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Geschrieben von Claudia36 am 28.12.2005, 12:43 Uhr

Habt ihr gehört was sich die Regierung wieder ausgedacht hat zwecks Krankenversicherung

Die spinnen doch, da soll nun jeder 170 Euro bezahlen, ob privat versichert oder gesetzlich.
Toll das ist das Aus für die privaten Kassen!
Das ist das gleiche Model was die SPD vor der Wahl hatte nur ein anderer Name.
Die spinnen doch!
Hoffentlich hat die CDU da auch noch was dazu zu sagen.
Bin empört über so viel Unverschämtheit.
Claudia

 
48 Antworten:

Re: Habt ihr gehört was sich die Regierung wieder ausgedacht hat zwecks Krankenversicherung

Antwort von vallie am 28.12.2005, 14:06 Uhr

frage mal ganz vorsichtig :
warum findest du das unverschämt ?
für wen ?

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Für alle die privat versichert sind

Antwort von Claudia36 am 28.12.2005, 14:44 Uhr

zahlen so viel Beitrag und müssen dann noch 170€ Abgabe an die gesetzlichen zahlen, wo sie nix davon haben.
Wenn jeder einen Beitrag zahlen müßte der gesetzlich versichert ist dann sehe ich es ein also auch Hausfrauen und alle die nicht arbeiten.
Claudia

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Re: Hausfrau

Antwort von SilvanaR am 28.12.2005, 14:48 Uhr

arbeitet sehr wohl wird aber nicht bezahlt *gg*
jep, ich hasse es im Moment wünsche mir meinen ruhigen Bürojob wieder. geht aber aus gesundheitl. Gründen meiner großen nicht.
Wenn ich denke, dann auch noch extra für die krankenkasse zu bezahlen, die eh schon ordentlich ins Gehalt meines Mannes reinhaut :-(

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Re: Habt ihr gehört was sich die Regierung wieder ausgedacht hat zwecks Krankenversicherung

Antwort von Frosch am 28.12.2005, 14:48 Uhr

Hallo!

Also:
1. geht die Schere der Versorgung privater und kassenversicherter Patienten immer weiter auseinander. Einem Privatpatient wird bei einer bestimmten Krebserkrankung ein Medikament verschrieben, daß sehr teuer ist, aber das einzige, das hilft. DIESES Medikament muß sich der Kassenpatient irgendwie selber beschaffen, da er es nicht verschrieben bekommt. Das gleiche gilt für Versorgung/Vorsorgeuntersuchungen etc.
JEDER sollte das gleiche Recht auf Gesundheit haben.

2. Vielleicht wird so verhindert, daß die Krankenkassen trotz Überschuß die Beiträge fröhlich erhöhen.

3. Das funktioniert auch in anderen Ländern.

Die Versorgung im Krankheitsfall sollte für alle gleich sein!

Ich verstehe Deine Empörung nicht so ganz.

LG Antje

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Re: Habt ihr gehört was sich die Regierung wieder ausgedacht hat zwecks Krankenversicherung

Antwort von vallie am 28.12.2005, 14:57 Uhr

antje, mal wieder einer meinung !!!

außerdem wurde keiner gezwungen, sich privat versichert zu haben.
ich finde das gut, kann nicht angehen, daß an einem einzahler 6 versicherte hängen...

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Wie es wird keiner gezwungen? Was ist mit Beamten?

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 15:13 Uhr

Und damit meine ich jetzt nicht Politiker die ohnehin ausgesorgt haben.

Mein Mann wäre liebend gerne in der gesetzlichen KV und würde auch liebend gerne dann das draufzahlen. Aber solange er sich nicht anders versichern kann... Soll er dann auch noch weitere Kosten aufgebrummt bekommen, von denen er rein garnichts hat!

Ist genauso idiotisch wie die Forderung, die Privatpatienten sollten auch die Praxisgebühr bezahlen! War ja auch mal im Gespräch.

Der Fehler ist hier: Jeder glaubt, dass Privatversicherte nur Leute mit Unmengen Kohle sind denen das sowieso nicht weh tut und keiner glaubt, das es jede Menge Menschen gibt die gerne in der gesetzlichen KV wären, wenn sie es denn könnten.

LG Sandra & Co.

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Solange nichts verabschiedet ist,

Antwort von tinai am 28.12.2005, 15:14 Uhr

lohnt es nicht, sich darüber aufzuregen.

Das mit dem Krebsmedikament stimmt nur bedingt. Eine Bekannte von mir hat ein sehr teures Medikament (je Spritze 2000 Euro) von der AOK erstattet bekommen, aber natürlich ist sie fähig, solche Leistungen einzufordern, wer das nicht kann, bleibt oft auf der Strecke.

Es gibt Dinge, die die gesetzlichen Kassen ohne Murren bezahlen und die privaten nicht - vor allem im Bereich Kinder (Stichwort Asthmabehandlung, Allergien, da kann ich ein Lied von singen). Jedem der gesetzlich versichert ist, kann ich nur raten, eine Zusatzversicherung für stationören Bereich für Kinder abzuschließen. Kostet pro Monat unter 10 Euro und nachdem ich jetzt schon mehrfach mit meiner Kleinen in der Klinik war, würde ich mir dieses Wahlrecht immer vom Munde absparen.

