Schwanger unter 20

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Geschrieben von Jackie92, 11. SSW am 24.05.2012, 11:08 Uhr

Angst vor der Zukunft :(

Hallo Leute :)

Also meine Name ist Jackie und ich bin 19. Ich bin seit knapp 9 Monaten mit meinem Freund zusammen und jetzt mittlerweile in der 11.Woche Schwanger. Mein Freund und ich haben eine krasse Drogen Vergangenheit und somit viel schulmäßig verpasst :( mittlerweile sind wir aber seit einem Jahr komplett von dem ganzen Scheiß weg und waren gerade dabei das versäumte nach zu holen. Ich wollte meinen Real Abschluss nachholen und mein Freund ist jetzt im 1. Ausbildungsjahr. Naja wie gesagt nun bin ich schwanger und das schon in der 11. Woche es war ein Riesen Schock das zu hören, denn auch wenn ich mir immer Kinder gewünscht habe passte es irgendwie gar nicht. Trotz allem war für mich von Anfang an klar das ich nicht abtreiben werde. Mein Freund allerdings is da anderer Meinung. Er war von anfang an gegen das Kind, nicht weil er kein Bock oder so hat, sondern das er Angst hat das wir eine von den Familien werden die nicht geschissen bekommen und auf ewig von Hartz 4 leben müssen. Trotzdem habe ich gedacht das er sich damit abgefunden hat das ich NICHT abtreiben werde und er schien sich auch dann zu freuen.

Dachte ich zumindest. Bis wir uns an einem Tag gestritten haben und er mir an den Kopf warf das alle sagen wûrden das ich mich mit Absicht von ihm hab schwängern lassen (weil er halt WIRKLICH sehr sehr beliebt ist in unserer Stadt/Dorf wie auch immer und er sieht halt Mega gut aus und alle stehen auf ihn) und es auch sein erster gedanke gewesen sei um ihn an mich zu binden oder angeben zu können weil ich ein Kind mit ihm habe. Was natürlich völliger Schwachsinn. Ich benutze doch kein Lebewesen als mittel zum Zweck. Ich bin nicht gestört oder habe Verlust Ängste oder sonst irgendeinen Grund um so etwas krankes zu machen. Des weiteren sagte er das er mich liebt und auch das Kind schon liebt aber es einfach nicht verantworten kann in unserer Lebenslage ein Kind auf die Welt zu setzen. Und ich abtreiben solle.

Ich habe viel darüber nachgedacht wie es weiter gehen soll, MIT Kind und habe auch eine Vorstellung, ich werde ein Jahr nach der Geburt zu sehen das ich meinen realabschluss nachhole und je nachdem wie es mit Tagesmutter oder Kita aussieht auch noch mein fachabi hinter her machen wobei ich vorher allerdings natürlich versuchen werde eine Ausbildung mit meinem realabschluss zu bekommen. Aber nachdem ich mit meinem Freund gesprochen habe bin ich mir nicht mehr sicher ob das alles so klappt. Ehrlich gesagt würde ich mir immoment wünschen überhaupt nicht schwanger zu sein, aber ich bin es nun mal und zwar schon in der 11. Woche.

Ich weis gar nicht mehr ob es da überhaupt noch zeitlich möglich ist eine Abtreibung durchzuführen gerade weil ich ja noch vorher Gespräche führen muss und einen beratungschein brauche. Falls das nicht mehr geht habe ich auch daran gedacht ins Ausland zu gehen. Allerdings weis ich auch nicht wie das da genau abläuft. Ich hab mich auch über eine Abtreibung erkundigt und bin eigentlich der Meinung das ich es nicht will und auch nicht damit klar kommen würde meinem Krümmel das leben zu nehmen.

Mein Freund sagt auch das er für mich und das Baby da sein wird falls ich es doch bekommen sollte. Auch unsere Familien unterstützen uns. Aber ich weis nicht mehr was das richtige is :'(

wie würdet ihr in meiner Situation handeln ? Ich bin einfach komplett ratlos und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich bin hin und her gerissen und weis einfach nicht was das richtige ist. Abtreiben und mir erst etwas aufbauen oder dem Baby das leben schenken und mir dann mit dem Baby zusammen etwas aufbauen ? Gibt es hier jemanden der mir helfen kann ? Und wie läuft das mit dem finanziellen ab ? Ich bekomme immoment nur mein Kindergeld und mein Freund auch nur knapp 300€ außerdem wollte ich mit dem Baby in eine eigene Wohnung ziehen ? Meint ihr das meine Vorstellungen zu weit her geholt sind und ich abtreiben sollte ? Außerdem habe ich Angst das mein freund mich anfangen könnte zu hassen weil ich sein leben (jetzt mal ganz krass ausgedrückt) zerstört habe.

