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Geschrieben von salsa am 06.12.2005, 19:10 Uhr

Armut + Bildung (sehr lang)

AWO veröffentlicht Endbericht der Langzeitstudie zur Kinderarmut

Jeder elfte Schüler bzw. Schülerin im Gymnasium ist arm, dagegen jedoch jede(r) zweite Hauptschüler(i)n. Armut ist der ursächliche Grund für schlechte Bildung. Von 100 Kindern, die bereits während ihrer Kindergartenzeit als arm galten, schaffen nach der Grundschule gerade einmal vier den Sprung aufs Gymnasium – bei nicht-armen Kindern sind es 30. Das sind einige Ergebnisse der bislang einmaligen Langzeitstudie (1997-2005) in Deutschland des Frankfurter Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS), die im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu den Folgen von Kinderarmut erstellt wurde. Basis der AWO-ISS-Studien sind quantitative und qualitative Erhebungen zu 500 Kindern, die 1999 erstmals als Sechsjährige und 2003/04 als Zehnjährige befragt und deren Entwicklung begleitet wurde.
„Armut bestimmt die Schullaufbahn und das Leben der Kinder“, sagte AWO-Bundesvorsitzender Wilhelm Schmidt MdB zu den am 1.12.2005 veröffentlichten Ergebnissen. „Die eigentliche Bildungsmisere in Deutschland hat ganz offensichtlich nichts mit Leistung zu tun, sondern zunächst einmal mit Chancen“.
Die AWO/ISS-Langzeitstudie belegt erstmals den Zusammenhang zwischen Armut und dem schulischen Bildungsweg bis zum Ende der Grundschulzeit. „Kindern, die arm sind, bleiben zukunftssichernde Bildungswege verschlossen“, stellte Schmidt fest. Nach Ansicht der AWO liegt daher der Schlüssel zur Armutsbekämpfung in einer radikalen Bildungs- und Schulreform.
Dreieinhalb Mal so viele arme Kinder wie nicht-arme Kinder wiederholten bereits in der Grundschule eine Klasse, fand die Untersuchung heraus. Kinder mit Migrationshintergrund sind davon weitaus häufiger betroffen als solche ohne Migrationshintergrund. Kinder in Ein-Eltern-Familien ereilt dieses gleiche Schicksal etwa doppelt so oft wie Kinder in Zwei-Eltern-Familien.
Die Wahrscheinlichkeit eines irregulären Schulverlaufs der Kinder steigt außerdem mit der Armutshäufigkeit bzw. Armutsdauer. Mehr als jedes dritte Kind (37,5 Prozent), das 1999 und 2003 arm war, blieb sitzen gegenüber nur 8,5 Prozent der seit 1999 permanent nicht-armen Kinder.
Der Anteil armer Kinder auf dem Gymnasium ist beeindruckend niedrig. Dies ist nicht nur auf die schlechteren Schulleistungen armer Kinder in der Grundschule zurückzuführen, sondern hängt auch mit den niedrigeren Schullaufbahn-Empfehlungen der Lehrer(innen) für arme Kinder und den geringeren Bildungserwartungen der Eltern zusammen. Die besten Durchschnittsnoten, so die Ergebnisse der AWO-ISS-Studie, finden sich stets in der Gruppe von Kindern, die im gesicherten Wohlstand aufwachsen. Weiterhin kommen etliche arme Kinder, obwohl sie gleiche Noten haben wie nicht-arme Kinder, in schlechtere Schulformen. Für einige arme Kinder gilt das, obwohl sie bessere Noten haben als die nicht-armen Kinder oder sogar sehr gute Noten.
Armut im frühen Kindesalter wirkt sich offenbar nicht nur kurzfristig, z.B. in der Kindertagesstätte, aus, sondern die Folgen sind zum Teil noch Jahre später am Ende der Grundschulzeit sichtbar.
