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Geschrieben von mandala67 am 28.11.2009, 9:21 Uhr

kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

???


fragt sich




mandala 67

 
52 Antworten:

Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von Fredda am 28.11.2009, 9:24 Uhr

Na, vielleicht geht es ja. In der Position muss man eh einen anderen Blick haben als aus einer Familie heraus. Ich habe auch schon im Jugendamt gearbeitet, als ich Mitte 20 war und keine Kinder hatte - ging auch und zwar gut.

Vorurteilsfreie Grüße

Fredda

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 9:27 Uhr

Tja, vielleicht will sie ja mal
Ich frag mich bei den Ministerstellen sowieso immer ob das ne Lotterie ist:-(.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr wer es war, müßte mal googeln oder scharf nachdenken, auf beides hab ich aber keine Lust:-), hatte mich letztens gewundert wie einer von dem einem zu dem anderen Amt kommt, was gar keine Ähnlichkeit miteinander hat (hab was im Kopf vonwegen Verteidigungsminister, grübel, grübel).
Egal, hauptsache ein Amt, was man inne hat, ob man davon Ahnung hat ist doch zweitrangig wenn es später um die Bezüge oder die Pensionen geht....

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von mma ramotswe am 28.11.2009, 9:32 Uhr

hallo

tja das war auch mein erster gedanke - was soll die politik ist nich immer logisch

mfg


mma

du meintest bestimmt k.t. v. guttenberg ??

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von Häsle am 28.11.2009, 9:35 Uhr

Den Gedanken mit der Lotterie habe ich auch.
Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, dass Kinderlose mehr Ahnung vom wirklichen Familienleben haben, als die mit viiiiieeeeelen Kindern, Haushaltshilfen und Kindermädchen, und astronomischen Gehältern.
Hoffentlich hat Fr. Köhler in ihrer Kindheit "normale" Familienerfahrungen gemacht. Allzu viel zu sagen haben die einzelnen Minister ja eh nicht. Das kriegt sie bestimmt auch hin.

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Könnte gut sein...

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 9:36 Uhr

da war wohl dieser Zapfenstreich und ja ich meine der Guttenberg wäre da gewesen....könnte hinkommen
kommt allerdings häufiger vor, daß die Minister einfach mal ihre Aufgabe wechseln, entweder sind es Allrountalente oder man muß halt doch nicht wirklich gut sein in seinem Job, macht ja auch nix, sind ja nur Minister für ein Land, was muß man da schon können

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Angela Merkel war auch bereits Familienministerin "unter" Kohl.

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 9:44 Uhr

Was einen Wechsel vom Wirtschafts- ins Verteidigungsministerium angeht: es soll Menschen geben, die nicht nur von einem Gebiet "Ahnung" haben. Wir hatten sogar bereits Verteidigungsminister, die selbst nicht einen Tag gedient haben, denen ist KTG dann schon voraus. Zumal es dabei auch zu einem großen Teil um außenpolitische Aufgaben gehxt. Nicht umsonst ist Guido slightly pissed, weil KTG ihm irgendwie immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Eine kinderlose Familienministerin mutet umso komischer an, als ihre Vorgängerin nun ARBEITSministerin wird. Böse Zungen könnten nun Fragen: hat eine 7fache Mutter Ahnung von Arbeit? Zumal gerade UvdL doch immer wieder vorgeworfen wurde, letztlich auch keine Ahnung von den "Problemen" der Familien und Frauen zu haben, schließlich kenne sie weder Geld- noch Betreuungssorgen.

Mir ist der Background völlig latte, solange die Leute ihren Job gut machen. Und das kann man auch ohne selbst "betroffen" zu sein. Soll ja auch empathische Menschen geben.

Haben Eure Hebammen schon alle Kinder bekommen? Hatte jeder Onkologe schon Krebs?

Nicht einmal jede Erzieherin hat eigene Kinder.

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seit wann muss ein politiker ahnung von dem haben, was er vertritt?

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 9:53 Uhr

aussage eines jüngeren politikers aus unserer gegend, der jetzt im bundestag sitzt, im wirtschaftsausschuss des kreistages auf die erklärungversuche eines kollegen zur bagatellgrenze in einem richtlinientwurf für die fördermittelvergabe:

"ich muss nicht wissen, wie man das rechnet, sondern wie man es politisch verkauft!"

noch fragen?

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Re: seit wann muss ein politiker ahnung von dem haben, was er vertritt?

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 9:55 Uhr

So arbeiten 95 % aller Retail-Banker und -Versicherer.

Keine Ahnung, was sie verkaufen, aber Hauptsache, es ist weg.

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nicht schlecht

Antwort von Bengelengelmama am 28.11.2009, 9:58 Uhr

finde ich, dass endlich mal ein junger Mensch kommt....

Wie sie sich als FaMi macht lässt sich schlecht sagen ABER sie ist in einem Alter wo evtl. einige Bekannte und/oder Freunde Kinder bekommen - vielleicht bekommt sie mehr mit als wie wir uns das vorstellen können. Vielleicht versucht sie eine Politik zu machen, die sie sich für ihr Kind vorstellt, in so fern kein schlechter Zug, wenn die Fam.Politik nach ihren Wünschen klappt legt sie los.

Allerdings wird sie als streng konservativ vorgestellt - was das wohl heißen mag?

Jetzt nageln wir sie nicht an die Wand - die Leyen hat eine Schar von Kindern und die Politik war trotzdem, naja....und ist eine Frau von der ich mehr Verständnis erwartet habe.
Ich frage mich allerdings wie der Schlenker von FaMi zur ArMi funktioniert

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von der leyen hat 7 kinder (oder mehr)....

