Wuuuschel
Hallo Mädels, ich acker grad die ganzen Formulare für meinen KS nächste Woche durch. Da steht so viel medizinisches, aber leider weiter nix. Nun meine Frage an alle die schon das traurige Vergnügen hatte: Braucht man spezielle Sachen für die Zeit nach der OP? Kann mir vorstellen, das normale Slips und Hosen genau auf die Naht drücke z.B. Wie geht das anlegen, wenn man sich garnicht auf die Seite drehen kann? Oder auch abpumpen ohne aufstehen? Bei uns muss man 24 Stunden im Aufwachraum/ Wachstation sein, mit lauter anderen Patienten, was wird da gemacht oder was macht man da die ganze Zeit danach, nur liegen und die Zeit abwarten? Ich weiß, soviele Fragen, aber ich habe heute nacht KEIN einziges Mal geschlafen weil mir tausend Fragen im Kopf rumschwirren. War sehr gut auf ne Spontangeburt vorbereitet und fühle mich jetzt wieder total schlecht vorbereitet auf das was kommt. Was technisch geschieht weiß ich, aber der Rest. Wenn ich gut vorbereitet bin, heisst das für mich: weniger Angst. Könnt ihr mir helfen? LG Wuschel
alsoooo, für die erste zeit nach dem ks packst du dir am besten weitere nachthemden/t-shirts ein, eine hose könnte wirklich unangenehm werden, zumal einige frauen eine bauchdrainage bekommen und der blasenkatheder wird ja üblicherweise auch erst am nächsten tag gezogen. ansonsten würde ich weite schlüpper einpacken, mich hatten die nicht gestört, am besten so große, dass du sie problemlos ein stück über die naht (die naht ist direkt am scharmbein) ziehen kannst. mit dem stillen ist das etwas schwieriger, aber machbar! die erste zeit wird es vermutlich nicht aus der seitenlage gehen, aber die hebammen sind da ganz routiniert und helfen auch. bei mir wurde einfach das bett höher gestellt und dann mit einem stillkissen von der seite, bzw. das baby seitlich anlegen. wenn es klappt und nicht zu sehr drückt, dann kann man den zwerg auch auf den oberbauch legen. abpumpen kannst du theoretisch auch im bett, die hebammen helfen besonders viel bei ks-mamas. zu den 24 stunden aufwachraum kann ich dir leider nichts sagen, ich durfte nach meinem ks sofort wieder in den kreißsaal. und sollte ich jetzt wieder einen haben müssen, dann müsste ich gute 2 stunden auf der aufwachstation bleiben. von 24 stunden habe ich bisher noch nichts gehört. lg
Es geht auch anders:
örtliche Betäubung und dann Spinalanästhesie, dein Popo und deine Beine werden warm und du merkst nichts mehr für ungefähr 2-4 Stunden in den Beinen. Dein Partner kommt mit in den OP, der Kaiserschnitt wird gemacht, er darf die Nabelschnur durchtrennen und geht mit dem Zwergi, nachdem er dir gezeigt wurde, kurz raus zum Kinderarzt. Der Kinderarzt schaut sich den Zwergi an und dann kommt dein Partner mit dem Kind wieder zu dir ans Kopfende, solange der KS noch versorgt/genäht wird. Danach geht ihr alle zusammen in den Kreißsaal oder sogar schon aufs Zimmer (je nach Ausstattung des KKH). Du bist die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein und bekommst auch den ersten Schrei deines Kindes mit, bist danach nicht allzu sehr beduselt und kannst auch stillen. Der Blasenkatheter wird - auch je nach Patient, OP-Zeit/Verlauf - schon nachmittags/abends entfernt, wenn du das erste mal zum Aufstehen aufgefordert wirst. Am nächsten Morgen wird die Wunde angeschaut und dir ein wasserfestes Pflaster angeboten falls du duschen möchtest. Natürlich wirst du unter der Dusche kein Tänzchen aufführen, aber es ist alles machbar.
Die Hebamme wird mit dir zusammen eine bequeme Stillposition ausprobieren und finden.
Natürlich kann es immer Abweichungen, Komplikationen, Probleme usw. geben. Aber davon würde ich jetzt an deiner Stelle erst einmal nicht ausgehen. Das haben schon ganz andere vor dir geschafft! Kein Grund zur Panik! ![]()
genauso war´s doch bei mir.
es ging ja jetzt darum was man am besten anziehen kann etc.
leider macht das jedes kh anders und so wie wuschel es beschrieben hat, wird ihr kh darauf bestehen, dass sie 24 stunden auf der aufwachstation bleibt.
ich finde die spinale am besten.
mein mann hat auch die nabelschnur durchtrennt bzw. das restliche stück, wie bei einer normalen entbindung ist das nicht möglich.
und dann ist er mit der kleinen in den nebenraum zum kinderarzt, er hätte auch bei mir bleiben können, nur ich habe darauf bestanden, dass er bei der kleinen bleibt. nur in den op darf der vater mit dem baby nicht mehr zurück, bzw. er alleine schon, nur nicht mit dem zwerg.
ich habe meinen mann dann mit der kleinen zurück auf die station geschickt, nachdem nähen durfte ich auch dorthin, ich musste nicht auf die aufwachstation.
in dem jetzigen kh ist das aber auch anders, diesmal müsste ich für minds. 2 stunden auf die aufwachstation.
ich war heut gerade bei meiner hebi, die auch beleghebi im krankenhaus ist und die sagte mir bei uns ist das so, dass man, egal welche narkose (ob spinale, pda oder vollnarkose), man anschließend 1-2 stunden in den aufwachraum kommt... lg steffi
So ein Sch... ich war auch schockiert, das ich 24 h dort bleiben muss. Ist in meinem KKH nach jedem KS so. Mein Partner kommt zum Glück mit und wird dann mit dem Baby auf Station gehen (hab mir ein Familienzimmer reserviert) und ich muss auf der anderen Station bleiben
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Ich war nach dem KS 6 Stunden auf der Intensivstation zur Überwachung, hatte Vollnarkose (leider, da es schnell gehen mußte) Die ganze Zeit da habe ich verschlafen, man wird nur an Geräten genau überwacht, sonst machen die nichts. Mein Mann hatte auch im Kh mit geschlafen für 3 Tage und hat in der Zeit meinen Sohn genommen. Sachen? Ich hatte 2 Tage das komische KH Nachthemd an, wo ich gar nicht aufstehen durfte, dann meine eignen. Slip gab es die zum wegwerfen vom KH. Ansonsten hatte ich dann daheim, die umstandshosen an weil anfangs alles drückte auf der Naht. Stillen: ich habe so halb sitzen dürfen und das baby wurde so angelegt, daß die Beine nach außen ragten. Sie Stillschwester kam die ersten Tage immer und hat es gehalten, dann bakam ich eine Stillrolle, damit ging es super.