Monatsforum November Mamis 2010

Nach 16 Tagen abstillen oder teilweise stillen oder wie ?!

Nach 16 Tagen abstillen oder teilweise stillen oder wie ?!

MiniMami-2010

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Hallöchen, wir stehen hier im Moment vor einem Problem. Meine kleine wird einfach nicht mehr Satt. Vor ein paar tagen war abends die Milch einfach mal so weg.. ganz toll.. ein schreiendes Baby über nacht, weil es hunger hat :( nächsten morgen war sie wieder da, aber auch nur wenig. Habe sie dann wirklich ständig angelegt, aber nie wurde sie so richtig satt. Heut Morgen hab ich sie auch wieder an beiden seiten angelegt und sie hat dannach immernoch gebrüllt.. die Arme.. ich hab ihr dann in der not herraus ne flasche gemacht und siehe da sie hat noch 60ml weg geputzt. Hatte also wirklich hunger... Dannach schlief sie ein und war glücklich. Ich war von anfang an eigentlich nicht für das stillen, für mich ist es einfach komisch, ich traue mich kaum raus, weil ich angst hab sie könnte unterwegs hunger bekommen und ich müsste denn dort stillen O.O abpumpen geht auch nich, da kommt nix raus. Ich habe auch nur angefangen zu stillen, weil ich viel druck von außen hatte und weil ich mir selber druck gemacht habe, ich will ja eine gute mutter sein und es heißt ja, es sinkt das risiko des Kindstot. Also hatte ich vor, 4-5 monate zu stillen. Nun was mach ich jetzt.. welche optionen gibt es??? Ich möchte schon, dass sie weiterhin wenigstens etwas Muttermilch bekommt. Ist es möglich morgens und Abends zu stillen (dannach noch ne flasche hinterher) und tagsüber und Nachts Flasche zu geben? Oder ganz abstillen? ich denke die wichtigsten abwehrstoffe hat sie ja nun schon bekommen oder? Was soll ich denn nur machen?? lg jenny


spazl

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Hey ich find es echt witzig nicht nur das wir den gleichen Vornamen haben auch das was du geschrieben hast hatte eins zu eins von mir sein können! Aber ich glaube ich habe mich entschieden abzustillen! Es ist einfach zustressig für mich und auch für ihn und ich sehe wie ruhig und zufrieden er nach der Flasche ist! Ich denke die Pilgerinnen ist heutzutage FAST sogut wie mumi!


MiniMami-2010

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Antwort auf Beitrag von spazl

Das ja echt lustig mit dem Namen :) Ja Lia ist auch super zufrieden nach der Flasche, hab ihr eben eine gegeben, direkt 100 ml weggeputzt wie nix und nun liegt sie in ihrer wippe und ist super glücklich. Wenn sie nach dem stillen auch so wäre, würde ich garnicht darüber nachdenken abzustillen. Mit meiner Hebamme kann ich garnich wirklich darüber reden über das abstillen, weil sie ja auch der meinung ist mumi is das beste und dass muss eben sein.. toll ich weiß nichtmal wie ich am besten abstille ohne einen Milchstau zu bekommen


Jozana

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Antwort auf Beitrag von MiniMami-2010

Wenn du sanft abstillen möchtest, dann gib das, was bei dir an Milch noch kommt, und gib dann einfach den Rest als Flasche zu. Und jede Woche ersetzt du eine Stillmahlzeit ganz durch eine Flasche. Das ist das Beste für dich und fürs Baby. Wenn du unbedingt gleich abstillen magst: immer wenn deine Brüste sehr prall sind, dann streich sie aus oder pumpe ab, aber nur soviel, bis der Druck weg ist. Dann wird immer weniger Milch produziert. Das was du dabei gewinnst, kannst du fürs Badewasser oder so nehmen.


