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Re: ehemaliges Frühhchen mit Komplikationen

Hi na dann hat sich das aufgeklärt :) Bei uns in der Klinik wurde auch schon was falsch übernommen (von einem anderen Kind der Station bei uns im Bericht) => daher hatte ich dies erwähnt. Und falls irgendwann doch ein drittes Kind unterwegs wäre, dann wäre es manchmal schon gut die Ursache zu wissen.

Dann antworte ich dir auch mal "anständig" :)

Also so einige Parallelen sehe ich schon zu unseren Kindern.
Unser Kleiner hatte einen peristierenden Ductus ateriosus, beids. Hirnblutungen mit kleiner Zystenbildung, bds. Penumothorax, bds Rethinopathie, Frühgeburtenanämie mit Bluttransfusion, Katheter, ausgeprägtes Apnoe-Bradykardiesyndrom, Atemnotsyndrom III, Hyperbilirubinämie.. puh mehr fällt mir gerade nicnt ein, vllt war es das auch schon.

Heute:
Er hat sich aber wirklich toll gemacht. Er hatte eine milde Hemiparese (super therapiert) und ist auf der einen Seite leicht hypoton und auf der anderen Seite (kompensiert) leicht hyperton.
Er ist weitsichtig, schielt (imtermittierendes Auswärtsschielen), Astigmatismus => er sieht doppelt und verschwommen und im Artbrief steht Amblyopie (Schwachsichtigkeit).
Das eine Auge wird vom Gehirn zunehmend angeschaltet, sodass sich die Augendifferenz nach einem Jahr Brille um 0,5 verschlechtert hat. Wir mussten vor ca 1,25 Jahren schon mal abkleben (klappte damals recht gut) und müssten nun wieder abkleben, was aber die reinste Katastrophe ist. Keine Chance, sodass wir nun eine Okklussionsfolie für die Brille versuchen (ist beim Optker soeben im Auftrag). Wenn wir es nicht schaffen die Okklussionstherapie durchzuführen, dann wird er wohl nächstes Jahr (mit 3 Jahren) operriert werden müssen :-/

Er ist jetzt übrigens knapp 2,5 Jahre unkorrigiert (also auch '15 Jahrgang) und kam 12 Wochen vor Termin.
Mit korrigiert 2 Jahren schaffte er es noch nicht 2 Bauklötze aufeinander zu stapeln - das ging dann urplötzlich und bei der Bayleytestung schaffte er es zum ersten Mal und da waren es gleich mehrere Bausteine.
Da würde ich mir gar nicht so viele Gedanken machen und einfach auf Angebot (schwere Bausteine eignen sich besser) achten.
Spielerisch kannst du die Feinmotorik unterstützen
z.B. ein Gefäß mit Erbsen geben damit sie diese herauspickt
Wäscheklammern an eine Wäscheklammer hängen und diese runterziehen oder draufstecken lassen, Steck und Legespiele anbieten,
Schuharton nehmen und Löcher mit einer Schere bohren, anschließend bunte Strohhalme vierteln oder dritteln => dann kan sie diese in den Karton stecken,
Du kannst ihr einen Eierkarton geben und eine kleine Grillzange, bunte Bälle (Tischtennis z.B.) und einen Behälter, dann kann sie versichen mit der Zange die Bälle vom Behälter in den Eierkarton zu geben,

Du kannst ein Eimerchen Wasser herrichten und kleine Hupfbälle reingeben. Ihr einen Teesieb zum Klappen geben und dann kann sie versuchen die Bälle zu schnappen,
Du kannst ihr eine große Plastiksiebschüssel und bunte Pfeifenputzer geben, die kann man wunderbar reinstecken und tolle Bögen (Würmer) gestalten oder du hämmerst viele Nägel in einen Baumstamm und lässt sie große Gummis um die Nägel spannen, also alles was dir so einfällt und du zu Hause hast.

Bzgl der Hypotonie würde ich sie viel experimentieren und Körpererfahrungen sammeln lassen - Wippbretter, unterschiedliche Untergründe beim Laufen (Matsch, Kies, Sand, Steine, oder einfach eine Luftmatratze, Schaumstoffmatte, Bällebad usw), Bei Waldspaziergängen eignen sich Baumstämme wunderbar zum drauf und drunter steigen oder halt was kleines bauen mit einem getränketragerl und eine kleine Kiste, Seile oder Ballanciermöglichkeiten auf Spielplätze oder überall wo man zufällig dran vorbeikommt (kleine Mauer oder erhöhte Bordsteinkante z.B. und natürlich dabei bleiben), Gymnastikball zu. Rodeoreiten hatte uns sehr geholfen, sowie Galileotherapie, Trampolin, ach da gibt es so viel...

Das mit dem Sprechen ist bei uns auch so eine Sache und durch Eigenintitiative waren wir nun endlich in einer logopädiepraxis zur Vorstellung. Uns wurde gesagt, das wir dringend Unterstützung brauchen und diese Warterei von Seiten der Ärzte nicht so gut gewesen sei. Eine Diagnose wird noch dauern, aber er hat mit dem Output schwierigkeiten - Pädaudiologie und HNO waren wir schon - er hört alles und versteht alles.

LG

von EarlyBird am 23.09.2017, 14:47 Uhr

 

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