Die Spätfolgen von Armut bestimmen die Schullaufbahn. Nach der Langzeitbeobachtung wirkt sich ein frühzeitiger und kontinuierlicher Besuch einer Kindertagesstätte (KiTa), d.h. spätestens ab dem dritten Lebensjahr, positiv auf die Schulkarriere der Kinder aus. Es ist auffällig, dass das KiTa-Eintrittsalter bei Haupt- und Sonderschülern sowie Klassenwiederholern deutlich über dem bei Realschülern und Gymnasiastinnen liegt: 29 Prozent der Kinder mit frühzeitigem KiTa-Besuch erreichen das Gymnasium, aber nur 21 Prozent der Kinder mit einem KiTa-Besuch ab dem 4. Lebensjahr.
Ein Migrationshintergrund beeinflusst die weitere Schullaufbahn des Kindes signifikant negativ, allerdings nicht so stark wie der Faktor Armut. Gemessen an ihrer Gesamtzahl sind Migrantenkinder nur halb so oft auf Gymnasien vertreten wie deutsche Kinder (14 Prozent vs. 28 Prozent). Dafür sind sie vermehrt auf der Hauptschule, unter Klassenwiederholern etc. zu finden, dort machen sie absolut etwa die Hälfte aller vertretenen Kinder aus.
Die Kinder der AWO-ISS-Studie stellen im Zeitverlauf von 1999 bis 2003/04 eine Drittelgesellschaft dar: Nur ein Drittel lebt in relativ gesichertem Wohlstand, je ein weiteres Drittel unter Bedingungen der Armut bzw. einer jederzeit gefährdenden, prekären Situation knapp über der Armutsgrenze. Je besser die finanzielle Situation der Familie, desto besser ist tendenziell auch die Lebenslage des Kindes am Ende der Grundschulzeit.
In den seit 1999 beobachteten Familien hat die Erwerbslosigkeit, wie statistisch insgesamt, der Eltern in den Armenhaushalten zugenommen. Es ist dabei auffällig geworden, dass jedes zweite arme Kind in einer „working poor-Familie“ lebt; d.h. dass Armutsursache auch die ist, dass Familien trotz Erwerbstätigkeit mit ihrem Einkommen nicht über die allgemeinen Armutsgrenzen hinaus gelangen.
Armut übt auf die Kinder bis zum Alter von zehn Jahren erhebliche Wirkungen aus und bestimmt alle Risiken für ihre Lebenslagen und ihre Möglichkeiten zur Lebensbewältigung. Eine mehrfache soziale Benachteiligung („multiple Deprivation“) wurde viermal häufiger für arme als für nicht-arme Kinder festgestellt. Alle von Armut betroffenen Kinder äußerten in den Befragungen den Wunsch nach Freizeitaktivitäten und Hobbys, denen die Eltern aus finanzieller Not nicht nachgeben können. Viele Schulen bieten keinen oder nur unzureichenden Ersatz in Form von Kursen oder AGs, auf die sie zurückgreifen könnten.
Alle Kinder – das fordert die AWO mit dieser Langzeituntersuchung – benötigen die beste Förderung von Anfang an. Für Kinder mit armutsbedingt ungleichen Bildungschancen muss das ungleich mehr Investitionen nach sich ziehen als für andere. Auch arme Kinder sind ambitioniert und wollen höhere Bildungsabschlüsse erreichen. Sie haben bereits erfasst, dass sie sonst kaum eine Chance zum Ausstieg aus der Armut haben.
„Zu unseren Forderungen gehört“, sagte AWO-Vorsitzender Schmidt, „neben dem Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren auch ihre individuelle Förderung“. Die bereits bestehenden guten Bildungsangebote in den Tageseinrichtungen für Kinder müssten gezielt weiterentwickelt und ausgebaut werden, um die Bildungschancen von Kindern frühzeitig zu erhöhen. Darüber hinaus muss die individuelle Begleitung und Unterstützung sowohl in der Primarstufe wie auch in der Sekundarstufe verstärkt werden. „Dazu gehört auch und unbedingt der Verzicht auf die viel zu frühe Selektion in die verschiedenen Schulzweige“, sagte Schmidt.
Quelle: ots-Originaltext vom 1.12.05

 
14 Antworten:

Re: Armut + Bildung (sehr lang)

Antwort von Rio am 06.12.2005, 19:47 Uhr

Hallo,

danke für diesen interessanten Bericht.