Mitglied inaktiv

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Hmmm... Also ich hab' bereits 2 Kinder (2,5 und 5 Jahre)...beide kennen weder Schnuller noch Flasche, wurden bis über den 2. Geburtstag hinaus gestillt. Unsere kleine Maus, 4 Wochen alt, wird natürlich auch gestillt. Ich denke, Du mußt DIR einfach ganz genau überlegen, WAS Dir wichtig. Was Dir für DEIN BABY wichtig ist. Dabei ist ganz klar: Muttermilch ist DAS BESTE für Dein Kind. Wenn Du für Dich entscheidest, daß Du Deinem Kind nur einen annähernd guten Ersatz darfür geben willst...dann steh auch dazu. Ich denke, dann habt ihr beide weniger Streß. Aber wenn Du das Beste für Dein Kind willst...dann mußt Du halt auch 'mal die Zähne zusammenbeissen und Deine Bedürfnisse hintenanstellen!!! Ist halt so... Ich hab Milch ohne Ende...könnte 5 Kinder stillen. ABER: dazu hab ich auch einiges getan und meine Bedürfnisse auch 'mal hintenangestellt. Wir haben keinen Schnuller. Das heißt: sämtliche Nuckeleinheiten erfolgen an der Brust. Das heißt konkret: Die 2 Tage im Krankenhaus gab es außer Stillen und Schlafen nix anderes. Wenn sie wach war...war sie an der Brust. Die ersten Wochen nun daheim...Stillen oder Schlafen. Vor allem in den Abendstunden heißt das ganz konkret: Nuckeln, nuckeln, nuckeln. Da gibt es kein "...so, jetzt ist sie satt, jetzt kann ich sie mal weglegen..." Sondern es gibt eben nur ein Stillen oder Schlafen. Und das geht auch durchaus mit mehreren Kindern! Unseren Sohnemann bring ich deswegen auch noch wie gewohnt ins Bett und bleibe so lange bei ihm liegen, bis er eingeschlafen ist. Aber nun eben mit einem stillenden Kind im Arm! Wir sind mit unseren Zwergen ständig auf Achse. Gestern zum Beispiel im Kindertheater. Unsere kleine Maus lag die Stunde über einfach bei mir im Arm und ich hab sie (ganz diskret unter einer Decke) während der ganzen Zeit gestillt und nuckeln lassen. Wenn wir beim Bummeln in der Stadt sind kommt es natürlich oft vor, daß wir eine Stillpause in der Wickelstube einlegen. Ansonsten möchte ich mein Tragetuch nicht missen. Wenn ich merke, daß wieder Dauernuckeln angesagt ist, ich aber etwas zu erledigen habe (...was mit 3 Kindern natürlich meist der Fall ist)... dann kommt die Maus ins Tragetuch. Sie wird darin SOFORT ruhig und schlummert meist sofort seelig ein. Ich bin froh und stolz, daß ich meine 3 Zwerge gestillt habe bzw. stille. ABER: ich habe für mich eben beschlossen, daß ich nur das Beste für meine Mäuse haben möchte. Und ich kann eben auch ganz gut damit leben, daß ich im 1. Jahr "unabkömmlich" bin. Ich bin eben die Hauptbezugsperson in dieser Zeit. Nur ich kann mein Kind (an der Brust) beruhigen. ABER: ich habe auch gesehen, daß sich unsere Kinder super von mir gelöst haben und ich dann auch wieder meine Freiräume hatte! Aber eben alles zu seiner Zeit. Ohne Streß, ohne Tränen... Ich bin der Meinung, man darf das Thema Stillen nicht so kompliziert sehen! Einfach dem Kind vertrauen und FLEXIBEL sein! ...wie eben...Süße hat geschlafen, wurde eben wach...hat kurz im Stubenwagen gemotzt. Ich hab sie nun im Arm und stille sie. Nebenbei tippe ich. Und ich mach mir gar keine Gedanken darüber, ob sie nun Hunger oder Durst hat...ob sie nur Nuckeln möchte...ob sie noch müde ist... Ich stillen einfach! Einfach so. Immer und überall. Ohne Streß. Vertrau doch Deinem Mutteinstinkt! Geh mit Deiner Maus 'raus! Und still sie dann einfach nach Bedarf! Es ist das NATÜRLICHSTE auf der Welt!!!! Liebe Grüße Sandra


Mitglied inaktiv

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Ich finde deinen Beitrag toll, denke aber auch, dass es nie dogmatisch sein sollte und zum Schluss immer die Mutter entscheiden muss und auch darf! Aber für mich persönlich finde ich es auch toll: Babys tragen und nach Bedarf stillen, egal, was die Uhr sagt! VG Cathy


sandra.a.

