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Geschrieben von iriselle am 02.10.2016, 12:30 Uhr

Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Ich weiß , die wenigsten sind hier schon so "alt "...aber einige vielleicht doch ;).
Nächten Februar werde ich 50 und dann wird mir diese Einladung ins Haus flattern- würdet ihr das machen lassen, bzw ward ihr schon dort ? Macht es Sinn ?
Es gibt da verschiedene Ansichten und momentan neige ich dazu die " Einladung " abzulehnen. Wie seht ihr das ?
VG

 
46 Antworten:

Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von Pebbie am 02.10.2016, 12:56 Uhr

Als Brustkrebserkrankte sollte ich dafür sein, aber : ich kenne einige, deren Tumor in der Mammo nicht sichtbar war.
Da würde ich lieber als Selbstzahler beim Gynäkologen einen Brustultraschall machen lassen. Ein erfahrener Arzt erkennt da selbst kleinste Veränderungen.

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von Hexenmami79 am 02.10.2016, 12:58 Uhr

Auf jeden Fall machen!!!
Hat doch keine Nachteile! Was gibt es denn da für verschiedene Ansichten?

Bin zwar U 50, hab aber diese trotzdem regelmäßig wg gutartiger Knoten. Bin froh darüber.

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von Hexenmami79 am 02.10.2016, 12:58 Uhr

Auf jeden Fall machen!!!
Hat doch keine Nachteile! Was gibt es denn da für verschiedene Ansichten?

Bin zwar U 50, hab aber diese trotzdem regelmäßig wg gutartiger Knoten. Bin froh darüber.

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von seevetaler am 02.10.2016, 13:14 Uhr

Hier ebenfalls ein Ja. Genauso wie ich jährlich den Brustultraschall beim Gynäkologen machen lasse.

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 13:21 Uhr

Äh, ich bin schon viel früher regelmäßig hin. Bei meiner Mama wurde ein Tumor nur auf Grund des Routinechecks entdeckt.
Was spricht denn dagegen?

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Bin ganz bei Pebbie

Antwort von Trini am 02.10.2016, 13:27 Uhr

Bei mir ist die Diagnose gerade ein Jahr her.
Der Tumor wurde im Ultraschall entdeckt.
Anschließend wurde die Mammographie gemacht. Da war NICHTS zu sehen.Die Radiologin hat dann auch noch mal geschallt. Anschließend kam die Stanze.

Fazit : Ein negatives Ergebnis beim Screening kann einen in falscher Sicherheit wiegen.
Vom Screening hatte mir übrigens auch meine Gyn abgeraten.

Trini

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Mein Tumor

Antwort von Pebbie am 02.10.2016, 13:37 Uhr

war in der Achselhöhle. Ich habe dort eine versprengte Brustdrüse gehabt, ich habe den Tumor selbst ertastet. Ihr glaubt gar nicht, was ich bei den Mammografien die ich seitdem hatte, Kunststücke vollbringen muss, nur damit das Operationsfeld in der Mammografie sichtbar ist. Bei einer normalen Mammografie wäre der Tumor nicht sichtbar gewesen. Und beim Ultraschall Arm hoch und da sehen wir direkt alles. Die Dame die bei mir bei der OP im selben Zimmer lag, hatte einen Tumor ganz weit unten in der Brust. Auch dieser war nur im US zu erkennen.

Ich bin nicht gegen Mammografien, um Himmelswillen ! Aber es ist eine trügerische Sicherheit die dort vermittelt wird. Ich würde zur Sicherheit jedes Jahr einen US machen lassen, bevor man wie ich alle 3 Monate zum US muss, weil man erkrankt ist.

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Re: Bin ganz bei Pebbie

Antwort von taram am 02.10.2016, 13:38 Uhr

Ich gehe ja nun schon einige Jahre bevor ich 50 wurde. Meine Mama ist daran verstorben. Wir haben sehr dichtes Gewebe...meist wurde dann gleich noch ein Ultraschall gemacht...

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Re: Bin ganz bei Pebbie

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 13:42 Uhr

Wollte ich auch gerade schreiben: bei mir wird immer eine Sonographie zusätzlich gemacht.
Möglicherweise wegen genetischer Disposition, beide Großmütter und Mutter erkrankt.

