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von Leena  am 05.05.2011, 15:00 Uhr

Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Wir hatten heute Einschulungsuntersuchung, und die Ärztin vom Gesundheitsamt ist der Auffassung, unser Nachwuchs sei noch nicht schulreif - geistig wäre er fit, körperlich ginge es, aber emotional sei er noch nicht reif. (Er ist übrigens ein Kann-Kind, Anfang August geboren, und Stichtag ist hier in Hessen der 01.08.)

Geistig wäre er ja absolut fit, war das Fazit der Ärztin nach 10 Minuten Untersuchung, aber da käme es gar nicht darauf an, körperlich wäre er nicht soo weit, aber da könnte er lernen, den Stift richtig zu halten, nur emotional wäre er einfach noch total kindlich, er würde mit den anderen Kindern in der Klasse nicht klar kommen und wir täten ihm nichts Gutes... er wäre zu ehrgeizig und wir auch. :-(

Es war nicht unsere Idee, ihn vorzeitig einzuschulen (sein großer Bruder, auch im August geboren, ist auch nicht vorzeitig eingeschult worden), der Kindergarten kam damals auf uns zu, sie wären der Auffassung, er wäre schon soweit... Er war jetzt das Jahr also in der Vorschulgruppe, die Erzieherinnen sind der Meinung, er ist geistig mehr als fit und bestreite den "Unterricht" da quasi im Alleingang, wenn man ihn ließe, klar, beim Malen gibt er sich keine Mühe... dafür kann er nach einer Stunde quasi den kompletten Unterricht noch einmal abspulen, z.B. wenn sie über die Bundesländer gesprochen haben - hinterher weiß er wirklich immer noch alles, dass es schon fast unheimlich ist...

Wie gesagt - mit dem Malen (und Basteln) hat er es nicht so. So sollte er heute bei der Untersuchung ein Kreuz nachmalen, das Kreuz bestand aus einer Innen- und einer Außenlinie, und er macht einfach zwei Striche aufs Papier, das wäre doch ein Kreuz, da wesentliche wäre doch da, so seine Begründung... da ist er faul, und findet, warum soll er sich Arbeit machen... ja, das weiß ich. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass das in einem Jahr anders sein wird!

Die Ärztin erklärte jedenfalls, sie wäre gegen eine vorzeitige Einschulung, die letzte Entscheidung läge bei der Schulleiterin, die käme dann noch mal auf uns zu, wenn alle Kinder "gesichtet" wären, und es käme ja auch darauf an, wieviele Kinder es wären und ob es noch Platz gäbe in der Klasse oder nicht, aber sie würde eindeutig abraten und werde das der Schulleiterin auch so sagen...

Und das Ganze hat sich auch noch vor dem Kind besprochen, und der kleine Kerl ist jetzt völlig verdattert, er möchte doch in die Schule und Lesen lernen dürfen... na, danke schön.

Die Ärztin hat das Kind ganze 10 Minuten gesehen, hat sich nicht vorgestellt, nicht gesagt, was sie warum tut, nur Hauptsätze um sich rum geknallt, und meint jetzt, geistig wäre das Kind ja fit, körperlich ginge, aber emotional eben nicht...

Allein ihr Argument, er würde mit den Kindern in der Klasse nicht klar kommen... ich kann's nicht nachvollziehen! Er ist mit einigem Abstand der jüngste in seiner Kindergarten gewesen, die ersten zwei Jahre, und er hat da absolut null Probleme... das wiederum konnte die Ärztin überhaupt nicht glauben...

Ich bin jedenfalls ziemlich durch den Wind und nicht bereit, das so auf sich beruhen zu lassen.

Wir haben uns die Sache nicht einfach gemacht, wir hatten -zig Gespräche, vor allem mit den Erzieherinnen im Kindergarten, die ihn nun seit 4 Jahren kennen, und diese Ärztin schaut ihn 10 Minuten an und beurteilt dann seine emotionale Reife und sieht in ihrer Kristallkugel, dass er mit den anderen Kindern in der Klasse nicht klar kommen wird..?

Wie gehe ich jetzt am gescheitesten weiter vor?

Abwarten, bis irgendwann die Schulleiterin auf uns zu kommt, will ich eigentlich nicht.

Also - Gespräch mit dem Kindergarten, von uns aus um ein Gespräch bei der Schulleiterin bitten, was sonst noch..?

 
52 Antworten:

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von HellsinkiLove am 05.05.2011, 15:06 Uhr

warum gönnst du ihm nicht das eine jahr mehr, wenn er emotional noch ned soweit ist.

grad schule kann wahnsinnig anstrengend sein und ao manches mal doch schön recht herb.

ich habe meine bewusst ein jahr später eingeschult (sie war auch so emotionales sensibelchen) und das obwohl sie sonst alles perfekt beherrschte (sie war dann bei einschulung schon fast 7).
und es hat sich bestätigt das es die beste entscheidung war

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von shinead am 05.05.2011, 15:11 Uhr

Ich würde mit dem Kindergarten sprechen. Die Erzieherin in der Vorschule hat Junior ja jetzt ein Jahr lang erlebt und kann die Entwicklung Deines Juniors um Längen besser beurteilen als die Ärztin.

Die Besprechung vor dem Kind hätte ich nicht gestattet. Da wäre ich der Frau Doktor gehörig über den Mund gefahren!

Wenn Dein Kind will, sollte er in die Schule gehen dürfen.
Für mich war mein letztes Kindergartenjahr die Hölle! Ich durfte nämlich nicht in die Schule, sondern musste in den KiGa...

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Leena am 05.05.2011, 15:15 Uhr

...weil ich nicht glaube, dass er emotional noch nicht soweit ist!

Sein großer Bruder ist ja knapp 2 Jahre älter, bei dem haben wir auch sofort gesagt, wir wollen ihm unbedingt das eine Jahr mehr im Kindergarten gönnen (und da war es auch absolut die richtige Entscheidung!), aber der Kleine ist einfach ein ganz anderer Typ, und ist jetzt schon im Kindergarten unterfordert, geistig total hungrig und saugt jede Information auf wie ein Schwamm, wenn er noch ein Jahr in den Kindergarten soll, verliert er endgültig den Spaß... :-(

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von montpelle am 05.05.2011, 15:26 Uhr

"wenn er noch ein Jahr in den Kindergarten soll, verliert er endgültig den Spaß"

Man kann doch sein Kind auch anderweitig fordern .... Instrument, Fremdsprache, Sport.
Grad die emotionale Seite wird wirklich oft unterschätzt bei den Überlegungen einer vorzeitigen Einschulung.

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von vallie am 05.05.2011, 15:33 Uhr

ich hätte mir gewünscht, hätte ich mein julikind noch ein jahr länger im kiga gelassen. sie wollte zwar alles wissen und lernen, aber der nötige ernst für die schule fehlte ihr total und es ist seit september eine harte zeit für uns....

augustkind1 kam auch erst ein jahr später in die schule, was besseres hätten wir nicht machen können und dieses kindergartenlangweilargument hat für mich den megabart. da kann ich montpelle nur zustimmen....

