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2 unter 2 - Elternforum 2 unter 2 - Elternforum
Geschrieben von CK18 am 12.03.2016, 3:35 Uhrzurück

Hilfe!! Jetzt sind wir zu viert und es ist die Katastrophe.

Hallo,

ich weiß, dass es besser wird und die Startbedingungen sind mehr als bescheiden, aber ich muss mich hier mal ausheulen - und vielleicht hat jemand von euch den einen oder anderen Tipp für uns.

Wir hatten schon eine Woche vor Geburtstermin den Misthaufen am dampfen: Unser Sohn, 20 Monate, lag mit einer schweren Erkrankung für 3 Tage im Krankenhaus, die Woche des Geburtstermins war er dann noch hoch krank zu Hause. Erst eine Woche nach Geburtstermin konnte er wieder in den Kindergarten.

Und genau so lange hat das Baby auch mit der Geburt gewartet.
Einen Tag später, mein Mann war grade zu Besuch bei uns in der Klinik, kam der Kiga-Anruf, unser Sohn hätte wieder 40 Grad Fieber.

Mein Mann ist dann sofort mit ihm in die Ambulanz gefahren, "normaler" Infekt: Über eine Woche sehr hoch Fieber, husten und die Nase so voll, dass das ganze Bett, plus Kind morgens GRÜN war.

Am Ende war es wieder eine Bronchitis.
Also bin ich, in der noch dahin naiven Hoffnung, dass es meinem Großen besser geht, einen Tag länger in der Klinik geblieben.

Kind lag eine Woche, wie schon geschrieben, mit hoch Fieber flach. Wir sind jetzt in der dritten Woche nach Geburt und mein "Großer" ist immer noch krank, es läuft die Nase und er hustet immer noch"produktiv". In den Kindergarten will ich ihn noch nicht geben, aus Angst davor, dass es dann wieder eine Super-Infektion gibt, da er ja noch geschwächt ist.

Mein Mann hatte sich während des Krankenhausaufenthaltes des Großen auch eine Bronchitis mit hoch Fieber eingefangen, er hatte nie die Möglichkeit das richtig auszukurieren.

Ca.10Tage nach Geburt und immer noch anhaltend, hat es mich mit hohen Fieberschüben erwischt. Und da ich ansonsten keine Begleitsymptome zeige, stehen die Ärzte vorm Rätsel und wollen mir ständig Antibiotika aufschwatzen, ohne der Sache auf den Grund zu gehen. Gynäkologische ist alles abgeklärt.

So, dass sind unsere "Begleitumstände" des ohnehin schon stressigen 2 unter 2 - Abenteuers.

Bei meinem Mann liegen die Nerven blank, es gibt jeden Tag viele und dicke Tränen, dabei haben wir uns das Privileg eingeräumt, die ersten acht Wochen zu zweit zu sein. Aber wir und insbesondere mein Mann sind fertig.

Der "Große" hat jetzt auch verstanden, dass das Baby nicht mehr weggeht und benimmt sich jetzt provokanter denn je. Er war noch nie ein ruhiger Geselle, aber jetzt macht er alles, was er sonst nicht getan hätte (Mülleimer ausräumen) oder was er schon immer mal machen wollte (Wände anmalen). Hören kann er gar nicht mehr, alles, was vorher gut geklappt hat (an der Straße an der Hand gehen), geht gar nicht mehr. Er wirft sich auf den Boden, rennt weg oder wirft Essen/Gegenstände durch die Gegend. Als kleines Beispiel.

Meine Verwandten nehmen den Großen schon regelmäßig oder kommen vorbei und auch ich versuche mich weiterhin in seinen Alltag einzubringen, aber mit einem dauerstillenden Säugling ist das schwierig. Leider verweigert der Neuankömmling noch die Trage und mag sich nur sehr ungern und unter lautem Protest ablegen. Ich komme quasi zu nichts, wenn nicht Verwandschaft da wäre.

Auch interpretiert der "Große" die Besuche bei Oma oder Tante als "Abschiebung" und brüllt nach Mama und Papa.

Wie soll das erst wieder mit dem Kindergarten werden??!!

Besch... Startbedingungen, bei allen Beteiligten liegen die Nerven blank.

Wer hat Tipps oder macht uns Mut?!

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