Antwort von claudi700 am 28.11.2009, 9:58 Uhr

hat das viel gebracht? poltiker sind IMMER weg von der basis, es geht in erster linie nicht um die menschen. auch wenn man es uns immer glauben machen möchte.

claudia

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befürchte ich auch, wie Claudi es meint...

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 10:05 Uhr

zumindest fass ich ihren Beitrag so auf.
Sie sind weg von der basis vom normalen Alltagsleben, egal um was es geht, ob es die Probleme einer Mutter oder eines Familienvaters sind, der in 3 Schichten für eine Zeitarbeitsfirma arbeitet, ob es der Soldat ist, der nach Afghanistan geschickt wird, oder der Bäckermeister, der überlegen muß ob für 3 Cent mehr seine Brötchen noch verkauft werden und der im Krankheitsfall seinen Betrieb schließen muß, oder der bauer der seine Milch wegkippen soll etc. etc..
Sind weit weg vom Leben mit Bus und Bahn, von Kindern in den Kindergarten bringen, von Anstehen in der Supermarktschlange, von ringen um Aldischnäppchen und von Diskutieren auf einem Amt.....
Vieles haben sie sicher schon selbst erlebt, aber nun by the way....vielleicht, so befürchte ich bei vielen, ist das inzwischen aus den Augen und aus dem Sinn....

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Re: befürchte ich auch, wie Claudi es meint...

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 10:11 Uhr

Naja, die Demokratie ist eben nun einmal die schlechteste Staatsform... es gibt nur leider auch keine bessere.

Wenigstens werden wir nicht von Monarchen regiert, die haben erst recht keine Ahnung von Discountern "Wenn das Volk kein Brot hat, gebt ihm Kuchen".

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von der leyen hat doch eine menge verändert!

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 10:11 Uhr

allerdings natürlich mehr in richtung "frau und beruf" als in "hausfrau und mutti". es gibt seit ihrem amtsantritt eine ganze fülle von programmen, die den wiedereinstieg von frauen in den beruf fördern. auch die verbesserung der kinderbetreuung für die ableger von berufstätigen eltern hat sie mehr voran gebracht als man zunächst von einer CDU-politikerin hätte erwarten können.

ich verstehe echt nicht, warum diese frau immer so in der luft zerfetzt wird... für eine politikerin hat sie ihren job recht gut gemacht. ich glaube schon, dass sie ihren job auch im arbeitsministrium recht ordentlich machen wird. es gibt schließlich eine menge überschneidungen mit dem familienressort...

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Re: von der leyen hat doch eine menge verändert!

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 10:18 Uhr

Sehe ich auch so.

Ich fand sie immer sehr präsent, kompetent und engagiert, gerade für die berufstätigen Mütter, die davor vernachlässigt wurden.

Zum Glück ist es nicht Frau Haderthauer geworden, da würde Berufstätigkeit und Familie unter Strafe gestellt.

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mir ging es darum...

Antwort von claudi700 am 28.11.2009, 10:23 Uhr

daß muttersein nicht bedeuten muß, den job als familienministerin besser zu machen.

die besserstellung von frauen ist ihr definitiv gelungen.

claudia

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aber sie hat eine Klufft in die Gesellschaft gebracht....

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 10:27 Uhr

sie hat Mütter nicht Mütter sein lassen, sondern differenziert zwischen ihren Bildungs- und Berufsgrad. Ob falsch oder richtig mal dahin gestellt, es war ein Schlag ins Gesicht für viele Hausfrauen, für viele Mütter, die die erste Zeit bei ihren Kindern bleiben möchten und für Frauen, die kein top akademische Ausbildung haben und dennoch arbeiten gehen/wollen.
Ich gehe davon aus, daß auch sie schonmal Kinderkotze aufgeputzt hat, und nachts in die Notaufnahme ist mit einem Kind und 5 mal nachts aufgestanden ist, als ihre noch sehr klein waren. Ich spreche ihr trotz jetzigen Verhältnissen mit Leuten, die ihr vieles abnehmen, nicht ab erfahren zu haben was Mutterschaft ist, aber ich spreche ihr inzwischen ab zu wissen, was Mutterschaft ist, wenn man es an Ecken und Kanten fehlt, wenn man Problemkinder hat, vielleicht selbst Probleme, wenn man nicht die Qualifikationen hat etc.. Sie hat viel getan.... für ihre Schicht.....

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@Leolu

Antwort von wickiemama am 28.11.2009, 10:37 Uhr


Du bringst es auf den Punkt!!!

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von mamafürvier am 28.11.2009, 10:53 Uhr

Meine Hebamme war 15 Jahre jünger als ich und ihr Wissen beschränkte sich aufs rein theoretische, da sie noch kein Kind hatte... fachlich fand ich sie kompetent

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Re: aber sie hat eine Klufft in die Gesellschaft gebracht....

Antwort von syko am 28.11.2009, 11:23 Uhr

"Ob falsch oder richtig mal dahin gestellt, es war ein Schlag ins Gesicht für viele Hausfrauen, für viele Mütter, die die erste Zeit bei ihren Kindern bleiben möchten."

Das verstehe ich nicht. Was ist ein Schlag ins Gesicht der Hausfrauen, die die erste Zeit bei ihren Kindern bleiben wollen? Womit werden diese denn daran gehindert? Ist das inzwischen verboten? Hab ich was verpasst?
Und was bedeutet "lässt Mütter nicht Mütter sein"?