Ich möchte ungern i.welche "Scheiß auf deinen Freund" oder "wie kann er nur so etwas sagen" oder sonst irgendwelche Sprüche solcher Art (überhaupt über das ganze Thema) gegen ihn hören...mein Freund ist ein liebenswerter Mensch und er liebt auch das Baby. Er hat nur berechtigte Zweifel und Ängste. Und die habe ich auch. Nur möchte ich wissen wie ich am besten Handel :'(

 
20 Antworten:

Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von blubb12 am 24.05.2012, 11:27 Uhr

Wenn Du Dich gleich um die ganen Termine kümmerst, könnte es mit der Abtreibung noch klappen (falls Du das wirklich möchtest). Sei Dir aber der Konsequenzen bewusst, denn Du wirst Dein ganzes Leben daran denken müssen, Dein Freund vielleicht weniger.
Ansonsten kannst Du ja auch über eine Adoption nachdenken. Dann wüsstest Du wenigstens, dass es Dein Kind noch irgendwo gibt, und es gibt ja auch offene Adoptionen, wo Du nicht ganz außen vor bist.

Kennst Du den Film "Juno"? Falls nicht, schau ihn Dir mal an (eine 16-jährige wird schwanger und organisiert die Adoption für ihr Kind). Ist ganz witzig gemacht. Spielt zwar nicht in D, aber vielleicht gibt Dir das doch den einen oder anderen Denkanstoß.



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von Sarahlove18 am 24.05.2012, 12:58 Uhr

Lass keinen in dich rein reden das du eine abtreibung kriegen sollst. Es ist DEINE entscheidung, DU musst ein leben lang damit leben können. Jetzt wo meine kleine da ist hätte ich es nie machen können. Es wird eltern geld geben, kindergeld, und so lange du schule oder ausbildung machst darfst du mit kind harz 4 bekommen. Außerdem kannst du auch Geld für Kinder erstausstatung beantragen. Alles ist möglich, also lass dein kind an sowas nicht scheitern. Hassen wir er dich auch nicht, wenn er erst mal sein kind im Arm hat.



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von Milia80 am 24.05.2012, 13:16 Uhr

Hallo

es gibt genug ältere die auch lange von H4 Leben, nur weil ihr jetzt jung ein Kind bekommt ist das nicht voraussehbar.

Ich würde meine Entscheidung nicht von einem Freund abhängig machensodnern davon was du willst, wie du damit klarkommst.

Du hast schon einen Plan und das finde ich gut.
Ihr habt Familie die euch unterstützt und wenn ihr das wollt werdet ihr das auch schaffen.

Du bist ja nun schon recht weit von daher denke ich eure/deine Entscheidung steht.

Alternativ kannst du eine Adoption in erwägung ziehen

Alles gute



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von vani90 am 24.05.2012, 15:05 Uhr

Hey jacki,
Ich bin damals mit 16 schwanger geworde, mittlerweile bin ich 22 und zweifache Mama zweite Kind war ein wunschkind. Ich war damals auch hin und her gerissen, aber als ich das herzchen schlagen sah wusste ich sofort das ich das Kind behalten werde ich hätte das nicht übers Herz bringen können. Na klar ist es nicht immer einfach mit Kind , aber ich glaube die psychischen Probleme nach einer Abtreibung sind wesentlich schwieriger, sie werden dich dein ganzes leben belasten. Schau mal wie fertig der kleine Mensch in Dir in der 11. Woche schøn ist. Und mache nichts was du nicht willst oder du Dir nicht sorgfältig überlegt hast...
Ich habe auch trotz Ss meine Ausbildung gemacht, musste auch mit wenig Geld klar kommen. Und war ohne Mann weil er es damals auch nicht wollte. Nur meine Einstellung ist wer ohne Verhütung Sex hat weiß genau was passieren kann und soll dann zu den Konsequenzen stehen, egal ob Mann oder Frau.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, du wirst dich schon richtig entscheiden.
Ach und ich bin total glücklich das ich meinen kleinen habe der zeigt mir wofür es sich zu leben lohnt, vor der Ss war ich auch drogenabhängige seid der Ss habe ich nie wieder was angerührt .