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Reni+Lena am 05.05.2011, 15:36 Uhr

wie hat sich dein Kind denn verhalten dass sie darauf kommt?
hat er geklammert, war schüchtern, scheu etc. muss ja einen grund geben warum sie zu dem Schluß kommt.
Stift halten sollte ein Schulkind allerdings schon können...
problem ist..wenn zu viele baustellen aufeinander treffen.
Körperlich sprich feinmotorisch noch nicht fir und emotional auch noch nicht ..ist schon schwierig...

lg reni

ja, sprich die kiga-leitung an

Antwort von malwinchen am 05.05.2011, 15:45 Uhr

werden bei euch keine dokumentationen im kiga gemacht? die werden hier bei der einschuluingsuntersuchung berücksichtigt...

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von maleja am 05.05.2011, 15:49 Uhr

PN

Re: ja, sprich die kiga-leitung an........... fred missbrauch

Antwort von Treva am 05.05.2011, 15:50 Uhr

hast du ihn malwinchen, jaaaaaaaa? kann ich mit dem lkw kommen?

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Christine70 am 05.05.2011, 15:55 Uhr

ich finde es immer doof, daß dieses Malen so in den vordergrund gestellt wird. es gibt halt nunmal kinder, die können nicht malen und wollen das auch gar nicht.
für mich selber ist das wie stricken. nicht jede frau kann stricken..

war bei uns fast genauso. beim malen sind meine kinder immer durchgefallen. weil sie einfach nicht malen wollen. sie wollen schreiben, rechnen, lesen.. malen ist kindergartenkram ;-)

aber wenn du selber sagst, der bruder wurde auch erst ein jahr später eingeschult, dann würde ich das so beibehalten.

" Durchgefallen "?

Antwort von like am 05.05.2011, 16:15 Uhr

Das Wort passt in dem Zusammenhang ja nicht so ganz, oder....??

Ich bin prinzipiell davon überzeugt, dass man den meisten Kindern einen Gefallen tut, wenn sie später eingeschult werden - habe mit 11-Klässler, 8-Klässler und 4.Klässlerin schon so einige Erfahrung gesammelt. Auch bin ich überzeugt, dass häusliche Förderung und außerhäusliche Hobbys ein bisschen Langeweile im KiGa vollkommen ausgleichen können - so man sich die Mühe macht.
Allerdings würde ich der Beurteilung durch EINE Schulärztin 10 Minuten lang nun auch nicht wirklich größtes Vertrauen schenken. WENN ihr ihn in die Schule geben möchtet, würde ICH Kontakt suchen zu Grundschullehrerinnen, mit der Bitte, ihn mal zu beurteilen, evtl. wäre auch die schulpsychologische Beratungsstelle eine Anlaufstelle, die auch Tests durchführt. Den Erzieherinnen bei uns Im KiGa hätte ich eine endgültige und alleinige Beurteilung allerdings auch kaum zugetraut. Versucht, euch durch möglichst viele Stellen eine Meinung geben zu lassen. Ist er vielleicht auch in einem Verein, wo man euch Hinweise geben könnte? Musikschule? etc. etc.

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Leena am 05.05.2011, 16:15 Uhr

Ja, er war schon aufgeregt und ein bisschen schüchtern - ist er aber immer in einer neuen Situation, er gewöhnt sich dann aber immer schnell ein. Wobei ich zugebe - ich bin auch schüchtern, wenn mich eine Ärztin im Kommandoton überrennt. :-(

Geklammert hat er übrigens definitiv nicht.

Stift halten kann er, ja, er ist ungelenk, die Erzieherin im Kindergarten meint, so ist er halt, eine Schönschrift wird er nie bekommen - die würde er allerdings auch nicht bekommen, wenn er erst nächstes Jahr eingeschult würde, so die Einschätzung der Erzieherin. (Dafür malt er z.B. enorm kleinteilig - seine "Strichmännchen" haben beispielsweise auch immer Kniescheiben, das findet er total wichtig, damit sie sich richtig bewegen können. *schiefgrins* Und seine geliebten Saurier mal er auch sowas von detailverliebt... bei Kreuzen fehlt ihm halt die Begeisterung fürs Detail, da reduziert er lieber auf das Wesentliche - aber ich glaube eben auch nicht, dass sich das übers Jahr ändern wird.)

Ansonsten - das mehrere Baustellen auf einmal suboptimal sind, sehe ich ja auch ein. Ich bestreite aber nachhaltig, dass er "emotional noch nicht so weit" ist. Ich kenne ich ihn ja nun schon ein paar Jahre, wie gesagt, wir hatten -zig Gespräche deswegen mit dem Kindergarten, und das Argument der Ärztin, er würde mit den anderen Kindern in der Klasse nicht klar kommen, halte ich schlicht für Unsinn - wie gesagt, er war die ersten Jahre im Kindergarten immer der Jüngste, war auch der Jüngste jetzt in der Vorschulgruppe - und hat da wirklich absolut keine Probleme und kann sich auch durchsetzen, auch wenn er der Kleinste ist.

Und was die Konzentration betrifft, so kann er wesentlich konzentrierter und länger konzentriert an etwas arbeiten als z.B. der ältere Bruder, der jetzt mit 7 Jahren in die erste Klasse gekommen ist.

Jedes Kind ist nun einmal anders - für den großen Bruder wäre eine Einschulung als Kann-Kind auch eine ziemliche Katastrophe gewesen, aber der Kleine ist wirklich ein ganz anderer Typ, und er WILL ja in die Schule, von sich aus. Und wenn ich überlege, wie er dem Großen immer bei den Hausaufgaben vorsagt, wenn ich es nicht schaffe, ihn anderweitig abzulenken - ich bin wirklich davon überzeugt, dass für IHN die Einschulung jetzt die richtige Entscheidung wäre!


So, jetzt habe ich eben mit der Erzieherin im Kindergarten gesprochen - sie ist total entsetzt über die Einschätzung der Ärztin und will direkt mit der Schulleiterin sprechen, sie wäre ja auch beim "Schnupperunterricht" dabei gewesen und da wäre er, wenn, dann nur positiv aufgefallen. Grundsätzlich ist die Erzieherin übrigens auch gegen vorzeitige Einschulungen, sie selbst hätte ihr ganzes Schulleben darunter gelitten, immer die Jüngste zu sein, aber für genau dieses Kind sieht sie eben, dass es da anders ist. (Kann auch nicht daran liegen, dass sie ihn im Kindergarten "loswerden" wollten - die Erzieherin geht jetzt im Sommer mit 65 in Rente und ist ihn so oder so "los".)

Re: " Durchgefallen "?

Antwort von Maxikid am 05.05.2011, 16:33 Uhr

Ich habe auch ein Kann-Kind. Stichtag in HH ist der 30.06., sie ist am 29.08.05 geboren. Wir lassen ihr auch noch ein Jahr, allerdings kommt sie in die Vorschule. Jeden Tag von 8-13.00 h. Im diesen Jahr wurden ganz spontan in HH 43 Vorschulklassen zusätzlich eingerichtet. In der Klasse von meiner Großen werden auch noch ganz viele Juli-Kann-Kinder sein.

Meine Große kann schon sehr viel und ist emotional schon sehr gut drauf, aber es ist eben doch noch ein großer Unterschied zu einem Kind, welches im Mai oder April geboren worden ist.

Gruß Maxikid

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Fleeti am 05.05.2011, 16:34 Uhr

Wir hatten diese Entscheidung vor einem Jahr zu treffen.

