Dr. med. Vincenzo Bluni

Fenchel-Galgant bei Mangelschwangerschaft

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Sehr geehrter Herr Bluni,

meine Frauenärztin hat bisher bei hedem US festgestellt, dass mein Kind kleiner ist als erwartet. Zuletzt war es bei 8+0 so groß wie 7+1. Sie erklärte es mit möglichen Messungenauigkeiten oder einem später eingetretenen Eisprung, aber da ich in der vorangegangenen Schwangerschaft mein Kind aufgrund einer Trisomie 18 verloren habe, bin ich sehr sensibel für frühe Wachstumsretardierungen. Deshalb fragte ich meine Hebamme, ob sie etwas empfehlen könnte. Sie empfahl, zweimal tägöich eine Tablette Fenchel-Galgant. Dass Fenchel harmlos ist, weiß ich, aber Galganz soll doch bei Menstruationsproblemen helfen, daher bin ich unsicher, ob die Tabletten in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft nicht vielleicht gefährlich sein könnten.
Meine Frauenärztin hält generell nicht viel von Homöopathie. Daher: Wie ist ihre Meinung?

von rosapfeffer am 24.02.2016, 14:50 Uhr

 

Antwort auf:

Fenchel-Galgant bei Mangelschwangerschaft

Hallo,

1. nach den bisher dazu vorliegenden Daten ist die überwiegenden Zahl der Homöopathika auch in der Schwangerschaft als unbedenklich einzustufen. Jedoch gibt es dazu keine systematischen Untersuchungen.

Insbesondere werden wir davon abraten, Substanzen zu verwenden, die mit Alkohol aufgelöst sind.

2. dass dieses irgend einen Effekt auf das Wachstum des Embryos hat, wage ich jedoch zu bezweifeln.

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 24.02.2016

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