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Geschrieben von murmeldrach2 am 30.04.2007, 11:53 Uhrzurück

Bei uns helfe eher ich

Also, wenn ich die Frage so nehme, wie Du sie stellst: Ja, mein Mann hilft seeehr viel. Er ist nämlich in Elternzeit, während ich vollzeit arbeite. Bei beiden Kindern (Abstand 18 Monate) bin ich jeweils für die Zeit des Mutterschutzes zu Hause geblieben und dann wieder arbeiten gegangen. Allerdings habe ich die Überstunden fast vollständig eingestellt und mit knapp 30 min auch einen kurzen Weg zur Arbeit.

„Wir“ haben beim ersten Kind 6 und beim zweiten sogar 9 Monate voll gestillt (über abpumpen und Fläschchen). Abgestillt wurde /wird mit ca. 1 1/2 Jahren.

Bei unserer Rollenverteilung bin eher ich es, die hilft. Aber ich versuche wirklich, viel zu machen. Ich habe zwar einen anspruchsvollen Job, aber ich finde, die Kinderbetreuung ist anstrengender und erfordert auch mehr Nerven. Daher will ich mein Mann sich so gut wie möglich entlasten.

Wenn ich zu Hause bin, kümmere ich mich um die Kinder und übernehme meistens auch das Kochen. Wenn er Abends besonders fertig ist, weil die Kleinen sehr anstrengend waren, gehe ich mit ihnen erst mal eine Stunde raus, damit er wirklich ganz abschalten kann. Ansonsten übernehme ich, wenn ich da bin, das Füttern, Wickeln, Anziehen, ins Bett bringen und Bespaßen. Samstags und Sonntags darf er bis Mittags ausschlafen, und das genießt er auch sehr.

Für mich ist es sehr wichtig, möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Und eigentlich beneide ich ihn darum, dass er sie den ganzen Tag lang hat. Denn auch wenn es anstrengend ist, sind zwei kleine Kinder einfach was ganz Tolles, und es gibt für mich nichts schöneres, als mit ihnen zu spielen und zu kuscheln.

Ich denke, was bei uns - vielleicht durch die umgekehrte Geschlechteraufteilung - sehr gut ist, ist die Tatsache, dass die berufstätige Person nicht nur die nervigen Aufgaben bekommt: Müll rausbringen, Aufräumen, Treppe putzen, Geschirr spülen,... Das teilen wir bzw. wir haben eine Putzfrau für 3 Stunden die Woche. Sondern ich bekomme die Gelegenheit, auch die schönen Seiten der Kinder wirklich zu genießen.

Ich bin nicht nur der Babysitter oder die Haushaltshilfe für abends. Mein Mann lässt mich gleichberechtigt als Bezugsperson für die Kinder da sein und auch gleichberechtigt entscheiden. So macht auch die Doppelbelastung Spaß :-)

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