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Geschrieben von Rio am 09.02.2006, 8:25 Uhr

Nurit und andere wg. Kinder selbst unterrichten

Hallo,

solche Fälle sind gar nicht so selten.
Es gibt eine gar nicht mal allzukleine Bewegung, die von "Bibeltreuen" (Freikirchler, Evangelikalen, Wiedergeborenen, Erweckten, etc. -die Begriffe überschneiden sich, sind aber nicht deckungsgleich), die das befürworten (ob in dieser Form sei mal dahingestellt).


Wir hatten schon mal eine Diskussion in dieser Richtung. Gründe, warum die "normalen" Schulen abgelehnt werden, sind hauptsächlich:

- Angst vor Okkultismus (andere Kinder lesen ja Harry Potter oder Ähnliches) "magische" Literatur ist auch im Unterricht nicht per se ausgeschlossen oder wird zumindest nicht explizit verurteilt.

- Sexualkundeunterricht

- und meine ganz speziellen Freunde: die Kreationisten lehnen die Evolutionslehre ab. Kreationistische Tendenzen sind in den o.g. Gruppen weit verbreitet.

Dazu kommt die bei (fast) allen Eltern verbreitete Angst vor Drogen und Gewalttätigkeiten.

Stichworte dazu sind Heimschule bzw. homeschooling.
Es gibt z.B. die Philadelphia-Schule, ein "Christliches Heim- bzw. Hausschulwerk" (O-Ton).
Die verkaufen sich ganz wunderbar in ihrer Selbstdarstellung als bewusste und verantwortungsvolle Alternative zum restlichen Schulsystem. Nur im "Kleingedruckten" erfährt man, dass die ganze Sache illegal ist.

Noch ein Zitat aus deren Homepage:

"Über die Legalität der christlichen Heimschule entscheidet aus biblischer Sicht nicht ein Staatsgesetz. Nach dem höheren Gesetz Gottes “muß man Gott mehr gehorchen als Menschen” (Ap.5,29)."

Amen, kann ich da nur sagen.

Viele Grüsse,
Rio

 
15 Antworten:

Re: Nurit und andere wg. Kinder selbst unterrichten

Antwort von Nurit am 09.02.2006, 9:22 Uhr

Was tut der Staat aber nach einem Gerichtsurteil mit diesen Kindern und Eltern? Es ist doch kaum zu erwarten, dass die Eltern gegen ihre tiefste Überzeugung ihre Kinder bei einem erzwungenen Schulbesuch die Unterstützung geben können (wollen), die Kinder nun mal ab und an brauchen...Also werden diese Kinder die Schule wahrscheinlich nicht so erfolgrsich durchlaufen, wie sie es eigentlich mit entsprechender Mithilfe des Elternhauses könnten-ausserdem sind tiefe Konflikte bei den Kindern vorprogrammiert, denn sie bekommen zu Hause völlig andere Werte vermittelt, als die, denen sie draussen permanent begegnen und mit denen sie sich arrangieren müssen. Manchmal denke ich, man sollte akzeptieren, dass es diese Glaubensgemeinschaften gibt und ihnen ihre Art von Leben lassen. Sollten die Kinder sich selbst gegen den von den Eltern bestimmten Weg entscheiden, kann man ja jede Hilfe zur Verfügung stellen..Ich weiß: das ist auch keine Lösung, aber der Zwangsunterricht funktioniert meiner Meinung nach auch nicht.

LG,
Kathrin

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Re: Nurit und andere wg. Kinder selbst unterrichten

Antwort von Rio am 09.02.2006, 9:37 Uhr

Hallo,

"ausserdem sind tiefe Konflikte bei den Kindern vorprogrammiert, denn sie bekommen zu Hause völlig andere Werte vermittelt, als die, denen sie draussen permanent begegnen und mit denen sie sich arrangieren müssen."

Das trifft auf einen Teil der in D lebenden Moslems auch zu. Sollen die auch alle in Extra-Schulen oder zu Hause unterrichtet werden?

Was ist mit den Kindern der Zeugen Jehovas, die ja noch 'ne Ecke härter drauf sind?