Das System in sich funktioniert einfach nicht, das hat weniger was mit "privat" oder "gesetzlich" zu tun. Warum werden Beamte derart bevorzugt? Warum sind Selbständige völlig aus der sozialen Verantwortung (jaja, ich weiß, die finanzieren über die Steuern die Systeme mit, tun aber alle Angestellten zusätzlich noch einmal).

Leider traut sich niemand an eine ganz grundlegende Reform.

Meine Vorstellung wäre eine Grundversorgung für alle zum Einheitstarif und für Kinder unter 18 über Steuer finanziert (Hausfrauen müssten den Einheitstarif ebenfalls aufbringen) und alles was darüber hinaus geht, kann zusatzversichert werden.

Gruß Tina

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Wo werden denn Beamte "derart" bevorzug??

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 15:16 Uhr

Das sag mir mal.

Für den einzigen Vorteil des Beamtentums, nämlich der relativen Unkündbarkeit, muss er schon recht viele Nachteile in Kauf nehmen.

LG Sandra & Co.

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was war in den letzten Jahrzehnten?

Antwort von waterman am 28.12.2005, 15:32 Uhr

haben dafür aber Jahrzehnte wie die Made im Speck gelebt ;-)

Zudem ist eine Unkündbarkeit unter Berücksichtigung des aktuellen Arbeitsmarktes wohl ungezahlbar.

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Unkündbarkeit ist sehr viel Wert.

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 15:40 Uhr

Und dauch der Grund warum sich Männe fürs Beamtentum entschieden hat, obwohl er in der freine Wirtschaft das dreifache oder mehr hätte verdienen können.

Aber rechtfertigt das, dass die Beamten die Prügelknaben der Nation sind obwohl sie jeden Einschnitt, jede Unannehmlichkeit klaglos hinnehmen, ja hinnehmen müssen? Sicher nicht!

Was mit den Beamten früher war und wie die wie die Maden im Speck gelebt haben interessiert doch heute nimmer. Vorallem die Beamten, die es nicht schon seit 30 Jahren sind.

Aber die Beamten schwelgen ja alle im Luxus, sind überbezahlt und faul und daher sollte bei denen per se immer als erstes was abziehen, wenns mal wieder eng wird in den öffentlichen Kassen!! Klar immer druff auf die faulen Beamten, untragbar für Deutschland!

LG Sandra & Co.

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Re: was war in den letzten Jahrzehnten?

Antwort von Pe am 28.12.2005, 16:04 Uhr

Oh...hier bin ich richtig! Hier kann ich kurz mal was loswerden. Ich bin Beamtin! Seit September habe ich ein Baby und gehe demzufolge erstmal nicht mehr arbeiten. Nun ist es bei Beamten so, seit einigen Jahren, das Beamtinnen während der Elternzeit nicht bei ihrem Mann familienversichert sind. Das heißt Klartext, dass mein Mann von seinem Gehalt, meine 210 Euro Krankenversicherung im Monat zahlt und jährlich weitere 110 Euro Kostendämpfungspauschale. Alles zusätzlich zu seinem Krankenkassenbeitrag, versteht sich!
Ich habe nichteinmal die Wahl, in eine gesezliche Krankenkasse einzutreten. Nur mal so zur Info!

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Wurdet Ihr

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:10 Uhr

bzw. Eure Partner GEZWUNGEN ins Beamtentum "einzusteigen"??

Faul? Also die die ich kenne, JA! Obwohl sich die Einstellungsvoraussetzungen - Justiz - ja zum Glück grundlegend geändert haben.

Nun, ich kenne Fälle aus der Familie, in denen Mütter noch während der Schwangerschaft befördert wurden nur um nach der Schwangerschaft schönes Geld zu verdienen.

Ich finde es schon sehr anrüchtig, dass gerade die, die einen abslut festen Job haben nach Jahrzehntelanger Wohlphase meckern, während andere Tag täglich Angst ums "Überleben" haben müssen.

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Und das Kind muss natürlich kostenpflichtig mitversichert werden

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:12 Uhr

und kann nicht wie in der gesetzlichen kostenlos mitversichert werden.

LG Sandra & Co.

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Bin auch ein Beamter...

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:13 Uhr

... habe nur derzeit leider nicht die Zeit, auf den z.T. hanebüchenen Unsinn, der hier geschrieben wird, detailliert einzugehen.

Was vor 30 JAhren war, interessiert mich einen Sch..., ich muß als alleinerziehender Vater HEUTE meine Kinder durchbringen.
Meine 38,5-Std.-Woche habe ich durch BezügezuwachsVERZICHT (!!!) selbst finanziert, und vor 3 1/2 Jahren hat der Senat einfach 1 1/2 Stunde ohne Lohnzuwachs auf die Wochenarbeitszeit draufgesattelt per Dekret. Das nenne ich Raubrittertum in diesem Kontext.

Weihnachtsgeld? Ja, freilich, 60% vom Stand des Weihanchtsgeldes 1993!

