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Kristina Wrede
Stillberatung

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Stillprobleme

Hallo,

Ich habe im Moment sehr Probleme mit dem Stillen. Meine Tochter ist heute drei Monate alt. Sie hat sehr Probleme an der Brust zu trinken. Sie trinkt im Moment sehr komisch an der Brust. Auch fängt sie oft an zu trinken, bricht dann aber ab und weint. Links ist es schlimmer als rechts und es tritt vor allem abends auf. Tagsüber trinkt sie eigentlich recht normal. Später am Abend lässt sie die Brust gar nicht mehr los. Das war eigentlich auch schon Mal viel besser. Mein Mann betreut unsere Tochter samstags und gibt ihr die Flasche. Da ist sie viel ausgeglichener. Sie schläft gelegentlich ein, bei mir schläft sie gar nicht. Liegt es vielleicht an der Brust?

Ich pumpe auch Milch ab. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es weniger wird. Kann ich mit dem pumpen die Menge beibehalten oder gar steigern?

Ist es sinnvoll Milch abzupumpen und nur noch mit der Flasche zu füttern? Sie ist dann wie gesagt viel ausgeglichener. Bei mir ist sie den ganzen Tag sehr quengelig, will nicht schlafen und scheint überfordert.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Eigentlich wollte ich sechs Monate voll Stillen, aber im Moment ist es einfach schlimm. Für mich und für die kleine... Bei meinem Mann ist sie immer glücklich und fröhlich... Da blutet mir das Herz.


von Sunny Bee am 10.11.2017

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Antworten:

Re: Stillprobleme

Auch haben wir nachts sehr Probleme... Meine kleine schläft vier Stunden und kommt dann alle ein bis zwei Stunden... Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe. Wenn sie nachts trinkt, dann nur ein paar Schluck. Ich kann sie auch nicht zu mehr animieren. Oft habe ich auch das Gefühl, dass sie einfach an der Brust nuckeln will. Ich schaffe das einfach alles so nicht mehr.

Antwort von Sunny Bee am 10.11.2017
 

Re: Stillprobleme

LIebe Sunny Bee,

es kann sein, dass das durch die Flasche verursacht wurde. Da sich die Trinktechniken sehr unterscheiden, die ein Baby braucht, um zu stillen bzw. aus einer Flasche zu trinken, kann solch eine "Saugverwirrung" auftreten.

Es wäre sinnvoll, dass du schaust, ob es eine Stillberaterin in eurer Gegend gibt. Die kann dich nämlich Schritt für Schritt unterstützen, damit ihr das wieder in den Griff bekommt.

dressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter:
http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).

Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps, wie dein Kleines vielleicht doch mehr trinkt:

Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen.

Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind:

im Umhergehen stillen,
in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen,
im Halbdunkeln stillen,
im Halbschlaf stillen,
das Baby mit der Brust spielen lassen,
unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren,
alle künstlichen Sauger vermeiden,
das Baby massieren,
viel Körperkontakt (Haut auf Haut),
und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt.


Lieben Gruß,
Kristina

Antwort von Kristina Wrede am 11.11.2017
 

Re: Stillprobleme

Hallo,

mir geht es im Moment genauso. Meine Kleine ist nun 6 Wochen alt und es hat mit dem Stillen prima funktioniert. Leider ist seit ca. einer Woche der Wurm drin. Es ist genauso wie du es schilderst. Nur, dass wir bis vor kurzem keine Flasche gefüttert haben. Mittlerweile schon, da durch das Trinkverhalten der Maus die Milch immer weniger wurde. Durch Abpumpen habe habe ich nun wieder eine gute Milchmenge erreicht. Allerdings möchte sie kaum Trinken und es kommt nach 1-2 Stunden wieder das große Hungergeschrei. Leider haben wir auch noch keine Lösung gefunden. Nächste Woche geht es erstmal zum Osteopathen um evtl. Blockaden zu lösen. Vielleicht wäre das auch noch eine Option für dich.

Liebe Grüße

Antwort von Lenschki am 11.11.2017
 

Re: Stillprobleme

Hallo Lenski,

bei einem 6 Wochen alten Baby ist Hunger alle 1-2 Stunden nicht anormal, sondern das normalste der Welt :-). Der Magen ist einfach noch gaaanz klein.
Meine wollten auch noch später immer wieder häufig trinken, gerade abends. Das ist gut für Nähe zur Mama und zur Nahrungsversorgung - für die Mama aber natürlich auch etwas einschränkend...

Liebe Grüße!

Antwort von zweizwerge am 13.11.2017
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