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Vorsorge generell

Antwort von DK-Ursel am 02.10.2016, 14:17 Uhr

kann ie Garantie dafür sein, daß man nicht erkrankt (ist).

Ich durfte (ja, durfte, den nhier ist das leider sehr viel anders) in Dtld. regelmäßig zur Netzhaut-Vorsorgeuntersuchung.
Alle meine Probleme damit wurden NUR in der Vorsorge erkannt, da ich keine Symptome hatte.Ohne wäre ich heute mind. auf 1 Auge blind.
Und natürlich ätte ich 1 Tag nach der Untersuchung eni Loch haben können... davor ist niemand gefeit.

Mammographie birgt sicher größere Risiken (Strahlen) als eine Abstrich- oder Augenvorsorge-Untersuchung, trotzdem schließt sie doch einige Risiken aus.
Und hier hätte ich gar keinen Zweifel - es gibt hier so wenig regelmäßige Vorsorge, daß ich die, die es gibt, sicher kaum in Frage stellen würde...

Gruß Ursel, DK

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Liiiiebe Ursel

Antwort von Trini am 02.10.2016, 14:56 Uhr

Keiner hat den Sinn von Vorsorge bestritten.

Es ging ausschließlich um den Sinn des DEUTSCHEN Mammo-Screenings, zu dem Frauen ab 50 einbestellt werden.
Der Ablauf ist wie früher das Tbc-Röntgen. Übers Land fahren dazu auch mobile Röntgengeräte.
Viele Frauen gehen nach der Menopause nicht mehr zum Gynäkologen. Und die wiegen sich halt nach der Reihenuntersuchung in Sicherheit.

Die regelmäßige Krebsvorsorge beim Gyn mit Tastuntersuchung und Gzervixabstrich ist das halt umfassender. Brust-Ultraschall und Mammo gibt es dann bei Indikation von der Kasse oder als IGEL.

Trini

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Re: Mein Tumor

Antwort von Trini am 02.10.2016, 14:59 Uhr

Das hatte ich mir vorhin auch gerade überlegt, ob die Achsel wohl beim Screening überhaupt erfasst wird.
Und wie gesagt, meiner Arbeit dick zu tasten und ich der Mammo nicht zu sehen.

Trini

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Re: Liiiiebe Ursel

Antwort von DK-Ursel am 02.10.2016, 15:33 Uhr

Lese ich das jetzt als Zeichen tiefer Zuneigung oder doch eher Ironie?
Wo habe ich geschrieben, daß hier der Sinn von Vorsorge dezidiert bestritten wird?
Aus dem Ausgangsposting lese ich, daß ab 50 - ja wohl zur Vorsorge ohne bes. Indikation, sieht man von der des Alters ab - eine Einladung zur Mammographie ins Haus flattert.
Ist die übrihgens anders als die dänische, niederländische, amerikanische oder wieso betonst Du DEUTSCHE Mammographie so??

Und wenn ich dann lese, daß der eigene Brustkrebs, Knoten u.ä. NICHT dabei entdeckt wurde, ist das sicher ein guter Hinweis, eben um sich nicht in Sicherheit zu wiegen (worauf ich auch hinwies), aber eben auch kein Grund, deshalb NICHT dorthin zu gehen - oder?

Ich verstehe also gerade nicht, was Du ausgerechnet von mir willst oder an mich anbringen willst - Gruß Ursel, DK

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Gibt es denn in DK...

Antwort von Trini am 02.10.2016, 15:48 Uhr

..(den Niederlanden, den USA) dieses Screening?

Meine Gyn erklärte mir, als ich sie ein halbes Jahr vor meiner Diagnose befragte, dass die Qualität nicht mit einer Mammographie in einer Radiologischen Praxis zu vergleichen ist. Es sind nur MTRAs anwesend und die Bilder werden später von Radiologen angeschaut. Die Technik ist wohl auch einfacher.

Und deshalb halte ich die Beratung beim eigenen Gyn für wichtig, wenn es um die Entscheidung geht, ob man das Angebot wahrnimmt oder nicht.

Trini

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Stimmt nicht. Im Ultraschall sieht man keinen Kalk! Der kann entarten. m.T.

Antwort von TantePolly am 02.10.2016, 16:09 Uhr

Beide Untersuchungen sind nötig.