Achja, und ich bin freiwillig gesetzlich versichert und zahle Arbeitgeber- UND Arbeitnehmeranteil, weit über 400,- € im Monat!

Ich bin schon zweimal zusammengeschlagen worden im Dienst. gefahrenzulage bei uns? Gibbet nich!

Und ich kann es schon nicht mehr hören, daß ich ja unkündbar bin und mir deshalb alle Schweinereien gefallen lassen muß.

So ein Käse!

Viele Grüße
Ralph/Snoopy, der jetzt wieder offline ist...

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Es geht hier nicht ums jammern!

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:24 Uhr

Ich sehe auch ein, das erhebliche Einschnitte gemacht werden müssen, überall. Die Beamten sind auch alle breit, wie seit Anfang der 90er Jahre üblich jährlich ihre Einschnitte klaglos hinzunehmen.

Was mich nur ankotzt ist, dass es überall nach landläufiger Meinung dann totzdem immer noch die überbezahlten Beamten mit den fetten Gehältern und Pensionen sind, die den ganzen Tag nur auf dem faulen Arsch sitzen.

Solche kenne ich nicht! Es gibt z.B. im Gehobenen Dienst nur noch Beamte die 2 bis 2,5 Stellen bekleiden. Faul rumsitzen kann man sich da wirklich nicht leisten. Gut ich kenne nur Bundesbeamte aber bei den Landesbeamten glaube ich nicht, dass es da mehr Faule gibt.

Arbeitsscheues Pack gibts überall und oft genug dauert es Ewigkeiten bis die auffallen, auch in der freien Wirtschaft. Weil die die nämlich wirklich faul sind sind auch gewieft genug es so zu machen das es nicht auffällt.

Klar schleppt das Beamtentum noch die ein oder andere Altlast aus den fetten Jahren mit sich rum aber die fallen nach und nach immer mehr weg und sind kaum noch anzutreffen.

Ich wünsche mir einfach nur mal, dass nicht immer alle Beamten so schlecht gemacht werden. Müsste der Staat alle Beamtenposten mit Angestellten im öffentlichen Dienst bekleiden, käme das den Staat ganz schön teuer! Gut Beamtentum für Lehrer müsste nicht sein aber wie will man Polizei und Zoll und BGS den ausreichend mit Angestellten ausstatten und dabei auch noch sparen?? Wird wohl nicht gehen.

Die die am lautesten über die Beamten schimpfen, sind aber meistens die die die wenigste Ahnung haben.

LG Sandra & Co.

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Re: Bin auch ein Beamter...

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:25 Uhr

---Ralph/Snoopy, der jetzt wieder offline ist... ---

wohl auch besser so ;-)

jaja, die welt ist ja soooo unfair!!!

solange man den A.. gepudert bekommt ist alles super; hörts aber auf, wird geschaut welche Vorteile der andere hat und warum.

--Und ich kann es schon nicht mehr hören, daß ich ja unkündbar bin ---

wenn du das einem Arbeitslosen mit 4 Kindern erzählst, wirst Du vermutlich zum dritten mal verprügelt werden!

*unverständisguck*

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Re: Es geht hier nicht ums jammern!

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:29 Uhr

Die Beamten im mittleren Dienst der Justiz - und von denen sprach ist - sind faul; ja, dazu stehe ich!!!!

Und wenn ich mir die Arbeitsweisen mancher Beamten zB in Ämtern ansehe - zugegeben kenne ich nur aus Rundfunk und Presse - mein Gott; was für Klumpen.

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Gezwungen wohl nicht gerade aber viel auswahl

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:31 Uhr

blieb meinem Mann nach 12 Jahren Bundeswehr nicht mehr. Für die freie Wirtschaft im alten erlernten Beruf - zu alt.

Also Studium und die Hoffnung auf die Position im Gehobenen Dienst, trotz der miesen Situation für Bundesbeamte.

Mein Mann sagt: Wäre ich heute 30 würde ich mir sofort was in der freien Wirtschaft suchen. Aber mit Mitte 40 - keine Chance.

Sein Pech? Ja, sein Pech! Drüber beschwert sich auch noch keiner, aber darüber das er deshalb faul, dumm und überbezahlt sein soll und froh sein soll, dass es ihm nicht noch schlechter geht! Klar

LG Sandra & Co.

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@waterman: Du hast keine Ahnung, wovon Du sprichst!

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:33 Uhr

Nenne mir bitte ein einziges Gebiet, wo mir der Arsch gepudert wwurde und noch wird.

Ich warte...

Du gibst hier das allgemeine Stammtischgefasel wider.

Und faule Beamte? Ach weißt Du, WAterman, meine Kollegen und icb, und viele Angestellte, wir sorgen gherade jetzt wie auch vor einem JAhr dafür, daß HArtzIV nicht zusammenbricht und wenigstens die meisten menschen zum Jahreswechsel ihre Kohle erhalten.

Und Dein Ratschlag, es sei besser, wenn ich (als Beamter) offline sei...

Merke Dir: auch Beamte sind Menschen, und Menschen, die arbeiten, haben Anspruch auf angemessene Pausen und Urlaub.

Aber das wird wahrscheinlich in Deinen Kopf nicht ganz hineingehen, diese Selbstverständlichkeiten!