Allerdings war unser Kind ein Mußkind, da bei uns der Stichtag der 30.9. ist. Wir haben ihn gerade wegen der emotionalen Reife bewußt ein Jahr zurückgestellt.
Unser Sohnemann war und ist auch geistig absolut fit, körperlich auch.
Es ging wirklich nur um die emotionale Reife.
Dieses Jahr hat uns soviel gebracht. Er ist nicht im Kindergarten geblieben sondern ist in die Grundschulförderklasse gewechselt.

Also ich kann es nur empfehlen, unser Sohn geht nun mit 7 Jahren in die erste Klasse und ist ein emotional reifer und starker 1. Klässler.

Re: achja noch etwas vergessen...

Antwort von Fleeti am 05.05.2011, 16:38 Uhr

Wir haben in diesem Jahr nun ein wenig den Input aufgestockt für ihn.
Er hatte so alle 2 Wochen einen Museumsnachmittag mit Oma und Opa außerdem haben wir noch eine weitere Turngruppe , da wir bald umziehen im neuen Ort für ihn gefunden.

Zuhause haben wir mit Lück angefangen.

Außerdem wie gesagt macht die GFK bei uns wirklich einiges mit den Kindern. Sie gehen komplett auf die "Defizite" ein und fordern die Kinder richtig.

Re: " Durchgefallen "?

Antwort von Leena am 05.05.2011, 16:42 Uhr

Hier gibt es immer wieder "Schnuppertage", wo die Lehrerin in den Kindergarten kommt und sich die Kinder da anschaut, und auch Tage, an denen die Kinder vom Kindergarten in die Schule kommen, und auch da war immer alles unauffällig und okay und klar, dass er in die Schule kommen solle... da hat es also schon eine Form der Beurteilung gegeben.

Jetzt will auf jeden Fall die Erzieherin vom Kindergarten sich darum kümmern und mit der Schulleiterin sprechen.

Im Grunde hängt es wohl daran, dass ziemliche viele Kinder angemeldet sind und sie so große Klassen vermeiden wollen und deshalb wohl alles "abwimmeln" wollen, was nicht unbedingt eingeschult werden "muss". Ist natürlich auch ein Gesichtspunkt... :-/

Ich würde es darauf beruhen lassen

Antwort von chartinael am 05.05.2011, 16:58 Uhr

... ich hab etliche Eltern erlebt, deren Kinder kann-Kinder waren und die dann in der Schule doch immer für ihr jüngstes Kind um Nachsicht gebeten haben, weil es eben "emotional" noch nicht so weit war.

Freunde von mir haben ihren Entschluß der vorzeitigen Einschulung ebenfalls später - nicht unbedingt bereut - aber zumindest revidiert und dem Kind gern noch ein Jahr im Kindergarten ermöglicht.

Das mit dem Kreuz so malen oder so, wo nur die Charakteristika erkennbar sind, ist in dem Alter normal. Aber in der Schule geht es eben nicht nur um die wesentlichen Merkmale, sondern auch um Präzision. Abstraktion ist nur ein Punkt unter vielen. Befolgen von Lehranweisungen ein anderer.

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung - schlimm!

Antwort von mandala67 am 05.05.2011, 17:03 Uhr

immer diese überehrgeizigen mütter....... die meinen das sie ihrem kind einen "gefallen" mit der frühen einschulung tun

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von gummibärle am 05.05.2011, 17:17 Uhr

Ich hatte dieses "Problem" auch vor zwei Jahren: Kindergarten hielt Tochter für schulreif, Lehrer hielten meine Tochter für schulreif und sie selber wollte auch gehen. Nur die Ärztin sprach dagegen bzw "war sich nicht sicher ob meine Tochter in der Klasse nicht unter geht"

Ich habe sie einschulen lassen! Ihr geht es prima. Sie ist eine gute Schülerin und vorallem "geht sie nicht unter in der Klasse"

Meine Mutter hatte den Stress auch schonmal mit meiner Schwester: Damasl sagte auch die Ärztin meine Schwester wäre noch nicht schulreif... Meine Mutter hat sich durchgesetzt... es gab NIE Probleme (eher mit mir und ich war schulreif )

Ich verlasse mich gerne auf die Meinung von Fachleuten, aber diese Schulärzte waren mir schon immer suspekt. Da höre ich lieber auf Lehrer und Erzieher... die kennen die Kinder viel besser.


By the way: Das hat nichts mit übermotivierten Müttern zu tun! Aber da red ich ja gegen die Wand.... Das Gegenargument dazu wäre ja nun, dass Mütter die ihre Kinder nicht frühzeitig einschulen lassen ihre Kinder klein halten wollen?! Genauso ein Schwachsinn!

LG

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Katze1509 am 05.05.2011, 17:17 Uhr

Hallo,
wir haen unsere Tochter damals auch nicht "vorgezogen". Gott sei Dank nicht--- jetzt ist Sie mittlerweile im 6 Schuljahr /Gymnasium und der "Druck" wegen G8 ist schon ganz schön hoch. Es wird viel verlangt, man merkt sehr gut das ein Jahr fehlt. Sie schafft es, aber trotzdem liegen die Nerven manchmal etwas blank.
Von daher sind wir froh, daß wir ihr ein Jahr länger die"kindheit" gelassen haben.

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung - schlimm!

Antwort von Leena am 05.05.2011, 17:24 Uhr

Das ist doch Käse - ich bin definitiv keine "überehrgeizige Mutter".

Bei meinem älteren Kind hätte ich diese Entscheidung so auch definitiv nie getroffen, weil er einfach ein komplett anderes Kind ist und er für ihn genau die richtige Entscheidung war.

Aber Nachwuchs Nr. 3 ist nicht so wie der ältere, er ist er selbst, und ich bin - nach zahlreichen Gesprächen gerade auch mit den Erzieherinnen im Kindergarten, die ihn ja mittlerweile seit über 4 Jahren kennen - eigentlich über ein Jahr zu der Entscheidung gekommen, dass für IHN die Einschulung jetzt richtig ist. Und das hat nichts mehr "überehrgeizig" zu tun.

*grmpf*

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von celmin am 05.05.2011, 19:15 Uhr

Ich habe auch eine sehr ehrgeizige Kleine. Sie wollte unbedingt in die Schule und hat schon ständig mit einer älteren Freundin vorher Schule gespielt. Sie ist Mitte Oktober geboren. Eingeschult haben wir sie trotzdem ein Jahr später. Sie ist jetzt 9 und in der 3. Klasse. Immer noch seeeehr ehrgeizig, kann aber mit Niederlagen sehr viel besser umgehen. Ich denke, vorzeitig eingeschult hätte sie da wohl einige Probleme gehabt. Sie war sehr selbstbewußt und hat sich auch schon einiges selbst beigebracht, trotzdem hat sie sich im letzten Jahr nicht gelangweilt. Sie war immerhin zwei Jahre in der Krippe und 4 Jahre im Kindergarten. Dafür ist sie sehr sportlich und hatte immer ihren Ausgleich.

Ich denke, dass ein Kind die Schule auch "aushalten" können muss. Gerade wenn er so ehrgeizig ist, würde er es sehr schwer haben.

Das mit dem Kreuz, also wenn die Lehrerin etwas Bestimmtes von ihm erwartet, dann sollte er es dann auch machen. Da kann er dann ja auch nicht einfach sagen, das wesentliche wäre da. Ich nehme an, dass er in einem Jahr dann wohl die nötige Reife hat auch das zu tun, was man von ihm verlangt.
Euer Test hört sich an wie unserer damals. Wir sind auch aus Hessen.