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Stimmt nicht. Im Ultraschall sieht man keinen Kalk! Der kann entarten. m.T.

Antwort von TantePolly am 02.10.2016, 16:09 Uhr

Beide Untersuchungen sind nötig.

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Verständnisfrage

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 16:29 Uhr

Das sind also keine digitalen Geräte und die Radiologen nicht zertifiziert?
Dann würde ich es vermutlich auch nicht so machen lassen.

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Re: Verständnisfrage

Antwort von Trini am 02.10.2016, 16:33 Uhr

Klar sind die Geräte digital.
Heißt ja nur, dass keine Filme mehr belichtet werden.
Aber die begutachtenden Radiologen schauen erst später auf die Bilder. Und da kann man nicht (wie in der normalen Praxis) noch eindeutig Aufnahme nach machen oder den Schallkopf drauf halten.

Siehe Pebbies Beispiel von oben.

Trini

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von Silvia3 am 02.10.2016, 16:38 Uhr

Ich nehme alles mit, was der Früherkennung von Krebs dient, denn bei uns im Freundes- und Bekanntenkreis erkranken die Leute reihenweise. Deshalb kurze Antwort auf Deine Frage: Ich bin Ü50 und habe die Mammographie machen lassen.

Silvia

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von shinead am 02.10.2016, 16:41 Uhr

Ja, es macht Sinn. Am meisten in Kombination mit einem US und Abtasten beim FA.

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Re: Verständnisfrage

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 16:45 Uhr

Aber bei Auffälligkeiten wird man doch sicher zu einer Nachuntersuchung eingeladen.

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Re: Verständnisfrage

Antwort von Trini am 02.10.2016, 16:51 Uhr

Aber nicht, wenn wegen "unglücklicher" Aufnahme eben nix auffällt.

Trini

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Re: Verständnisfrage

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 17:28 Uhr

Ja, aber das könnte doch auch im Röntgeninstitut passieren, oder?

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In den USA

Antwort von desireekk am 02.10.2016, 18:11 Uhr

... wurde ich direkt mit 45 zur Mammographie geschickt.

Ich habe es aber vorläufig abgelehnt.
Als ich einen US wollte wurde ich nur staunend angeschaut...
Ich habe aber auch in keiner der bisherigen 2 Gyn Praxen ein US-Gerät auch nur zu Gesicht bekommen...

Gruss

D

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Nein

Antwort von Pebbie am 02.10.2016, 18:48 Uhr

Im Röntgeninstitut schaut sich ein Arzt sofort die Mammografie an. Gibt es unklare Befunde, wird sofort ein Ultraschall und ggfls. eine Biopsie gemacht. So kenne ich das von meinem Institut und ich denke das ist in Deutschland Standard.

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Re: Jepp

Antwort von seevetaler am 02.10.2016, 18:59 Uhr

Genauso kenne ich das auch.

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Re: Nein

Antwort von Lauch1 am 02.10.2016, 19:22 Uhr

OK, danke

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auch mal eine Vorsorge Frage - Brust US als IGEL

Antwort von DecafLofat am 02.10.2016, 19:30 Uhr

ich zahle bislang meine Brust US immer selbst, jedes Jahr beim "TÜV" beim Gyn. Ab wann zählt man bei der Kasse bzw Arzt als Risikopatient bei dem die Kasse das übernimmt - in meiner Familie gab es mütterlicherseits zwei Brustkrebstote (Schwestern meiner Oma), ebenso meine Oma väterlicherseits.
Ich zahle die 40 EUR wirklich gerne (Peace of mind...), aber ich dachte bei entsprechender familiärer Vorbelastung zahlt es die Kasse? Der Arzt weiß von diesen Fällen, da er verwundert war dass ich mit Anfang 30 von mir aus um den Schall bat.

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Re: auch mal eine Vorsorge Frage - Brust US als IGEL

Antwort von Trini am 02.10.2016, 20:10 Uhr

Ist halt immer ein Budget- Problem des Arztes.
Ich habe noch nie einen US bezahlt, weil ich von jeher massig Knubbel habe, nämlich Zysten. Daher gab es eine Indikation für Mammo und Sonntag schon ab Mitte 30.

Bei erblicher Vorbelastung wird wohl eher der Gentest angeboten.