Mit der Bitte um Aufklärung
Susanne

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von Pauline2 am 28.11.2009, 11:26 Uhr

Ach, alles zuviel der Überlegungen ;-). Sie brauchten jemanden aus Hessen, das ist der einzige Grund für K. Köhler.
Schade, aber so ist das in der Politik.

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von supermampfi am 28.11.2009, 11:31 Uhr

Ist ein Arzt, der eine Krankheit diagnostiziert aber sie selber noch nicht gehabt hat, inkompetent?
Ist eine Hebamme/Erzieherin, die keine Kinder hat, inkompetent?
Ist eine Scheidungsanwältin, die selber glücklich verheiratet ist, inkompetent?

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Re: aber sie hat eine Klufft in die Gesellschaft gebracht....

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 11:47 Uhr

Elterngeld, sag ich dazu nur.
Während das vorher zweijährige Erziehungsgeld (in manchen Bundesländern sogar 3 Jahre) weichen mußte, gibt es nun ein wesentlich kürzeres Elterngeld, was auch noch nach Einkommen gestaffelt wird.
Dagegen habe ich zwei Vorwürfe.
a) sitzt Familie nach dieser Elterngeldzeit bis zur Fremdbetreuungszeit ohne weiteres geld da
B) warum bekommt die Mutter, die nun die gleiche Erziehungsarbeit verrichtet wie jede andere Mutter, aber vorher mehr Geld verdiente MEHR für die gleiche aktuelle leistung?
Denke aus diesem Grund darf man es nicht mehr Erziehungsgeld nennen, denn es ist kein "Lohn" mehr für Erziehungsarbeit sondern einfach nur ein Ansporn für Besserverdiener Kinder zu bekommen. Es wird demnach nicht mehr die Erzeihung unterstützt gleichberechtigt für alle Mütter bzw. Väter, sondern es gibt ein Ersatz für enfallenden Lohn in dieser Zeit.
Da denkt sich Frau Schmidtchen-Schleicher, die früher als Bäckereihilfsverkäuferin gearbeitet hat doch auch, warum kriegt Frau Maier-Schnulz mehr wie ich fürs gleiche Windeln wechseln, nachts aufstehen und Fläschchen geben.
DAS ist ein Schlag ins Gesicht für Mütter, denn es wird mir zweierkei Ma0 gemessen ..... und gerade die Familien, wo der Vater (kann natürlich auch die Mutter sein, je nachdem wer Erziehungszeit hat) auch nicht sonderlich viel verdient, genau denen fehlt dann auch noch die früher längere Zeit an Unterstützung und genau die können sich eine Fremdbetreuung auch nicht unbedingt leisten...
LG
Nina

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ich gehe sogar noch einen Schritt weiter...

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 11:55 Uhr

wieso ist man so bedacht darauf, daß besserverdiener mehr Kinder bekommen? Wieso steckt man die Kohle stattdessen nicht in alle Kinder, denn auch aus Kinder ärmer Schichten kann etwas werden, wenn man sie fördern kann?
Da drängt sich doch ein Klischeedenken förmlich auf, gebt den schlechter gestellten weniger Grund noch mehr Kinder in die Welt zu setzen, aus denen wird eh nichts und packt die Kohle lieber in die, die zwar eigentlich genug haben um ein Kind gut groß zu ziehen, aber als kleines Bonbon bringen sie vielleicht noch ein paar Priviligierte mehr zur Welt.

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warum soll eine berufstätige akademikerin nicht genau so die

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 11:57 Uhr

kinderkotze aufwischen können oder mit ihrem kind nachts in der notufnahme sitzen? auch voll berufstätige sollen ab und an behinderte kinder haben und auch das bewältigen... eine vollzeit-hausfrau muss doch wegen ihrer kinder nicht zwangsläufig zur unterschicht abrutschen... eben so wenig wie eine vollzeit-berufstätige mutter nicht karrieregeil und in einer oberklasse sein muss.

nein, nina... DU differenzierst hier in schichten, nicht röschen... glaube mir bitte, dass ich beruflich mit einigen der erwähnten wiedereinstiegsprogrammen für mütter zu tun habe. bei einer veranstaltung zu diesem thema habe ich sie vor wenigen monaten gesehen. dabei ging es nicht nur um hochqualifizierte frauen, sondern um alle, die nach der elternzeit wieder auf den arbeitsmarkt zurück wollen oder müssen - auch väter!


btw: auch sie fährt an den wochenenden frühmorgens mit ihren kindern zu sportveranstaltungen und betüddelt ihre kinder wie andere mütter auch

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Politiker sind höchst selten "vom Fach"...

Antwort von schnubbi am 28.11.2009, 12:02 Uhr

...denke ich.
Die wenigsten Politiker vertreten auch privat ihr Tun.
Schon traurig, wenn Umweltminister Spritfresser fahren und Familienminister keine Kinder bzw. nicht einmal eine Familie haben.
Da wundert's mich nicht, wenn immer mehr Leute Politik absolut unglaubwürdig finden.

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Re: warum soll eine berufstätige akademikerin nicht genau so die

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 12:07 Uhr

Klaro rutscht die Vollzeithausfrau nicht ab, wenn sie einen besser verdienen Mann hat und noch klarer, wenn sie mehr Elterngeld bekommt als andere. Anstatt anderen zu helfen nach oben zu kommen, ist an mehr darauf bedacht, daß die von oben nicht fallen, das kritisiere ich an unserer Politik.

