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Geschrieben von knuffelbär am 13.01.2013, 21:25 Uhrzurück

Re: @knuffelbär

Also zum einen, ich glaube nicht, dass es einen einfachen Abstand gibt, anstrengend in irgendeiner Form ist es mit Baby doch immer ;-)

Mein großer war Vormittags in einer KiTa, da ich noch studiert habe und das Semester für Seminare brauchte und die Ferien hätte ich eigentlich für schriftliche Arbeiten dringend benötigt, aber da lag ich dann 10 Tage mit vorzeitigen Wehen in der Klinik. Dannach hatte ich kein Kopf mehr für Uni...

Unser Sohn fühllte sich so wohl in der KiTa, das rausnehmen keine Option gewesen wäre, denn es hatte sich ja genug für ihn verändert (Mama 10 Tage in der Klinik, in der Zeit umzug in einen Vorort, dadurch gut 20 min Fahrt zur KiTa, der Papa, bis dahin auch Student fing dann an zu arbeiten und war über Tag nicht mehr da, Mama durfte ihn nach den Vorzeitigen Wehen nicht mehr hoch heben). Wir hatten so ein wenig das Gefühl, das die KiTa die einzige echte Konstante in seinem Leben war, die zu rauben wäre doch sehr unschön gewesen. Dann kam die Kleine und in den ersten Wochen fand ich das anstrengenste die täglichen Fahrten in die KiTa. Die Kleine mochte den Autositz nicht, so dass das wirklich nicht schön war. Immerhin konnte ich aber dadurch vormittags mich mit der Kleinen noch mal ins Bett legen und hatte nachmittags einen Sohn, der schon Kontakt zu gleichaltrigen hatte, der schon mindestens eine Stunde draußen war, bei Wind und Wetter und der auch einen ausgiebigen Mittagsschlaf machte (KiTa macht müde). Dann hatte ich Abends bis mein Mann heim kam noch etwa 3 Stunden mit beiden zu überbrücken und ehrlich das ist nicht viel. Wir haben dann noch gemeinsam gegessen und die Kinder zu Bett gebracht.

Wie die Kleine 5 Wochen war, bin ich am Vormittag wieder öfter an der Uni geblieben und daher mit dem zug reingefahren (großen im Buggy, Wärmesack für die Liegeposition im Netz drin und Kleine im Tuch) das war entspannter, weil das verhaßte Auto nicht gebraucht wurde unterwegs konnte man vorlesen oder ähnlich, da machte es auch nichts, dass es etwas länger brauchte. Wie sie 12 Wochen war kam sie dann auch in eine Krabbelgruppe (10 Stunden die Woche), damit ich wieder an den seid dem Krankenhausaufenthalt liegengebliebenen Arbeiten was tun konnte (sofern die Dozenten es noch ermöglichten) oder einige Seminare besuchen konnte. Ab da wurde es streßig, weil ich ja noch was anderes als "nur" Kinder zu tun hatte.

Was mir extrem auffiel war, dass die Kleine eigentlich so gut wie nie bespaßt werden musste, sobald sie ihr Köpfchen heben konnte war sie dabei, wenn ich mit dem Großen spielte und hat zugeschaut, das hat an bespaßung völlig gerreicht.

Ein etwas dickeres Fell musste ich mir nur bezüglich des stillens anlegen, nur zu Hause oder immer verdeckt geht nun mal nicht, wenn nebenbei noch ein fast zweijähriger bespaßt werden will. Also wurde gestillt wo wir gerade waren (Spielplatz, KiTa, Auto auf dem Parkplatz) aber auch das geht ja vorbei ;-)

Ansonsten war es eigentlich immer super zwei in so kurzem Absand zu haben, im letzten Jahr habe ich nun endlich mein Examen gemacht, in den Sommerferien haben die beiden draußen gespielt und ich nebenbei gesessen und mit Karteikarten gelernt, echt super :-) Aber klar gibt es auch immer wieder Streit, das ist bei Geschwistern aber ja normal...

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