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Geschrieben von Nichtneu1 am 10.05.2014, 21:43 Uhr

Mobbing?

Nur mal zur Meinung sammeln (mein normaler Nick ist bekannt geworden):
Großes öffentliches Unternehmen - ortsgebunden und TVÖD
Stellenabbau (mittlerweile von 5600 auf 4900 - in 3 Jahren) ohne Kündigungen.

Aber:
wer aufmuckt, lange krank ist, aus Elternzeit kommt (und KEINEN Partner auf besonderer Ebene hat), wird in eine Sonderabteilung versetzt. Angeblich auf eine neue Einsatzstelle qualifiziert. Normale Aufenthaltsdauer ca. 6 Monate.
Was kann man machen, wenn man allein mit PC im Zimmer sitzt und keine Arbeit hat - allerdings echt viel Geld für die Anwesenheit erhält.Ist das Mobbing, wenn man komplett ignoriert wird?
Die Person ist total unglücklich, nur ändert sich seit 8 Monaten nichts. Keine Öffentlichkeit, nur Kollegen. Aber diese Situation ist frustrierend und macht krank. Kündigen - lt. Arbeitsamt keine Chance auf neue Stelle (fast 50 und öffentl. Dienst).

 
21 Antworten:

Re: Mobbing?

Antwort von Ebba am 10.05.2014, 22:02 Uhr

Lässt sich natürlich von ferne schlecht beurteilen, ob noch eine arbeitsvertraglich vereinbarte Beschäftigung vorliegt oder doch schon ein Angriff auf die Würde des Arbeitnehmers oder zumindest eine arbeitsvetravswidrige Beschäftigung,, was dann auch Mobbing darstellen könnte.

Hier findest du evtl. was hilfreiches zum Problem:

http://www.nci-net.de/Archiv/Arbeitsplatz/Arbeitsvertrag/Arbeitsentzug.html

http://www.anderfuhr-buschmann.de/urteile/lag_thueringen_5_sa_403_00.htm

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Re: Mobbing?

Antwort von Andrea&Würmchen am 10.05.2014, 22:25 Uhr

Ich kann da nicht mit was Rechtlichem dienen - nur mit eigener Erfahrung: Ich hab damals gekündigt, nach nur 13 Monaten bei jenem AG. Die ersten beiden Monate waren arbeitsmäßig ok, danach gab es nichts mehr zu tun. Allerdings nicht nur für mich, sondern auch für die Kollegen. Denen hat das aber nichts ausgemacht, die haben Solitär gespielt, im Internet gesurft, etc. War nix für mich, ich bin gegangen. Ich bin mir sicher, dass ich sonst auch krank geworden wäre...

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Re: Mobbing?

Antwort von Johanna3 am 10.05.2014, 22:48 Uhr

Ja. Ich habe mal ein entsprechendes Urteil gelesen. Da wurde der Mitarbeiter sogar kontrolliert, damit er sich nicht mit lesen oder Telefonieren die Zeit vertrieb. Er musste sinnvoll eingesetzt werden.

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Kein Mobbing... das ist das klassische Parken

Antwort von lastunicorn am 10.05.2014, 22:56 Uhr

der "ad hoc nicht zu verwendenden Karteileichen" im ÖD.

Das wurde mit zunehmenden Kündigungsschutz im ÖD immer mehr so praktiziert. Es gibt unendlich viele Mitarbeiter aus dem ÖD, die das bis zur Rente/Pensionierung durchgezogen haben und sich ganz nebenher ein fundiertes Fachwissen in ihren Hobbies angelesen und erarbeitet haben. Es gibt aber bestimmt ebenso viele so Betroffener, die zermürbt gekündigt haben. Meine befreundete Hausärztin meinte einmal, wenn ich wüsste, wie viele meiner Kollegen in solchen Situationen hängenbleiben und nur mit medizinischer Hilfe über Wasser zu halten wären...

Ich denke, Niemand kann einem Menschen in einer solchen Situation einen individuell passenden Rat geben - da hat jeder andere Prämissen und Belastungsgrenzen.

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Re: Mobbing?