Was berufstätigen Akademiker und Kinderkotze und Co. angeht, so bezog sich das auf die Dame als Person, ich habe ihr eben NICHT abgsprochen dies getan zu haben, aber heutzutage ist sie viel zu oft gar nicht da um dies zu tun und hat bekannterweise andere Leute, die ihr vieles abnehmen, das wiederum mach ich ihr nun nicht zum Vorwurf, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie inzwischen noch weiß wie es ist, wenn man diese Hilfen nicht hat.

Und sie ist bestimmt eine starke Frau, die vieles geschafft hat, das spreche ich ihr garantiert auch nicht ab, aber nicht jeder Mensch ist so, gerade wer unten ist hat es schwer hoch zu kommen, da hat nicht jeder die Kraft zu, die müssen halt auch einen Anreiz haben oder geführt werden oder ihnen Möglichkeiten gegeben werden....und das fehlt in der Politik, wie ich finde. Zumindest ist bei mir in der Hinsicht noch nichts bekanntes angekommen, denke Du hast da vermutlich bessere Einblicke....
LG
Nina

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Das ist doch ne Milchmädchenrechnung....

Antwort von syko am 28.11.2009, 12:09 Uhr

...denn: warum kriegen Kinderlose keinen Ausgleich dafür, dass sie - obwohl sie das gar nicht in Anspruch nehmen - mit ihren Steuergeldern Kindergärten, Schulen und Universitäten finanzieren? Warum bekomme ich keinen Ausgleich, weil ich keine öffentlichen Verkehrsmittel benutze, obwohl von meinen Steuergeldern subventioniert?
Warum empfindet es eine Vollzeitmutter als ungerecht, dass es berufstätigen Müttern (insbesondere denen, die viel Zeit und Geld in die Ausbildung für einen Job gesteckt haben, in den man nicht mal eben nach 3 Jahren Absenz zurückkehren kann) nicht mehr so schwer wie nur irgend möglich gemacht wird. Übrigens: keine Sorge, das zu vereinbaren ist immer noch schwer genug.

Viele Grüße
Susanne

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oh oh...

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 12:13 Uhr

was sind das denn für sinnentartete parolen, nina?

so, wie du differenzierst, gibt es dann doch auch zwei klassen: die, die in die kassen einzahlen und die, die kinder bekommen, welche mit diesen eingezahlten geldern aufegzogen und gefördert werden...

meine meinung kennst du ja: in erster linie sollte ein kinderwunsch sehr wohl davon abhängig gemacht werden, ob man selber in der lage sein kann, sein kind selbst zu ernähren und aufzuziehen. ich betone noch einmal: kinderWUNSCH! leider hängt der derzeitige arbeitsmarkt so schief, dass viele menschen selbst mit vollzeitjobs dieses nicht immer ohne unterstützung aus den sozialkassen schaffen können...dennoch sind kinder in erster linie sache der eltern. es kann nicht sein, dass bei dem "indieweltsetzen" die privaten interessen vor gehen und bei den "resultaten" dann wieder nach der allgemeinheit geschriehen wird..

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Re: Könnte gut sein...

Antwort von Hase67 am 28.11.2009, 12:21 Uhr

Hi,

ja, Guttenberg war vorher Wirtschaftsminister, ist heute Verteidigungsminister und löste damit Jung ab, der jetzt als Arbeitsminister wegen eines Fehlers während seiner Zeit als Verteidigungsminister zurückgetreten ist. Und Leyen wechselt vom Familienministerium ins Arbeitsministerium... Fröhliches Bäumchen-Wechsel-Dich-Spielchen, möchte man meinen...

Allerdings: Um eine Ministerfunktion auszufüllen, ist vorherige praktische Erfahrung in einem der Bereiche sicher sowieso kein Kriterium. Gut, ein Wirtschaftsminister, der weder rechnen kann noch wirtschaftliches Interesse hat oder ein Entwicklungsminister, der das Ministerium an sich für überflüssig hält, sind natürlich fraglos Fehlbesetzungen, aber auch das haben und hatten wir ja schon alles...

LG

Nicole

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Und WO???

Antwort von Sternchen Dezember am 28.11.2009, 12:23 Uhr

Wir haben hier gerade mal einen Kiga von 4 (!!) der Krippenplätze hat!! Und zwar ganze 3!! Und die auh erst ab 2 Jahren!! Ich hab überhaupt nichts von der Geschichte mit dem Elterngeld gehabt weil ich ja ne faule Hausfrau war und noch daheim saß als Nummer 2 kam!! Wenigstens hat sie die Staffelung über 2 Jahre nicht auch noch gestrichen...sonst wär ich gelackmeiert gewesen! Denn die Bundeswehr sorgt ja nicht für die Krankenversicherung der Ehepartner ihrer Soldaten...so wie es in anderen Ländern üblich ist! Nee...ich hätte dann noch selbst die Krankenversicherung bezahlen dürfen, weil natürlich im Erziehungsurlaub mein Arbeitsvertrag ausgelaufen ist...leider ja üblich in den Kliniken die Verträge zu befristen...jaja...

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Ich muss Leolu recht geben!

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 12:25 Uhr

Ich sehe im Elterngeld weder Sachverstand noch soziale Gerechtigkeit. Letzteres ganz besonders wenig!

Leistungen wurden in die höheren Einkommen umgeschichtet. Bezieher geringer Einkommen, d.h. geringverdienende Eltern, sind klare Verlierer!
Sie bekommen nun, wenn ich es richtig verstanden habe, max. 300 Euro, allerdings nur für höchstens 14 Monate!
Teilzeitverdiener bekommen sogar nur 7 Monate Erziehungsgeld!

