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Geschrieben von marit am 15.04.2005, 19:42 Uhr

mein bescheidener Beitrag zur Finanzdiskussion unten

Also ich bekenne mich hier mal als "auf Messers-Schneide-Kalkuliererin. Wir haben zwar einen Sparvertrag für Louise und einen Bausparvertrag als Sicherheit, aber unter anderem deshalb bleibt am Monatsende bei uns auch nichts mehr auf dem Girokonto. Es ist sogar so, daß wir am Monatsende immer so haarscharf am Disporand sind. Und das, obwohl wir beide arbeiten. Sollte einer von uns arbeitslos werden, muß eben der Bausparvertrag dran glauben, um das Konto zu decken - aber daß wir noch irgendwelch Puffer auf dem Konto anhäufen würden- davon kann keine Rede sein. Ehrlichgesagt finde ich auch, daß es eine Stilfrage und keine Frage der Moral ist. Diese eweigen Sparer schaden doch auch der Volkswirtschaft, könnte man sagen :-).

Wenn wir eisern sparen würden, könnten wir schon 100 Euro zusätzlich pro Monat auf die hohe Kante legen. Das hieße aber: kein Kino, kein Theater, nicht mal zusammen Café trinken gehen. Das wär mir dann auch zu blöd - dann hätte ich in ein paar Jahren zwar ein Auto, hätte aber in der Zwischenszeit die besten Filme und Inszenierungen verpaßt...
nene - also wenn bei uns das Geld später kommt, haben wir auch immer etwas Bammel.

 
18 Antworten:

Re: mein bescheidener Beitrag zur Finanzdiskussion unten

Antwort von vallie am 15.04.2005, 20:25 Uhr

LindaJulia erinnert mich an meine mutter und auch an meine schwiegermutter, die sich zeit ihres lebens nichts gegönnt haben oder gönnen und immer vorwurfsvoll sagen : kind(er) man muß doch was auf die hohe kante legen ...!! ( zumindest meine mutter hat nicht viel davon gehabt, ihr leben lang gespart und mit 66 zum chefe berufen worden...)
ich spare nicht, abgesehen von ca. 180 € im monat für eine lv, die mir meine mutter noch aufgedrängt hat, aber bei uns bleibt nie was übrig am monatsende, egal ob vollzeitdoppelverdiener oder wie jetzt mit nur mit einem gehalt. kurioserweise...
ich hasse es allerdings in den miesen zu sein und für alle fälle gibt es auch noch ein konto, das aber keineswegs von mir bespart wurde....und für andere zwecke dienen soll *gggg* (siehe weiter unten !!)auto ist neu, wama+trockner 1+2 jahre alt, die geschirrspülmaschine vielleicht, aber gottseidank gibt es ja ratenkauf und wenn ich ab 2006 wieder arbeite, dann darf auch die kaputtgehen und wir wieder urlauben....

verschwenderische grüße
vallie

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Re: mein bescheidener Beitrag zur Finanzdiskussion unten

Antwort von möwe am 15.04.2005, 21:58 Uhr

Hallo

ist bei uns fast genauso.
Das einzige was wir sparen sind 50 Euro im Monat.
Dispo haben wir wg. Restkredit fürs Auto gar nicht. Zum Glück. Reiner Selbstschutz.
Im Juli kommt unser 2tes Kind und ich werde nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen müssen, da wir beide nicht sehr viel verdienen. Zusammen ca. 1800 Euro.
Da bleibt nicht viel über. SChon gar nicht, an Quatalsmonaten wenn die ganzen REchnungen abgebucht werden. Kino, Essen gehen etc. waren wir schon ewig nicht mehr.