Antwort von Franke am 10.05.2014, 23:04 Uhr

Der Arbeitgeber hat kontrolliert, dass er nichts Privates liest?

Und das Gericht hat gesagt, dass er sinnvoll eingesetzt werden muss?

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Re: Mobbing?

Antwort von Johanna3 am 10.05.2014, 23:29 Uhr

Oder er hat kontrollieren lassen.

Die Strategie verfolgte eindeutig das mürbe machen des Arbeitnehmers was dieser nicht hinnehmen muss. Ich glaube es ging darum, die ihm zustehende Abfindung nicht zahlen zu müssen, wenn er "freiwillig" geht.

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Re: Kein Mobbing... das ist das klassische Parken

Antwort von IngeA am 10.05.2014, 23:47 Uhr

Doch, das ist schon Mobbing:

http://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/mobbing-am-arbeitsplatz.php
http://www.berufsstrategie.de/bewerbung-karriere-soft-skills/mobbingopfer-mobbinghandlungen.php

Nur weil dieses "parken" häufig praktiziert wird, heißt das nicht, dass das i.O. ist. Ziel des "Parkens" ist halt häufig den Mitarbeiter so fertig zu machen, dass er von selbst kündigt.

LG Inge

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Was für eine schräge Theorie...

Antwort von lastunicorn am 10.05.2014, 23:51 Uhr

So große Arbeitgeber haben auf jeden Fall einen Personal-/Betriebsrat, der einer solchen Aktion zustimmen müsste... und genau das dürfte ausgeschlossen sein im ÖD. Wenn der Einzelhandel so etwas gesetzwidrig durchführt, gibt's schon etwas juristisch auf die Finger... aber beim ÖD ist das etwas anders in den Konsequenzen. Zudem müssten solche Maßnahmen in vielen NPO auch durch die politisch zuständigen Gremien abgesegnet werden.

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Das ist die Theorie...

Antwort von lastunicorn am 10.05.2014, 23:59 Uhr

und Bossing ist schwerer nachweisbar.

Was genau würdest du im AP-Fall raten, nach deinen Definitionen?

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Kündigen ist eher unmöglich

Antwort von Nichtneu1 am 11.05.2014, 7:20 Uhr

Die betroffene Kollegin war 1,5 Jahre krank. Und nun seit Monaten allein in einem Glas-Büro mit Schreibtisch, Telefon und PC. D.h. jeder kann sehen, was sie macht - nämlich Nichts.

Sie ist fast 50, allein erziehend, firmenbezogen ausgebildet und keine Hilfe durch Freunde oder Familie.
Welche Möglichkeiten gibt es? Der Personalrat ist informiert und macht Nichts. Immer nur Vertrösten und Durchhalteparolen - aber keine Hilfe.
Geht es über einen Anwalt, hat sie Angst, den Job zu verlieren.

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Re: Das ist die Theorie...

Antwort von IngeA am 11.05.2014, 7:51 Uhr

Ich würde ihr raten dem Chef eine E-mail zu schicken, mit dem Hinweis, dass sie leider keinerlei Arbeiten zugeteilt bekommt und dass es weder in ihrem Sinne ist (noch im Sinne der Abteilung sein dürfte), dass Mitarbeiter rumsitzen müssen ohne etwas für den Arbeitgeber leisten zu können (wegen fehlender Arbeitszuteilung).
Wenn keine Antwort kommt das Gleiche noch einmal und beim 3. Mal mit Kopie an den Betriebsrat.
Wenn sie nämlich DANN mit privater Literatur, Strickzeug etc. "erwischt" wird, hat sie das dokumentiert, dass sie keinerlei Arbeit bekommt.
Darum geht es ja: PC lädt zum surfen ein (ist sicher verboten!) privates macht man während der Arbeitszeit normalerweise auch nicht, da auch verboten, Däumchen drehen muss der Mitarbeiter aber auch nicht, nur weil der Chef ihm keine Arbeit gibt.

Vielleicht kann die Bekannte ja noch wirklich fachlichen Rat von einer entsprechenden Organisation holen, das ist dann rechtlich fundierter als meine Ausführungen oben.