Viel Glück

LG Vanessa



...ehrlich?

Antwort von Grünkernfrikadelle am 24.05.2012, 22:53 Uhr

...."Na klar ist es nicht immer einfach mit Kind , aber ich glaube die psychischen Probleme nach einer Abtreibung sind wesentlich schwieriger, sie werden dich dein ganzes leben belasten. Schau mal wie fertig der kleine Mensch in Dir in der 11. Woche schøn ist." ...
...
Mir fällt dazu noch ein Aspekt ein, über den sich nachdenken ließe:
Die psychischen Probleme nach einer Abtreibung sind für die werdende Mutter möglicherweise sehr gravierend....
Aber ganz ehrlich, wenn ich hier von "Drogen-Vergangenheit" lese, dann frage ich mich , welche gravierenden psychischen Probleme das Kind später mal haben könnte, worunter letztlich ja auch seine Mitmenschen leiden könnten....und ebenfalls psychische Probleme bekommen könnten.... hmmmm.....nur mal so ein bisschen "weiter-gesponnen" ....

Die ganze Geschichte kann natürlich auch gut gehen und es kann passieren, dass die Familie sich vorbildlich arrangiert und aus allen gesellschaftstaugliche Mitmenschen werden.... auch aus dem ungeborenen... hmmmm.... Die Hoffnung stirbt immer zuletzt....

Alles Gute für die Entscheidungsfindung... Adoption find ich übrigens auch ne nette Alternative....



Re: ...ehrlich?

Antwort von vani90 am 24.05.2012, 23:02 Uhr

Was hat mein kleiner denn mit meiner Vergangenheit zutun???
Weil ich damals Drogen genommen habe willst du mir jetzt sagen dass mein Sohn einen schaden hat, was hat das eine mit dem anderen zutun??????



Re: ...ehrlich?

Antwort von vani90 am 24.05.2012, 23:02 Uhr

Was hat mein kleiner denn mit meiner Vergangenheit zutun???
Weil ich damals Drogen genommen habe willst du mir jetzt sagen dass mein Sohn einen schaden hat, was hat das eine mit dem anderen zutun??????



Re: ...ehrlich?

Antwort von vani90 am 24.05.2012, 23:02 Uhr

Was hat mein kleiner denn mit meiner Vergangenheit zutun???
Weil ich damals Drogen genommen habe willst du mir jetzt sagen dass mein Sohn einen schaden hat, was hat das eine mit dem anderen zutun??????



Re: ...ehrlich?

Antwort von vani90 am 24.05.2012, 23:02 Uhr

Was hat mein kleiner denn mit meiner Vergangenheit zutun???
Weil ich damals Drogen genommen habe willst du mir jetzt sagen dass mein Sohn einen schaden hat, was hat das eine mit dem anderen zutun??????



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von Babybauch1993 am 24.05.2012, 23:27 Uhr

Ich sag es mal ganz klar wer das eine kann sollte auch für ein Kind da sein! !
Ich bin 18 Jahre und kümmere mich alleine um mein Kind ohne Vater. Und es klappt machen 13 meine Ausbildung weiter und versuche mein Leben mir Kind in Griff zu bekommen.
Ich bin gegen Abtreibung vorallem wenn man soweit ist wie du dein Baby sieht schon aus wie ein Baby und strampelt schon, wenn ich Bilder von der 11 Woche sehe und denk das manche da abtreiben könnte ich weinen.
Wenn man was will schafft man es mit kind ist zwar schwerer aber nicht unmöglich :)



Danke !!

Antwort von Jackie92, 11. SSW am 25.05.2012, 8:59 Uhr

Danke für eure vielen und ehelichen Antworten, ich habe mich jetzt entgültig für das Baby entschieden ! Ich habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen und überraschender weise hat er angefangen zu weinen mich in den Arm genommen und "Gott sei Dank" gesagt. Ich war irgendwie ein wenig verwirrt und er hat mir erzählt, das er auch nachgedacht hat. Sich in der zeit sehr viel mit dem Thema beschäftigt. Er kann eine Abtreibung nicht verantworten, wegen mir, wegen ihm aber vor allen Dingen weil das Kind ein recht auf's Leben hat. Außerdem freut er sich aufs Kind und hat sich schon viel zu sehr an den Gedanken gewöhnt Vater zu sein. Er war lediglich überfordert, hatte Angst das ER versagt und wollte nichts kaputt machen.