Was bei uns allerdings jetzt besser ist, mein Vater hat relativ viel Geld und hat jetzt ein 2tes Haus gekauft, in welches wir einziehen dürfen. Werden dazu auch etwas Geld aufnehmen müssen, aber dafür nie wieder nen Kredit fürs Hauskauf oder Hausbau. Und bei weiten nicht so viel. Wir nehmen jetzt nur etwas auf (aber über den Baukredit meines Vaters wg. der Zinsen) damit wir neue Möbel kaufen können und Teppiche etc. Den grossen Umbau des Hauses finanzieren meine Eltern. Wir machen die Einrichtung, wie man es auch in einer Mietwhg. machen würde.
Und wir werden dort nach wie vor Miete zahlen, dann allerdings an meinen Vater.

Mein Mann war jetzt krankheitsbedingt seit DEz. zuhause und bekam nur Krankengeld. Jetzt ist er in Kur und bekam nur Übergangsgeld.

Das Auto geht gerade in die Dütten, ist aber Schuld des Händler, und mit dem gehen wir gerade vor Gericht. Denn an der Rechtsschutzversicherung haben wir nicht gespart. Und wenn die Wama kaputt geht?? Keine Ahnung. In der Badewanne waschen? Ne Neue wäre momentan nicht drin. Bzw. ich würde mir dann ne gebrauchte für max 100 Euro holen. Bei uns dürfen halt solche Sachen nicht teuer sein.
Mein Herd hat gebraucht auch nur 50 gekostet.

Es gibt auch so ein Leben.

Manchmal wünschte ich mir, es wäre bei uns anders. Ist es aber nicht. Aber meinem Kind geht es gut. Ihr fehlt es an nichts. Bei ihr wird nicht so gespart. Aber sie bekommt halt auch nur in Maßen.
Mein Mann und ich wir lieben uns. Und bisher ging es immer weiter. Auch wenn es uns manchmal ankotzt.
Mein Mann sucht ne andere Arbeit, wo er mehr verdienen könnte. Aber heutzutage muss man/frau ja froh sein, überhaupt nen Job zu haben ne?

In diesem Sinne

LG Diana

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DANKE!

Antwort von titu am 15.04.2005, 22:44 Uhr

;o)
Und wenn man mal ganz unten ist dann weis mann es kann nur besser werden *g*
;o)

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immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her...lach. LG ot.

Antwort von möwe am 15.04.2005, 22:51 Uhr

ot.

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oute mich auch-ich bin ein Hamster

Antwort von Benedikte am 16.04.2005, 1:51 Uhr

Jetzt ohne Witz - ich ahbe immer rund 5000 Euro auf dem Girokonto.Zum einen um Haushaltsgegenstaende ruckzuck erstezen zu koennen- mir war mal zwei TAge vor dem Urlaub die Wascvgmaschine kaputtgegeangen und der Monteur wollte nicht sofort kommen und ich hatte echt Angst , nach dem Urlaub in meiner Dreckwaesche zu sitzen. Und weil das Teil- Bosch, kaufe ich nie mehr- in einem Jahr schon den zweiten Monteur brauchte, bin ich in der Mittagspasue los und hab mir eine miele gekauft. Gerade mit Kindern- viwer bei uns- ware alles andere Stress. Dann kaufe ich schonmal Aktien und das macht man ja am Kurs orientiert- ich als Spieler jedenfalls.Und da muss das Konto gedeckt sein.Dann haben wir immer mal wieder arztrechnungen, alle im einzelnen nicht dramatisch, aber immer mal 50 bis 500 Euro. Oder auto, Nebenkostennachzahlunegn und und und. Und das Bloede ist ja, wenn man nicht puenktlich zahlt, muss man Mahngebuehren, Saeumniszuschlaege oder weiss der geier was zahlen. Dann werde ich auch jedes Jahr aufs neue ueberrschaft von der jaehlichen Autoversicherung, der Somdertilgung der Hapothek und und und. Kurzum- gerade weil ich mein Konmto nicht im Griff habe, muss ich polstern, weil es sonst uebel ausgeht. Die Krankenversicherung bspe. kuendigt recht schnell, wenn man die Beitraege nicht zahlt, das waere Horror.Oder neulich abends bei einer Freundin, wir wollten Essen gehen zum Chinesen, da holte sie Geld, dass die Kinder fuer die Schule mitnehmen sollten, weil sie gerade keins mehr hatte.Von daher- ich habe immer ein Polster und wir legen auch jeden MOnat ganz ordentlich zurueck- allerdings arbeiten wir beide ausser einer ist in Elternzeit und werden finanzuiell immer wieder von der Familie unterstuetzt ( Deutschlands rentnern sei Dank)