Und noch eines merke Dir: beamte verdienen weniger als Angestellte in vergleichbarer Position und Vergütungsgruppe. Das ist der Ausgleich dafür, daß beamte nicht in die renten- und Arbeitslosenversicherung einzahlen. Nur leiiiiiiider versäumt es der Staat bis heute, vom "Ersparten" Rücklagen für die Beamtenversorgung zu bilden und zahlt die Pensionen lieber aus dem Steuersäckel oder, noch schlimmer, nimmt dafür Schulden auf. Nur werfe diesen letzten Umstand bitte nicht den Beamten vor, denn die können dafür nämlich nichts!

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: Gezwungen wohl nicht gerade aber viel auswahl

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:33 Uhr

---Drüber beschwert sich auch noch keiner, aber darüber das er deshalb faul, dumm und überbezahlt sein soll und froh sein soll, dass es ihm nicht noch schlechter geht! ---

Siehe bitte meine Posting; denen kannst Du entnehmen welche Beamte ich angesprochen habe.

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Aha, jetzt läßt Du Deine Grillen aus ihrem Loch!!!

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:37 Uhr

Ich habe mit sehr vielen Beamten des mittleren Dienstes der Justizbehörde zusammengearbeitet. Und ich kann Dir nur sagen: Bis auf die Ausnahmen (die es in JEDEM Beruf gibt) waren es alles sehr gewissenhafte, fleißige, z.T. sogar überdurchschnittliche Kräfte.

Deine Postings haben keine Substanz, deshalb mache Dich erstmal schlau, bevor Du soclh einen Blödsinn verbreitest! Sorry, aber das ist nur dummes Nachgeplappere, was Du da betreibst!

Ralph/Snoopy

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Also bei Bundesbeamten sieht das garnich rosig aus!

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:37 Uhr

Faul ist da definitv nicht drin!

40 Stundenwoche, kaum Überstundenausgleich, lange Anfahrtswege zur Arbeit, kein Ausgleich und/oder ständige Umzüge, die zwar bezahlt werden aber dass man alle paar Jahre neue Möbel braucht, interressiert keinen.

Aber das währe alles nich so schlimm, wenn man sich dann nicht ständig anhöhrem muss: "So gu wie ihr Beamten hätten wir es auch mal gerne"

Wenn mit einem Angestellten das gemacht werden würde was der Staat mit den Bundesbeamten z.B. macht, dann wären Arbeitsgerichtsprozesse sicher! Und dann erzähl mir weiterhin, das es Beamten ALLEN zu gut geht! Schwarze Schaafe gibt es überall aber bei den Beamten sind ja alle gleich! Liegen euch alle nur auf der Tasche und schaffen nix.

Das nervt echt langsam!

In der Justiz gibts auch längst mehr Angestellte als Beamte. Aber auch die fahren schon zurück, weil die Angestellten viel teurer sind und man mit denen nicht machen kann was man will.



LG Sandra & Co.

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@Sandra: Vollste Zustimmung!! :-) o.T.

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:38 Uhr

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Lesen und Verstehen! Das ist die Lösung!

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:39 Uhr

Ließ bitte genau wen ich angesprochen habe!!!!

--Ach weißt Du, WAterman, meine Kollegen und icb, und viele Angestellte, wir sorgen gherade jetzt wie auch vor einem JAhr dafür, daß HArtzIV nicht zusammenbricht und wenigstens die meisten menschen zum Jahreswechsel ihre Kohle erhalten.---

und das natürlich mit vollem Tatendrang und aus vollem Herzen ;-)

Ach nochwas: Die Tatsache dass Du direkt persönlich wirst, OHNE dass ich die angesprochen habe - oder bist DU bei der Justiz??? - zeugt nicht gerade von Überzeugungskraft und Sicherheit ;-)

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Ich bin auch Privat versichert

Antwort von Karl-Heinz am 28.12.2005, 16:39 Uhr

Ich wohne in Deutschland und arbeite in der Schweiz, ich war bis Ende 2004 in einer Gesetzlichen. Ich muss auch 100% tragen. Drum bin ich jetzt in der Privaten. Dort zahl ich trotz Gefahrenzuschlag weit weniger, mit besseren Leistungen! Anders kann ich mir das Leben nicht leisten!
Es krankt ganz einfach am System der Gesetzlichen. Wie kann eine gewinnorientierte Versicherung günstiger sein? Sagt bloss es liegt an die Alten und so. Ich zahl Gefahrenzuschlag, weil ich Schuppenflechte habe, die kann auch teuer sein!
Die Gesetzlichen leisten sich Manager mit hohen Gehältern, Prunkbauten und noch so einiges. Diese Misswirtschaft trage ich nicht mit, Basta!
In der Schweiz gibt es nur Private, die sind noch billiger!

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Du verallgemeinerst, und das ist das Gefährliche, wogegen ich anposte! o.T.

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:40 Uhr

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Nachtrag

Antwort von Karl-Heinz am 28.12.2005, 16:42 Uhr

Ich bin Alleinverdiener, ich bin unter der Beitragsbemessungsgrenze.
Meine Frau ist gesetzlich, die zahl ich auch 100%. Meine Frau will dort bleiben.