LG Inge

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wo ist "ortsgebunden" ?

Antwort von Julie am 11.05.2014, 8:59 Uhr

Ich arbeite selber in einer Kommunalverwaltung und bin im Betriebsrat aktiv.
In unserer Gegend herrscht ein hoher Beschäftigungsgrad, so dass im öD der Fachkräftemangel schon angekommen ist.
Vielleicht einfach mal woanders bewerben ?
Im übrigen ist es zumindest im Beamtenrecht so, dass ein Beamter Anspruch auf eine besoldungsangemessene Beschäftigung hat.
Das sollte für die Tarifbeschäftigten doch auch gelten.
Notfalls mal gewerkschaftlich beraten lassen, z. B. bei der verdi.

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Re: Kündigen ist eher unmöglich

Antwort von Ebba am 11.05.2014, 10:22 Uhr

Sie hat ganz unterschiedliche Möglichkeiten.
Sie könnte zunächst einmal ihren Vorgesetzten unter Fristsetzung auffordern ihr eine dem arbeitsvertraglichen Vereinbarungen entsprechende Beschäftigung zuzuweisen. Neben der Arbeitspflicht des Mitarbeiters gibts nämlich auch eine Beschaftigungspflicht des Arbeitgebers. Reagiert er nicht könnte sie sich an die nächst höhere Instanz wenden mit dem Hinweis auf das fruchtlose Vertreichen der von ihr gesetzten Frisf und einer entspr. Aufforderung, ebenfalls unter Fristsetzung usw.
Sie könnte alternativ oder zugleich mit der Geltendmachung von Schadensatzansprüchen wegen Mobbings drohen, wobei das genau begründet sein sollte, im Hinblick auf Mobbinghandlungen und den Schaden.

Sie könnte sich intern bewerben, wenn irgendwo eine entspr. Stelle ausgeschrieben ist oder wenn sie von einer (bald) freien, passenden Stelle erfährt um Umsetzung oder Versetzung bitten.

Sie könnte sich natürlich auch extern irgendwo bewerben und ggf. einen Umzug in Kauf nehmen.

Die Frage ist halt auch, wie groß der Leidensdruck ist.

Warum sie nicht zum Anwalt gehen und sich beraten lassen will verstehe ich nicht so richtig. Der Arbeitgeber muss dass ja nicht zwingend erfahren. Außerdem kann sich im Verlauf des Beratungsgesprächs vielleicht doch ergeben, dass es sinnvoller ist, dass der Anwalt den Arbeitgeber kontaktiert.
Mit einem Verlust des Arbeitsplatzes muss sie in einem großen Unternehmen deswegen eigentlich nicht rechnen. Ich vermute mal, dass sie ordentlich unkündbar ist? Und schlimmer kann ihre Situation doch vmtl, auch kaum werden.

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Das Hafenamt...

Antwort von Steffi528 am 11.05.2014, 10:58 Uhr

und was man im Hafenamt machen kann? Das ist individuell sehr unterschiedlich. Jetzt in meiner jetzigen Situation würde ich das Hafenamt nicht lange durchhalten, aber vielleicht in 10, 15 Jahren ist es mir eher möglich, weil ich mir dann die Gelassenheit dazu angeeignet habe.
Schöne Hobbies und Ruhe...

Aber würde man mich jetzt ins Hafenamt stecken, dann wäre ich nach 6 Monaten "durch" und würde mir etwas Neues suchen. Es ist noch zu lange hin bis zur Pensionierung. Und natürlich würde ich vor der Kündigung mir erst einmal den Raum nehmen, heraus zu finden, wer ich bin, also eine "Selbstfindungsphase" anstreben.

Das Hafenamt ist nicht nett, aber in mancher Hinsicht kann ich es verstehen. Wenn AN so wenig Leistung bringen, das andere Kollegen auf Dauer Überstunden machen, ist manchmal das Hafenamt die einzige Möglichkeit, neue Struktur reinzubringen
Und mich kann man ganz schnell wegen politischer Unliebsamkeit ins Hafenamt stecken.

