Monatsforum November Mamis 2010

Muß jetzt abstillen für ca. 3 Tage- Ausschlag- Allergie? Hat das auch wer??

Muß jetzt abstillen für ca. 3 Tage- Ausschlag- Allergie? Hat das auch wer??

Zicklein3

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Ich habe seit gestern früh ganz schlimm Ausschlag am ganzen Körper. Erst fing es stückchenweise an und seit heute ist der ganze Körper voll. Der Hausarzt meint allergie, ich ich bekam gestern Cetirizin. Heute nach dem es noch viel schlimmer war, dann noch Prednisolon zusätzlich. Darum mußte ich jetzt Flasche füttern und meine Milch abpumpen und wegtun. Er meinte auch, wenn es morgen früh noch so schlimm ist, dann soll ich in die Hautklinik nach Dresden fahren. Jetzt meinte meine Hebamme das das die Folgen von der Vielen Medizin beim KS sind. Meine Leber hätte die ganzen Medikamente nicht verarbeiten können und über die haut jetzt abgebaut, das würde öfter im Wochenbett vorkommen. Ich soll jetzt viel ausruhen und viel trinken zu den medikamenten. Kennt das jemand??? Ich habe nach dem KS 6 mal Antibiotika bekommen (4mal als Tropf 2 mal als Tabletten, weil meine Zugänge kaputt waren) einen Tropf zum Gebärmutter zusammenziehen, 1 Tropf gegen das Erbrechen nach der Op und dann die Trombosespritzen und Ferro Sanol.


Xusal

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Antwort auf Beitrag von Zicklein3

Wieviel bekommst du denn, denn das mit dem Abstillen ist nicht unbedingt notwendig, finde es fast gemein, wie schnell das Abstillen immer angeordnet wird. Kannst ja mal hier nachlesen: Bei Dosen bis zu 10 mg/Tag liegt die über die Muttermilch aufgenommene Menge unter der Nachweisgrenze. Klinik: Für den gestillten Säugling ergibt sich selbst durch eine kurzdauernde Hochdosisbehandlung kein Risiko, da er über die Muttermilch nur einen Bruchteil einer üblicherweise gut verträglichen therapeutischen Kinderdosis erhält. Auch unter länger dauernder Behandlung mit 80 mg/Tag wird mit der Muttermilch nur eine Prednisolonmenge übertragen, die weniger als 10 % der körpereigenen Cortisol-Produktion entspricht. Empfehlung: Prednisolon, Prednison und Methylprednisolon sind Corticoide der Wahl für eine systemische Behandlung während der Stillzeit. Auch hohe Dosen bis 1 g, einmalig oder wenige Tage nacheinander verabreicht, z.B. beim Asthmaanfall oder bei multipler Sklerose, erfordern keine Einschränkung des Stillens. Bei wiederholter Gabe solch hoher Dosen sollte, wenn es sich einrichten lässt, 3–4 Stunden mit dem Stillen gewartet werden. Lokale Corticoidanwendungen sind für den gestillten Säugling unbedenklich.