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Kannst Du auch was anderes als

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:43 Uhr

beleidigen???

--Ich habe mit sehr vielen Beamten des mittleren Dienstes der Justizbehörde zusammengearbeitet. Und ich kann Dir nur sagen: Bis auf die Ausnahmen (die es in JEDEM Beruf gibt) waren es alles sehr gewissenhafte, fleißige, z.T. sogar überdurchschnittliche Kräfte.--

nee, ist schon klar; da sieht man: erst denken, dann reden! Vielleicht hast Du dort mit den Reinigungskräften zusammengearbeitet; sicher nicht mit JHS o. JOS. Dann nämlich würdest Du anders reden.

--Deine Postings haben keine Substanz, deshalb mache Dich erstmal schlau, bevor Du soclh einen Blödsinn verbreitest! Sorry, aber das ist nur dummes Nachgeplappere, was Du da betreibst!--

So, und jetzt geh kalt duschen; alle doof außer mich, nee!

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Re: Und das Kind muss natürlich kostenpflichtig mitversichert werden

Antwort von pandalotte am 28.12.2005, 16:44 Uhr

Hallo,

auch auf die Gefahr hin, das ich jetzt von Euch zerrissen werde, muß ich was los werden.

Es wird immer auf die privatversichterten geschimpft. Ich habe das damals auch mal gemacht, seit der heirat mit einem Beamten, der sich privat versichern muß!!! sehe ich das anders.

Wir haben keine Restkostenversicherung, einfach zu teuer für uns und so bekommen wir nur 80 % der Rechnung erstattet. Wir werden genauso behandelt wie die anderen, zahlen aber zum teil den doppelten Satz. Logopdästunde bei gesetzlichen Versicherungen wird mit 60 € für 45 Min. abgerechnet, privat: 45 Min. kosten 45 €, zumindest hab ich das pro STunde das letzte Jahr bezahlt.
Hebammen schreiben bei privaten immer den doppelten Satz auf. Den Geburtsvorbereitungskurs bekam ich von 240 DM genau 40 DM erstattet. Glücklicherweise bin ich kaum krank und bei den Kindern überlege ich mir dreimal ob es wirklich notwendig ist, zum Arzt zu gehen oder nicht.
Für das Logopädierezept bin ich betteln gegangen obwohl man meinen Sohn mit 5 Jahren kaum verstanden hat und man es auf dem ersten Blick jeder gesehen hat, da muß was gemacht werden! Auch auf die Tatsache hin, das wir es ja eh selber zahlen, hat mir der 10te Arzt endlich ein Rezept geschrieben und sich das Kind in Ruhe angeschaut.

Ich kenn gesetzlich versicherte, die bekommen Sachen verschrieben, davon träume ich. Eine Mutter-Kind-Kur kann ich mir nicht leisten. Deshalb bekomme ich einen dicken Hals, wenn wir noch mehr zahlen müssen. Ich frag mich nur, von was, wir haben nicht mehr und ich selber kann nicht arbeiten gehe, weil ich niemanden für die Kinder habe.

Ich finde, man sollte die Kassen mit anderen Möglichkeiten sanieren, als auf diese Art und Weise.

Beamte, sind unkündbar, ja das ist gut und auch wichtig, aber wie schon andere betont haben, es hat auch Nachteile. Mein Gatte ist Bundesbeamte, liebt seinen Job, auch wenn die Motivation durch die Herren in der Frühungsebene ganz schon gestutzt worden ist, und kann jederzeit versetzt werden. Wir sind vor drei Jahren von München nach Mainz gegangen, jetzt ist Hamburg oder Berlin im Gespräch. Ich bin froh, das mein Mann regelmäßig sein Gehalt heim bringt, aber von Weihnachtsgeld und andern Leistungen hab ich die letzten paar Jahr wenig bis nichts gesehen. Von den ständigen STunden rauf und runter, gestrichenen Urlaubstage.... ganz zu reden. Wir haben zwei Söhne, denen ich auch mal die Möglichkeit geben will, einen festen Wohnsitz zu geben und nicht ständig zu wechseln. Das hatte ich als Kind und möchte es meinen Söhnen, wenn es geht, nicht zu muten. Auch wenn ich bei der Hochzeit von event. Umzügen gewußt habe.

Also bleibt nur eine WEehe, wie es sehr viele hier gibt. Ich hab damit kein Problem, hauptsache wir haben ein Einkommen, aber ich kann es nicht mehr hören, wenn ständig auf die Beamte geschimpft wird und diese als eine Milchkuh gesehen wird, aus der man immer noch mehr raus holen kann.

So, jetzt könnt ihr mich zerreissen, aber das wollte ich los werden und dazu stehe ich.

pandalotte

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Nein,

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:45 Uhr

berichte nur von MEINEN Erfahrungen!

Und Du postest nicht an, sondern greifst an!

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Also die paar faulen JHS´s und JOS´s dies noch gibt

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:48 Uhr

und die gibt es, das weiss ich auch aus Berufserfahrung - bin nämlich keine Beamtin, denen wirds noch genauso an den Kragen gehen.