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Re: Frage Ebba

Antwort von Benedikte am 11.05.2014, 11:55 Uhr

Hallo Ebba,
so wie ich die posts verstehe, wird in dem Unternehmen doch gewaltig umstrukturiert, Personalabbau durch nicht nachbezetzte Stellen, aber ohne Kuendigung und outsourcing nicht mehr beteiligten Personals durch aufbau einer Sonderreserve.

In Berlin gab es soviel zuviel Personal, dass man einen sog. Stellenpool gegruendet hat, zu dem ueber 6000 Mitarbeiter gehoerten, die man halt an ihren alten Stellen nicht mehr brauchte und wollte. Oft mit dem gleichen Profil, was hier im Ausgangspost fuer diese Sonderabteilung angegeben wurde. Einfach, weil man festgestellt hat, dass Wasserkoepfe durch Mitarbeiter ohne Aufgaben noch Ressourcen kosten. Die brauchen Bueros, die geheizt und gepuzt werden muessen,m Telefone, PCs , Papier.

Und auch der Hinweis, dass sie anderthalb Jahre krank war und jetzt erst zurueckgekehrt ist, hoert sich ja danach an, dass sie nicht zu den Leistungstraegern gehoert.

Von daher, was Du schreibst, macht meines Erachtens ""normalerweise" Sinn, aber geht hier an der Problemloesung vorbei, weil in der neuen Abteilung, eben Friedhof, keine Arbeit vorhanden ist.

Im uebrigen finde ich, dass so unschoen sich das ganze anjoert, die Betroffene es durchaus haette schlechter treffen koennen. Sie hat ja einen Arbeitsplatz und Gehalt, sie hat NULL Stress, Termindruck, Konkurrenz und gerade nach ANDERTHALBJAEHRIGER Abwesenheit wegen Krankheit hat sie doch Glueck. Ich bin Beamtin und bei uns wirst Du nach einem Jahr Kranlheit ohne wenn und aber zwangsverrentet. Das halte ich auch fuer das groesste problem bei der bewerbung nach aussen. Fast 50 ist nicht leicht, aber eben auch lange nicht unmoeglich. aber anderthalb Jahre krank, das ist eins.

Und wenn sie unbedingt produktiv sein will, kann sie ja bspw. eine betreibssportgruppe gruenden, sich bei der Betreuung der Firmenwebsite engagieren, den naechtsen Betriebsausflug vorbereiten, im Persinalrat mitarbeiten oder oder oder

Von daher, ich sehe das problem in der Umstrukturierung, nicht in persoenlichen Boeswilligkeiten.

Benedikte

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Re: Mobbing?

Antwort von Fredda am 11.05.2014, 12:32 Uhr

Das mit dem Glasbüro, was du unten schreibst, ist m.E. schon mobbinghaft quälend. Nichts zu tun zu haben ist schon schlimm aber dann auch noch dabei beobachtet zu werden... Ich würde mich an den Personalrat, den Personalchef, den Firmenchef, die Gleichstellungsbeauftragte (z.B. wenn es auf diesen toten Gleisen mehr Frauen als Männer gibt) wenden, wenn das nichts hilft, an einen Anwalt, versuchen, eine Mediatorin zu bekommen...

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Re: Frage Ebba

Antwort von Ebba am 11.05.2014, 12:40 Uhr

Ob tats. Mobbing vorliegt kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Schrieb ich ja auch schon in meiner ersten Antwort. Aber die Pflicht zu einer arbeitsvertraglich vereinbarten Beschäftigung besteht IMHO in jedem Fall. Mòglicherweise müsste der Arbeitgeber tats. betriebsbedingte Kündigungen aussprechen nach entspr. durchführung der Sozialauswahl und sofern die Kollegin der OP tats. unkündbar ist, sitzt sie dabei auf der sicheren Seite. Jedenfalls kann er nicht einfach Mitarbeiter ala "japanische Fenstergucker" (nicht) beschäftigen. Ich denke, das gilt alles so auch für Mitarbeiter im öD, zumindest solange nicht weitere Regelungen getroffen wurden, wie die Einrichtung sog. Stellenpools, die du oben beschreibst. Aber damit kenn ich mich nun gar nicht aus.
Und 1 1/2 Jahre krank zu sein macht einen ja auch nicht zwingend zu einem leistungsschwachen oder -geminderten MA, v.a. dann nicht, wenn die Krankheit nun wirklich überstanden ist.
Ich frage mich gerade auch, ob nicht eine Eingliederungemaßnahme durchgeführt wurde. Ist nicht zumindest ein Angebot hierfür nach so langer Krankheit inzwischen verpflichtend?