"Manchmal denke ich, man sollte akzeptieren, dass es diese Glaubensgemeinschaften gibt und ihnen ihre Art von Leben lassen."

Ja, natürlich. Aber gerade weil das Leben solcher Gemeinschaften zum großen Teil innergemeinchaftlich stattfindet (vom Gottesdienst über die Hauskreise und Bibelstunden bis hin zu Gemeindediensten, vom Kinder- bis zum Jugendkreis, usw.) finde ich für die Kinder die Auseinandersetzung mit der restlichen Welt besonders wichtig.

Was ist mit Kindern, die in Sekten aufwachsen? Diese sind noch mehr auf das Leben innerhalb ihres eigenen Kreises beschränkt. Was, wenn da die Schule wegfällt?

Damit wird diesen Kindern nahezu jede Möglichkeit genommen, sich anders zu entscheiden, weil sie nichts anderes kennen.

"Sollten die Kinder sich selbst gegen den von den Eltern bestimmten Weg entscheiden, kann man ja jede Hilfe zur Verfügung stellen."

Wie sollten sie denn? s.o.

" Ich weiß: das ist auch keine Lösung..."

Eben!

"aber der Zwangsunterricht funktioniert meiner Meinung nach auch nicht."

Wieso nicht?
Natürlich ist es nicht unproblematisch, aber der einzig gangbare Weg.
Das gleiche gilt übrigens auch für den Sportunterricht moslemischer Mädchen.

Viele Grüsse,
Rio

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Re: was Wichtiges vergessen

Antwort von Rio am 09.02.2006, 9:43 Uhr

Es gibt übrigens durchaus Alternativen:

Es gibt schliesslich christliche Schulen in Deutschland. Von der kath. Kirche, von der ev. Kirche und sogar "Freie" Christliche Schulen.
An letzteren dürfen die "bösen" Kinder, die Harry Potter lesen oder Spaß an Halloween haben dann gleich zur Strafe spezielle Evangelisationsprogramme besuchen.
So beschrieben vor ein paar Tagen im Nachbarforum (1.Klasse).

Viele Grüsse,
Rio

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Re: Nurit und andere wg. Kinder selbst unterrichten

Antwort von Dreizwetschgen am 09.02.2006, 12:55 Uhr

Ich schließe mich den Ausführungen von Rio an!

Ich finde es sehr wichtig, dass Kinder auch andere Lebensweisen kennen lernen, und somit irgendwann die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, wie sie leben wollen.

Wer weiß, vielleicht wollen diese Kinder ja auch gerne in normale Schulen gehen!

Dreizwetschgen

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Re: Nurit und andere wg. Kinder selbst unterrichten

Antwort von Nurit am 09.02.2006, 13:24 Uhr

Sicherlich hab Ihr Recht-und eine Möglichkeit für die Eltern wäre es auch, die Kinder auf eine Rudolf-Steiner-schule zu schicken; aber was ich mich eben die ganze Zeit frage: sollte man eine Religionsgemeinschaft anerkennen, aber dann die Mitglieder zwingen, gegen ihre innerste Überzeugung zu handeln? Würde diese Gemeinschaft z.B. Menschenopfer darbringen, hätte man sie ja nicht anerkannt. Wenn man sie also anerkennt, dann doch mit allem, was dazugehört-eben auch, dass sie aus unserer Sicht weltfremd sind und so eben auch ihre Kinder erziehen. Oder bin ich auf dem Holzweg???

LG,
Kathrin

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Re: Anerkannt?

Antwort von Rio am 09.02.2006, 14:04 Uhr

Hi,

was heißt hier anerkannt? Unter den Freikirchen gibt es einige, die ziemlich umstritten sind.

Die Grenze zwischen manchen(!) Freikirchen und Sekten ist auch recht verschwommen.
Da gibt es ganz schön obskure Richtungen (Bsp: "Die Zwölf Stämme").

