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Geschrieben von Königsbiene am 24.06.2013, 20:59 Uhrzurück

Re: Wie anstrengend sind die ersten Monate wirklich?

Ich schließe mich an: es hängt von den Kindern ab.

Hätte ich zwei Kinder, die so wie die Kleine wären...es wäre fast ein Selbstläufer. Meine Große ist allerdings sehr anstrengend und bringt uns oft über unsere Leistungsgrenzen hinaus.

Mein Mann arbeitet voll (das wäre mit dir zu vergleichen) und ich war in Elternzeit, habe aber 10 Stunden die Woche gearbeitet. Wie gesagt, unsere Große ist sehr anstrengend, sie schläft oft kaum und schreit die ganze Nacht obwohl sie schon bei uns im Bett schläft...das ist für mich und vor allem für meinen Mann schon sehr sehr anstrengend...
Nun hat sich das nicht wirklich geändert, aber ich arbeite mittlerweile auch wieder 30 Stunden die Woche (die Kleine ist nun 1 Jahr alt). Es ist wirklich anstrengend - aber wohl nicht so, dass es mich vom Aufstocken der Stunden abgehalten hat ;-)

Wichtiger als zwei anstrengende Kinder (das macht man mit Disziplin und extrem viel Kaffee wet) ist allerdings die Beziehungskonstellation bzw das Rollenverständnis! Ich war mir immer sicher, dass auch mein Mann seinen Beitrag leisten muss. Er sich erstmal nicht so...
Und wenn er die Betreuung übernimmt, dann habe ich nicht daran rumzunörgeln (das fällt mir sehr schwer, denn er macht es eigentlich nie so wie ich will bzw vergisst dieses oder jenes Medikament...).
Außerdem musst du es ertragen, dass die Kinder ihn als Hauptbezugsperson haben, also bei Wehwehchen zu ihm gehen und getröstet werden wollen und nicht zu dir.
Und beim großen Kind warst du vielleicht zu Hause - da ist es dann andersherum. Der bräuchte eher dich als deinen Mann. Da gehört sehr viel Härte gegenüber dir selbst zu. Ich war z B letzten Donnerstag und Freitag über Nacht auf Geschäftreise und meine Große hat Abends heulend und schreiend angerufen. Sie wollte unbedingt von mir ins Bett gebracht werden. Außerdem ging es ihr nicht gut. Mein Mann war überfordert und sie schrie bestimmt eine halbe Stunde am Telefon. Schrecklich. Ich war drauf und dran abzubrechen, nach Hause zu fahren um dann wenigstens in der Nacht dort zu sein und sie zu kuscheln und ihr Halt zu geben. Mein Mann hat es mir verboten und gemeint, wir alle müssen uns nun halt daran gewöhnen.

Nach allem was ich auch aus dem Freundeskreis so höre - ob nun große oder kleine Kinder: Arbeit und Kinder sind niemals richtig einfach zu kombinieren. Im Kleinkindalter kommen dann halt durch Krippe noch viele Krankzeiten dazu und die Rollenverteilung zwischen den Eltern wird ständig neu definiert bzw ausgefochten.

Aber bleib dabei! Ich liebe meine Arbeit und den Ausgleich zu den Kindern. Auch wenn es oft hart ist. Ich bin ein glücklicherer und ausgeglichenerer Mensch dadurch dass ich auch regelmäßig raus komme (und das nicht nur unter andere Mütter mit kleinen Kindern)

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