Benedikte

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@benedikte, den hamster !!

Antwort von vallie am 16.04.2005, 9:33 Uhr

weißt du, wenn du so hamstern kannst, ist es ja schön....glückwunsch !!!
es ging bei titu, sandra und auch marit und mir aber darum, dass wir sowieso grad so rumkommen ( bei den alg2ern natürlich noch knäpper )und uns das was wir sparen KÖNNTEN uns beí anderen dingen abknapsen müßten, die nun mal ( für mich) zum leben gehören ( kino etc. ).
vor zwei wochen waren wir zu viert im biergarten ( brotzeit aber mitgenommen ), da gehen locker mal eben 25-30 € so über den tisch nur für getränke, eis, karusell (allein meine geliebte weinschorle 7 (!!!!) € ).
aber ich denke mir, wenn ich mir das nicht mehr leiste(n) (kann oder will),weil die wama kaputtgehen könnte, dann geh ich lieber im falle dessen putzen oder muß daheim bleiben.
( und deswegen habe ich gestern auch zähneknirschend die tischreservierung für das oktoberfest zugesagt-pro näschen 65 € :-( , nur nebenbei )

lg
vallie

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Re: ich wollte nur sagen

Antwort von Benedikte am 16.04.2005, 17:44 Uhr

dass ich finde, dass LindaJulia nicht ganz unrecht hat und man einfach ein Polster haben sollte auf dem Konto, um auf Notlagen unbuerokratisch und flexibel reagieren zu koennen gerade mit Kindern. Dass das nicht jedem moeglich ist, ist klar, und dass wir Glueck haben mit Studium und guten Jobs fuer beide, ist auch klar. Nur das Konto auf den Euro genau auszubalncueren- das faende ich zu stressig. Man muss das Geld ja auch nicht ausgeben, es ist eben ein Polster.

Viel Spass im Biergarten, Benedikte

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hast ja recht...

Antwort von vallie am 16.04.2005, 17:48 Uhr

...ist aber doch bei alg2 empfängern etwas vermessen, findest du nicht ???
oder gibt es noch leute, die denken, dass man sich damit einen faulen lenz machen kann ????

lg
danke, jetzt regnet es gleich...

vallie

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Bei uns ähnlich wie bei Benedikte.

Antwort von mozipan am 16.04.2005, 20:36 Uhr

Jetzt wohnen wir seit 3 Monaten im eigenen neu gebauten Haus und da ist das mit den Rücklagen so ne Sache. Vieles ist aufgebraucht. Nur noch ein paar Aktienpakete, die ich derzeit nicht zu veräußern gedenke. Mit einem Gehalt ists eng. Bleibt gegen Ende des Monats eigentlich nix übrig. Die Abtragung fürs Haus ist recht hoch (wollen in 20 Jahren damit fertig sein) aber dafür sind derzeit Waschmaschine, Trockner, Küche inclusive Herd, Spühlmaschine usw. neu. Fernseher, Telefonanlage, Sat-Anlage alles vorerst mal neu und ich hoffe das hält mal die nächsten paar Jahre. Nächsten Monat muss noch ein neuer Gefrierschrank her, der Alte hat die Grätsche gemacht. Komisch seit wir hier im Haus sind, machen alle alten Geräte schlapp. Kein Wunder das alle Rücklagen aufgebraucht sind. Ist aber auch kein Wunder, die Geräte waren allesamt zwischen 15 Jahren (Fernseher) und 12 Jahren (Trockner und Gefrierschrank) alt.

