Hörnchen2013
Ich wollte eben die Unterlagen fürs KH ausfüllen, unteranderem das Spendeformular für das Nabelschnurblut. Leider macht mir aber die anschließende Blutabnahme sorgen. Ich kann es jetzt schon nicht leiden, wenn an mir rumgestochen wird, meistens brauchen die Ärzte mehrere versuche bei mir, weil meine Venen anscheinend sehr dünn sind und dann noch so kurz nach der Geburt... Ich frage mich ob ich mir das wirklich antun soll, bin deswegen etwas unsicher. Wie habt ihr euch denn entschieden?
Ich habe vor, mich beim Geburtsplanungsgespräch im KH darüber nochmal genau zu informieren, wie das abläuft usw. und werde es dann entscheiden. Grundsätzlich halte ich es schon für sehr sinnvoll das Blut zu spenden. Aber wenn es mit sehr viel mehr Strapazen nach der Geburt verbunden ist, überlege ich mir das auch nochmal. Alleine die Blutabnahme würde mich jedoch nicht abschrecken, aber da tickt ja jeder anders. LG Janina
Meine Hebamme meinte gestern zu mir, dass das gut überlegt sein will. Weil erstens brauchen die für die Spende ne gewisse Mindestmenge ... ist es zu wenig wirds weggeschmissen und der ganze Stress umsonst. So soll es wohl auch in den meisten Fällen sein, dass es eben nicht ausreicht. Zweitens heißt das, es wird direkt nach der Geburt abgenabelt ... ALSO: Stress!!! Ich tu mir das ehrlich gesagt nicht an ... zumal das Ganze relativ umstritten ist.
Da kann man mal sehen......also im Kh bei der Anmeldung hatte ich auch dwn Wisch bekommen. Erklärt wurde ea mir zwischen Tür und Angel das dieses schnell erledigt sei. Ohne grossen Aufwand ..aber wenn ich hier so lese das es doch mit Stress verbunden ist und danke davon habe ich genug dann wars das für mich mit dem Thema Nabelschnurblut.
Also ich spende das Blut, abgenabelt wird sowieso relativ fix und evtl. kann mit den Stammzellen noch Leben gerettet werden, den "Rest" gebe ich für Forschung frei, vielleicht kommt es unseren Kindeskindern zugute. Man muß auch weiterdenken...
Wenn wir für unsere beiden Mäuse nicht entschieden hätten, Nabelschnurblut einzulagern (bei Geschwistern durchaus auch heute schon sinnvoll), hätten wir auf jeden Fall gespendet! Wieso denn Stress? Das Blut wird nach dem Abnabeln entnommen bzw. aus dem Rest, der bei der Mutter, sprich der Plazenta ist. Da die auch rauskommt, tut da nix weh, und Stress kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Deine Venen sind völlig außen vor! Aber Nabelschnurblut und Stammzellen können auch heute schon Leben retten - was ist da ein kleiner Pieks, von dem man noch nicht mal etwas merkt??? Ich glaube, es bleibt eher ein gutes Gefühl, dass man so etwas Wertvolles nicht einfach mit dem Klinikmüll verbrennen lässt, sondern etwas Sinnvolles damit tut.