Kinder- und Jugendpsychologen aufsuchen

Antwort von Steffi528 am 05.05.2011, 20:17 Uhr

fällt mir dazu nur ein, ich denke, alles andere ist schon geschrieben worden.

Grüße

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von dhana am 05.05.2011, 20:20 Uhr

Hallo,

ich kann dir erzählen, wie es bei meiner Schwester damals war.

Sie war auch sehr ehrgeizig, konnte schon vor der Schule lesen - wollte immer mit mir Schule spielen....
Dann war sie ein Juli-Kind - und wäre damit das älteste Kind im Kindergarten gewesen - 30.Juni war der Stichtag.
Kindergarten war absolut für die Einschulung, der Direktor hat sie zu einem Schulspiel eingeladen, auch der war ganz klar für die Einschulung. Einzig die Ärztin hatte bedenken - sie meinte noch nicht reif genug.

Sie wurde eingeschult, ... aber sie war trotzdem irgendwie überfordert, körperlich vor allem. Sie war viel müde, hat dann immer mehr verweigert, wollte nichts neues mehr lernen.
Nach der 4. Klasse ging sie auf die Hauptschule - und hat mit ach und krach den Quali geschafft.
Und auch heute noch will sie nix neues lernen - geht lernen regelrecht aus dem Weg und kommt halt irgendwie durch.

Meine Eltern haben es bereut, sie so jung einzuschulen. Sie sind heute sicher, das es eindeutig zu früh war. Keiner konnte wirklich verstehen, was aus dem Mädchen wurde, das im Kindergarten so aufnahme bereit war, das unbedingt lernen wollte, die so schnell verstand und wirklich ehrgeizig war.
Aber vielleicht war es wirklich der Ehrgeiz, sie merkte, das sie ihren eigenen Ansprüchen nicht genügen konnte und hat angefangen komplett zu verweigern, das sie immer die Jüngste war, nie irgendwo mal schneller, besser... tat sein übriges.

Dagegen habe ich mich so leicht getan in der Schule - ich wurde mit dem 7. Geburtstag eingeschult (Septemberkind) obwohl der Kindergarten auch bei mir vorgeschlagen hatte mich eher einzuschulen, aber da haben sich meine Eltern nicht überzeugen lassen.
Aber meine Schwester war halt um einiges weiter als ich - hatte eine schnellere Auffassungsgabe...

Seitdem bin ich sehr skeptisch was die immer frühere Einschulung angeht. Solange das Schulsystem sich nicht ändert, können die Kinder noch so fit sein - sie sind einfach noch zu jung.
Man sollte immer daran denken, die Kinder werden nicht am eigenen Alter gemessen, sondern müssen sich an den oft 1-2 Jahre älteren Kindern messen lassen.
Wenn man eine frühere Einschulung in betracht zieht, sollte man also nicht die anderen 5jährigen anschauen - sondern sollte schauen ob es mit den 6 und 7jährigen gleich ziehen kann - nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich, vom Sozialverhalten, von allem halt einfach.

Und gerade wenn dein Sohn mit dem Stift noch nicht so toll ist, wenn er anweisungen nicht mehr als exakt umsetze kann - überleg dir wirklich, ob du ihm einen gefallen tust. Gerade das erste Jahr Schule wird für diese fitten Kinder langweilig, es wird sooo viel gemalt, wiederholt und ewig nur im 10er Raum gerechnet. Kann er diese Langeweile aushalten?
Du denkst ja schon, das ihm im Kindergarten langweilig ist - ein Argument, das ich gar nicht nachvollziehen kann - gerade ein intelligentes begabtes Kind müsste im Kindergarten doch selber Spielangebote ohne Ende finden. Dazu muss man nicht reihenweise Buchstaben und Zahlen üben.

LG Dhana

Re: ja, sprich die kiga-leitung an........... fred missbrauch

Antwort von malwinchen am 05.05.2011, 20:39 Uhr

erstgenanntes - JA! *hurra*

zweitgenanntes - WEHE! kein gefährt, mit dem du dich näherst, sollte nicht größer als ein smart sein, wenn du die bann meile passieren möchtest... oder besser noch: den letzten kilometer gehst du zufuß. obwohl... wieviele flaschen rotwein passen eigentlich in einen smart? - ok, komm' mit lkw UND wein... ich kette ihn gut an.

eindrucksvoller Bericht

Antwort von like am 05.05.2011, 20:56 Uhr

du hast vollkomen recht.
Dazu kommt noch, was auch von einigen hier erwähnt wurde - G8, welches auch für viele regulär eingeschulte Kinder ein ganz schöner Brocken ist.
Angefangen beim zentnerschweren Ranzen ab Klasse 5, der von einem 11-Jährigen einfach leichter zu tragen als von einem 10-Jährigen, über von anfang an 2 - 3 mal Mittagschule bis zu der Tatsache, dass ein Jahr hin oder her für Pubertierende wieder einen riesigen Unterschied macht - da sind dann einfach die "in", die schon deutlich weiter sind. Vom Lernpensum und nicht mehr vorhandener Spiel- und Freizeit mal ganz zu schweigen.
Nein, ich täte es nicht - hab es auch bei meiner letzten - Septemberkind - nicht getan, obwohl sie vor der Schule gut las und laut KiGa absolut reif gewesen wäre. Sie hat jetzt eine entspannte Grundschulzeit hinter sich und ihre Gym-Empfehlung mit links geschafft. Mit dem Selbtvertrauen und Freude am Lernen, die daraus noch gewachsen sind, wird sie alles Weitere auch meistern.

@mandala67

Antwort von Carmar am 05.05.2011, 21:01 Uhr

In mehreren Bundesländern hätte die Mutter kein Problem, weil er dann dort ein Muss-Kind wäre. Je nach Bundesland sogar ohne Rückstellungsmöglichkeit.
Würde es sich dann deiner Meinung nach auch um eine überehrgeizige Mutter handeln?

Fünf Aspekte fallen mir dazu ein:

Antwort von sun1024 am 05.05.2011, 21:12 Uhr

Der erste Aspekt:
Das Wort "durchgefallen" ist mir auch sofort aufgestoßen.
Es war eine Untersuchung, die Ergebnisse gebracht hat, und aufgrund derer eine Empfehlung ausgesprochen wird - mehr nicht.
Ich würde deswegen jetzt auch nicht mit "Wut" und "das lass ich nicht mit mir machen" da ran gehen, sondern weiterhin mit dem Blick, was für das Kind tatsächlich am besten ist, und ob es der Schule emotional gewachsen ist (unabhängig von der Beurteilung durch die Schulärztin) oder nicht.

Der zweite Aspekt:
Die schulärztliche Untersuchung hat wirklich nur empfehlenden Charakter. Die Entscheidung liegt beim Schulleiter (es sei denn, es gibt Bundesländer, in denen das anders läuft, dann sorry).
Je nach Schulärztin, Kind und Situation kann es völlig daneben laufen und die Schulärztin einen ganz falschen Eindruck vom Kind bekommen - dann würde ich dem nicht allzu viel Bedeutung beimessen, sondern mich mit dem Schulleiter unterhalten.
Dass die Schulärztin zu dem Schluss kommt, er wäre emotional nicht so weit, kann einfach noch mal deine eigene Wahrnehmung in die Richtung schärfen.