Naja, in 1,5 Jahren geh ich wieder arbeiten und bis dahin geht hoffentlich keines unserer beiden Autos ernsthaft kaputt. Obwohl der grosse Wagen (10 Jahre alt und 200.000 km) sicher keine 8 Jahre mehr hält. Danach gehts wieder mit 2 Gehältern, auch wenn ich nur Teilzeit arbeite.

Ansonsten zahle ich noch in einen Riester-Vertrag ein und habe eine Kapital-Lebensversicherung, Männe eine Risiko-Lebensversicherung. Aber auch unser Haus ist ne gute Altersvorsorge, denke ich.

Wenn ich garnix hätte, so an Rücklagen, dann könnt ich nicht so ganz gut schlafen auf dauer. Klar gibts mal Phasen im Leben wo es etwas enger wird, z.B. in den Erziehungszeiten, aber ein bissl Luft muss doch bleiben, denke ich. Sonst würde ich keine 3 Jahre pro Kind zu Hause bleiben und ziemlich schnell wieder arbeiten gehen.

LG Sandra & Co.

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Finanzielle Unterstützung von der Familie erhalten wir allerdings leider nicht.

Antwort von mozipan am 16.04.2005, 20:38 Uhr

.

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Re: ich "hamstere" auch

Antwort von krissie am 16.04.2005, 20:52 Uhr

Ich bin auch jemand, der ein "Polster" braucht um noch gut schlafen zu können. Ich versuch immer mal was "zur Seite" zu legen, weiß allerdings auch, dass es mit Kind und durchschnittlichen Einkünften nicht gerade einfach ist. So ein Polster schwindet halt auch immer, wenn irgendwas mit dem Auto ist, eine Nebenkostennachzahlung etc. Wir können es ehrlich gesagt nur deshalb halten, weil ich mal eine kleine Erbschaft gemacht habe und ich habe halt einen Teil so angelegt, dass wir täglich darüber verfügen könnten. Ich könnte es nur schwer über mich bringen, dieses Geld ganz aufzubrauchen. Auf dem Girokonto selber haben wir nicht am Monatsende noch eine Miete übrig.
Empfohlen wird ja immer 3 Monatsgehälter kurzfristig verfügbar über zu haben, aber das scheint mir in vielen Fällen (ohne Geld von Verwandten, ohne Erbschaft, ohne überdurchschnittliches Gehalt) einfach unmöglich für eine Familie. Erst Recht, wenn diese Familie von ALG II lebt. wie soll das wohl gehen?
LG Kristina

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Nachdem ich die anderen Beiträge auch gelesen haben muss ich noch was nachschieben:

Antwort von mozipan am 16.04.2005, 20:54 Uhr

Wenn wir monatlich weniger Geld zur Verfügung hätten, dann hätten wir kein Haus sondern eine Mietwohnung, die weniger als die Hälfte der derzeitigen Darlehnsrate kosten würde und am Ende des Monats säh es nicht viel anders aus als jetzt. Bleibt halt kaum was über.

Ich gehe selten bis garnicht mehr aus, weil ich die Preise unverschämt finde. Wir gehen viel Wandern und Picknicken mit den Kids, machen Radausflüge oder Schwimmbad (Familienjahreskarte). Ich finde auch hier kann man sparen. Wir machen zu Hause Feten mit unseren Freunden, freue mich schon auf die Grillsaison. Ich würde niemals das Geld meiner Kids anrühren um ESSEN zu gehen. Das find ich unglaublich, auch wenns nur leihweise ist. Ich musste mal 2 Euro aus der Spardose meiner Tochter nehmen, weil ich beim Briefträger was bezahlen musste und es nicht ganz reichte. Das fand ich soo schlimm, dabei war es ja nur, weil ich vergessen hatte zum Gedautomat zu gehen. Wenn ich das Geld garnicht zur Verfügung gehabt hätte, das wäre wirklich schlimm für mich gewesen, rein Gewissensmässig. Ich hab dann 3 Stunden später 4 Euro in die Spardose gesteckt. Für PRIVATVERGNÜGEN Geld von den Kindern zu leihen finde ich echt unterste Schublade. Wenn man´s nicht hat, dann geht man halt nicht essen.

