Schwanger unter 20

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Geschrieben von schaefchen89 am 11.01.2013, 17:06 Uhr

Was würdet ihr machen?

Liebe kiki,

ich habe zwar selbst nichts ähnliches erlebt, aber in meinem Jahrgang war seinerzeit auch ein Mädel, das in der 11ten Klasse schwanger geworden ist. Sie hat ihren Kleinen dann bekommen, noch ein bisschen von den Ferien profitiert, und dann gleich mit dem Abi weitergemacht. In der Zeit ist aber ihre Mutter zu Hause geblieben und hat sich um das Enkelchen gekümmert. Ich glaube danach hat sie auch sofort mit dem Studium losgelegt, nur zieht sich das eben bei ihr noch, während sonst viele schon fertig sind.

Auf jeden Fall ist da vieles machbar, gerade wenn man auf familiäre Unterstützung zählen kann :)

Wenn ich das richtig sehe, wirst Du voraussichtlich Anfang September Dein Kind bekommen (Du kannst ja im "Schwanger wer noch"-Forum zu den September-Mamis kommen :).
Das heißt aber, dass von den zwei Monaten Mutterschutz nach der Geburt wohl nicht mehr viel in den Sommerferien liegen wird, wenn das Kleine nicht viel eher kommt. Ich denke da wirst Du mit Deiner Schule/Deinen Lehrern klären müssen, wie gut das Weitermachen überhaupt drin ist, Du längere Zeit Unterricht aussetzen und Arbeiten/Tests nachschreiben kannst.

Das mit dem Ausziehen solltet Ihr Euch gut überlegen und es hängt sehr davon ab, wie die aktuelle Wohnsituation ist. Du solltest Dir bewusst sein, dass das schnelle Weitermachen davon eher erschwert wird, wenn zu der Neuerung "Kind" auch noch die Neuerung "eigener Haushalt" kommt...
Wenn Du bereits mit Deinem Freund bei den Eltern wohnst, klingt es ja so, als könne genug Platz sein. Außerdem kämen mehr Kosten auf Euch zu, wenn noch eine eigene Wohnung zu finanzieren wäre.
Auf der anderen Seite ist für eine junge Familie irgendwann ein eigenes Heim von Vorteil... Aber dafür zu sorgen, dass Ihr Schule und Ausbildung schafft, ist meiner Meinung nach gerade die wichtigere Baustelle.

Über finanzielle Unterstützung - z.B. für die Erstaustattung - kann man sich meines Wissens nach u.a. bei pro familia oder der Caritas informieren. Aber da können Dir hier bestimmt Mädels weiterhelfen, die sowas schonmal in Anspruch genommen haben oder das planen...

Da Du nach Empfehlungen fragst:
Ich würde a) mit den Eltern klären, was sie von der Wohnsituation her für machbar halten und wie viel Unterstützung sie leisten können/wollen (finanziell, Kinderbetreuung etc.)
b) in Erfahrung bringen, wie viel Unterstützung von Außerhalb zu erwarten ist (finanzielle Hilfe, Krippenplätze in Eurer Umgebung, etc.)
c) wenn sowas geklärt ist mit Deiner Schulleitung sprechen, wie sie bereit sind, mit evtl. längeren/häufigeren Ausfällen Deinerseits umzugehen. Dann kannst Du auch die Frage: "Gleich weitermachen - ja oder nein?" für Dich beantworten.

Alles Gute für Dich und Dein Baby!

 
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