Monatsforum Oktober Mamis 2010

vielleicht kaiserschnitt wegen plazenta praevia und deshalb auch querlage :-(

vielleicht kaiserschnitt wegen plazenta praevia und deshalb auch querlage :-(

feeli78

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hallo, ich war heute lange in der klinik wegen blutungen die sich jetzt gottseidank wieder gelegt haben. ich wusste ja das ich eine seeeeehr sehr tiefe plazenta hab die bis zum inneren muttermundrand reicht... nun wurde heute in der klinik aber der verdacht ausgesprochen das es doch eine teilweise plazentapraevia ist und ein teil über dem muttermund liegt :-( ... zudem liegt der kleine mini zu 90 % in querlage, manchmal in BEL ... es kann sein das er quer liegt wegen der plazenta lt. ärzten/hebamme... ich hab meine anderen 3 kinder alle spontan entbunden und hab schreckliche angst vor einem kaiserschnitt und das mir dieses einmalige gefühl von der normalen geburt beim letzten baby nun genommen wird. aber wenn sich das ganze mit plazenta noch bestätigt und babykind weiter quer liegt dann bleibt mir nichts anderes übrig :-( LG


Melle_maus

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Antwort auf Beitrag von feeli78

das ist blöd. Aber ich denke nicht das diese gefühle weg bleiben ich selber hatte noch kein werde aber bei zwillis bestimmt auch ein haben. meine freundin hatte zwei und wollte ihr zweites kind nicht normal zur welt bringen und gefühlsmäßig gehts ihr auch gut.


Glücksbärchi89

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Antwort auf Beitrag von Melle_maus

Also ich hatte ja einen KS (eher unfreiwillig war aber dennoch geplant) und ich fand das total aufregend zu wissen das mein Baby gleich auf der Welt ist. Was ich total schön und faszinierend fand war, das Sohnemann erstmal gar nicht geschrieen hat, und als mir die Hebamme den kleinen an die Wange hielt fing er dann an und da hab ich ihn auch geküsst und es war ein wahnsinniges Gefühl. Klar denke ich das eine Spontane Geburt vielleicht mehr Gefühle hervorruft, und ich selber für mich finde es mies das mein Sohn per KS geholt wurde und ich ihn nicht normal bekommen durfte, allerdings ist es trotzdem ein wuederschönes Gefühl zu wissen: Jetzt ist es da und es schreit und nach dem zunähen bekam ich den Kleinen auch direkt in den Arm (auch wenn er wegen Frühchen nicht lang bei mir war) und es war trotzdem ein überwältigendes Gefühl. lg Sabrina


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Glücksbärchi89

hört sich ja gar nicht gut an... weil es eben dein Wunsch ist spontan zu entbinden... Ich finde, egal wie das Baby auf die Welt kommt, hauptsache es ist gesund und lebt bei der Geburt... bei allem was man in letzer Zeit hier im Forum liest... da freue ich mich auf meinen geplanten Kaiserschnitt so sehr, ich weiss auf den Tag und auf die Stunde genau wann ich meine Maus sicher im Arm halten kann... da ist mir das Geburtserlebniss völlig schnuppe... und die Schmerzen nehme ich gern auf mich... Hauptsache ich habe mein Baby endlich... Wünsche dir trotzdem, dass es bei dir so wird wie du es dir wünscht! LG, Michi


Mitglied inaktiv

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Ich hatte schon beides, spontan und KS. Klar, ist eine spontane Geburt etwas völlig anderes, als KS, aber im Endeffekt zählt das Ergebnis. Das Baby soll gesund zur Welt kommen, egal wie. Ich kann deine Enttäuschung verstehen und vielleicht freundest du dich bald damit an. Vielleicht kommt aber noch alles anders, als gedacht. Viel Glück! LG Bianca


Sonja1608

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Antwort auf Beitrag von feeli78

Hallo, ich kann Dich gut verstehen, dass Du lieber spontan entbinden möchtest, dass wünsche ich mir auch so sehr! Trotzdem kann ich Dir auch sagen, dass ein notwendiger Kaiserschnitt nicht schlimm ist. Ich mußte nach 10 Stunden Wehen einen Notkaiserschnitt, leider auch mit Vollnarkose, da die PDA noch nicht gelegt war, über mich ergehen lassen, ABER: um 10.11 Uhr war mein Sohn auf der Welt, und um 19 Uhr sollte ich bereits aufstehen. Über nacht ist der Pipibeutel drangeblieben, damit ich nicht aufstehen muss, aber am nächsten morgen kam der weg und ich konnte direkt duschen. Trotz Vollstillens durfte ich bis zu 6 Tabletten Paracetamol am Tag nehmen, was ich auch empfehlen würde, da man sonst eine sehr ungesunde Schonhaltung beim Laufen einnimmt. Nach fünf Tagen gings nach Hause, nach 7 Tagen das erste Mal nach draußen. Narbe kaum zu sehen und machte nie Probleme. Das Einzige was mich immer noch sehr traurig macht, ist, dass ich die erste Stunde im Leben meines Sohnes verpasst habe und er schon komplett angezogen war, als ich ihn bekam. Auch das Stillen wurde erschwert, da ich erst Abend anlegen sollte, ich denke mal wg. der ungeplanten Vollnarkose. Aber das bleibt Dir bestimmt erspart, Du kannst ja unter PDA das Kind bekommen. Alles Gute und gute Besserung bezgl. der Blutungen!!! lg, Sonja