Die Anrechnung, wie zuvor, fällt völlig weg.
Wenn ich also mein erstes Kind bekomme und zuvor einen Nettolohn von gut 2000 Euro hatte, dann bekomme ich jetzt ca. 1300 Euro Elterngeld.
Ob mein Mann monatlich 6000 Euro nach Hause bringt, ist dabei egal.....

Verstehe ich etwas falsch?

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wenn Kinder Sache der Eltern sind, womit ich Dir zunächst mal völlig recht gebe

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 12:30 Uhr

...dann ist das aber auch bei Besserverdienern der Fall!
Wenn mein Mann 5000 Euro netto verdient, dann bin ich (als ebenfalls Besserverdiener) nicht darauf angewiesen, das Elterngeld in dieser Berechnung zu bekommen.
Eine Anrechnung sollte also stattfinden!

Es kann ausserdem nicht sein, dass Geringverdiener, trotz doppelter und voller Berufstätigkeit, aktiv benachteiligt werden.
Sie müssen nicht bevorzugt werden! Aber im Moment findet eine offensichtliche Benachteiligung statt!

LG

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Re: ich gehe sogar noch einen Schritt weiter...

Antwort von melaarosann am 28.11.2009, 12:36 Uhr

Hallo

Ich seh das Elterngeld eher so:
Früher war die Mittelschicht vom Erziehungsgeld ausgeschlossen! Ich habe für meine grosse Tochter nix bekommen! Ne, ich bin nicht reicht! Aber wir überschritten die Gehaltsgrenze.
Es ist ein grosser Schritt für ein Paar von 2 Gehälter auf 1 zu fallen...das Elterngeld schützt etwas davor! So traut man sich eher den Schritt zu gehen...mit der Aussicht..wenn das Kind in die Krippe, Oma usw. geht wieder Geld zu verdienen.

Elterngeld war für uns für unser 2. Kind ein Segen..echt!
Ich konnte ein Jahr zu Hause bleiben....und danach konnte mein Mann auch mal 2 Monate sein Kind geniesen...miterleben was Familiewahnsinn heisst! Er hat oft eine 50 Wochenstunden...und er konnte mal erleben...so ist es für meine Frau zu Hause...so ist Familie.

Für uns war es das Optimum...und bei meinen Freundinnen auch.

Ich bekam sogar mehr Geld, weil ich in einen sozialen Beruf so wenig Netto hatte das mir ein Zuschlag genehmig wurde...ohne ihn angefordert zu haben:) Ich bekam 83 % von meinen Gehalt! Das zu den Geringverdienern!!

LG
Mela

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Re: wenn Kinder Sache der Eltern sind, womit ich Dir zunächst mal völlig recht gebe

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 12:37 Uhr

juo, so meinte ich das, mal ganz davon ausgeschlossen, daß es natürlichauch Menschen gibt, die sich keiner eigentlich leider gar nicht leisten können (aber das ist ein ganz anderes Thema).
Warum bekommen, die die eigentlich genug haben und zur Seite legen konnten (wenn ihr Lebensstil nicht arg hoch ist) noch ein Extrabonbon und die, die es schwer haben überhaupt zu überleben wird auch noch zum Nachteil gemacht, daß sie Geringverdiener sind?
Und es ist nunmal so, daß selbst wenn Mutter früh wieder arbeiten gehen will, das zweite und dritte Jahr finanziell völlig fehlt, bis es einen Kindergartenplatz gibt und Betreuung unter 3 kann sich meist Geringverdiener gar nicht leisten....wobei ich hab hier irgendwo mal gelesen, es soll Hilfen von Ämtern geben (nix genaues weiß ich aber nicht:-)).
LG
Nina

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Re: oh oh...

Antwort von Häsle am 28.11.2009, 12:42 Uhr

Die Eigenverantwortlickeit der Eltern für den Unterhalt der Familie ist auch ein heißes Eisen. Ich kenne viele Leute, die Gehälter unterhalb des Limits haben. Die meisten von ihnen sind so schlau, dass sie sich aus finanziellen Gründen entweder mit einem Kind zufrieden geben (und)/oder erstmal wie verrückt schuften, um sich einen Grundstock zu bilden. Je tiefer man in die Abhängigkeit vom Staat hineinrutscht, desto geringer ist die Chance, irgendwann wieder komplett auf eigenen Füßen zu stehen.
Wenn ich jetzt höre, dass gefordert wird, dass das Studium komplett kostenfrei werden soll, kann ich das auch nicht so ganz verstehen. Wie wird das denn in anderen Ländern gehandhabt? Meine Cousinen in USA (wo fast jeder irgendwas "studiert") schütteln darüber nur den Kopf. Dort ist es normal, dass die Eltern von Geburt der Kinder an soviel Geld, wie ihnen möglich ist, für das Studium der Kinder beiseite legen (zur Not auch mit 2 Nebenjobs). Je nach Geldbeutel gehen die Kinder dann auf ein günstiges Community-College oder auf ein Elite-College. Die Studenten gehen idR zusätzlich für ihren Unterhalt arbeiten und/oder nehmen einen Kredit auf.
Gerade bei uns, wo man im Gegensatz zu USA genug "gute" Jobs erlernen kann ohne Studium, ist das doch eher ein Luxus-Problem und erfordert mMn auch ein Umdenken. Sorry, das war nicht Thema, passt aber doch irgendwie dazu.

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ich stimme Leolu zu, denn

Antwort von Bengelengelmama am 28.11.2009, 12:43 Uhr

wieso bekommt ein Besserverdiener der ohnehin schon weniger Geldsorgen hat, noch mehr Geld? Können Besserverdiener ihre Kinder besser erziehen als der Mittelstand?