Leider fehlt in dieser Zusammenfassung die Definition von "Armut". Deswegen möchte ich hier die Definition der WHO zitieren:

"Die WHO definiert Armut nach dem Einkommen. Danach ist arm, wer monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens seines Landes zur Verfügung hat."
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Armut)

Diese Definition ist sozusagen allgemeingültig und wird bei allen bekannten Studien und auch von der BRD als solche anerkannt.

Ich muß jetzt meine Kids zu bett bringen. Werde mich später oder morgen noch mal äußern.

Viele Grüsse,
Rio

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Re: Armut + Bildung (sehr lang)

Antwort von saulute am 07.12.2005, 0:04 Uhr

Das wundert mich doch etwas jetzt und macht mich recht traurig. Würden wir im 19 Jh. leben, könnte ich mir erklären, warum arme kinder nicht so gut in der Schule abschneiden können, nämlich keine MIttel, keine Zeit und keine tradition für Bildung.
Was mir aber hier in deutschland auffällt (bin im sowjetischen Bildungssystem aufgewachsen), dass es mit "Armut" und bildung ein Teufelskreis ist. In einer freien Wirtschaft bleibt derjeniger arm, der keine bildung hat oder zu einfältig, zu faul ist, sein Geld zu verdienen. natürlich gibt es Ausnahmen. aber, auch wenn es jetzt Vorurteil ist, die regel ist doch, dass die meisten Sozialhilfeempfänger (damit meine ich nicht alleinerziehende mütter oder ander wirklich Hilfebedürftige)meistens nicht gebildete Menschen sind, deren Familienmodell meistens mit Gewalt oder Asozialität noch bespickt ist. Logicherweise wird in solchen Familien kein großer Wert auf Bildung in der erziehung gelegt, abgesehen davon, dass man diese Einfältigkeit genetisch vererben kann.
wie gesagt, ich rede von groben klischees, die einem Beobachter sofort ins Auge fallen. würde mich interessieren, wie die anderen das sehen.

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Re: Nachtrag

Antwort von saulute am 07.12.2005, 0:16 Uhr

was ich mit sowjetischem Bildungs -und Erziehungssystem meine, ist , dass das kind die meiste zeit bei der staatlichen Erziehungserrichtungen verbracht hat. somit war einem Kind aus einer asiozialen Familie die Möglichkiet gegeben, sich von seinem Umfeld zu distanzieren und eventuell seine horizont zu erweitern. die bildung des kindes wurde nicht in die hände der eltern gelegt. Wurde das geistige potenzial des Kindes entdeckt, falls er nicht die dummheit der Eltern genetisch geerbt hatte, wurde es gleichermaßen gefordert, wie die Kinder aus gutbürgerlichen Familien. Damit wollte ich sagen, dass damals in sowjetunion die Armut und die Bildung wenig in Zusammenhang gebracht wurde.

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Re: Nachtrag

Antwort von Rio am 07.12.2005, 9:37 Uhr

Hallo saulute,

na ja, verwundert hat mich das Ergebnis dieser Studie nun nicht. Höchstens in seiner Deutlichkeit. D.h. es ist noch schlimmer, als ich es erwartet hätte.

Das Phänomen ist schon seit Jahren bekannt. Ebenso, dass der Zusammenhang zwischen Einkommen der Eltern und Bildungschancen der Kinder in anderen westlichen Ländern zwar auch vorhanden ist, aber nicht so deutlich bzw. die Unterschiede nicht so hoch sind wie in D.

Vorbild sind da wieder einmal die skandinavischen Länder, in denen dieser Unterschied minimal ist.


Und natürlich beißt sich die Katze dabei selbst in den Schwanz. Natürlich gibt es Familien, die geistig verarmt sind und in denen kaum Wert auf die Bildung der Kinder gelegt wird und in denen die Kinder keiner Unterstützung bekommen mangels Interesse.

Aber selbst wenn eine arme Familie Interesse an der Bildung der Kinder hat und unterstützen will, haben diese Kinder oft wenig Chancen. Die Eltern können die Unterstützung nämlich oftmals selbst gar nicht leisten (es gibt genug Menschen, die bereits mit den Hausaufgaben ihrer Grundschüler überfordert sind). Und um Unterstützung von aussen zu holen, sind oft nicht die nötigen finanziellen Mittel da.

