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  Ergotherapeutin Krisin Windisch

Kristin Windisch
Ergotherapie bei Kindern

 

Re: Beschäftigung

Hallo, Spaß kann natürlich nicht erzwungen werden. Alternativ können Sie zu Fingermalfarben auch anbieten: malen mit den Fingern im Sand oder in Schlagsahne (aus der Sprühdose)-da kann man die Sahne zerdrücken und dann quasi als weißes Blatt auf dem Tisch verschmieren und dann mit einem Finger etwas reinmalen-das sind jetzt natürlich keine Ergebnisse, die man dann an den Kühlschrank heften kann (es sei denn sie fotografieren das Resultat), aber es hat für die Finger vom fühlen (sensomotorisch/taktil) und für die Malentwicklung (Wisch-und Schmierübungen) den gleichen Effekt. Fraglich wäre auch, warum er die Farben nicht mag-da kann ich nun aus der Ferne nur spekulieren, ob es einfach nicht sein derzeitiges Interesse ist, oder er zb.beim essen partout nicht kleckern/matschen darf (kann sich übertragen) oder er aber taktil überempfindlich ist-solche Kinder tolerieren nichts klebriges/matschiges oder andere Berührungen. Dann wäre zb.auch auffällig, dass haare kämmen, einctremen,z.t.empfindlich bei der Kleiderstoffwahl,Berührungen (muss nicht alles sein).
Wenn es Ihnen ausgesprochen wichtig ist mit Fingermalfarben zu malen, dann ist es hilfreich, wenn Sie selbst auch mitmachen, oder einfach anfangen und ihrem Kind selbst die Möglichkeit lassen mit einzusteigen, so können Sie zb.den Baum aus Fingermalfarben machen und ihr Kind fragen, ob es die roten Kirschen oder Äpfel rauftupfen möchte oder Sie die Sonne/er die Regentropfen. Die Dauer sollte nicht zu lang sein, sondern ein schnelles Ergebnis sichtbar sein, damit die Motivation erhalten bleibt.
Unter Folienbildern kann ich mir nichts vorstellen.
Teilen Sie den Erziehern ihre häusliche Beobachtung mit den Fingermalfarben mit, dann können diese ihr Kind gezielt in derlei Kita-Situationen beobachten und berichten. Manchmal malen die Kinder gern mit, wenn andere Kinder dies auch machen oder Sie laden ein Kind zu sich nach Hause ein, von dem Sie wissen,dass es gern damit malt und lassen ihr Kind zusehen/mitmalen. Alles Gute


von Kristin Windisch, Ergotherapeutin am 06.10.2017
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