"Wenn man sie also anerkennt, dann doch mit allem, was dazugehört-eben auch, dass sie aus unserer Sicht weltfremd sind und so eben auch ihre Kinder erziehen. Oder bin ich auf dem Holzweg??? "

Das gleiche kannst du wieder auf alle möglichen Sekten und Personenkulte anwenden. Alles einfach laufen lassen? Wenn die "Children of God" (die sich heute anders nennen) sexuelle Handlungen an und mit Kindern vollziehen und dies als völlig normal ansehen? Sorry, da hört meine Toleranz gegenüber anderen Weltanschauungen auf.

Sie hört schon vorher auf: nämlich z.B. da, wo Eltern der Schulpflicht nicht nachkommen.

Wo willst du denn die Grenze ziehen?

Viele Grüsse,
Rio

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Re: Anerkannt?

Antwort von karamell am 09.02.2006, 15:13 Uhr

Was hierzu passt, die "zwölf Stämme" haben eine sehr intressante Homepage, auf der u.a auch an einem Beispiel aus Deutschland dokumentiert wird wie sie versuchen die Schulpflicht für ihre Kinder zu umgehen und wie die Kinder schließlich mit Polzizeiaufgebot zwangsweise zur Schule gebracht werden.
Und das ist für mich der späteste Punkt wo Religionsfreiheit aufhört: WEnn ich es lieber in Kauf nehme daß meine Kinder von der Polizei weggeschafft werden, weil ich mich mit den (Schul)gesetzten nicht "befreunden" kann.
Hab jetzt grad noch mal geschaut, die Fotos die ich meinte sind nicht mehr zu sehen, nur noch die der Familienväter auf den Weg in den Knast. Und einige die die Kinder beim Unterricht zeigen, der in der Gemeinschaft abgehalten wird,wenn ic das jetzt richtig überblicke. Sie haben sich also durchgesetzt

WEr gucken mag: http://www.zwoelfstaemme.de/

Gruß
D.

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Re: Anerkannt?

Antwort von kleinmäuschen am 09.02.2006, 17:58 Uhr

Na, ihr seid mir ja welche!
ie Eltern sind Schuld, daß die Kinder mit Polzeigewalt zur Schule gebracht haben??? Wißt ihr, seit wann es überhaupt die Schulpflicht (im Sine von Schulbesuchszwang) in diesem Sinne gibt? Seit Hitler. Der hatte sie damals eingeführt, damit die Kinder besser "auf Linie" gebracht werden können. Was heute wohl die Gründe dafür sind, daß es diesen Schulbesuchzwang immer noch gibt? Und was ist, bitte schön, normal? Sind Gläubige "unnormal"?
Sollte man die Kinder besser aus den Familien herausnehmen, sie in Pflegefamilien oder Heime stecken, damit die Kinder (die ja doch sicher gerne normal sind, und die Schule besuchen wollen, wie jedes andere Kind auch, alle Chancen haben sollen etc) alle Möglichkeiten haben, die sie verdienen? Die Eltern ins Gefängnis stecken, wenn sie ihre KInder zuhause unterrichten (denn es ist ja in diesen Fällen nicht so, daß die Kinder Kinderarbeit leisten müssen, oder Analphabeten bleiben)?
Ich weiß nicht, warum man die Leute nicht einfach in Ruhe läßt, durch die Einmischung wird den Kindern noch viel mehr geschadet. Ein normales Leben, was man darunter auch vertshen mag, könen die Kinder, wenn sie mal groß sind, doch immer noch führen, wenn sie volljährig sind, können sie doch alles machen, wie sie wollen, alles alleine entscheiden. Irgendwie kommt es mir so vor, als sei dieser Zwang weder für die Elern noch für die KInder, sondern nur für den Staat sinnvoll. Das kann ich nicht befürworten.
Meine KInder gehen, mit allen Fürs und Widers, zur Schule. Und ich würde sie auch zur Schule schicken, wenn Heimunterricht erlaubt wäre. Aber nur, weil ich persönlich nicht die Zeit, Muße und das Talent habe, sie zuhause zu unterrichten, kann mir vorstellen, daß das eine Mordsarbeit ist. Ich würde nie andere verurteilen, die die Erziehung ihrer KInder gerne ganz und gar in die Hand nehmen wollen und könen. Das ist eher bewundernswert. Wie gesagt, ich würde bzw könnte selbiges meinen KIndern nicht anbieten!
Außerdem gibt es doch sicherlich Tests, die man machen muß, um zu sehen, ob die KIder zuhause auch den nötigen Stoff lernen, wie in Österreich z.B. Überhaupt ist in allen umliegenden Ländern der Heimunterricht erlaubt, soweit ich weiß. Warum nicht auch hier? Gibt doch eh immer weniger KInder, so werden die Revoluzzer doch dann auch wieder nicht ins Gewicht fallen ;-)

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Re: kleinmäuschen

Antwort von Nurit am 09.02.2006, 18:08 Uhr

Das ist ja genau das, was mein Bauchgefühl mir auch sagt....

