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Geschrieben von kesee am 23.01.2005, 14:43 Uhrzurück

Re: Hilfe!... Wie schafft ihr das nur?????????

Hallo, liebe Jogi,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Insgesamt haben wir 4 Kinder im Alter von 8 und 5 Jahren und 19 und 7 Monaten. Nico, unser 5-jähriger hat mich 19 Monate lang keine Nacht länger als 2 - 3 Stunden, die nicht am Stück waren, schlafen lassen. Tagsüber schlief er höchstens auf meinem Arm an der Brust und jeder Versuch, ihn ins Bett zu legen, wurde mit aufwachen quittiert. Es gab Nächte, da musste ich erst einmal tief Luft holen, ehe ich überhaupt schon wieder zu ihm gehen konnte. In dieser Zeit konnte ich Kurzschlussreaktionen von überforderten Müttern nur zu gut verstehen. Auch mir war manchmal wirklich nach einem Rütteln bis er endlich Ruhe gibt. Von seinem Vater erhielt ich allerdings keinerlei Unterstützung. Ganz im Gegenteil. Vielleicht sollte ich hier noch hinzufügen, dass ich 4 Kinder und 3 Väter dazu habe. Nur die letzten zwei sind von meinem heutigen Ehemann. Wie auch immer, so ganz ohne Unterstützung durch Nicos Papa war ich schlichtweg ausgepowert. Kimberly, die Große, ging damals aber zum Glück schon in den Kindergarten, so dass ich am Vormittag zumindest mit Nico auf dem Arm dösen konnte. 4 Jahre später kam dann unser Samuel zur Welt. Anfangs schlief er super, obwohl auch er wegen eines HWS Problems Krankengymnastik bekam, je älter der Wicht aber wurde, umso schlechter schlief er - vor allem nachts. Tagsüber war es nie ein Problem, da musste ich ja ohnehin für die beiden Großen da sein. Aber die Nächte. Mein heutiger Ehemann unterstützt mich allerdings dahingehend sehr, dass ich hin und wieder einfach mal die Segel streichen kann und mit einer Freundin einen netten Abend haben kann oder tagsüber einfach mal weg kann, wenn ich das Gefühl habe, meine Batterien sind leer. Die Jüngste, Amélie,schläft zum Glück ziemlich gut. Phasenweise etwas unruhig, aber sie schläft. Allerdings, vier Kinder mit vier unterschiedlichen Temperamenten, das kann schlauchen. Mir tut gut, dass die Kleinen und ich einmal in der Woche am Vormittag in die Krabbelgruppe gehen. Samuel wird ab diesem Frühjahr einmal pro Woche in einem Seniorenwohnheim für 3 Stunden betreut werden. Das kostet dann zwar 5 Euro im Monat, aber das ist kaum ein großer Betrag, dafür dass ich Entlastung habe. Die Großen sind inzwischen relativ "pflegeleicht", da sie gut und viel miteinander spielen können. Bei den beiden Kleinen? Im Moment ist es so, dass Amélie dem Samuel das Leben ganz schön schwer macht, weil sie ihm überall hin folgt und bedrängt, aber er liebt sie und knutscht sie ab, wo es nur geht, darum sehe ich Streitigkeiten meist gelassen.

Mein Tipp, vielleicht hast Du ja ein Hobby oder etwas, was Du schon immer mal tun wolltest. Wenn Dein Mann Dich da unterstützt, dass Du einfach mal ohne die Rasselbande aus dem Haus kannst, nur für ein paar Stunden, Du wirst sehen, wie gut Du Dich hinterher fühlst. Einfach mal etwas ganz anderes als Muttersein. Nämlich Du selbst sein!

Liebe Grüße,
viel Kraft und gute Nerven
wünscht Dir Kerstin

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