Panduin
Hallo ihr lieben :) Ich wollte mal nachfragen was ihr werdenden ,oder vllt schon Mamis, arbeitet Und ob ihr denkt das ihr eure Arbeit bis zum Ende ausüben könnt. Hattet ihr schoneinmal ein Berufsverbot ? Wie ging es euch damit ? Ich habe schon zwei Kinder. Bei Kind 1 hatte ich Arbeit als Pflegehelferin in einer Reha Klinik . Da dort nicht meine Sicherheit Gewährleistet werden konnte hatte ich von damaligen Betriebsarzt ein BV bekommen . Die Zeit ging schnell Rum da Umzug , erstes Kind etc . Es gab genug zu tun xD Bei meiner zweiten SS 2023 habe ich in einem Pflegeheim Teilzeit gearbeitet bis zum Mutterschutz. Habe Administratortische Aufgaben erledigt . Telefonate, Termine ausmachen , mich um die Hilfsmittel gekümmert etc . War für mich auch eine schöne Erfahrung mal Privilegien zu haben wie nicht die schweren Pflegefälle sondern mehr anderes machen zu können, mir meine Zeit selber einteilen zu können usw . Kaum war der Mutterschutz gekommen kam auch schon meine Tochter da ich schon zuviel Fruchtwasser verlor . ( Kam vier Wochen zu früh ). Jetzt weiß ich nicht ob dies eine Indikation ist evtl nicht wieder bis zum Mutterschutz zu arbeiten. Hatte bis jetzt eine Untersuchung bei meinem FA und sagte ich wollte nur wissen ob wirklich schwanger da ich in der Pflege arbeite und er gleich so : ja ist ja kein Grund nicht zu arbeiten , früher haben die Frauen auch bis zum Schluss schwer gearbeitet etc .. Fände die Aussage nicht toll . Er ist mein FA seit über 15 Jahren.. Bin auf eure Storys gespannt :D Lg
Ich habe bis zum Mutterschutz gearbeitet, bin Ärztin und war im OP. Die OP Pflege jedoch muss sofort ins Berufsverbot, die Ärztinnen "bekommen" keines. Es war sehr anstrengend, aber hat funktioniert. Warum die Regelung so ist, kann ich dir nicht sagen
Ich glaube das kommt sehr auf den Frauenarzt an. Ich hatte bisher kein Berufsverbot. Meine alte Frauenärztin hatte mir das nach zwei Fehlgeburten und einer Vorerkrankung angeboten. Meine jetzige Frauenärztin sieht das ganz anders. Auch von Freundinnen habe ich gehört, dass es stark auf die Ärztin/Arzt ankommt. LG
Meine Frauenärztin ist auch streng gegen sofortiges BV. Habe in meiner ersten SS irgendwann so ab der 28. Woche ein Teil-BV bekommen und durfte nur noch fünf Stunden arbeiten. Ich war kurz vor einer Eisenmangelänämie und war körperlich richtig fertig. Realistisch gesehen habe ich dann einfach die Arbeit, die ich sonst in acht Stunden gemacht habe, in fünf gequetscht, es war unglaublich stressig. Drei Wochen vorm Mutterschutz habe ich aufgegeben und dann auch das BV bekommen. Ich habe mir geschworen, das nie wieder so durchzuziehen. Mein Job ist (zu 99%) nicht "gefährlich", oder körperlich fordernd, aber psychisch wahnsinnig herausfordernd. Ich bin Sozialarbeiterin im Jugendamt einer eher sozial schwachen Stadt. Finde auch, dass, wenn es einem gut geht, man durchaus arbeiten kann. Pauschal kann man aber nicht sagen, dass jede Schwangere, die nicht mit Gefahrstoffen arbeitet, oder nicht dauernd schwere Sachen hebt, arbeiten kann. Auch die Hausärztin/arzt oder Fachärzte können ein BV ausstellen!