Leena

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Antwort auf Beitrag von feeli78

Das tut mir leid! Und ich kann auch restlos verstehen, dass Du enttäuscht bist. Aber andererseits - eine Placenta praevia totalis ist eine eindeutige Kaiserschnitt-Indikation, und keine noch so "naturbewegte" Hebamme o.ä. würde bei so einem Befund zu einer Spontangeburt raten, dazu ist die Gefahr, dass es spätestens bei Einsetzen der Wehentätigkeit zu lebensbedrohlichen Blutungen kommt, einfach viel zu hoch. Es ist ja auch nicht so, dass Du Dich dann auf Anraten der Ärzte zu einem Kaiserschnitt entscheiden würdest - sondern Du hast gar keine Entscheidungsmöglichkeit und die einzige Chance, Deinen Sohn zur Welt zu bringen und selbst am Leben zu bleiben, ist eben der Kaiserschnitt. Klar, das wünscht man sich nicht - aber eine Alternative gibt es dann schlicht nicht, wenn die Diagnose "Placenta praevia" eindeutig gestellt und gesichert ist. :-( (Ich hatte mich mit dem Thema befasst, da ich in der 13./14. Woche einige Zeit im Krankenhaus war, weil meine Plazenta da eben vor dem Muttermund lag und es zu Blutungen kam, und ich wurde da auch von den Ärzten entsprechend aufgeklärt, was man dann so ab der 28. SSW alles zu beachten hätten inkl. frühzeitigem Kaiserschnitt - zu meinem großen Glück hat sie sich aber mittlerweile etwas nach oben verzogen. Aber das nur als Erklärung, warum ich mich mit dem Thema befasst habe...)


josiane

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Antwort auf Beitrag von Leena

sie hat aber keine Plazenta praevia totalis sondern wohl eher marginalis. Sprich die Plazeta liegt nicht toal vor dem Muttermund sondern nur anteilig udn bisher hieß es wohl immer, dass sie nur heranreicht. Wenn ich das richtig gelesen habe. Und wenn so plötzlich ein KS im Raum steht udn es ja noch andere Risikofaktoren gibt, die einen KS etwas riskanter machen dann ist das meines Erachtens total normal, dass siesich sorgt und ganz traurig ist. Ich glaube feeli ist sich bewußt, dass es im Falle eines Falls keine andere Möglichkeit gibt, aber man darf doch traurig sein, oder? Andere posten hier Traurigkeit über viel "geringere" Sachen, da kommt so was a la, sei doch dankbar, nicht oder eher weniger


Leena

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Antwort auf Beitrag von josiane

Nein, um Himmels Willen, ich wollte feeli doch auf keinen Fall irgendwie absprechen, dass sie sich sorgt und ganz traurig ist, auch bestimmt auch nicht sagen, dass sie doch gefälligst dankbar sein sollte oder so - offenbar habe ich das in meinem Posting ausgesprochen blöd ausgedrückt, tut mir leid!!! Ich kann restlos verstehen, dass sie ausgesprochen traurig und sehr enttäuscht ist! (Gerade auch, wenn es das letzte Kind sein soll, dann fällt es vielleicht erst recht schwer, "so" damit abzuschließen, könnte ich mir vorstellen..?) Ich wollte eigentlich nur ausdrücken, dass eine "echte" Placenta praevia ja nun einmal eine eindeutige Kaiserschnitt-Indikation ist, und man im Grunde ja einfach gar keine Wahl hat, also kein Fall von "die Ärzte raten einem, vielleicht lieber einen Kaiserschnitt durchführen zu lassen, weil... und überlegen Sie doch mal etc.pp.", wo man nie weiß, wie man sich entscheiden soll, im Grunde gar nicht entscheiden kann, weil man's nicht wirklich beurteilen kann, und hinterher doch mit seiner Entscheidung leben muss, egal, wie man es dann empfunden hat. Das ist ja dann doch oft etwas, wo man Jahre später noch mit rummacht und sich immer wieder fragt, ob man nicht vielleicht doch lieber anders entschieden hätte und man selbst vielleicht einen Fehler gemacht haben könnte. (Gerade mit einem geplanten Kaiserschnitt tun sich viele Frauen ja oft emotional extrem schwer und leiden oft sehr darunter.) Zumindest das würde ja dann wegfallen - man hätte bei einer eindeutigen Diagnose ja gar keine Wahl, und zumindest könnte man sich hinterher nicht selbst quälen, ob man richtig entschieden hätte oder nicht, oder ob man nicht vielleicht lieber doch eine Spontangeburt besser hätte versuchen sollen oder was auch immer - diese Alternative gibt es ja bei einer "echten" Placenta praevia schlicht nicht. Es ist bestimmt sehr enttäuschend, und man wünscht es sich anders - aber wenigstens die Qual der Wahlfreiheit mit den sich daraus ergebenden potentiellen Folgen hätte man dann vielleicht nicht... wäre so mein spontaner Gedanke. Wie gesagt - tut mir leid, wenn mein Posting falsch rübergekommen ist, so habe ich es definitiv nicht gemeint! Ich hoffe, ich konnte jetzt ein bisschen besser rüberbringen, was ich eigentlich gesagt haben wollte...