Der dritte Aspekt:
Es kann tatsächlich sein, dass ein Kind von der Schule emotional überfordert ist. Egal, ob sowas in der Schuluntersuchung raus kommt oder nicht. Besprich das doch einfach noch mit anderen, die du für kompetent in der Einschätzung deines Kindes hältst: Kindergarten, aufnehmende Schule, Musikschule / Sportverein, Kinderarzt etc. pp.

Der vierte Aspekt:
Ob eine frühe Einschulung deinem Kind in diesem Einzelfall gut tut oder nicht, ist erst mal nicht nur abhängig von dem Ergebnis der schulärztlichen Untersuchung. Bleib gelassen und denk in Ruhe weiter drüber nach, bezieh andere mit ein, und guckt gemeinsam, was dem Kind gut tut.

Der fünfte Aspekt:
Vor dem Kind zu sagen, worin es "schlecht" wäre, finde ich ziemlich unprofessionell von der Ärztin...

LG sun

Re: eindrucksvoller Bericht

Antwort von Suka73 am 05.05.2011, 21:17 Uhr

Hallo Leena,

ich habe nicht alle Antworten gelesen, größtenteils nur Deine.

Mein Sohn wäre mit 5 in die Schule gekommen und ein paar Tage später dann sechs geworden. Geistig gesehen war er mehr als auf der Höhe und hätte den Schulstoff locker weggepackt, aber er war eben emotional überhaupt nicht so weit und das sahen auch alle, der Kindergarten, die Ärztin – nur die Schule selbst wollte einschulen. Ich war ebenfalls dagegen.

Da mein Sohn auch noch ADHS hat, habe ich ihn noch ein Jahr auf einen heilpädagogischen Kindergarten geschickt. Nebenher hatte er Ergotherapie (auch seine Stifthaltung war katastrophal) Ich kann nur sagen, dass dieses Jahr Wunder bewirkt hat – und wenn er nicht letztes Jahr GEMUSST hätte, hätte ich meinen Sohn sogar NOCH EIN JAHR zurückgestellt – denn emotional ist er tatsächlich heute erst so weit, dass ich sagen kann – ja, man kann ihn auf eine Klasse loslassen (wobei das oft auch mit Lehrerin und Klasse zu tun hat…)

Ich denke, was an einem als Mutter nagt, ist, wenn jemand Fremdes einem sagt, das Kind wäre emotional nicht so weit, das kann ich auch verstehen.

Du hast die Möglichkeit, das so hinzunehmen, dem Kind noch ein Jahr „Freiheit“ zu schenken, was ich persönlich vorziehen würde – oder in den paar Monaten, die jetzt noch bleiben, durch Ergo die Feinmotorik zu verbessern. Dummerweise besteht ein Großteil des Stoffes in der Ersten aus Malen und auch Basteln.

Wie es dann letztendlich läuft, wird man erst sehen, wenn der Junge eingeschult wurde.

LG Sue

Re: Fünf Aspekte fallen mir dazu ein:

Antwort von HellsinkiLove am 05.05.2011, 21:25 Uhr

zu deinem 5.aspekt muss ihc sagen das das viele nur allzugerne machen...sowas nervt.

meine hatte auch eine aufnahmeprüfung an einer schule und nach der prüfung standen wir beide vor der lehrerin die dann sagte sie würden sie nciht aufnehmen weil sie einfach viel zu dick ist (sie war damals bei 1.40 grad mal bei knapp 29 kilo).
meine tochter ist in tränen ausgebrochen ..ich konnte sie lange nicht mehr berühigen und essen war tagelang ein krampf.


manche verstehen ihren job einfach nicht

Schulstoff 1. Klasse...

Antwort von Petra28 am 05.05.2011, 21:30 Uhr

...ist ja im Wesentlichen Lesen, Rechnen im 20er-Raum und lautgetreu Schreiben zuzüglicher erste Regeln. Wenn Dein Sohn darauf brennt, lesen zu lernen, dann wird ihn der Kindergarten nicht dran hindern. Der Sohn meiner Nachbarin hat dann eben den anderen Kindern im Kindergarten vorgelesen. Wenn er im Tausender-Raum rechnen möchte, wird auch das nicht der Kindergarten verhindern - so ein Junge ging mit meinen Kindern in den Kindergarten und der bearbeitet jetzt in der 1. Klasse eben den Mathestoff der 2. Klasse (oder bald der 3., wie ich vermute.) Und wenn Dein Sohn die Buchstaben kennt, wird er anfangen, lautgetreu zu schreiben. Hey, ihr habt ein Jahr freies Lernen gewonnen, herzlichen Glückwünsch! Lernen ist doch nicht von der Schule abhängig, sondern hoffentlich ein lebenslanger Prozess.

malen und basteln

Antwort von like am 05.05.2011, 21:41 Uhr

ne, das kann ich nicht bestätigen. Da müsst ihr wohl eine bastelverrückte Lehrerin erwischt haben. Bei meinen war das nie so. Zwei haben nach lesen durch schreiben lesen gelernt - da wurde vom ersten Schultag an ganz viel geschrieben. Malen war echt wenig - höchstens mal im Mathebuch so Rechenbilder ausmalen. Und natürlich in Kunst - aber dazu sind diese zwei Stunden ja auch da.

Ich verstehe jetzt nicht ganz...

Antwort von MM am 05.05.2011, 22:56 Uhr

... - wenn ihr ihn eigentlich eh nicht vorzeitig (als "Kannkind") einschulen lassen wolltet, dann macht es doch eigentlich nichts aus?

Klar verstehe ich, dass man die Aussagen und das Vorgehen befremdlich findet - aber das Endergebnis ist ja letztendlich das, was ihr ursprünglich wolltet - dass er ganz "normal", in eurem Fall mit knapp 7 in die Schule kommt. (Ist ja normal in vielen Ländern)

Oder habt ihr mittlerweile eure Meinung geändert und wollt auf jeden Fall, dass er dieses Jahr geht? Warum genau?
Dann müsst ihr das wohl wirklich anfechten, mit ähnlichen Argumenten wie hier auch...

Und zum "Lesenlernen dürfen" - Kinder lernen das, was sie gerade lernen WOLLEN bzw. was für sie gerade "ansteht", was sie brauchen - sei es noch im KiGA oder noch in der Schule. Lesen lernten meine beiden lange vor der Schule... Man braucht nicht warten, bis man es "darf" ;-).

oh, ich lege ganz großen wert auf das urteil des arztes

Antwort von dr.snuggles am 05.05.2011, 23:07 Uhr

nach zwei mal probe in der schule und tollem feedback und nach absolutem go von der kita hängt meine entscheidung, ob der junge im august in die schule kommt oder nicht, absolut an der einschätzung des arztes ab.
bin schon total verwundert, dass alle sagen, dass das klappt und er auch den schulplatz hat, den hortgutschein hat, ich dachte, der doc spricht das letzte und v.a. entscheidende wort.

Warum glaubst du der Ärztin nicht einfach ?

Antwort von jaspermari am 06.05.2011, 6:53 Uhr

Ich verstehe dich nicht und ja, ich finde dich da auch zu ehrgeizig. Als Mutter ist man befangen, ich glaube nicht, dass du das WIRKLICH beurteilen kannst.Sorry.

ich bin ehrlich erschüttert, wie obrigkeitshörig hier einige sind...