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Sozialhilfe de Luxe nennt man das....;-)

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 12:44 Uhr

Aber da ärgert man sich in entsprechend gehobenen und ach so belasteten Steuerzahler-Kreisen geschlossen NICHT.....;-)

Warum wohl nicht?

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Re: Ich muss Leolu recht geben!

Antwort von Hase67 am 28.11.2009, 12:47 Uhr

Hi,

das ist keine soziale Benachteiligung, das ist eine Werte-Umorientierung, die aus wirtschaftlichen Gründen dringend notwendig ist. Auch auf die Gefahr hin, mich damit unbeliebt zu machen: Wenn Familien allein für die Aufzucht ihres Nachwuchses genügend Geld vom Staat erhalten, um ihren Lebensunterhalt komplett davon finanzieren zu können, läuft etwas falsch. Das nimmt ihnen jegliche wirtschaftliche Eigenverantwortung aus der Hand. Und das KANN nicht funktionieren, das ruiniert jedes Gesellschaftssystem.

Staatliche Unterstützung ist eine VORÜBERGEHENDE Hilfe, um Menschen aus passageren Notlagen herauszuhelfen, mehr ist nicht leistbar. Wenn es sich eine Familie finanziell nicht leisten kann, dass einer von beiden drei Jahre lang nur und ausschließlich für die Kinder da ist, kann es nicht sein, dass der Staat diese Lücke schließt, sofern nicht eine Notlage (zu wenige Arbeitsplätze in der Region vorhanden, unzureichende Qualifizierung, die erst nachgeholt werden muss) vorliegt.

Insofern halte ich es für sehr sinnvoll, die Grundlagen für eine mögliche Berufstätigkeit beider Erwachsenen der Familie zu schaffen, was durch die Einführung des Elterngeldes und den Ausbau der Kinderbetreuung erfolgt. Ich kann das Gejammer nicht mehr hören, dass Müttern angeblich die Kleinkinder "aus der Hand" gerissen und sie zum Arbeiten gezwungen würden. Es ist m. E. eine Luxuseinstellung, sich für das Zuhausebleiben zu entscheiden, wenn man sich das finanziell nicht leisten kann.

Ich kann auch nicht mit 52 Jahren sagen: Ich setze mich jetzt zur Ruhe, ich habe keine Lust mehr zu arbeiten - mein Mann ist jetzt Rentner (was er dann sein wird), und ich will mich ganz ihm und meinem Zuhause widmen. Bis dahin habe ich nämlich noch nicht genug in meine private Rentenversicherung eingezahlt, es würde schlichtweg nicht reichen, um unseren dann erreichten Lebensstandard zu halten. Kinder zu bekommen und zu erziehen ist sicherlich eine verdienstvolle Aufgabe und verdient Anerkennung, aber doch nicht die Gewährung eines lebenslangen Rentnerdaseins und einer Schonung der Mütter vor wirtschaftlichen Realitäten...

LG

Nicole

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Re: Das ist doch ne Milchmädchenrechnung....

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 12:49 Uhr

"warum kriegen Kinderlose keinen Ausgleich dafür, dass sie - obwohl sie das gar nicht in Anspruch nehmen - mit ihren Steuergeldern Kindergärten, Schulen und Universitäten finanzieren?"
weil sie damit die Menschen unterstützen, die später auch einzahlen und hoffentlich dafür sorgen, daß es Rente geben wird....
Wobei ich die Frage wie ein Vergleich von Äpfeln und Birnen halte, da frag ich mich, warum ich für meinen hund steuern zahlen muß, wobei der doch nur in meinen garten kackt, aber warum muß Nachbarin für ihr Straßenkackendes Kind keine Steuern zahlen....auch ein Apfel-Birnen-Vergleich!
"Warum bekomme ich keinen Ausgleich, weil ich keine öffentlichen Verkehrsmittel benutze, obwohl von meinen Steuergeldern subventioniert?" warum hab ich davon nichts, denn unser Bus fährt so sporadisch, daß damit kaum ein Job zu erreichen ist? Mal ganz davon abgesehen, sind die Befördungspreise enorm, da ist jedes Auto billiger, es sei denn man fährt Panzer!
"Warum empfindet es eine Vollzeitmutter als ungerecht, dass es berufstätigen Müttern (insbesondere denen, die viel Zeit und Geld in die Ausbildung für einen Job gesteckt haben, in den man nicht mal eben nach 3 Jahren Absenz zurückkehren kann) nicht mehr so schwer wie nur irgend möglich gemacht wird."
Und wieso sollte es ihnen leichter fallen als anderen, die sich keine Betreuung leisten können???
Warum spielt es eine Rolle ob wer geld und Zeit in seine Ausbildung gesteckt hat, jeder, der eine Lehre absolviert hat, hat Zeit darein gesteckt und jahrelang wenig verdient (was verdient so ein Bäckerazubi???).
Solziale Gerechtigkeit gibt es def. nicht, da es zu viele verschiedene menschen gibt, die kriegt man nicht alle gleichberechtigt unter einen Hut.
Siehe z.B. (weil Du ausbildung und Studium ansprichst) BaFög, wieviele fallen da raus, weil Eltern angeblich zu reich sind, wobei es keine Rolle spielt ob diese haus, Auto etc. abbezahlen müssen und ihnen letztendlich doch recht wenig bleibt. Auch das verbaut Chancen, scheiße wenn man Kind die Ausbildung nicht ermöglichen kann, der Staat es aber auch nicht tut (nicht einmal Leihweise als Bafög), weil angeblich zu viel da ist....