Trini

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Re: auch mal eine Vorsorge Frage - Brust US als IGEL

Antwort von DecafLofat am 02.10.2016, 20:13 Uhr

danke. dachte mir schon sowas.
will aber 2017 ohnehin die praxis wechseln, da es immer ne riesen fahrerei ist. (wohne seit einigen jahren einmal quer durch die stadt, bin dahin 40 min unterwegs...)
noch ein grund mehr zu wechseln.

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Re: auch mal eine Vorsorge Frage - Brust US als IGEL

Antwort von lilly1211 am 02.10.2016, 20:24 Uhr

Ich bekomme es jährlich bezahlt...keine toten aber Oma und Tante und Cousine der Mutter betroffen.

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Re: In den USA......

Antwort von Marielue am 02.10.2016, 20:43 Uhr

bei mir wurde mit 40 das erste Mal eine Mammo gemacht u mit 42 in der USA.
Hier wird die Brust nur mit der Hand vom Arzt untersucht u auf Verdacht geschallt, finde ich gar nicht so toll. Zumal unsere ganze Familie ( Mutter, Tanten, Vater, Cousinen...) an Krebs aller Art verstorben sind . Plus ich gerade aktuell ziemlich Probleme mit meinen Brüsten habe u sehnlichst auf meinen Gynäkologie-Termin am Dienstag warte u ziemlich Schiss habe ....., hier dauert das mit den Arztterminen so lange, die Probleme habe ich in der USA nie gehabt.

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Die Antwort ist eindeutig:

Antwort von Dor am 02.10.2016, 21:10 Uhr

Bei dichtem Brustgewebe sieht man in der Mammographie nichts, für solche Frauen ist ein Ultraschall die erste Wahl und bei familiärer Vorbelastung ein MRT jährlich.

Gruss, Doris

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Nachtrag: Die Antwort ist eindeutig:

Antwort von Dor am 02.10.2016, 21:12 Uhr

Mein Frauenarzt macht bei jedem Krebsabstrich routinemässig einen Brustultraschall, obwohl er diesen NICHT bezahlt bekommt. Er macht es, weil er Arzt ist sagt er und dies die beste Möglichkeit ist, Knoten ab 4 mm zu erkennen. Er sagt, alles, was man ertasten kann ist meist bereits > 15 mm.

Gruss

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def. nein, allerdings

Antwort von Butterflocke am 02.10.2016, 21:35 Uhr

Ultraschall (entsprechend gutes Gerät und geschulter Arzt bitte) und ggf. Kernspin.

Def. keine Röntgenstrahlung auf's empfindliche Brustdrüsengewebe. Das ist nun aber nur meine bescheidene Meinung.

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Re: Stimmt nicht. Im Ultraschall sieht man keinen Kalk! Der kann entarten. m.T.

Antwort von IngeA am 03.10.2016, 7:56 Uhr

Doch, auch Kalk sieht man im Ultraschall.
Trotzdem sind beide Untersuchungen nötig. Beim Ultraschall ist es schwieriger wirklich das ganze Brustgewebe systematisch "durchzuscannen". Die Brust ist ja gewölbt, durch eine leichte Winkeländerung des Schallkopfes kann es passieren, dass man über manche Areale nur "drüberhuscht" und so einen eventuellen Befund nicht erfasst.
Dafür kann man mit dem Ultraschall Gebiete untersuchen die die Mammographie nicht erfassen kann.

LG Inge

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Re: auch mal eine Vorsorge Frage - Brust US als IGEL

Antwort von bea+Michelle am 03.10.2016, 11:17 Uhr

Von einer Bekannten die Schwester ist jung an Brustkrebs erkrannt. Die Bekannte bekommt den Brustultraschall deswegen bezahlt

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Danke...