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Re: kleinmäuschen und nurit

Antwort von Rio am 09.02.2006, 18:30 Uhr

Hi,

wo zieht ihr die Grenzen?

Religiöse Gemeinschaften, die ihre Kinder der Schulpflicht verweigern - wohl kein Problem für euch

Religiöse Gemeinschaften, die ihren Kindern nur minimale schulische Grundkenntnisse angedeihen lassen, weil der Tag des Jüngsten Gerichts eh vor der Tür steht - wie steht ihr dazu?

Religiöse Gemeinschaften, die ihre Kinder zum Betteln (durch Singen und Spielen fommer Lieder = gottgefällig in deren Augen) auf die Straße schicken - wie steht ihr dazu?

Religiöse Gemeinschaften, bei denen die erfahrenen Erwachsenen die Kinder (schon Vierjährige)"liebevoll in die Sexualität einführen" wie steht ihr dazu?

DAS würde micht nun wirklich interessieren.

VG,
Rio

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Re: PS: Hitler hat nicht die Schulpflicht eingeführt

Antwort von Rio am 09.02.2006, 18:44 Uhr

Es war nicht Hitler, der in D die Schulpflicht eingeführt hat.

Die Schulpflicht wurde in den div. deutschen Staaten zu unterschiedlichen Zeiten eingeführt.

Die allgemeine Schulpflicht wurde in der Weimarer Verfassung von 1919 (Artikel 145) zum ersten Mal für das GESAMTE GEBIET des Deutschen Reiches festgeschrieben.
Unter:
Vierter Abschnitt der Weimarer Verfassung: Bildung und Schule.

Vg,
Rio

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Re: @Rio

Antwort von Nurit am 09.02.2006, 21:00 Uhr

Ich sage ja, dass es nur ein Bauchgefühl ist-als erstes denke ich, dass ich unterscheiden würde: zwischen Sekten und anerkannter RG-da wiederum denke ich, dass keine Sekte als RG anerkannt wird, die Dinge, die zu Recht strafbar sind, durchführt. Wenn ich eine RG als solche anerkenne und ihr die Ausführung ihrer Religion zubillige kann ich sie andererseits nicht beschneiden und ihr mein Wertesystem aufdrücken.
Das mit der Schulpflicht ist so eine Sache: die Kinder werden ja beschult , vielleicht sollte es ja nur sichergestellt werden, dass die Gemeinschaft ausgebildete Lehrer hat und dann fände ich es durchaus in Ordnung, dass die Kinder dem hiesigen Schulsystem nicht unterworfen sind.
Ich sehe das mit dem staatlichen Zwang ähnlich wie bei einem Suchtkranken: mit Zwang erreicht man nichts-ich zweifle das Ergebnis des Zwanges an und würde dafür plädieren, dass Kinder, die einer anerkannten RG angehören, entsprechend ihres Systems geeinget geschult werden. Betonung liegt allerdings auf geeignet.
Allerdings verstehe ich nicht, wenn diese Freien Christlichen Schulen vorhanden sind (und ich persönlich gehe in HH jeden Tag an einer vorbei), wieso diese Eltern, die ja auch aus HH kommen, sich nicht in der Lage sehen, ihre Kinder dort unterzubringen.

LG,
Kathrin

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Re: @Nurit

Antwort von Rio am 09.02.2006, 21:16 Uhr

Hi,

"dass ich unterscheiden würde: zwischen Sekten und anerkannter RG"

Woran machst du denn den Unterschied fest? Es gibt nicht mal eine eindeutige Definition des Begriffes "Sekte".

