die den Armen wenigsten Arbeitsplätze geben.
Natürlich ist das Gefälle in Indien extrem, aber nicht weniger extrem als bei uns. Lediglich die Zahlen liegen etwas anders.
Was meinst du wie eine Lehrerin, oder ein Ingenieur in Indien lebt? Diese Akademiker gehören nicht der Oberschicht an, und sie haben mit Sicherheit keine Rupie übrig sofern sie nicht in eine reiche Familie geboren worden sind.

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Es ging aber um Indonesien nicht um Indien

Antwort von Anna3 am 06.01.2005, 21:40 Uhr

nm

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Das bezog sich auf Murmelines Nachtrag

Antwort von ninas59 am 06.01.2005, 22:54 Uhr

:-)

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Re: Wo bleibt eigentlich die Spendenbereitschaft der moslemischen Länder?

Antwort von faya am 06.01.2005, 23:56 Uhr

Diese Frage hat mich ja schon vor Tagen beschäftigt, denn die Hilfe für Bedürftige ist eigentlich eine der Säulen des Islam und eine wichtige Vorgabe des Propheten. Deshalb habe ich mir auch die Frage gestellt, ob diese Länder ( gerade die reichen Ölstaaten) wirklich so wenig geben oder ob das nur bei uns nicht so deutlich in der Presse geschrieben wird.

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Soweit ich weiß haben die Saudis als

Antwort von famisa am 07.01.2005, 12:56 Uhr

eine der ersten Lebensmittel und Trinkwasser in die betroffenen Regionen geflogen. Kam in Österreich in den Nachrichten. Aber wenn man so sehr darauf erpicht ist, zu analysieren wer wieviel wo spendet, kann man leicht den Blick fürs Wesentliche verlieren.
gruss

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Re: Wo bleibt eigentlich die Spendenbereitschaft der moslemischen Länder?

Antwort von Suschi am 07.01.2005, 14:23 Uhr

Ich glaub, beim Spenden geht es nicht darum, wer den ersten Rang einnimmt. Es geht auch nicht darum, sonst wieviel zu Spenden, sondern jeder das was er kann, auch die Länder.
Manche Länder spenden nicht gleich Millionen von Geld, sondern sind mit Autos, Helfern, Trinkwasseranlagen, Nahrungsmitteln, Klamotten, Med
ikament... vor Ort und helfen (so war es kurz nach der Katastrophe). Das ganze kostet dann auch Millionen. Wird das in der ganzen Millionen-Spenden-Listen aufgeführt???

Na egal. Lassen wir doch einfach die Länder helfen und diskutieren nicht
darüber.
Wir wissen doch nicht alles, was besagte Ländern nicht doch schon alles gemacht haben...

LG Susanne, die hofft, dass auch Ihr einen Beitrag geleistet habt und nicht nur darüber diskutiert, was andere tun könnten.

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Wenn ich den Nachrichten mal glaube,

Antwort von KH am 08.01.2005, 9:11 Uhr

dann hat der "Wettlauf um die Herzen" begonnen. D.h. islamische Organisationen sind in Indonesien sehr, sehr rührig. Nur wird das halt auch wieder gleich negativ bei uns dargestellt von wegen Gegensatz Islam - Amerika. Unsere Medien verbreiten m.E. ein sehr stark intiislamisches Feindbild. Wenn christliche Organisationen helfen, dann tun sie das aus reine Nächstenliebe. Wenn islamische Organisationen helfen, dann tun sie das, damit der böse "Westen", das böse Amerika keine Chance hat, bei den Menschen zu punkten. Vielleicht ist es ja wirklich so. Jedenfalls sind wir von der "einen Welt", die doch manche Politiker beschworen haben noch weit entfernt - von beiden Seiten. Klar, wenn es um Macht geht, bleibt der Mensch außen vor.

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