Aber die sind definitv NICHT representativ für die allgemeinheit deutscher Beamter.

Wären wir in den 60er Jahren, wäre diese verallgemeinerung sicher richtig aber heute ist das wirklich Stammtischgeschwafel.

LG Sandra & Co.

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haaaaaaggggrrrr

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:51 Uhr

---Aber die sind definitv NICHT representativ für die allgemeinheit deutscher Beamter. ---

Wie oft noch???? Lest bitte bitte WEN ich angesprochen habe!

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Stimmt, ich verteidige durch Gegenangriff, das ist richtig! Und? :-) o.T.

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:51 Uhr

Deine Argumentation ist aber doch recht armselig, wenn Du nur zustandebringst, ob "sie" zum beamtentum gezwungen wurden... das ist keine Diskussionsgrundlage!

Du schuldest mir noch die Aufzählung der Gelegenheiten, wo mir der Arsc... gepudert wird!

Ralph

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Bin völlig deiner Meinung.

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:53 Uhr

Nicht die Kürzungen und widrigen Umstände sind das Problem der Beamten sonder ihr nicht vorhandenes Ansehen.

Sie können noch so still und fleissig sein und auf alles mögliche stillschweigend verzichten und werden am nächsten Kiosk doch als der faule überbezahlte Beamte geschmäht, der später sich auf ner fetten Pensinon ausruht.

Ich glaub da werden wir nie gegen ankönnen. Traurig!

LG Sandra & Co.

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Also meinst du nur die 5 bis 25 JOS und JHS die du kennst

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 16:55 Uhr

und hast eigentlich nix gegen Beamte?

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Re: Stimmt, ich verteidige durch Gegenangriff, das ist richtig! Und? :-) o.T.

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:56 Uhr

--Deine Argumentation ist aber doch recht armselig--

Und schon wieder! Diskutieren können wird liebend gerne; auch zähle ich Dir so manches auf; aber NICHT SO!!!!

So, und um die Beamten - wie Dich - welche nun noch ca. 6 Überstunden schieben müssen zu ärgern: Ich verlasse jetzt die Kanzlei; fahr nach Hause; esse zu Abend mit der Familie und setze mich dann noch bis ca. 1.00 h an den Schreibtisch. Natürlich nur weil ich nichts anderes zu tun habe ;-)

Schönen Abend

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Re: Kannst Du auch was anderes als

Antwort von Ralph am 28.12.2005, 16:57 Uhr

Nein, waterman, es waren Fachkräfte der Justiz des mittleren Dienstes, genauer des Vollzugsdienstes, aber die gehören ja wohl auch zum mittleren Dienst der Justiz, oder??

Niemand bestreitet, daß es auch heute noch faule Beamte gibt, aber diese Klischeebildung auf Grundlage althergebrachter Beamtenwitze (von denen es im Übrigen eine ganze Menge guter gibt, über die ich auch als Beamter gerne lache!! *grins*), daß die schweren verwerfungen der letzten 15 Jahre im öffentlichen Dienst, von der Öffentlichkeit einfach negiert werden, das ist das, was mich und wohl auch Sandra so aufregt!

Verdammt, diese Hängematte öffentlicher Dienst, die gibt es einfach nicht mehr in dieser Brandbreite, seht es endlich ein!

So, und nun muß ich wirklich noch einmal reinhauen!

Bis bald mal wieder!

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: Also meinst du nur die 5 bis 25 JOS und JHS die du kennst

Antwort von waterman am 28.12.2005, 16:57 Uhr

als es ruhig mehr als 100 sein (im Laufe der Jahr ;-)

Nochmals: Spreche nur aus meinen Erfahrungen mit den mir bekannten Beamten!!!!

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@mozipan

Antwort von tinai am 28.12.2005, 17:24 Uhr

ich brech jetzt keine "Beamtendiskussion" vom Zaun, aber in meiner Familie gibt es genug Beamte, Angestellte und zwei Unternehmer, um zumindest mal Zahlen zu haben. Und was Beamte und deren Gehalt angeht, wird immer der Fehler gemacht, dass Brutto-Gehälter verglichen werden, das ist aber falsch, es müssen Netto-Einkommen verglichen werden, da Beamte nicht die gleichen Abzüge wie Angestellte haben.

Gruß Tina

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Mal weg vom Thema "Beamte"...

Antwort von Murmeline am 28.12.2005, 18:09 Uhr

...und wieder zurück zum Ausgangsposting:

angenommen jeder muß zusätzlich zum KV-Beitrag noch diesen neuen gesonderten Obulus zahlen, dann gilt das doch auch z. B. für unterhaltspflichtige Personen!
Will sagen durch diesen neuen Krankensolidarbeitrag mindert sich dann das Einkommen, wovon der- oder diejenige den Kindesunterhalt zahlen muß, was dann wieder den Kindern fehlt! (Bzw. bei Kindern, die staatliche Unterstützung beziehen, vom Steuerzahler ergänzt werden muß).