Dazu die Wiki:

"Neue religiöse Gruppen oder Abspaltungen von bestehenden Religionen sind über die gesamte Menschheitsgeschichte entstanden - viele gingen unter, einige überleben in Nischen, manche haben sich gar als Weltreligion - wie z.B. das Christentum, das zunächst eine jüdische Sekte war - oder als Staatsreligion etabliert."

Das trifft es gut. Es gibt einfach nicht DIE einzig richtige, alleinige Definition des Begriffs "Sekte". Und somit auch keine fesgelegte Grenze zwischen RG und Sekten.


"da wiederum denke ich, dass keine Sekte als RG anerkannt wird, die Dinge, die zu Recht strafbar sind, durchführt"

Das Nichtbefolgen der Schulpflicht ist aber eindeutig strafbar und mit dem Gesetz in D nicht vereinbar. Die Schulpflicht steht sogar im Grundgesetz festgeschrieben.
Nach deiner Beschreibung wären alle freireligiösen Gruppen, die pro homeschooling sind, sich strafbar machende Sekten, wenn (Teile) ihre(r) Mitglieder das auch durchziehen.


"Allerdings verstehe ich nicht, wenn diese Freien Christlichen Schulen vorhanden sind [..], wieso diese Eltern, die ja auch aus HH kommen, sich nicht in der Lage sehen, ihre Kinder dort unterzubringen.

Wahrscheinlich, weil diese Schule den betreffenden Eltern noch nicht extrem genug ist. Weil es nicht DIE eine Freikirche gibt, sondern viele, die sich durchaus in manchen Teilen unterscheiden, in anderen Teilen aber Schnittmengen haben.

Meine Meinung ist, dass es nicht der Staat ist, der den Kindern in solchen extremen Fällen Schaden zufügt, sondern die Eltern.

Viele Grüsse,
Rio

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Re: @Rio

Antwort von Nurit am 09.02.2006, 21:34 Uhr

Dann war ich wohl zu blauäugig und gebe Dir Recht.
Vielen Dank für die Diskussion; es war sehr lehrreich für mich!

LG,
Kathrin

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Re: Anerkannt?

Antwort von karamell am 09.02.2006, 23:14 Uhr

ie Eltern sind Schuld, daß die Kinder mit Polzeigewalt zur Schule gebracht haben???

von Schuld hat hier niemand etwas geschrieben. Aber ja ich denke das es in der Verantwortung der Eltern liegt Kinder vor solchen Erfahrungen zu schützen. Wenn dazu gehört daß ich sie in eine Schule schicke dann tue ich das. Wenn ich glaube meine Kinder sind dort schädlichen Einflüssen ausgesetzt, dann halte ich zu hause dagegen. Aber wenn ich Vertrauen in meine Religion habe dann mußich auch das Vertrauen haben das "die Welt" keinen zu großen Einfluß hat.

"Ein normales Leben, was man darunter auch vertshen mag, könen die Kinder, wenn sie mal groß sind, doch immer noch führen, wenn sie volljährig sind, können sie doch alles machen, wie sie wollen"

Sie lernen es aber ja nicht kennen, da sie ja eine gefilterte Wahrnehmung haben.Sie werden nie die freie Wahl haben.

"Überhaupt ist in allen umliegenden Ländern der Heimunterricht erlaubt, soweit ich weiß."

Ja aber soviel ich weiß mit strengen Auflagen zum Lehrplan, Gruppen die sich daran halten können ihre Kinder auhc in D. "zu Hause" unterrichten. Aber sorry viele Gruppen lehnen ja grad den normalen Lehrplan ab. die Kinder beiden also tatsächlich "dümmer" als ihre Altergenossen. Rio hat ein paar Beispiele genannt.

Wenn sichergestellt ist, das die Kinder alles lernen was im Lehrplan steht und das sie wirklich die Wahl haben ihren Eltern im Lebensentwurf zu folgen oder auch nicht, dann ist ja gegen die häusliche Beschulung nichts einzuwenden, aber wie es mi allem extremen ist, ich denke die Wahlfreiheit fällt unter den Tisch.

Lieben Gruß
D.

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