Wir sind mit Sicherheit keine Geringverdiener und erlauben uns Essengehen höchstens 4 bis 5 mal im Jahr. Ich finde halt, dass man sich einfach nach seiner Decke strecken muss. Bei uns ist Essengehen und Urlaub derzeit einfach nicht drin und dann verzichten wir darauf. Anderes ist einfach wichtiger. z.B. Busgeld für die Tochter, eine funktionierende Waschmaschine und noch so ein paar andere Kleinigkeiten.

Ist halt meine Meinung. Ich könnte halt so nicht Leben. Habe auch schon stellenweise 3 Putzstellen neben meiner Ausbildung gehabt und bin am WE noch bedienen gegangen, damit ich auch Rücklagen für Notfälle bilden kann. Ich hasse es einfach finanziell nackt zu sein. Die derzeitige Situation geht mir schon ziemlich auf den Zeiger und von nackt kann bei uns nicht direkt die Rede sein aber mich stört schon, dass das Girokonto am Monatsende wirklich leer ist oder manchmal sogar ein wenig im Minus (Gott sei dank nur wenig und ganz selten). Anders könnte ich nicht leben.

LG Sandra & Co.

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Re: ich

Antwort von möwe am 16.04.2005, 22:07 Uhr

ich würde auch gerne ein Polster auf dem Konto haben, aber wovon?
Es geht einfach nicht. Es ist nichts da, was wir als Polster nehmen könnten.

Bin schon froh, daß ich im MOment ein Beschäftigungsverbot habe, denn ich fahre beruflich im Monat ca. 1500 km und bei den Spritpreisen geht das tierisch ins Geld.
Und der Wagen frisst die km. Vor einem Jahr mit 168.000 gebr. gekauft und jetzt hat er schon über 200.000.

Aber wenn ich mich so umhöre, ist es bei den meisten anderen Familien ähnlich. Die was zurück legen können, sind gut Verdienende, wo die Frau in Ruhe zuhause bleiben kann.

Aber ich sehe auch viele, die sich finanziell übernehmen. Bei uns in der Ecke sind viele neue Häuser zb. zu verkaufen, wo bis vor kurzem junge Familien gewohnt haben. Ich glaube nicht, daß die alle freiwillig ausgezogen sind.

LG Diana

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Re: mozipan, da habenwir noch was gemeinsam

Antwort von Benedikte am 17.04.2005, 18:24 Uhr

Wir zahlen motnatlich auch eine Reisenhypothek und haben Sondertilgungen- wir wollen nach 13 Jahren fertig sein. Aber seitdem wir ein Haus haben, gehen wir auch noch seltener aus. Zum einen haben wir im bekanntenkries immer Familien mti KIndern, zum zweiten haben wir auch genug Platz, um zuhause was fuer wenig geld auf die Beins stellen zu koennen und das ist dannvor allem wegen der Kinder, , die im GArten oder in den KiZi spielne koennen, total angenehmen. Ausgehen finde ich mit Kindern recht anstrenegend.Und ich denke auch, wenn die Kinder so gross sind, dass wir beide wieer voll arbeiten koennen und nicht die horrenden Kitakosten und so haben, dass es dann besser geht. Studium ist ja umsonst im gegensatz zu Kita.