Zudem kostet es in D ganz ordentlich Geld, ein Kind aufs Gymnasium zu schicken: Schulbücher (in manchen Bundesländern), sonstige Materialien, Lehr- und Klassenfahrten, evtl. Busfahrkarten, etc.

Was mich persönlich immer wieder wundert, ist die Tatsache, dass das spätere Trennen in die verschiednen Schulzweige vorteilhaft sein soll (ist). D.h. 6 oder gar 8 Jahre Grundschule für alle gemeinsam.

Meine Tochter ist jetzt 4. Klasse Grundschule und ich habe eher das (subjektive) Gefühl, dass es nächstes Jahr höchste Zeit wird, die Kinder zu trennen: die Guten langweilen sich und die Schule stellt für sie keinerlei Herausforderung dar. Dann gibt es das Mittelmaß, für die die Schule "genau richtig" ist und die Schlechten, die damit völlig überfordert sind. Es ist wirklich schwer für die Lehrerin, diese drei Gruppen HALBWEGS zusammenzuhalten.
Und die besonders Guten und besonders Schlechten kommen dabei eigentlich zu kurz.

Wenn verlängerte Grundschule, dann nur mit großzügiger zusätzlicher Förderung in beide Richtungen: für besonders starke und besonders schwache Kinder, sonst macht das m.E. keinen Sinn.

Viele Grüsse,
Rio

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da geb ich euch recht.....

Antwort von flo03 am 07.12.2005, 9:52 Uhr

....da frag ich mich wirklich ob die Regierung nicht da ein bissel besser aufgreift das jedes Kind genau die gleiche Schulbildung bekommt wie ein Reiches oder besser lebendes Kind. Ob das mal gemacht wird steht in den sternen.

LG

Claudia

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Re: Armut + Bildung (sehr lang)

Antwort von Alba am 07.12.2005, 9:56 Uhr

Hallo,

hier in Grossbritannien wird dieses Thema zur Zeit auch sehr diskutiert. In einer Studie wurde gezeigt, das "social mobility" sehr viel schwieriger geworden ist seit die grammar schools (ähnlich wie Gymnasien) geschlossen wurden. Durch grammar schools hatten begabte Kinder von unteren sozialen Schichten die Chance eine gute Bildung zu bekommen und sozial aufzusteigen.
Jetzt werden alle Kinder zusammen unterrichtet und Kinder die wenig Unterstützung von zu Hause bekommen gehen dabei unter.
Ich weiss auch nicht wie man das änderen kann. Ich finde es furchtbar schade. Ich bin selbst in einer Arbeiterfamillie mit 4 Kindern aufgewachsen und Bildung war für meine Eltern immer sehr wichtig. Ich habe keine Ahnung wie man Eltern in die Verantwortung nehmen kann.

Grüsse (aus einem eisig kalten Schottland), brrrr,

D

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Re: Armut + Bildung (sehr lang)

Antwort von vallie am 07.12.2005, 9:56 Uhr

ich denke, das ist schon seit jahrzehnten so und wird auch immer so bleiben...
meine tochter geht auch in die 4.klasse grundschule und ist auf dem sprung ins gymnasium. gottseidank befinde ich mich in der glücklichen lage, sie zu einer ihrer leistungsfähigkeit angemessenen zeit mit den hausaufgaben unterstützen zu können, da ich allergrößten wert auf die bestmögliche ausbildung lege.
ich denke, je schlechter die ausbildung, desto schlechter der job ( wenn überhaupt ein job )und der verdienst und so dreht sich die spirale weiter...
eltern geben die hoffnungslosigkeit weiter, bis auf die ausnahmen, mit der mein-kind-soll-es-einmal-besser-haben-mentalität.