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naja wie der name schon sagt-da spricht eine verfechterin der flasche also kinde rüber den 2 geburtstag hinaus stillen ist schon nicht mehr normal...malimernst:das kind läuft ja praktisch zur brust. stillen ist so lange in ordnung wie das kind die muttermilch braucht und mit 2 und darüber hinaus ist das nicht mehr von nöten,es sei denn die liebe mami findet es ja "ach so toll und oh wir genießen die zeit miteinander"...das ist schon pervers und hat nichts mit den bedürfnssen des kindes zu tun....das sind mütter die einfach den sinn des stillens mit körpernähe verwechseln....stillen ist gleich nahrung und nichts anderes und diese an der brust nuckelei ...also mal im ernst:kind weint und mami holt die brust im laden raus??????halloooooo-jemand zu hause???? das beste fürs kind hast du gewollt???prima-flaschenmamis lieben ihre kinder übrigens auch...und zwar nicht mehr oder weniger..... stillen ist ne prima sache....solange sohn oder tochter nicht sagen:hi mami hol mal die brust raus....2 jahre und älter *kopfschüttel*...irgendwann ists auch mal gut. und man muss nicht durchhalten,wenn man nicht mehr kann oder will-so ein schwachsinn.....aber wie gesagt:anhand des namens erkennt man schon welche meinung vehemennt vertreten wird. jeder wie er mag.solange es im rahmen bleibt


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von sandra.a.

Hi! Hmmm...also anscheinend hast Du keine wirkliche Ahnung über das Säugetier Mensch!?!?! Nur weil es Flasche und Schnuller gibt heißt das noch lange nicht, daß dies der "normale" und "natürliche" Umgang mit einem Kind ist!!?!??! Der liebe Gott hat uns Säugetieren nun 'mal die Brust und Muttermilch mit auf den Weg gegeben. Jedes Säugetier hat sein biologisches Abstillalter. Beim Menschen liegt dies zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr... Also bitte: erst informieren...dann Senf abgeben... Liebe Grüße! Sandra


Mitglied inaktiv

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Würde ich mir und dir und Baby wünschen noch etwas zu stillen ... aber es soll dir und dem Baby dabei gut gehen und genau das ist meine Einschränkung ... wenn du weiter stillst, aber es geht dir dauernd schlecht dabei, macht es wenig Sinn. DU musst überzeugt sein, was du tust ... aber ich kenne einige Freundinnen, die abgestillt haben wegen zu wenig Milch und sich jetzt fragen, ob sie zu wenig versucht haben. Aber wenn es so ist, dann IST es so und dann gibt es andere Wege ... euch eine glückliche Zweisamkeit! Cathy


Jozana

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Ich gehöre zu den Frauen, die das Stillen noch nie vor der Geburt mal aktiv mitbekommen haben. Konnte auch noch nie bei jemandem beim Stillen dabei sein. Waqr daher auch nicht vom Stillen überzeugt. Dass ich das Stillen versuchen werde, war einfach eine intuitive Entscheidung, hätte aber auch nicht sehr viel dafür gegeben, dass es auch klappt. Wie du habe ich ja auch seit Ende November mein erstes Baby und bei uns klappte das Stillen von Anfang an reibungslos, und da hat es sich so ergeben, dass ich voll stille. Konnte mir auch nie vorstellen, in der Öffentlichkeit zu stillen. >Da ich ein Typ bin, der generell etwas "nostalgisch" und "old school" ist (und stolz drauf, auch wenn viele es uncool finden) habe ich es dennoch gestern gemacht. Und ja, es gibt viele Menschen, die komisch gucken.< Jetzt im nachhinein hätte ich es bereut, wenn ich nicht mit dem Stillen angefangen hätte. Inzwischen würde ich auch mehr versuchen, um es aufrecht zu erhalten. Was ich kritisch sehe, (meine persönliche Meinung, kann jeder machen sie er möchte ...) ist das Dauernuckeln an der Brust. Das mache ich bei meiner Kleinen nicht. Die Brust gibts (fast) nur zum Essen. Auch finde ich, dass gerade bei einem Winterkind das Stillen auch wichtig ist, da man auch nach den ersten Wochen noch das Immunsystem des Kindes damit stärkt. Vielleicht ist es für dich ein Kompromiss, mit der Milch zu stillen, die du hast, und den Rest mit der Flasche zu geben? Hatte mich sogar schon übers Abstillen informiert, da ich, wie gesagt, mir nicht vorstellen konnte, lang durchzuhalten, und bin jetzt richtig froh, dass ich das nicht habe und meine Maus zumindest über den Winter noch gestillt wird bis ich dann Beikost gebe. LG


Zombibi

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Antwort auf Beitrag von Jozana

Ich schließe mich da Sandras an. Irgendwann ist es Grenzwertig. Ich wollte auch stillen, musste dann aber erst pumpen weil mein Kleiner so lange in der Kinderklinik war und das hat gar nicht wirklich geklappt. Ich war immer nur gestresst und genervt. Ich denke nicht das dem Baby damit geholfen ist wenn die Mama schlecht gelaunt ist. Ich denke auch das es dem Baby gut tut wenn die Mama mal Zeit für sich hat, mal was anderes sieht und Zeit hat Energie zu tanken. Und wenn die Mama dann wieder da ist kann man um so schöner kuscheln und die Zeit genießen. Mach dir also kein Stress Minimama. Wenn es nicht mehr klappt dasnn ist es eben so. Mit der Flasche hast du ja trotzdem noch den Körperkontakt und ihr kuschelt dabei...