Daher denke ich, diese Idee ist nicht ganz ausgereift!
LG Murmeline

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Re: Mal weg vom Thema

Antwort von vallie am 28.12.2005, 18:17 Uhr

endlich murmeline...
ich such mir schon einen ab...finde aber nichts...
saudoofe frage : wer sagt denn, daß das zusätzlich zu den schon gezahlten beiträgen sein soll ???
ich hab das anders verstanden...hatte mal ne diskussion mit dem bruder meiner freundin...

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Hier ist der Artikel:

Antwort von Murmeline am 28.12.2005, 18:45 Uhr

«Bürgerpauschale» für das Gesundheitswesen

Berlin (AP) Bei der geplanten Grundsatzreform der Krankenversicherung plädieren Experten für ein Mischmodell aus Kopfpauschale und Bürgerversicherung. Für eine «Bürgerpauschale» sprach sich am Mittwoch auch der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, aus. Die große Koalition hat sich aber noch nicht festgelegt, wie das Gesundheitsministerium betonte.

Rürup schlug im «Rheinischen Merkur» vor, die gesamte Bevölkerung in das System einer «Bürgerpauschale» einzubinden, also auch Beamte und Selbstständige. «Die Höhe der Beiträge würde sich dabei aber nicht nach den Einkommen bemessen, sondern nach den durchschnittlichen Gesundheitskosten», wurde Rürup zitiert. Arm und Reich müssten also dasselbe zahlen; Arme würden aber einen Ausgleich über das Steuersystem erhalten.

Damit schwenkte Rürup auf die Linie des Gesundheitsexperten am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Gert Wagner, ein. Dieser warb in der «Berliner Zeitung» erneut für sein Modell einer «Bürgerprämie». Wagner betonte, die bisher kostenfreie Mitversicherung von Kindern solle aus Steuermitteln finanziert werden. Als Gegenfinanzierung schlug er eine «Wertschöpfungsabgabe» für Unternehmen vor. Der Marburger Bund der Klinikärzte begrüßte das Modell als hoffnungsvollen Lösungsansatz.

Das Gesundheitsministerium erklärte hingegen, der Vorschlag sei nicht neu. Man müsse jetzt diskutieren und Entscheidungen treffen. Man werde die Reform zügig angehen. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lehnte die «Bürgerpauschale» ab. Der Einheitsbeitrag würde Arme stark belasten; die Rückvergütung aus Steuermitteln wäre zu bürokratisch, sagte er im Deutschlandradio. Er warb aber erneut für die Finanzierung der Kinderversicherung aus Steuern.

Dafür gibt es auch Zustimmung bei Unions-Sozialpolitikern. Widerstand kommt hingegen von den Finanzpolitikern beider Koalitionsparteien. «Wir haben in der Koalition vereinbart, die Subventionierung der Sozialversicherungen abzubauen», sagte SPD-Finanzexperte Jörg-Otto Spiller dem «Handelsblatt». Laut Koalitionsvertrag sollen die bereits laufenden Steuerzuschüsse wieder gestrichen werden. Damit fehlen den Krankenkassen ab 2008 mindestens 4,2 Milliarden Euro im Jahr.

Der SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck warb in der «Lausitzer Rundschau» für einen umfassenden Kompromiss mit der Union: «Der Druck auf die Beiträge zeigt, wir müssen hier zusammen kommen».

Die gesetzlichen Krankenkassen dringen darauf, auf jeden Fall den Wechsel in die private Krankenversicherung zu erschweren. «Nahe liegt, die private Versicherung nur für Beamte und Selbstständige offen zu lassen und Arbeitnehmer auf Dauer bei den gesetzlichen Kassen zu versichern», sagte der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler, dem «Tagesspiegel».

Ähnlich äußerten sich die Chefs der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, Herbert Rebscher, und der Kaufmännischen Krankenkasse, Ingo Kailuweit. Auch Lauterbach bekräftigte im WDR, die Abwanderung von gesunden Gutverdienern in die private Krankenversicherung müsse gestoppt werden.

http://www.bmg.bund.de/






Demnach ist dieser Betrag z. B. von Selbständigen, Beamten und privatversicherten Angestellten zusätzlich zu zahlen, denn sie müssen sich ja trotzdem weiterhin privatversichern, da sie keine Mitgliedschaft in der GKV haben.
LG Murmeline

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Re: Habt ihr gehört was sich die Regierung wieder ausgedacht hat zwecks Krankenversicherung

Antwort von Moneypenny77* am 28.12.2005, 19:34 Uhr

Fakt ist: zu viele Beitragsempfänger stehen zu wenigen Beitragszahlern gegenüber. Punkt. Man kann jetzt lange darüber jammern, was früher war, bringt aber nichts. Das Gesundheitssystem ist so wie es ist nicht tragbar. Aber alle Vorschläge, die derzeit kommen, behandeln die Symptome, jedoch nicht die Krankheit. Ein guter Weg ist, die Vielzahl der gesetzl. KKs zu bündeln: diese ganzen Verwaltungsapparate verschlingen Unmengen der Beiträge der Versicherten.