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@alba

Antwort von flo03 am 07.12.2005, 9:59 Uhr

Das kann ich mir vorstellen. Ich bin selber aus keiner reichen Familie entsprungen und mein Dad hat dat letzte Geld zusammengekratzt und für uns Kinder ausgegeben. In Punkto Bücher in Punkto Nachhilfe in Punkto PC. Es war net immer leicht aber ihm war es wichtig das aus uns was wird. Nur leider ist es halt net bei allen so und da sollte die Regierung mal aufwachen und was unternehmen. In Punkto Bildungsgeld oder halt kostenlose Nachhilfestellen. Oder Fördergeld für Hochbegabte. Aber bis die mal draufkommen kann dauern.

LG

Claudia

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vallie mein Gedanke...

Antwort von flo03 am 07.12.2005, 10:01 Uhr

...ich versuche flo auch das bestmögliche zu geben das er besser hat als ich. Gut mein kleiner Mann ist erst 2 Jahre alt aber man kämpft das es ihm besser geht als seine Eltern. Und das find ich auch gut so. Allerdings so finde ich sollte sich echt mal die Regierung gedanken machen über sowas. Aber nein da sind sie lieber Steuer erhöhung CIA geschisse und ich weiss net am beratschlagen und das nährere was in dem eigen land passiert gehen sie net ein. Wird sowieso kommen das keiner mehr studieren geht weil sie es net leisten können.

LG

Claudia

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Re: vallie mein Gedanke...

Antwort von vallie am 07.12.2005, 10:12 Uhr

ich denke, da kämpft man auf verlorenem posten, eine staatliche unterstützung wird doch eher in zigaretten investiert, als in nachhilfestunden...mir geht da echt der hut hoch, wenn ich zufällig mal tv sehe, harzt IV empfänger haben nichts - aber zigaretten in der goschn und auf dem tisch...
meine mutter ( jg 1937 ) hatte nicht mal einen schulabschluß, hat mich aber wahnsinnig in der schule unterstützt und wenn es nur vokabeln abfragen war....es geht also !!!!
so habe ich zumindest mein abitur gemacht, lebe nicht in reichtum, aber gebe das weiter, was mir vermittelt wurde : bildung ist sehr sehr wichtig.

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Re: @alba

Antwort von Alba am 07.12.2005, 10:13 Uhr

Wie wichtig die Unterstützung der Eltern ist sieht man an den indischen Einwanderer hier in GB. Da ist Bildung wahnsinnig wichtig. Die erste Generation haben kleine Läden oder Curryhäuser, die Kinder werden auf die besten Schulen geschickt und unterstützt und die zweite Generation sind dann alle Ärzte und Rechtsanwälte.
Ich wohne in einer etwas runtergekommenen Gegend und wenn ich mir die 16 jährigen Mädels (GB hat die höchste Teenagerschwangerschaftsrate in Europa) anschaue die mit mir im Schwangerschaftskurs waren, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die sich später mit ihren Kleinen hinsetzen und schreiben üben.
Ist wirklich traurig.

D

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Re: @alba

Antwort von flo03 am 07.12.2005, 11:40 Uhr

....oh wei ist in Deutschland auch net besser. Viele Junge Mädels denkens ich warum arbeiten mach kinder und lebe vom Staat was sie damit anstellen haben sie sich net weit überlegt. Sorry da kann ich mir auch wenig vorstellen das sie ihnen die Bildung auch beibringen. Es ist leider sehr sehr sehr schade das sie das machen.

LG

Claudia

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Re: vallie mein Gedanke...

Antwort von flo03 am 07.12.2005, 11:42 Uhr

nicht nur in Ziggis auch in alkohol und co. Da gebe ich dir vollkommend recht. Ich werde auch das bestmögliche versuchen das mein Sohn besser hat als ich oder mein Männe. Gut er hat einen guten Job aber dafür hat erauch viel lernen und bezahlen müssen.....

...meine Eltern konnten leider mich in den punkt net unterstützen aber sie haben hilfe anspruch genommen damit ich die Schule gut abschliessen konnte. Hab Fachabitur immerhin was. Und wenn Flo noch besser abschneidet nur ran.

LG

Claudia

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Re: Uups, falsche Anrede in meinem Beitrag, sorry. Meinte Natürlich Salsa. o.T.

Antwort von Rio am 07.12.2005, 12:32 Uhr

ot

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