dawn

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Antwort auf Beitrag von Jozana

ich kenne beide seiten, bei meiner tochter war das stillen eine "quälerei" ja im ernst, ich war absolut überfordert, hatte stress (umzug) dem zufolge einen milchrückgang, war noch relativ jung (21 jahre) und ich war die erste aus meinem freundes/bekanntenkreis, die ein baby bekommen hatte, ich hatte null erfahrungen mit babys und kleinkindern und hilfe hatte ich auch keine. trotzdem meistert man alles irgendwie, nur mit dem stillen hatte es einfach nicht geklappt und ich war sehr traurig darüber, hatte nach dem abstillen (habe nachdem ersten milchrückgang aufgegeben) lange zeit darüber nachgedacht, da es schon mit der spontanen entbindung nicht klappen wollte. ich hätte gerne gestillt, nur SO hatte ich mir das nicht vorgestellt. im endeffekt waren wir auch alle zufrieden mit der flasche, meine tochter war glücklich und gesund und somit war ich es auch und jaaa meine tochter ist auch groß geworden! nun bei meinem zweiten wollte ich nochmal ganz unbefangen an das thema rangehen und da muss ich ganz klar stillmami recht geben. zitat: "Ich bin der Meinung, man darf das Thema Stillen nicht so kompliziert sehen! Einfach dem Kind vertrauen und FLEXIBEL sein! Vertrau doch Deinem Mutteinstinkt!" UND das habe ich erst jetzt bei meinem sohn richtig verstanden... leider sehen viele junge mütter das thema "stillen" viel zu kompliziert und wie oft liest man "ich glaube, ich habe zuwenig milch"- dabei gibt es gerade mal bei ca. 4% aller der frauen, die tatsächlich nicht stillen können, weil sie zuwenig milch haben... die nachfrage regelt das angebot, dass ist von der natur ein ganz einfaches prinzip. sobald man den rythmus (gerade am anfang, wenn sich das stillen noch nicht richtig eingependelt hat) stört, indem man zufüttert etc. dann kann es dazu kommen, dass die milch erstmal weniger wird. das ist aber nicht schlimm! auch das regelt sich von alleine, wenn der zwerg längere zeit wieder an der brust war. ich habe (denke ich) eine ganz gesunde einstellung zum stillen, für mich ist es wichtig, dass mein kind das beste bekommt. hätte es diesmal wieder nicht geklappt, pech... dann hätte es eben nicht sein sollen, aber es klappt super und ich freue mich sehr darüber. stillen ist nicht NUR nahrungsaufnahme, stillen ist viel mehr für die kleinen, diese körperliche nähe ist geborgenheit, zuneigung uvm. was eine fläschchenmama ihrem kind in der art nicht geben kann. das soll jetzt keinesfalls heißen, dass fläschchenmamas ihrem kind keine liebe und zuneigung geben können, dann wäre ja meine tochter ganz schön arm dran gewesen! naja ich möchte ungefähr 6 monate stillen und dann ist aber auch schluss, aus dem einfachen grund, weil ich meinen körper wieder für mich haben möchte und weil ich mir ebenfalls nicht vorstellen könnte ein älteres kind an die brust zu lassen. lg


MiniMami-2010

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Antwort auf Beitrag von MiniMami-2010

Hallöchen, erstmal danke für eure tipps und ehrlichen meinungen :) Ich denke, wir haben uns jetzt so entschieden, dass Lia morgens und abends eine ration Muttermilch bekommt und den rest des tages flasche. ich sehe einfach wie viel pre nahrung sie weg putzt und wie zufrieden sie dannach ist. Für uns ist das so das beste, ich kann mich dann wieder ganz auf meine kleine familie konzentrieren und bin nicht ständig in gedanken beim stillen.. Ich glaube, ich habe mich einfach viel zu sehr mit dem stillen unter druck gesetzt weil es ja fast überall heißt, wer nicht stillt ist eine schlechte mutter, aber ganz im gegenteil ich weiß, dass ich meien sache gut mache auch ohne stillen. liebe grüße jenny


sandra.a.

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finde deine entscheidung gut und überlegt


spazl

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Antwort auf Beitrag von sandra.a.

Da habt ihr doch eine super lösung gefunden!