Antwort von malwinchen am 06.05.2011, 7:08 Uhr

ich glaube der AP sehr wohl, dass zweifel anzumelden sind am urteil einer amtsärztin, die sich nicht mehr als 10 minuten zeit für die einschulungsuntersuchung genommen hat. ich habe gestern noch unsere amtsärztin gefragt, die für die einschulungsuntersuchungen zuständig ist: 10 minuten untersuchung sind eine frechheit und das reicht beileibe nicht, um eine beurteilung zu erstellen. sie findet, dass auch eine stunde beobachtung schon manchmal ein drahtseilakt werden kann und dass es auch bei solchen untersuchungen durchaus fehleinschätzungen geben kann. sie rät auch dazu, die kindergartenleitung einzubinden, wenn berechtigte zweifel an der beurteilung bestehen.

und noch einmal die frage: gibt es bei euch im kiga keine dokumentation? bei uns werden die kinder durchgehend beobachtet und es werden auch tests mit ihnen gemacht. es ist aber auch üblich in unserem kiga, dass die eltern rechtzeitig zu einem gespräch gebeten werden, wenn ein kind nach einschätzung der erzieherinnen noch nicht schulreif ist. und das machen die nicht aus spaß, denn es erfordert eine menge schreibkram, um ein kind zurück stellen zu lassen.

noch etwas: wir scheren hier gerade alle bundesländer über einen kamm...

Antwort von malwinchen am 06.05.2011, 7:23 Uhr

in niedersachsen bspw. Wird das einschlungsalter gerade stufenweise auf 5 gesenkt. im nächsten jahr sind alle kinder schulpflichtig, die bis 30. september das 6. lebensjahr vollenden. wir haben gerade die einladung der grundschule zu einem einschätzungsgespräch bekommen, weil unser sohn mitte august geburtstag hat und nächstes jahr 6 jahre alt wird... unser kindergarten arbeitet sehr eng mit der schule zusammen und die vorschulkinder werden in absprache mit der schule schon auf den schulalltag vorbereitet.

ich glaube, man kann nicht grundsätzlich alle kindergärten und schulen miteinander vergleichen, denn die konzepte und auch die landesgesetze unterscheiden sich schon sehr. und mit der beurteilung der emotionalen reife würde ich auch nicht so pauschal heran gehen, denn es kommt ja darauf an, für welche aufgaben nach welcher vorbereitung welche reifegrade erforderlich sind, nicht wahr?

und dann?

Antwort von malwinchen am 06.05.2011, 7:42 Uhr

wenn kinder, die in der 1. klasse den stoff der 3. bearbeiten, nicht in einer integrativen schulform sind, werden sie zwangsläufig eine klasse überspringen müssen... und DAS ist erst ein gewaltakt, weil die begabungen meist nicht überall gleich gut ausgeprägt sind und so einiges nachgearneitet werden muss. eine freundin hat das mit ihrer tochter durch und es war für die ganze familie eine harte zeit... und die kleine ist einzelkind. für geschwisterkindern ist das mit sicherheit noch härter...

danke dhana! und ich kläre mal auf, warum ich gegen eine frühe einschulung bin...

Antwort von mandala67 am 06.05.2011, 7:52 Uhr

weil es dem sohn meiner freundin,
welcher übrigens schon vor der einschulung lesen und rechnen konnte, ähnlich erging,
sehe ich das ganze mittlerweile mit gewisser skepsis.
(ich fand übrigens damals die frühe einschulung bei ihm auch o.k.)

er war mit fast 6 jahren so gesehen fit und der ansicht vieler
"reif für die schule"!
(und/ aber: die beurteilende ärztin wollte ihn nicht einschulen)
wurde aber dann doch auf wunsch: eingeschult!

schon in der gs nahm die katastrophe ihren lauf....
zapplig, laut, ungeduldig, nervend, ein störenfried hoch 10

heute (kl. 8 gym) läuft es für den jungen weiterhin absolut katastrophal, er hat sich zum outsider entwickelt, macht nur noch quatsch und chaos und ist bei lehrern und den meisten klassenkameraden absolut unten durch...
eigentlich sehr intelligent (iq ü 140)
die noten reichen aber noch so gerade für die versetzung.
er ist der größte in der klasse, aber EMOTIONAL fehlt(e) da einfach eine gewisse reife!
in gruppen kann er sich gar nicht einfügen.

daher verstehe ich das brennen auf eine frühe einschulung überhaupt nicht (mehr)
dem kind tut man selten einen gefallen!

einspruch rückstellung bayern

Antwort von vallie am 06.05.2011, 8:23 Uhr

bei kind1 war das überhaupt keine menge schreibkram.
es war meine ureigene entscheidung, ich habe niemanden gefragt, wobei ich recht gebe, eine schulärztin und 10 minuten ist quark.
die bei kind2 meinte, sie wäre sehr schüchtern, aber ansonsten fit. hätte sie sie nur genauer angeschaut....
ich verstehe leena, das kind ist jetzt enttäuscht, man selbst hat sich auf schule eingestellt und darauf gefreut und wegen 10 minuten erhält man einen dämpfer.
vielleicht denkt sie nochmal drüber nach und entscheidet auch anders.
zum glück ist sie ja nicht abhängig von der "obrigkeit".

wie erwähnt, ich gebe nichts auf erziehermeinung und schularzt. aus eigener erfahrung an meinen kindern, kann ich nur von einer frühen einschulung abraten.

Warum...

Antwort von Reni+Lena am 06.05.2011, 8:44 Uhr

lässt du dein kind denn nicht einfach beim Schulamt testen?
hab ich mit meiner großen tochter auch gemacht.
das ist ein vormittag 2-3 Stunden ohne Mitter/Vater. Das kind macht da verschiedenste Dinge..angefangen von freiem Spielen über Unterhaltung, und es werden alle bereiche getestet. in bayern ist das im Rahmen des K ABC Tests.
Nach ein paar Tagen/Wochen bekommt man die Auswertung und ein gespräch. Die Amtsärztin gibt dann eine Empfehlung ab..zumindest in bayern, an die man sich aber nicht zwingend halten muss.
Falls dein kind das nicht mitmacht brauchst du über eine Einschulung ehrlich nicht nachdenken..
Wir haben das damals gemacht, weil Kiga gegen eine Einschulung war. lena ist ein Dezemberkind. Wir waren aber dafür:) Um sicher zu gehen, dass ich mich nicht täusche und auch wirklich nicht die muttergene mit mir durchgehen haben wir sie eben neutral testen lassen.
Sie warund ist immer die jüngste in ihrem jahrgang, aber man merkt es inzwischen nicht mehr:)
probleme hatte sie keine....eher im gegenteil, hätte ich sie noch ein jahr im kiga gelassen hätte sie irgendwann springen müssen und das wollte ich vermeiden.
Kind 3 ist übrigens auch vorzeitig eingeschult..Novemberkind...da kann ich aber noch nichts sagen..sie ist erst in der ersten Klasse. bisher ohne probleme..aber das stellt sich oft erst später ruas.

lg reni

mandala67

Antwort von Reni+Lena am 06.05.2011, 8:57 Uhr

ich sehe bei dem Sohn deiner freundin aber ein anderes problem und nicht die emotionale reife.
Klar kann es ein, dass er ANFANGS probleme hat sich einzufügen etc.Aber in der 8 Klasse sollte er es dann doch mal gelernt haben..auch wenn er jünger ist als die anderen.
ich halte das Kind schlichweg für unterfordert!