Antwort von iriselle am 03.10.2016, 12:37 Uhr

...für eure Meinungen und Ansichten.
Ehrlich gesagt bin ich ein bißchen erstaunt dass hier eigentlich alle für diese Untersuchung sind.
Für mich steht die Strahlenbelastung dagegen und die Tatsache , dass die meisten Tumore der Brust von den Frauen selbst als erste erkannt werden.
Ich gebe aber auch zu dass ich mich mit dem Thema selbst wenig bis gar nicht befasst habe , und dass ich auch schon länger nicht mehr zu Vorsorgen gehen. Dafür habe ich meine Gründe, die ich hier aber nicht näher beschreiben kann/ möchte.
Alle Vorsorgen wiegen uns in eine Sicherheit , die es einfach nicht gibt. Nicht falsch verstehen- meine Kinder waren bei allen U-Untersuchungen und sind auch geimpft. Und ich stelle auch keinesfalls alle Vorsorgen generell in Frage- es ist meine persönliche Entscheidung geworden.
Und ich merke dass es mir besser geht je weniger ich zum Arzt gehe.
VG

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Re: Danke...

Antwort von Julie am 03.10.2016, 13:12 Uhr

Der Begriff "Vorsorge" ist ja auch falsch. Dadurch wird keine Erkrankung verhindert. Alle Untersuchungen, gerade im Bereich "Krebs", dienen lediglich der Früherkennung. Und da gibt es halt auch ein Recht auf "Nicht-Wissen".
Muss halt jede/r für sich entscheiden.

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@Iriselle

Antwort von Dor am 03.10.2016, 13:25 Uhr

Die Tumore, die Frauen selbst erkennen können durch Abtasten, haben bereits so eine Grösse, dass meist Lymphknoten befallen sind.

Bis 15mm Knoten ist es unwahrscheinlich, dass es eine Metastasierung gibt.

Mit dem US kann man Knoten ab 4mm sehen. und die sind definitiv nicht tastbar. Wenn für dich die Mammographie nicht passt wegen Strahlenbelastung, dann musst du auf jeden Fall US machen lassen.

Und nein, Brustkrebs trifft nicht immer nur die anderen. Und es sind 1 von 9 Frauen betroffen. Nimm eine Gymnastikgruppe von 27 Frauen, da haben dann 3 Brustkrebs.

Gruss

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Re: Danke...

Antwort von shinead am 03.10.2016, 17:59 Uhr

Bekannte von mir hat jährlich eine Mamographie (wg. Kalk), zusätzlich US und MRT weil sie zur Hochrisikogruppe gehört.

Früherkennung ist wichtig und rettet Leben. Ggf. auch Deines. Wenn Du hingehst!

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Re: Mammographie ab 50- ja oder nein ?!

Antwort von mama von joshua am tab am 03.10.2016, 20:39 Uhr

Ich bin erst 38, war dieses Jahr zum ersten Mal bei der Mammografie, nachdem ich einen Knoten ertastet hatte und die FÄ nach dem Ultraschall nicht ganz sicher war, dass es nichts schlimmes ist. Rausgestellt hat sich das Ganze als Lipom, ist harmlos, soll aber beobachtet werden. Aus diesem Grund werde ich auch weiterhin nach dem Brustultraschall jährlich zur Mammografie geschickt.

Da in unserer Familie (Tante) auch ein Brustkrebsfall bekannt ist, gehe ich da hin.

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Ältere Statistiken besagen keinen Nutzen

Antwort von Laufente123 am 03.10.2016, 21:33 Uhr

Es gibt ältere Statistiken zur Mammographie, die sagen, dass die Sterblichkeitsrate durch das MammoScreening (für mich beinhaltet das auch automatisch die Sono) nicht gesenkt wurde.
Umgekehrt ist die Anzahl unnötiger Biopsien (also negatives Ergebnis) massiv gestiegen.
Leider habe ich bislang noch keine neueren Zahlen gefunden.
Ich denke eine neuere ausssgekräfttie Statistik ist schwierig, denn die Sterblichkeitsraten sinken mindesten durch die besseren Therapien. Das müsste man herausrechnen. Dass die Häufigkeit gesichteter Knoten größer wird, liegt in der Natur der Mammo.

Ich bin mal "aus Spaß" mit 43 zur Mammo gegangen und prompt hat man etwas gefunden, ich wurde operiert (großer 6m, dennoch noch nicht tastbarer maligner Tumor). Ich gehe derzeit weiterhin jährlich, aber überlege noch wie ich es langfristig handhabe.

Mein aktueller Gedanke ist, dass ich lieber eine Biopsie zu viel machen lasse als eine zu wenig.
Biopsie ist nicht schlimmer als Mammo (mein Empfinden). Und sollte ich tatsächlich den zweiten Krebs durch die Mammo bekommen (kann eh niemand nachweisen), dann wird man das auch frühzeitig erkennen, biopsieren und operieren.