Benedikte

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Re: ich

Antwort von krissie am 17.04.2005, 20:02 Uhr

Klar, manchmal ist es einfach nur wahnsinnig schwer, auch noch was zurück zu legen. Und das mit dem finanziell übernehmen kann ich mir auch vorstellen. Wir leben zur Zeit relativ bescheiden, gerade was das Wohnen angeht, aber würden wir jetzt was größeres kaufen und es dann irgendwann auch nur etwas schlechter laufen beruflich, würde uns das auch finanziell das Genick brechen. Manchmal frage ich mich, ob das früher (also die generation vor uns) nicht doch oft einfacher war, also die Situation war einfach nicht so unsicher...
LG Kristina

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@krissie

Antwort von möwe am 17.04.2005, 23:08 Uhr

Hallo

Habe schon den Eindruck, daß es früher sicherer war. Definitiv gab es mehr Job. Es gab zumindest auch mal die Möglichkeit den Job zu wechseln. Heute stehen sogar studierte mit Erfahrung auf der Strasse.
ICh sehe es auch bei meinem Mann. Er sucht Arbeit, hat allerdings momentan noch nen Job, aber er kommt auf keine grünen Zweig. Die meisten Bewerbungen kommen ungelesen wieder wenn überhaupt, viele reagieren überhaupt nicht. Der Rest Absagen.

Früher hat man gesagt, wer arbeiten möchte, findet auch was. Das klappt heute nicht mehr.
Und jeder hat Angst um seinen Job und deswegen machen viele im Beruf Dinge, die sie früher nicht gemacht hätten. zb. unbezahlte Überstunden usw. (mein Mann musste zb. nachts im Altenheim die Leute die sich nicht mehr wehren können, duschen oder waschen, nachts um 3!! DAs ist klare Körperverletzung) Aber wenn er sich wehren würde, würde die Chefin sagen, gehen sie doch, es stehen genug vor der Tür die warten und die das machen.

Fast überall wird gemobbt, die Leute schieben Überstunden ohne Ende, Auszahlen lohnt fast nicht wg der Steuern, zum abfeiern bleibt keine Zeit,
wer ist da noch glücklich im Job oder sicher?

Selbst grosse Firmen haben Probleme, viele Bekannte von mir die im Handwerk arbeiten sind über den winter arbeitslos.

Und biste einmal auf der Schiene, ist das Risiko gross da zu bleiben.

LG Diana

PS: ist nur schade, daß viele der älteren Generation diese Situation nicht wahrnehmen und immer meinen, wir täten nicht genug und würden uns nicht bemühen.

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Re: bei uns ist es ähnlich

Antwort von andrea70 am 18.04.2005, 9:17 Uhr

Hallo,

wir zahlen auch unser Haus ab und leben momentan von einem Einkommen. Ich verdiene zwar recht gut, aber ohne Einschränkungen könnten wir monatlich auch nicht so viel sparen(300,- Lebensversicherungen, ca. 400-500,- Sparen, evtl. um sondertilgen zu können). Wir gehen vielleicht 1-2 mal im Jahr zum Essen, Urlaub wenn, dann nur billig, ansonsten wenig unnötiger Konsum (kein Friseur, keine Kosmetikerin, keine teuren Klamotten, kein neues Auto ...). Ich empfinde das aber nicht als Einschränkung, weil ich ja jeden Monat meine Kontostände als Belohnung habe. Ich weiß, daß das viele nicht verstehen können, aber mich beruhigt es doch sehr, ein gewisses Polster zu haben.

LG Andrea

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Re: @krissie

Antwort von krissie am 18.04.2005, 14:14 Uhr

Hallo Diana,
das was Du da über die Arbeit deines Mannes schreibst, ist ja wirklich gruselig. Was für ein Missstand! Echt schlimm, die Jungen kriegen keine Jobchancen mehr, die Alten vegetieren in Pflegeheimen dahin, irgendwie finde ich alles gerade ganz schön düster. Naja...
LG Kristina

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