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Geschrieben von amilyzauberfee2005 am 13.09.2006, 21:03 Uhrzurück

Kopf hoch!!!(lang)

hi nicole
das was du schreibst, erinnert mich an meine anfangszeit mit meinen beiden. Als meine kleine geboren wurde war mein sohn 18 Monate. die ersten 10 tage lag die kleine im Kh, doch auch das war stress weil wir ständig hin und her mußten und mein sohn dazu noch eine lungenentzündung hatte.

Als meine tochter dann zu hause war, empfand ich es genauso wie du. mein sohn war nur am nörgeln und hatte oft richtige wutausbrüche. meine tochter haben wir auf eigene verantwortung mit
heim genommen und mußten sie daher zu hause gut füttern. das hieß alle 3std.-auch nachts. obwohl mein mann mir unter die arme griff, war ich völlig fertig.
oft habe ich mich gefragt, warum mein sohn so ist, schließlich habe ich mich genau wie du viel mehr mit ihm beschäftigt. ich habe mich echt fertig gemacht. dann hatte ich sogar einen nervenzusammenbruch-ich war am ende.
mein mann nahm sich etwas urlaub und wir sind ein paar tage weg gefahren.

im urlaub war mein sohn super lieb, dafür begann der terror mit unserer Tochter. ich war am verzweifeln. als wir wieder heim waren, ging es auch so weiter. Ich weiß nicht genau, wann es anfing besser zu werden. Ich glaube seit meine Kleine 14 Wochen ist.

Sie hatte gut zugelegt wir brauchten sie nicht mehr alle 3 std. füttern, verlängerten die anbstände auf alle 4 std. auf einmal schlief sie nachts auch mal 6 std.-das war auch ok, denn die kritische zeit war so weit es geht vorbei.
Ich selber machte mir nicht mehr so einen stress, alles zu erledigen. Zu essen gab es dann eben mal lasagne aus dem kühler, oder ich kochte gleich für 2 Tage. sauber machte ich nur das nötigste und wenn mal stress mit den kids war, auch mal gar nicht. meißtens mache ich jetzt am wochenende immer groß reine und in der woche nur das wichtigste.

auch meine wäsche blieb mal liegen. dafür hatte ich viel mehr zeit bzw. geduld für die kinder. denn wenn es mal die chance gab 15min. zu ruhen nutze ich diese auch.

Mein fazit: ich habe die schwierige anfangszeit zum glück uberstanden, mit hilfe meines mannes.
mittlerweile komme ich gut damit zurecht, das es hier auch mal unordentlich ist(für meine begriffe)und das obwohl ich eher der sterilere typ war. Ich hätte mir nie vorstellen können, das ich es schaffe.
wenn ich jetzt so darüber nachdenke, bin ich der meinung, das es für meinen sohn sehr schwer war, mit der neuen situation zurecht zukommen. er liebte seine schwetser zwar von anfang an, aber für ihn war es auch alles neu und viel haben bestimmt auch meine launen zu beigetragen, die entstanden sind, durch die schlaflosen nächte. Meine kleine schläft jetzt 10std. durch-zum glück.

es war für uns als familie eine sehr harte zeit und ich bin froh das sie vorbei ist. auch wenn ich es schade finde die baby zeit meiner tochter nicht genossen zu haben.

Mein sohn ist mittlerweile(seit sonntag) 2 Jahre und die kleine 5 1/2 Monate. Es klappt alles recht gut und wir haben einen geregelten tagesablauf und der muß sich erst finden, denn dieser ist am wichtigsten. Die kleine beginnt jetzt mit beikost, was auch besser klappt wie ich dachte.
Ich kann dir also nur mut machen und dir alles gute wünschen. Nimm jede hilfe an, die du bekommen kannst.

ach und noch ein typ, ich bin in den ganz chaotischen phasen einfach raus an die frische luft, das tat dann allen gut, meinem sohn, mir und auch der kleinen.

lg nicole mit justin04 und joline 06

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