Elsbeth
Guten Tag Herr Dr. Bluni, infolge einer vermuteten Gelbkörperschwäche (Schmierblutungen) habe ich Utrogest für die zweite Zyklushälfte verschrieben bekommen (200mg tgl. vaginal). Im 2. Zyklus mit Utrogest bin ich nun lt. Urintest schwanger geworden, heute ist SSW 4+1. Den ersten Termin beim FA habe ich aber erst bei SSW 7+4 bekommen, da anscheinend kein früherer Termin frei ist. Auf die Frage hin, ob man die SS nicht schon früher überprüfen sollte, wurde verneint. Einfach Utrogest weiternehmen und auf den Termin warten. Meine Befürchtung ist nun, dass sich der Embryo nicht weiterentwickeln könnte und das Utrogest eine Blutung verhindern könnte. Besteht hier ein Risiko und sollte ich die SS schon vor der 8. Woche kontrollieren lassen? Vielen herzlichen Dank im Voraus.
Liebe Elsbeth, sicherlich sollte dieses immer individuell durch die Patientin mit ihrer betreuenden Ärztin/Arzt abgestimmt werden. Die vorsorgliche Verabreichung eines solchen Hormon, in der Absicht, eine frühe Fehlgeburt zu verhindern, hat keinerlei wissenschaftliche Evidenz. Zumindest gilt das für die spontan entstandenen Schwangerschaften. VB
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