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Nein, können sie nicht, Bengelengel, aber so sieht geschickte Geburtenkontrolle aus!

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 12:57 Uhr

Ich habe nichts dagegen, dass Frauen sofort oder ab dem 1. LJ des Kindes wieder arbeiten gehen (wollen, sollen, müssen....)
Aber die Rahmenbedingungen müssen dafür geeignet sein.

Es ist also, wie Hase schrieb, Luxus, fürs Kind zu Hause bleiben zu wollen?

Ich finde, es ist ebensolcher Luxus, für eine Krippenbetreuung über 400 Euro monatlich zu zahlen. (bei uns habe ich weit und breit damals keinen günstigeren Platz gefunden!!!)
Wie soll das die Friseurin, die mit dem Handwerker verheiratet ist, bewältigen?

Nein, für mich ist das eine sozial ungerechte Umverteilung. Mit dem Ziel, in Zukunft mehr vom "richtigen"(gewünschten/nützlichen/sinnvollen) - da aus bildungsorientierten Familien stammdenen - Nachwuchs zu "produzieren".

Der Steuerzahler muss zwar auch DAS stämmen, aber DAS ist dann ok, da vermeintlich zukunftsorientiert.....

Von sozialer Gerechtigkeit sehe ich in dem Zusammenhang NICHTS, aber auch GAR nichts!

LG

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AHA - Demokratie

Antwort von Bengelengelmama am 28.11.2009, 13:17 Uhr

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du hast das leider tatsächlich falsch abgespeichert...

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 13:21 Uhr

das elterngeld unterliegt der steuerlichen progression und damit sind zwei drittel vom netto eben nicht auch eine nettozahlung! das einkommen des ehepartners wird sehr wohl berücksichtigt und somit kann es durchaus sein, dass mit dieser regelung auch entsprechend wenig übrig bleibt.

teilzeitverdiener bekommen wie alle anderen auch bis zu 14 monaten elterngeld. 14 monate sind es aber nur, wenn der partner auch mindestens 2 monate davon übernimmt.

was ist eigenlich wirklich sozial gerecht? ist es sozial gerecht, wenn in einer 4-köpfigen familie zwei partner voll erwerbstätig sind und am ende keinen besseren lebensstandard haben als eine vergleichbare familie, in der die eltern nie wirklch gearbeitet haben? weißt du eigentlich, in wie vielen familien das heute so ist? und das liegt eher nicht an den schlechten löhnen, sondern an den hohen sozialabgaben. je mehr die sozialkassen belastet werden, umso höher steigen die abgaben und somit auch die effektivlöhne... ergo fallen wieder ein paar jobs weg!

eigentlich müsste das elterngeld komplett wegfallen! DAS wäre sozial gerecht.

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es ist aber ein klischee, dass nur bildungsorientierte eltern viel verdienen...

Antwort von malwinchen am 28.11.2009, 13:34 Uhr

freunde von uns sind schlicht schlosser und krankenschwester... die "leisten" sich auch die kinderbetreuung... sie arbeiten dafür aber auch in berufen, die kein zuckerschlecken sind. mehrere wochen hintereinander zu arbeiten und/oder rufbereitschaften sind ebenso normal für sie wie nachtdienste. natürlich erfordert das einen erheblichen organisationsaufwand... es ist schlicht anstrengend so etwas zu organisieren und ein zweites kind ist derzeit nicht drin.

würden sie von der stütze leben, dann könnten sie locker mehr kinder haben...

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ach malwinchen.....auch hier liegt doch aber wieder die soziale Ungerechtigkeit!

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 13:57 Uhr

Meinetwegen soll es komplett wegfallen! Sehr gerne....

Warum vergleichst DU eigentlich nur immer Besserverdiener mit Arbeitslosen? Es gibt eine Menge dazwischen. Es gibt eine Menge Familien, in denen beide - bis sich das erste Kind ankündigt - selbstverständlich VOLL gearbeitet haben!
Aber eben für einen geringen Lohn. Das Welli-Geschwafel von den zu hohen Sozialabgaben kann ich auch nicht mehr hören. Mag alles stimmen....
Aber wenn die Sekretärin 1700 Euro brutto verdient, braucht es keine hohen Sozialabgaben mehr, um vom Nettolohn nur noch verhungern zu können!

Ausserdem: Belastet das Eltergeld NICHT???? Wer zahlt das Elterngeld?

Bis hierhin blabla.....

--------------------------------------------

Das EG ist steuerfrei. Aber Du hast Recht:
Es wird auf das Einkommen des arbeitenden Partners draufgeschlagen, so dass sich letztlich der Steuersatz erhöht, ok.

Aber auch DAS hat wieder mal NICHTS mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, da es (wieder mal) die Geringverdiener (besonders hart) trifft!
In den geringeren Einkommen erhöht sich der Steuersatz zunächst stark!
Die Besserverdiener, die sowieso schon den Spitzensatz zahlen, haben die besagte Sozialhilfe de Luxe, die sie zwar nicht BRAUCHEN, aber dennoch und KOMPLETT als Bonbon genießen dürfen.........

WO ist hier soziale Gerechtigkeit zu finden?
Nirgends!
Weder, wenn man oberflächlich betrachtet, noch wenn man ins Detail geht!

Also auch innerhalb des Personenkreises, denen man einen Vorteil aufgrund des Elterngeldes unterstellen könnte, bleibt unterm Strich nur für jene WIRKLICH etwas übrig, die es alles andere als nötig haben!

LG

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Re: seit wann muss ein politiker ahnung von dem haben, was er vertritt?

