Dr. med. Vincenzo Bluni

Wahrscheinlichkeit einer SS / Gewicht

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Hallo, Dr.Bluni!

Brauche Ihr fachmännisches Wissen bzw. Ihre Erfahrungen.

Mein ES sollte am Sa. , 23.01. - Mo., 25.01. sein.
( Gefühlter ES am 25.1., da Brustspannen)
Haben Donnerstagabend und Sonntagabend GV gehabt.
Regulär müßte das ausgreicht haben, oder?
( Wurde immer schnell schwanger)
Habe aus Neugierde einfach mal heute ES+7 einen SS-Test gemacht. Negativ! Das Ei müßte doch längst die Gebämutter erreicht haben, meinen Sie, ist noch kein aussagekräftiges HCG gebildet worden?
So, dass wenigstens ein schwache Linie sich hätte bilden müssen?
( Mache sonst Ende der Woche noch einen, da ich meine Periode regluär bekommen müßte)

Mein erstes Kind kam volle drei Wochen zu früh und war 3450g schwer, alles top, wäre er bis zum Schluß geblieben, wäre er bestimmt knapp 4000g schwer.
Der zweite kam genau am ET und war 4250g schwer.
Er wurde mehrmals auf Zucker getestet, aber nichts wahr.
Mein Mann und ich sind beide schlank, durchschnittlich groß.
Wie kann es sein, dass ich so schwere Kinder bekomme?
Wünsche mir ja ein drittes,muß ich damit wieder rechnen, ein schweres Kind zu bekommen?
Lieben Dank für Ihre Hilfe!
Kathrin

von lauramelissa am 01.02.2010, 12:12 Uhr

 

Antwort auf:

Wahrscheinlichkeit einer SS / Gewicht

Hallo,

1. die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft kann in einer derartigen Situation grundsätzlich nicht benannt werden.

2. wenn es der Donnerstag vor dem 23.1. war, könnte dieses geklappt haben.

3. sofern die Mutter nicht übergewichtig ist, muss es hierfür keine besonderen Gründe geben.

4. gibt es bei der Frau in der Vorgeschichte schon ein oder mehrere Kinder über 4000 Gramm, oder zeigt sich im Verlauf einer Schwangerschaft, dass das Kind hinsichtlich des Gewichtes deutlich über der Norm liegt, für die Größe der Frau besonders schwer ist, die 4000 Gramm-Marke erreicht, oder gar überschritten wird, ist es in diesen Fällen sehr sinnvoll, auch die Möglichkeit eines Schwangerschafts-Diabetes frühzeitig auszuschließen und ggf. via Frauenärztin/Frauenarzt mit der Frauenklinik rechtzeitig im Rahmen eines Geburtsplanungsgespräches (etwa ab der 36. SSW) über den Entbindungsmodus schon im Vorfeld zu sprechen, gerade, um zu vermeiden, dass es unter der Geburt zu Problemen kommt, die man dann mit einem primären Kaiserschnitt umgehen kann.

Hier sollten dann die Risiken: primärer Kaiserschnitt gegen die spontane Geburt eines besonders schweren Kindes nach Kaiserschnitt abgewogen werden und die Fragen des Entbindungsmodus erörtert werden.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 01.02.2010

Antwort:

Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft / Gewicht

Hallo,

1. die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft kann in einer derartigen Situation grundsätzlich nicht benannt werden. Wenn der Schwangerschaftstest negativ ausgefallen ist, liegt wohl keine Schwangerschaft vor. Ansonsten, wenn die Blutung ausbleibt, wiederholen Sie den Test nach 10 Tagen noch einmal.

2. auch schlanke Frauen ohne Hintergrundrisiko für einen Schwangerschaftsdiabetes können schon mal derartig schwere Kinder bekommen.

3. gibt es bei der Frau in der Vorgeschichte schon ein oder mehrere Kinder über 4000 Gramm, oder zeigt sich im Verlauf einer Schwangerschaft, dass das Kind hinsichtlich des Gewichtes deutlich über der Norm liegt, für die Größe der Frau besonders schwer ist, die 4000 Gramm-Marke erreicht, oder gar überschritten wird, ist es in diesen Fällen sehr sinnvoll, auch die Möglichkeit eines Schwangerschafts-Diabetes frühzeitig auszuschließen und ggf. via Frauenärztin/Frauenarzt mit der Frauenklinik rechtzeitig im Rahmen eines Geburtsplanungsgespräches (etwa ab der 36. SSW) über den Entbindungsmodus schon im Vorfeld zu sprechen, gerade, um zu vermeiden, dass es unter der Geburt zu Problemen kommt, die man dann mit einem primären Kaiserschnitt umgehen kann.

Hier sollten dann die Risiken: primärer Kaiserschnitt gegen die spontane Geburt eines besonders schweren Kindes nach Kaiserschnitt abgewogen werden und die Fragen des Entbindungsmodus erörtert werden.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 26.03.2010

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