Aber nochmal zu dem Thema Drogen. Also, nur weil wir mal Drogen genommen haben heist das nicht automatisch das ich, er, unsere Familien oder unser Umfeld Asi sind. Ich glaube die meisten haben von Drogenabhängigen dieses typische Bild von asozialen Kindern die im Park rumhängen Bier saufen und sich da die Nasen zu knallen. Nein ! Es gibt auch sehr wohl normal aussehende, soziale, Leute die drogenabhängig sind. Mein Umfeld is sogar sehr sozial und haben alle was in ihrem Leben erreicht. Unsere Familien sind zwar nicht reich aber kommen sehr im Leben klar. Ich versteh nicht warum mein Kind i.was davon mit bekommen sollte das wir mal Drogen genommen haben. KEINER der auch nur annähernd was mit Drogen zurun hat kommt auch nur in die Nähe meines Kindes !! Ich war 8 Jahre drogenabhängig, hab auch schon sehr viel scheiße erlebt aber bin keiner der "typischen" Drogen Junkies. Ich führe trotzdem mittlerweile ein ganz normales Leben und habe ein vernünftiges Umfeld.


Trotzdem nochmal danke an alle anderen ! Ihr habt mir wirklich sehr geholfen und mich in meiner Entscheidung nochmal bestätigt ! =)



Mit 10 drogenabhängig ?

Antwort von Mogli18 am 25.05.2012, 11:13 Uhr

Hallo

Toll, dass du Dich fürs Kind entschieden hast, ihr packt das sicherlich.
Zumindest Dein Schriftbiild liest sich weitaus weiter als manch andere hier ohne Drogenerfahrung und älter :-)

Aber bitte sage mir wie das geht.
19, ein Jahr sauber und 8 Jahre drogenabhängig ?

Da warst Du 10 !!!



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von lillyh76 am 25.05.2012, 11:19 Uhr

Hallo,

du kannst bis zur 12-13SSW Abtreiben..... das ist noch okay. Wenn du das wirklich möchtest, aber vergiss bitte eins nicht...... "das herzchen schlägt"......

Du hast immer noch die möglichkeit alles nachzuhollen.... deinen Abschluss usw. das wäre ja kein problem.

Zu deinem Freund aber auch z dir, ihr habt nun mal Geherzelt..... ohne hintergedanken..... ohne jegliche Verantwortung..... du hast nicht Verhütet und deine bessere hälfte auch nicht. Das heißt, wenn man gut Sex haben kann, dann dann kann man auch zu dem, was passieren kann stehen.... denn es ist zu einfach sex zu haben..... warum sollte es nicht einfach sein dafür grade zu stehen..... Ihr seit keine Kinder mehr, und es wurde euch bestimmt gesagt, was alles passieren kann, wenn man sich lieb hat ohne verhütung.

Steh dazu..... und das sollte dein Freund auch machen, denn wenn er es nicht macht...... ist er für mich ein Feigling...... ganz einfach. Davor zu laufen kann jeder....... ist nicht schwer..... aber dazu zu stehen, können nur Menschen die volle verantwortung tragen können.

Jeder Spaß ist und bleibt ein Risiko für Junge Leute.....

Tja, was kann man noch dazu sagen, nicht viel...... ein Baby ist kein Spaziergang, das ist nun mal tatsache..... es kostet nicht nur Geld, es kostet viel zeit, viel geduld..... es muss 24st., versorgt werden....und und und...... und das muss euch wirklich erst klar sein......



Alles liebe.....für die zukunft


LG



Re: Mit 10 drogenabhängig ?

Antwort von Jackie92, 11. SSW am 25.05.2012, 15:13 Uhr

Ich werde 20 dieses Jahr und habe das erste mal
Mit 12 Drogen genommen, okay, vielleicht war ich nicht direkt abgängig aber Fakt is ich hab die ganzen Jahre durchgehend Drogen genommen. Mir selber war auch NIE bewusst das ich abhängig bin. Ich habe gedacht mal hier mal da macht mich noch lange nicht abhängig. Nur irgendwann habe ich gemerkt das die Schule drunter leidet, leider zu spät. Naja irgendwann haben mein Freund und ich auch angefangen zu verkaufen und wurden dann nach knapp 3 Jahren gepackt. Das war wohl das beste was uns jemals hätte passieren können. Mein Freund war ein halbes Jahr in einer Therapie wo er seinen Abschluss nachgemacht hat und von den Drogen weg kam. Ich hatte ein bisschen mehr Pech und musste 6 Wochen in ein jugendgefängnis. Aber wie gesagt das war wohl das beste was uns jemals hätte passieren können. Ja ich weis, klingt alles schwer nach asozialem Jugendlichen Pack. Aber so sind wir wirklich nicht. Wir haben unsere scheiße gebaut und wohl auch nicht gerade wenig. Aber wir haben nie unseren Anstand oder sonst was verloren. Wir wissen uns zu Benehmen und haben auch nie jemandem was getan. Wir sind auf die schiefe Bahn geraten aber haben auch den weg daraus wieder geschafft ! ;)