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Re: Mobbing?

Antwort von Nichtneu1 am 11.05.2014, 19:11 Uhr

Sie wurde aufgrund von Zusammentreffen mehrerer Probleme depressiv: Wegrationalisierung ihrer Stelle, einen Sch****Vater und komplett ohne familiäre Hilfe alleine mit Kind; zusätzlich Probleme mit Vermieter (Ausbauwunsch zu Luxuswohnungen).

Sie kam mit Hamburger Modell wieder und wurde in einer Abteilung eingesetzt, die "jemand zum Abheften brauchen" - ihr verkauft wurde es, dort ist Bedarf.
Nach 2 Wochen hatte sie dort ein Gespräch mit der Leiterin und meinte, anspruchsvollere Arbeit wäre wünschenswert. Sie wurde anders eingesetzt und nach 4 weiteren Wochen waren beide Seiten glücklich. Dies äußerte sie beim Abschlussgespräch mit der Personalabt. und durfte 2 Tage später auf die jetzige Stelle wechseln. Dort ist kein Bedarf: der Chef braucht mehr Fachwissen und vor allem Vollzeitanwesenheit. Es ist Projektarbeit und zeitlich befristet (die Kollegen beschäftigen sich seit 5 Jahren damit - haben Grundwissen - und das Ende ist abzusehen).
Der Personalrat ist lachhaft und macht nichts. Sie war beim Anwalt und entweder erträgt sie die Situation oder sie fordert eine Abfindung und geht.
Nur hilft ihre Qualifikation in keinem anderen Unternehmen. Und mit dem Nichtstun und dafür Geld kassieren, hat sie ein Problem.
Privat im Internet surfen, ist erlaubt - allerdings nur außerhalb der Arbeitszeit. Private Nutzung der Programme ebenfalls nur in der Freizeit.

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Re: Mobbing?

Antwort von Mehtab am 11.05.2014, 21:18 Uhr

Hallo,

ich glaube, ich würde mich selber beschäftigen. Sie soll sich etwas zum Lesen ... mitnehmen. Ich würde versuchen, das Ganze so lange wie möglich durchzuhalten. Natürlich immer wieder nach Arbeit fragen. Vielleicht ist sie ja sogar nach altem BAT-Recht nicht mehr ordentlich kündbar. Ich würde mich selber beschäftigen und am Arbeitsvertrag festhalten, denn ich glaube, dass ein Wechsel aufgrund der bereits genannten Fakten problematisch werden könnte. Vielleicht löst sich die Situation irgendwann auf und sie bekommt wieder Arbeit. Sie muss jetzt einfach durchhalten.

Den Personalrat kann sie sich sparen. Das wäre der erste Personalrat im öffentlichen Dienst, der sich für Kollegen einsetzen würde. Das hat sie ja auch selbst schon festgestellt.

Alles Gute

Mehtab

Viele Grüße

Mehtab

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Re: Mobbing?

Antwort von IngeA am 11.05.2014, 21:40 Uhr

Kann sie sich während der Arbeitszeit nicht das Fachwissen zumindest teilweise anlesen?

LG Inge

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Re: Mobbing?

Antwort von golfer am 11.05.2014, 21:54 Uhr

durchhalten ...Kopf frei machen...internetfähiges Handy zum spielen dabei haben...lesen stricken....täglich dokumentieren wen man wann nach arbeit gefragt hat.....abzeichnen lassen.......bei Gleitzeit die Randzeiten nutzen an denen kaum mehr jemand anwesend ist.....im Haus rumspazieren....ach das kriegt man schon rum.....zusätzich eine 450 Job annehmen um gebraucht zu werden oder ...ehrenamtlich was machen

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