Der einzig richtige Schritt zur Sanierung und Vereinheitlichung des Gesundheitssystemes ist meines Erachtens die Abschaffung gesetzlicher und privater Krankenkassen zu Gunsten einer allgemeinen Pflichtversicherung, bei der es keine Familienversicherung mehr gibt, sondern für jeden Leistungsempfänger einzeln gezahlt werden muß. Dies in Verbindung mit Prämien für Nichtinanspruchnahme von Versicherungsleistungen, der Möglichkeit, sich freiwillig höher zu versichern sowie der Zahlung von Risikozuschlägen. Im Grunde alles so, wie es bei den Privatversicherungen auch ist.

Aber da traut sich keiner ran, solange die Wähler weiterhin für Vollkaskoleistung Teilkaso zahlen wollen.

Habe es schon an vielen Stellen gesagt: ein Familienvater, der allein einzahlt "bringt" der KK im Leben nie so viel, wie sie die ganze Familie kostet.

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jetzt weiß ich es immer noch nicht...

Antwort von vallie am 28.12.2005, 20:02 Uhr

soll diese kopfversicherung zusätzlich gezahlt werden oder anstatt ???

ich bin mp´s meinung, gerecht und gesund wäre es...

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Bin für eine Pflichtversicherung für ALLE, weil ...(lang)

Antwort von Ulimama am 28.12.2005, 20:04 Uhr

in dem jetzigen system leute aus der versicherungspflicht rausfallen können, indem sie halt einfach nichts einzahlen.
wenn das arbeitslose sind, dann können sie im ernstfall (z.b. schwere, krankenhauspflichtige erkrankung) durch die sozialarbeiter der klinik noch schnell rückwirkend über früher sozialamt und jetzt algIIantrag krankenversichert werden.

aber ich kenne z.b. einen theoretisch selbständigen jungen mann, der dringend ärztliche hilfe braucht und nicht krankenversichert ist, weil einfach nicht genug kohle zum leben reinkommt und man dachte, mit ende 20 kann nichts gesundheitliches schiefgehen. der kann nicht über alg2 abgesichert werden, weil er ja selbständig und nicht arbeitslos ist. und für die selbstständigkeit braucht er sehr teure "verwertbare güter", die ihm gemeinsam mit anderen gehören. also wäre auch nix mit sozialhilfe als zuschuß gewesen...

den anfänglichen klinikaufenthalt hat er bekommen, obwohl die klinik vermutlich auf der rechnung sitzen bleibt. aber es geht jetzt nach der entlassung nicht weiter mit der behandlung. dafür ist die krankenversicherung voraussetzung.

wenn alle die, die weder in der gesetzlichen noch in der privaten kv sind, in ein allgemeines grundversicherungssystem MÜSSEN, dann kann es nicht passieren, daß plötzlich jemand nicht versichert ist.

das mit 170 euro für jeden finde ich unangemessen viel. für kinder zahlt man ja im basistarif selbst für privat nur knapp 100 euro im monat...
und thema hausfrau - wer arbeitslos ist, ist für mich arbeitslos und nicht hausfrau. da sollte das amt die kv übernehmen, wenn leistungsanspruch besteht.
wer hausfrau ist, also nicht arbeiten gehen will, weil sie sich um haushalt und kinder kümmern will - da müßte doch das familienbudget auch noch die krankenversicherung für die hausfrau hergeben, denke ich...

habe 2 kinder, eins privat und eins gesetzlich versichert. beide bei der selben kinderärztin. außer daß sie bei dem privaten kind ständig ungebeten homöopathie einsetzt (wovon ich gar nichts halte) habe ich noch keinerlei behandlungsunterschiede feststellen können.
doch, ich muß bei dem privaten kind die zahnspange komplett selbst bezahlen...

lg uli

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Das weiss ich, dass die Abzüge nicht gleich sind.

Antwort von mozipan am 28.12.2005, 20:19 Uhr

Das war aber doch nicht Gegenstand der Diskussion, oder?

Es wird halt immer der Betrag verglichen, der dem einzelnen aufs Konto überwiesen wird. Beim Beamten íst von diesem Überweisungsbetrag aber noch keine KV abgezogen, beim Angestellten schon.

Aber wie auch immer.

Zum eigentlichen Thema:

Es wäre gerecht, wenn alle die gleiche KV und Sozialversicherung hätten, dann bekämen auch alle die gleichen Leistungen bei gleichen Abzügen.

Den einen aber Abzüge aufzubrummen, wofür sie dann letztendlich keinerlei Leistungen erhalten ist ja wohl voll daneben! Oder findet ihr das vielleicht gerecht?

LG Sandra & Co.

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Re: Kann mich jemand über das System der KV hier aufklären?

Antwort von saulute am 29.12.2005, 11:57 Uhr

Versteh nur Bahnhof.Habe mich eigentlich nie so richtig dafür interessiert, meinen Beitrag bezahlt und fertig. Wer muß jetzt die 170 euro zahlen und warum? Was hat es damit zu tun, dass es an einem Einzahler 6 Versicherte hängen, wie vallie sagte?

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Re: Hier ist der Artikel:

Antwort von saulute am 29.12.2005, 12:21 Uhr

Ich verstehe nicht, warum man verhindern will, dass Menschen sich privat versichern. Weniger Mitglieder in der gesetzlichen KV, weniger Leistungen zu zahlen, oder?

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