Re: Mit 10 drogenabhängig ?

Antwort von Mogli18 am 25.05.2012, 19:23 Uhr

Hey, das ist doch super.
Schau Dir die Schauspieler und angeblichen Stars an, die daran zugrunde gehen.
Drogenkonsum gibt es doch in allen Schichten !

Ihr seid weg davon, und das ist das einzige was zählt, abgesehen vom clean bleiben, aber so ein kleiner Wurm ist da der beste Antrieb !

Viel Glück für Euch !



Re: Mit 10 drogenabhängig ?

Antwort von Jackie92, 11. SSW am 25.05.2012, 20:29 Uhr

Danke =)

Das clean bleiben wird kein Problem sein. Wir haben NICHTS mehr damit zutun. Mittlerweile verabscheuen wir das Zeug. Ehrlich gesagt bereue ich die Zeit der Drogen auch nicht wirklich man hat sehr viele Erfahrungen gemacht und wurde erwachsen. Aber das wirklich einzige positive was ich aus der zeit mit nehme is das ich dadurch meinen Freund kennen und lieben gelernt habe. Ich weis Drogen haben alles andere als i.welche positiven Eigenschaften an sich, aber wie gesagt man hat gewaltige Fehler gemacht und konnte daraus lernen. Man hat Erfahrungen gemacht die vielleicht nicht wirklich hilfreich sind oder waren aber, man kann somit wenigstens mit reden und anderen daraus helfen. Ich will nie wieder irgendwas damit zutun haben es sei den es geht darum anderen die Augen zu öffnen und zu helfen.


Danke nochmal & dir und deinem krümmelchen auch alles gute :)



Re: Mit 10 drogenabhängig ?

Antwort von Mogli18 am 25.05.2012, 21:20 Uhr

Meine Kruemelchen sind schon fast 6 und fast 2 und ich uralte 35 :-)

Von daher : Ihr seid jung, die Vergangenheit vergangen und es gibt Leute die werden mit Kind und über 20 / 30 abhängig von Alkohol / anderen Drogen.
Ihr habt es hinter Euch und alles noch vor Euch.

Also gleiche Vorraussetzungen wie alle anderen, nur mit mehr Erfahrung.
Auch aus negativen Erfahrungen wächst man.



....ich wollte keinen persönlich angreifen...

Antwort von Grünkernfrikadelle am 27.05.2012, 20:40 Uhr

...lediglich den Gedanken weiterspinnen, den ich hatte. ;-)
Es ist ja wohl nicht verwerflich weiter zu denken, oder?
Überleg mal genau:
Kein Mensch nimmt einfach so Drogen- ohne Hintergedanken. .... Es gibt so zahlreiche und teilweise auch unterschiedliche Gründe für Drogenkonsum....
Die einen tun es aus Neugier, wollen etwas Spannendes aisprobieren... andere vielleicht des Zugehörigkeitsgefühls wegen, Coolness.... wieder andere konsumieren Drogen möglicherweise, um damit negative Gefühle wie z.B. Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, usw. abzutöten, oder um ganz neue positive Gefühle zu erlangen (Trance-Zustände) ....

Nunja... klar gibt einem der Drogenkonsum eine "Erfahrung", die einem kein Mensch merh nehmen kann.... aber wenn jemand mit 12 Jahren schon anfängt Drogen zu konsumieren, frage ich mich ernstlich: WO waren da die VERANTWORTUNGSVOLLEN Eltern, die das Kind davon anhielten???
Drogen haben nicht nur den "positiven" Aspekt- den Erfahrungsschatz zu erweitern, in Trancezustände zu geraten oder negative Gefühle zu töten oder dazuzugehören- Drogen haben auch vielfältige NEBENWIRKUNGEN! Sie können Hirnzellen abtöten, die Gene ungünstig beeinflussen und auf das ganze Organsystem negativ einwirken!!!