Re: und dann?

Antwort von Petra28 am 06.05.2011, 9:00 Uhr

Was wäre denn die Alternative gewesen? Das Kind aufgrund seiner mathematischen Begabung ein Jahr früher einzuschulen? Oder in der 1. Klasse auszubremsen?

Ich finde, die Lehrerin macht das sehr gut mit der Differenzierung (sie differenziert übrigens auch bei den Hausaufgaben). Und wenn der Junge später Aufgaben der 5.,6.Klasse löst - so what, das ist doch auch noch hinzubekommen...

Re: Warum...

Antwort von vallie am 06.05.2011, 9:02 Uhr

na ja reni, mit verlaub, ich erinnere mich, daß deine lena schon einen freund hat und ziemlich frühreif rumkam ( wenn es denn stimmt! )
meine tochter hat auch so eine frucht in der klasse ( 9. ), die meint, sie muß alles besonders früh erleben, weil sie an die anderen hinkommen will, die z.t. 2 jahre älter sind...
schulisch ist sie toll und wird ihr abitur in england machen.
mir als mutter würden aber einige habits gegen den strich gehen. so muß man nicht mit 12 schon sex haben. zb.

obrigkeitshörig?

Antwort von dr.snuggles am 06.05.2011, 9:21 Uhr

ich vielleicht?
ich bin ziemlich verunsichert, vor allem nachdem ich hier postete, dass der junge im august eingeschult werden soll. habe keine ahnung, wie so eine untersuchung abläuft, nur 10 min war mir auch unklar. aber wenn mir jetzt der doc sagt, dass ist grober unfug und eine ziemlich unglückliche idee, dann nehme ich das an. wenn er auch das go gint, dann ok.
bei uns in der kita wird auch die dokumentation gemacht, alles roger. in der schule ja ebenfalls.
trotzdem warte ich lieber noch ab...

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung

Antwort von Jana2 am 06.05.2011, 9:46 Uhr

Unser Großer war auch ganz schulbegeistert. Die Untersuchung bei der Schulärztin war ok, sie hat nichts beanstandet.

Also Schuleinführung mit 6, ganz regulär, da er "Pflicht-Kind" war (geb. 10.06., Stichtag 30.06.)

Er tat sich auch noch schwer mit der richtigen Stifthaltung etc. Aber wir dachten, dazu ist ja die Schule auch da, dass er das dort lernt.

Leider kam er an eine sehr ehrgeizige Lehrerin, die sich an den teilweise schon 7jährigen Mädchen orietierte.
Unter seinen Bemühungen, die Buchstaben zu schreiben standen solche Sachen wie: Das sieht aber nicht schön aus!

Lesen war auch langsam, obwohl ich mit seinen Fortschritten sehr zufrieden war. Denn man kann doch einen 6jährigen nicht mit 7jährigen vergleichen.
Das wird aber leider doch gemacht!
Innerhalb kürzester Zeit zeigte er psychosomatische Störungen und war völlig verändert.
Es war schlimm, für uns alle!

Vorher war er ein lieber, aber lauter Bub:-)

Jetzt war er still und leise, hat sich in eine Ecke verdrückt, nicht miff und maff gesagt....er hat sich nichts mehr zugetraut.

Die Lehrerin wollte das nicht sehen, einer wäre nun mal der schlechteste und das wäre er eben! Leider hat sie genau das immer wieder vor allen betont.

Pädagogisch war sie eine NULL.

Wir haben dann mit seiner Erzieherin im Kiga geredet, diese war total erschrocken, er war nicht wieder zuerkennen.

Wir haben ihn zum nächsten Schuljahr in einer neuen Schule (Reformpäd.) neu einschulen lassen, was wir ihm gegenüber ja auch gut wegen des anderen Konzeptes begründen konnten.

Die Lehrerin fiel aus allen Wolken, warum wir ihn rausnehmen.

Er konnte neu anfangen und gehört jetzt in der 3. Klasse zu den neugierigsten Schülern und hat seine Lebensfreude wiedergefunden!

Seine Schwester geht auch nun in die 1. Klasse dieser Schule, sowie die Kinder meiner Schwester.
Und unser Kleiner dann 2015:-)

Nachtrag: es hängt also auch von der anvisierten Schule und den Lehrern ab

Antwort von Jana2 am 06.05.2011, 9:48 Uhr

ob er gut zurecht kommt.
Das kann gut gehen, muss aber nicht! Fern"diagnosen" kann dir keiner geben.

Du kennst dein Kind, schau dir die Lehrer genau an, davon hinge das bei mir ab.

LG Jana

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung: Stichtag Hessen????

Antwort von krissie am 06.05.2011, 10:04 Uhr

Hallo,
meines Wissens ist der Stichtag in Hessen doch der 30. Juni, oder wurde das kürzlich verändert? Das heißt, er wäre schon recht deutlich nach dem Stichtag erst sechs?
Ob die Ärztin in 10 Minuten ein fundiertes Urteil fällen kann, wage ich auch zu bezweifeln, ich erinnere mich an die Schuluntersuchung mit unserem Großen (Muss-Kind), die auch sehr defizitorientiert und eigentlich relativ unangenehm war. (er wurde ganz normal eingeschult, alles läuft prima).
Als ehemaliges Kann-Kind sehe ich die frühe Einschulung allerdings auch kritisch, bei Jungs möglicherweise noch viel mehr als bei Mädchen, nicht so sehr wegen der Grundschulzeit, aber ab der (Vor-)Pubertät, wenn die Entwicklungsunterschiede unter Umständen riesig sind, ist es m.E. unter Umständen ziemlich problematisch, der Jüngste zu sein.

LG Kristina

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung: Stichtag Hessen????

Antwort von Leena am 06.05.2011, 10:36 Uhr

...stimmt, sorry, mit dem Einschulungsstichtag hier in Hessen hatte ich irgendetwas verwechselt - ist wirklich der 30.06. Das neue Schuljahr beginnt dann zum 01.08.

Ansonsten vielen Dank für all die Antworten, und vielleicht noch mal zur Erläuterung:

Wir sind bei dem Kleinen, wie auch beim großen Bruder, automatisch erst mal davon ausgegangen, dass es grundsätzlich nichts bringt, vorzeitig einzuschulen. Der Kindergarten sprach uns dann bei dem Kleinen darauf an, ob wir ihn nicht vorzeitig einschulen lassen wollte, er wäre soweit, sie wären unbedingt dafür... Das war im Prinzip vor einem Jahr. Es folgten dann mehrere lange Gespräche mit den Erzieherinnen, die uns dann überzeugt haben, dass für IHN die Einschulung jetzt die richtige Entscheidung wäre. Dieses Jahr war er dann im Kindergarten auch in der Vorschul-Gruppe, war bei den Schnuppertagen in der Schule, die Leherinnen waren im Kindergarten, und bei allen Kontakten mit dem Kindergarten wurde uns immer bekräftigt, ja, der ist soweit, der muss in die Schule und der schafft es!

Eine Freundin von mir ist übrigens auch Schulleiterin, mit der hatten wir damals auch über die Empfehlung des Kindergartens und unsere Bedenken gesprochen, und sie kennt unseren Kleinen ja auch und meinte, grundsätzlich wäre sie ja auch kein großer Freund von der Einschulung von Kann-Kindern, aber bei ihm würde sie uns auch eindeutig dazu raten.

