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So klappt das Stillen von Frühchen
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Wenn das Baby zu früh auf die Welt kommt, ist das immer eine besondere Situation. Die Eltern fühlen sich von den Ereignissen oft geradezu überrollt. Unter anderem haben Sie vielleicht auch zu Hause noch nicht alles fertig. Für das Baby ist es ein recht plötzlicher Rauswurf aus der warmen, dunklen Umgebung, in der alles ganz von selbst lief. |
Ein früher Start ist für das Kind immer anstrengender, als der zum regulären Entbindungstermin. Muttermilch und viel Hautkontakt zu den Eltern sind daher am Anfang sehr wichtig. Auch wenn das allen Geduld abverlangt.
Gerade beim Stillen beziehungsweise beim Trinken brauchen die Kleinen viel Ruhe. Es hilft sehr, wenn Sie selbst möglichst gelassen bleiben. Vielleicht klappt es mit dem Stillen nicht auf Anhieb. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben. Denn Muttermilch ist das Allerbeste für die Kleinen. Ihre Milch ist genau auf die Bedürfnisse Ihres Babys abgestimmt. Sie ist die verträglichste Nahrung und liefert gerade in der ersten, schweren Phase reichlich Immunstoffe. Außerdem bietet sie den Kleinen den besten Schutz vor Allergien.
Dazu kommt, dass es für die Mutter sehr schön ist, etwas für ihr Kind tun zu können. Denn auch für sie ist der Start ja zu früh gekommen. Auch sie braucht Zeit, sich auf die neue Situation und ihr Kind einzustellen. Die Kinderkrankenschwestern und/oder Hebammen auf der Frühchenstation werden Ihnen gerne zur Seite stehen! Hilfreich ist es, wenn Ihnen außerdem Ihr Partner oder eine andere vertraute Person den Rücken stärkt. Denn im Klinikalltag geschieht es trotz aller Fürsorge immer wieder einmal, dass Mütter sich unter Druck fühlen. Zum Beispiel, wenn es um die Milchmenge geht. Der Stillstart ist leichter, wenn Sie sich gar nicht erst auf Zahlenspiele einlassen. Ganz egal, wie viele Milliliter Milch Sie haben, ob die Menge steigt oder schwankt: Was Sie an Milch für Ihr Baby haben, ist gut, wichtig und hilfreich. Egal, wie viel es bekommt, die Milch erleichtert Ihrem Baby den Start. Hauptsache Sie und Ihr Kind können sich zum Stillen (oder Abpumpen) ungestört zurückziehen und haben es dabei bequem.
Sobald Ihr Kind etwas größer ist, können Sie immer wieder versuchen, es anzulegen. Selbst wenn es nicht direkt saugt, hat es so doch Kontakt zur Brustwarze. Am besten versuchen Sie Ihr Kind selbst anzulegen – es braucht Ihre mütterlichen Hände. Dass Sie anfangs vielleicht etwas unsicher sind, ist völlig normal. Das geht allen Müttern so.
Ein Tipp: Gönnen Sie sich zwischen Abpumpen, Füttern, Kuscheln und Besuchen ausreichend Zeit zum Essen und Trinken! Ihr Körper ist nach der frühen Geburt in der Erholungsphase und jetzt auch noch mit der Milchbildung beschäftigt. Dazu braucht er ausreichend Nahrung, Flüssigkeit – und Ruhepausen. Lassen Sie sich also mit gutem Essen verwöhnen und trinken Sie ruhig drei Liter am Tag.
Auch das so genannte Känguruhen ist wichtig für das Zusammenfinden von Eltern und Baby. Immer wieder darf Ihr Kind auf Ihrer nackten Brust liegen. So wird es schnell mit Ihrem Geruch vertraut, riecht die Muttermilch und hört Ihren Herzschlag. Die Babys fühlen sich dabei sichtlich wohl. Es ist nachgewiesen, dass sich die Körpertemperatur und die Sauerstoffsättigung der Kinder dadurch verbessern.
Am besten nehmen Sie auch im Krankenhaus Kontakt zu der Hebamme auf, die Sie für die häusliche Wochenbettbetreuung gewählt hatten. Sie kann bestimmt die eine oder andere Hilfestellung geben und etwas Ruhe in die aufregende Situation bringen.
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So klappt das Stillen von Frühchen
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