Da fragst Du mich noch, "Was hat mein kleiner denn mit meiner Vergangenheit zutun???" ...

Ich kann nur für alle Eltern hoffen, dass sie aus den eigenen "Fehlern", oder den Fehlern ihrer Eltern "lernen" und es selbst versuchen besser zu machen und Verantwortungsvoller die SORGE für ihre Kinder zu tragen.

Denn Drogenabhängige und andere psychisch Gestörte machen MEISTENS nicht nur sich selbst das LEBEN SCHWER!!! Ich spreche aus Erfahrung! Ich kenne so einige EX-Drogenjunkies, die es in ihrem Leben zu NICHTS gebracht haben....mal 1 Jahr ihres Lebens bei MCDonals gearbeitet haben und den Rest ihres Lebens (besagte Person ist mittlerweile 45 Jahre alt) den eigenen Eltern UND DEM STAAT auf dem Geldbeutel lagen!! Eine andere Geschichte sind 2 ex-drogenabhängige Altenpfleger, welche PRIVATINSOLVENZ haben, aufgrund jahreslangen Drogenkonsums.... mit 30 Jahren noch kein Führerschein(kann auch gesund für die Umwelt sein...) und alle 6 Monate ne neue Arbeitsstelle oder auch mal Jahrelang ARBEITSLOS! ...

Wie gesagt: Ich möchte keinen PERSÖNLICH angreifen....nur mal meine persönlichen Gedankengänge vorlegen...ist jedem das seine, was man daraus macht. Vielleicht einfach mal seine Handlungen überdenken und Zusammenhänge erkennen...

Ich wünsche euch herzlichst, dass ihr euren Kindern (und dem Rest der Welt) eine gute Erziehung, stabiles soziales Umfeld und eine gute Zukunft bieten werdet.

MfG



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von Jenny2103 am 28.05.2012, 10:09 Uhr

Bist du jetzt Jacki92 oder vani90?



Re: Angst vor der Zukunft :(

Antwort von Sophie71 am 28.05.2012, 12:04 Uhr

Hallo,

ich hoffe, ich kann Dir ein bisschen Mut machen. Habe meine Kinder mit 19, 21 und 23 bekommen. Leider mit dem falschen Mann, er hatte Probleme mit sich und dem Alkohol, so dass ich bald mit den Kindern allein da stand. Aber: Wir Frauen lassen uns nicht unterkriegen! Es ist zwar nicht einfach, aber wir können unsere Kinder auch allein großziehen und trotzdem auch im Beruf unsere Frau stehen! Auch ich habe meine Ausbildung trotz Baby beendet, später mein Abi nachgeholt, studiert und habe jetzt endlich eine tolle Stelle, die mir sehr viel Spaß macht. Ich bin wieder verheiratet, meine Kinder sind jetzt 21, 19 und 17 Jahre alt, meine Große studiert, mein zweiter hat gerade das Abi in der Tasche, und der "Kleine" kommt jetzt in die Oberstufe. Alle drei sind ganz normal, keine Exzesse, keine besonderen Probleme (im Gegensatz zu mir damals mit meinen ganzen Essstörungen und was auch immer ...) Mein Exmann aber ist inzwischen an seinem Alkoholkonsum verstorben.
Ganz ehrlich - Männer, die mit sich selbst und ihrem Leben nicht klarkommen, sind als Väter sowieso nur eine zusätzliche Belastung. Wenn Du den Mut hast, das Kind zu bekommen und großzuziehen, wirst Du es schaffen, egal, ob Dein Freund zu Euch hält oder nicht. Die Entscheidung liegt also bei Dir.
Was ich Dir damit sagen will: Mit Kind ist zwar alles etwas schwieriger und stressiger, aber man kann trotzdem alles Mögliche erreichen, wenn man es nur wirklich will. Es dauert halt manchmal nur etwas länger. Du hast doch schon soviel erreicht, hast Deine Probleme in den Griff bekommen. Du kannst sehr stolz auf Dich sein, die Stärke hat nicht jeder! Ich denke nicht, dass Du Dir allzu viele Sorgen um Deine Zukunft machen musst, auch wenn ein Kind dazugehören wird. Wie aber würdest Du damit klarkommen, wenn Du es abtreibst, obwohl Du es doch eigentlich schon liebst? Wenn Du dann unendlich traurig bist?
Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute, viel Glück und ganz viel Freude in Deinem Leben!



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