Antwort von Nathalik am 28.11.2009, 13:59 Uhr

"Keine Ahnung, was sie verkaufen, aber Hauptsache, es ist weg."
lach. Ja.


Was ist der Unterschied zwischen Kapitalisten und Kommunisten?
Beide wissen nicht, was sie tun.

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"denen" gegen "dem" tausch.....owt

Antwort von Butterflocke am 28.11.2009, 14:05 Uhr

.

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Re: kristina köhler - 32, ledig, kinderlos - UND familienministerin ! wie geht das??

Antwort von Nathalik am 28.11.2009, 14:07 Uhr

Zur Info, und das wusste man schon vorher: Jung war ein Statthalter von Hessen-Koch; deshalb war klar, dass er jetzt von dort her ersetzt werden muss. Ging wohl nicht direkt; also musste man die Halma-Figuren ein bisschen hin- und herschieben, bis irgendein/e Hesse/in irgendwo reinpasste. War halt dann irgendeine "wiehießsienochmal?konntichmirgradnichtmalvomthreadlesenbiszumpostingöffnenmerken".

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weiß nicht, ob das geht

Antwort von Steffi528 am 28.11.2009, 14:41 Uhr

denn als ihr Spezialgebiet wurde Islam, Integration und Extremismus genannt.

Hat die CDU denn niemanden mehr, die sich jahrelang in das Thema Familie eingearbeitet hat?

Vielleicht liegt es genasu daran, das diese Posten eben nicht nach "Wissen und Können" verteilt werden.

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Das Elterngeld war auch nie als "Lohn" für das Elternsein gedacht.

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 16:43 Uhr

Bedenklich, wenn dafür jemand entlohnt werden möchte.

Das Elterngeld soll einen TEIL der finanziellen Einbuße abdecken, die ein Elternteil duch die Elternzeit hat.

Frau Meier-Schulz kriegt mehr als Frau Schmidtchen-Schleicher, weil Schmidtchen-Schleichers schon genug Kinder kriegen.

Meier-Schulzes sollten eben keine Kinder bekommen, wenn sie es sich nicht leisten können. Denn wenn sie es jetzt schon nicht können, werden sie es auch später nicht können, wenn die lieben kleinen erst recht teuer werden. Schmidtchen-Schleichers sind Doppelverdiener, die ihre Kinder nach Ablauf des Elterngeldes mit großer Wahrscheinlichkeit selbst durchbringen und sie zu Kindern machen, die ebenfalls bemüht sind, ohne staatliche Subventionen auszukommen.

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Re: du hast das leider tatsächlich falsch abgespeichert...

Antwort von Moneypenny77* am 28.11.2009, 16:51 Uhr

"eigentlich müsste das elterngeld komplett wegfallen! DAS wäre sozial gerecht."

Um es dann in Schulen und Ausbau von KiGa-Plätzen zu stecken.

Denn was bringt es, wenn man den Flodders Geld für's Kinderkriegen gibt und hinterher kein Geld da ist, die armen Kinder aus ihrem Elend zu befreien und ihnen andere Wege zu bieten.

Übrigens: ganz klare Meinung so ziemlich jeder Erzieherin, die ich kenne.

Erst diese Woche saßen wir mit zwei Erzieherinnen aus dem alten KiGa abends zusammen und die wetterten auf's schlimmste, gegen das Betreuungs- bzw. Elterngeld, da damit nichts für die Kinder, deren Eltern man in die Tonne kloppen kann, besser wird, ganz im Gegenteil. Eher kriegen sie noch mehr Geschwister und noch weniger Zukunft!

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wunderte mich schon, Dich dazu nicht zu lesen:-))

Antwort von Leolu am 28.11.2009, 17:22 Uhr

allerdings sind das hier doch einige Vorurteile, die Du zum besten gibst.
zum einem weißt Du nicht ob Frau Schmidtchen-Schleicher schon genug Kinder bekommen hat, immerhin sie arbeitet ja bis zum Kind als Bäckereihilfsverkäuferin (war doch so das Beispiel meine ich), für manche ist es auch schon schwer 1 oder 2 Kinder über die ersten Jahre zu bringen. Es gibt tatsächlich auch Geringverdiender oder Nixverdiener, die nicht nur Kinder in die Welt setzen.
Desweiteren tust Du so, als ob Frau Meier-Schulze mit mehr Einkommen, ihren Kindern mehr an sozialer Kompetenz vermitteln kann als Frau S-S, warum? Frau S-S zeigt ihren Kindern doch auch Arbeitsalltag, wenn auch mit weniger Verdienst, zumindest kann sie diesen vorweisen vor den Kindern, und vielleicht würde sie ihn auch besser mit den Kindern bringen können, wenn es eine Betreuung gäbe, die sich leisten könnte....

Ich lese Dein Posting mal als Provokation, denn ich gehe davon aus, daß Du eigentlich weißt, daß es zwar so sein kann wie Du beschrieben hast, aber nicht zwangsläufig sein muss und man nicht alle auf zwei Schubladen verteilen kann.....

LG
Nina

P.S.: Ich fall im übrigen aus der Diskussion raus, ich spreche hier nicht für mich und meine hoffentlichen Vorteile, meine Kinder sind alle aus dem Alter raus:-))

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Re: Das ist doch ne Milchmädchenrechnung....

Antwort von deischuhzu am 28.11.2009, 19:38 Uhr

...wahrscheinlich weil die Kinder vor allem für Arbeitsplätze für Kinderlose sorgen. Unser Wirtschaftssystem funktioniert nur mit Nachwuchs.

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