Er ist halt relativ klein (gut 1,10 m) und in einer neuen Situation erst einmal zurückhaltend, taut aber immer sehr schnell auf und ist wirklich geistig fit, saugt jede Information auf wie ein Schwamm, merkt sich dermaßen viel, dass es fast schon unheimlich ist, kann auch lange und konzentriert zuhören, Textverständnis ist super etc. pp. Malen, Stifthaltung etc. - findet er grundsätzlich unspannend und will es einfach meistens nur schnell fertig haben, Schönheit egal - aber wenn er sich Mühe gibt, weil er es aus einem besonderen Grund schön machen möchte, dann kann er das auch, da bin ich dann jedes Mal wirklich ganz baff.

Wenn mir so viele Leute, die ja auch nicht ganz unerfahren sind auf dem Gebiet, immer wieder sagen - ja, der ist soweit, für den ist das richtig, dann hat das für mich einfach einen gewissen Stellenwert, weil sie mich eben argumentativ überzeugt haben. Und wenn dann eine Schulärztin ankommt, ihn sich 10 Minuten anschaut (und die Ärztin sich nicht vorstellt, ausschließlich in Hauptsätzen spricht und deutlich macht, dass sie einfach nur genervt ist und Pause machen will) und dann erklärt, geistig wäre er fit, aber emotional nicht, und auf Nachfrage meinerseits erklärt, sie wäre überzeugt, er käme mit den Kindern in der Klasse nicht klar, obwohl er so lange der Jüngste in seiner Kindergartengruppe war oder auch in anderen Betreuungsgruppen, und da wirklich nie Probleme hatte - dann überzeugt mich diese Ärztin einfach nicht. Sie kennt ihn schließlich überhaupt nicht, und einfach nur die Aussage in den Raum zu stellen, der Kindergarten (der auch mit entsprechenden Dokumentationen etc. arbeitet) irre sich halt, total falsche Einschätzung des Kindergartens (wobei die das Kind immerhin seit 4,5 Jahren kennen), dann tue ich mich schwer damit, diese Aussage so zu übernehmen.

Im übrigen habe ich gestern Abend (zu meiner großen Verblüffung) noch festgestellt, dass er sehr wohl einigermaßen lesen kann:

Ich saß am Rechner und habe noch einen kurzen Übungstext für meinen 2. Nachwuchs (Ben) geschrieben, der letzten Sommer mit 7 Jahren eingeschult wurde und jetzt in der 1. Klasse ist. Kind 3 (Eli) stand hinter mir und sah mir aufmerksam über die Schulter, und da habe ich ihn denn gefragt, lies mal vor, was steht da? Er guckte mich groß an: Aber Mama, ich bin doch der Eli, nicht der Ben, ich kann doch noch gar nicht lesen! Ich grinse, er grinst - und erläutert: Ich darf das doch noch nicht können! Na ja, aber vielleicht kannst du's ja trotzdem schon ein bisschen? Er grinst, ganz schüchtern - grinst dann breiter und stellt sich vor den Rechner und liest mir fast den kompletten Text fehlerfrei vor. Muttern war komplett baff. Okay, mit "sch" und "ck" als einem Laut tut er sich noch schwer, aber insgesamt las er den komplett fremden Text (den ich auch nicht beim Schreiben vor mich hin gemurmelt hatte!) so problemlos vor...

Er ging halt davon aus, er darf das noch nicht können, schließlich heißt es ja auch überall, sowas soll man auf keinen Fall mit den Kindern üben etc. - aber er hat es einfach beim großen Bruder so nebenbei mitbekommen... ich weiß nicht, was ich davon halten so - oder davon, dass er nie einen Ton erwähnt hat, dass er das kann. :-(

Ansonsten hatten wir gestern Nachmittag ja noch mit dem Kindergarten gesprochen, die über das Urteil der Schulärztin komplett entsetzt waren, die wollen jetzt von sich aus auf die Schulleitung zugehen - und die Entscheidung liegt letztlich wohl bei der Schulleitung, im eigenen Ermessen.

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht... Zumal der Kleine jetzt erst mal sehr geknickt ist, er hatte sich (nach großen anfänglichen Zweifeln) mittlerweile sehr auf die Schule gefreut, alle seine Freunde kommen jetzt in die Schule, und jetzt heißt es auf einmal, er darf doch nicht... :-(

Re: Durchgefallen bei der Einschulungsuntersuchung: Stichtag Hessen????

Antwort von Petra28 am 06.05.2011, 12:55 Uhr

Mein Freund hat bei seiner Einschulung auch schon lesen können - und seine Mutter wusste von nix. Er hatte dann übrigens nur drei Grundschuljahre, ist aber später (in der 9.?) wieder zurückgesprungen. Nicht wegen des Stoffs - sondern weil er sich einfach bei den älteren Klassenkameraden unwohl gefühlt hat. Er ist noch heute der Meinung, dass es besser ist, locker durch die Schulzeit zu kommen, dafür dann aber jede Menge Zeit für Hobbies zu haben. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ihr ein Jahr freier Lernzeit geschenkt bekommen habt (sie mein Beitrag weiter oben.) Lernen darf und sollte man immer und überall, Schule hat doch da kein Monopol drauf.

Re: grad wenn ers mit Basteln und malen

Antwort von babyproject am 06.05.2011, 13:12 Uhr

noch nicht so hat würd ich ihn auf keinen Fall reingeben, da ist dann die Motorik noch nicht so weit, mein Kleiner ist Sept 2005 geboren und bei uns in Bayern eigentlich ein Mußkind, er hat aber auch mit Feinmotorik noch Probleme, die U lief super laut Arzt schulreif, aber er ist auch noch total still und hat auch noch nicht wirklich Interesse an schulischen Sache, ich hab jetzt gekämpft wie ne Löwin daß er ein Jahr zurückgestellt wird, er ist noch nicht so weit und ich bin froh, daß er das eine Jahr noch hat, sein Bruder 96 geboren auch Septkind kam mit knapp 7 und er war dann richtig schulreif und es gab von Anfang an null Probleme. Ich wüsste ich täte meinem Kleinen keinen Gefallen ihn jetzt reinzugeben, würd wirklich lieber noch ein Jahr warten, gönn ihm das eine Jahr noch.

Re: grad wenn ers mit Basteln und malen

Antwort von Leena am 06.05.2011, 16:05 Uhr

Wenn ich darauf hätte warten wollen, dass mein älterer Sohn sich fürs Basteln und Malen begeistert, wäre er jetzt mit 7 noch nicht eingeschult worden... das einzige, was er von sich aus bastelt, sind Fußballkarten! *seufz*

Ich denke, manches ist auch einfach Typ-Sache, und manche haben es nie so mit dem Basteln und Malen.

Mein Kleiner ist auf jeden Fall (wenn er ein klein bisschen Zeit zum "Auftauen" hatte) weder "total still" noch hat er "noch nicht wirklich Interesse an schulischen Sachen", im Gegenteil, er liebt es, wenn der ältere Bruder Hausaufgaben möchte, und möchte dann am liebsten immer vorsagen...

Er WILL ja auch in die Schule, unbedingt... *seufz*

Mal abwarten, was bei den Gesprächen Kindergarten - Schule jetzt raus kommt, und dann direkt auch von uns aus das Gespräch mit der Schulleitung suchen.

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