LG
Laufente

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Mir ist durchaus klar...

Antwort von iriselle am 03.10.2016, 21:34 Uhr

...das es nicht nur die anderen trifft, im Gegenteil- es würde mich nicht " wundern " wenn es mich auch irgendwann trifft.
Aber das gilt nicht nur für Brustkrebs sondern auch für alle anderen Erkrankungen die man so kriegen kann.
Sicher kann man mit Früherkennung viel erreichen, aber jeder muss für sich wissen was er machen lassen möchte.
Durch zu viele Ängste vor Krankheiten kann man sich das Leben auch vermiesen...

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Re: Danke...

Antwort von iriselle am 03.10.2016, 21:39 Uhr

Gehört frau zu einer Hochrisikogruppe kann ich das verstehen.
Und nein, ich denke nicht das ich hingehen werde, mache mich aber sicher noch schlau zu dem Thema.

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Ich werde kuenftig die Vorsorge machen lassen...

Antwort von spiky73 am 04.10.2016, 5:31 Uhr

...obwohl ich noch U50 bin - wegen der Mammographie JETZT (also zu diesem Zeitpunkt) bin ich mir noch nicht sicher, aber US auf jeden Fall. Und wenn ich das entsprechende Alter habe, werde ich auch definitiv zur Mammographie gehen...

Meine Mutter bekam letztes Jahr im Dezember die Diagnose Brustkrebs, obwohl das NICHT in unserer Familie lag bisher. Und obwohl ich NIE gedacht haette, dass meine Mutter jemals so etwas wie Brustkrebs bekommen koennte, da sie kaum Brust hat und verhaeltnismaessig "gesund" lebt, oder zumindest gesundheitsbewusst. Fuer mein Verstaendnis jedenfalls.
Ich haette immer geschworen, dass - wenn es in unserer Familie jemanden treffen wird - ICH diejenige sein werde...

Entdeckt wurde der Tumor durch einen wirklich riesengrossen Zufall: Unser bisheriger gemeinsamer Frauenarzt hoerte auf, und meine Mutter war sich sicher, dass sie kuenftig keine Frauenarztpraxis mehr von innen sehen wuerde. So als "Abschiedsgeschenk" hat sie dann doch einem US der Brust zugestimmt. War halt die IGeL-Leistung und sie war wohl der Ansicht, dem Arzt zum Schluss seiner Taetigkeit noch etwas Gutes tun zu muessen. (Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie meines Wissens auch nie eine Mammografie oder aehnliches machen lassen).
Tja, und da wurde zumindest ein Knoten in einer Brust entdeckt...

Danach ging es erst los mit den ganzen Untersuchungen - und eine andere Aerztin hat nach Mammo und diversen Untersuchungen bei einem weiteren US (wenn ich das jetzt nicht durcheinanderwerfe) in der anderen Brust etwas entdeckt, weswegen sie meine Mutter ganz, ganz dringend darauf hinwies, dies auch durch die behandelnden Aerzte untersuchen zu lassen. Sie sah jedenfalls etwas, das man beim Roentgen nicht und beim US offenbar so gut wie gar nicht wahrnehmen konnte, war sich allerdings nicht sicher, was genau sie da gesehen hatte.
Jedenfalls kam letztendlich bei der OP heraus, dass der urspruenglich nicht-entdeckte Tumor der weitaus aggressivere war. Man hatte naemlich zur Sicherheit auch das Gewebe in der zweiten Brust entfernt, um es untersuchen zu lassen...
Meine Mutter sagte nach dem ganzen Procedere, dass diese Aerztin ihr mit ihrem geaeusserten Verdacht das Leben gerettet habe...

Ob ich jetzt bereits Risikopatientin bin - keine Ahnung. Eine Aerztin in der Klinik hat meine Mutter dahingehend geimpft, mir den jaehrlichen US ganz dringend ans Herz zu legen, und das werde ich auch machen lassen.
Egal, ob meine Krankenkasse die Kosten uebernehmen wird oder nicht... Naechste Woche habe ich Urlaub und werde dann dies und einige andere lange aufgeschobene Dinge in Angriff nehmen...

LG, Martina.

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