Miramar07
Hallo ihr Lieben, wie geht's allerseits? Es ist bestimmt ganz groß durchwachsen, zwischen wir kugeln noch, bitte komm endlich, zum Babyblues bis hin zum Kuschelglück. Unser Wochenbett war bis jetzt einer der größten Achterbahnen die Vergnügungsparks zu bieten haben. Timo ist noch keine 2 werden alt. Dienstag geboren, Freitag aus dem KH entlassen, Samstag ambulant den Bili testen im Kinderkrankenhaus (nicht weil irgendein Wert auffällig gewesen wäre, nur weil er zum 3 Stunden ein Frühchen ist). Sich über zu Hause freuen, fast zwei ganze Tage, dann Montagabend aufgrund des Blutdrucks wieder in die Klinik, Hellp Labor zum Glück unauffällig, aber Lochialstau ( bei der Entlassung habe ich schon gesagt, es ist wenig, wollte sich aber keiner anschauen). Also eine Prozedur mit Vaginalkatheter und Oxytocintropf, das ganze zwei Mal. Ergebnis da ist jetzt nicht mehr viel (läuft leider immer noch nicht) und ab nach Hause am Dienstag. Kein Wochenfluss, Blutdruck weiterhin hoch, neue Dosis der Medikamente von der Hausärztin/Internistin. Mittwoch oder Donnerstag, die Brust ist plötzlich so weich, was passiert mit der Milch, er trinkt deutlich schlechter. Der Wochenfluss startet plötzlich wieder von alleine (yippie!). Am Freitag habe ich mich hingesetzt und mich ganz bewusst von meiner Schwangerschaft, generell von der letzten Schwangerschaft verabschiedet. Es tat unglaublich weh. Die Medikamente für den Blutdruck fangen an zu wirken. Milchbildung ist wieder etwas angeregt, Stillwiegen (und auch sein Az) zeigt, er kriegt genug. Und bei allem nebenbei, das Geheule😂. Manchmal ist es Trauer aber die meiste Zeit ist es emotionales Geflenne, "er ist so unglaublich süß", "that's what Friends arefor" läuft, "die Rosinen sind leer" und dann "oh mein Gott ich hab die ganze Packung gegessen", "ich hab vergessen den Müll rauszustellen". Ich sag euch, das meine Familie nicht bescheuert mit mir wird, die gehören heilig gesprochen🤷🤣🙈. So musste mir das mal runter schreiben und würde mich freuen von euch zu hören! Ganz liebe Grüße ❤️❤️
Du meine Güte was eine Achterbahnfahrt. Aber es klingt doch so als würde es jetzt langsam bergauf gehen. Ich Kugel noch. Seit heute ja auch 37+0 also sind wir jetzt quasi Safe. Ich hab aber auch wirklich einfach keine Lust mehr. In knapp zwei Wochen hätte ich den nächsten Termin beim Gyn und in der Klinik. Aber ganz ehrlich ich möchte einfach keine Blutabnahme mehr. Mittwoch zwei Röhrchen und Freitag ein Röhrchen. Und ich wundere mich warum ich nen Eisenmangel hab. Mein Bauch hängt gefühlt in den Kniekehlen und ich hab immer Mal wieder Ziehen und Wehen vermute ich. Auf dem CTG sah man nichts und Mittwoch war mein Gebärmutterhals noch ewig lang. Wobei das ja alles keine absolute Aussagekraft hat. Es könnte auch sein, dass der seit dem schon längst verstichen ist. Gewicht und Größe sahen aber sehr gut aus jetzt und es dürfte gerne kommen laut Klinik und laut Gyn. Mir wäre ein wenig früher auch ganz lieb, weil es dann ja einfach auch noch etwas kleiner und leichter ist und ich mir das bei der Kaiserschnittnarbe etwas dankbarer vorstellen kann. Ich werde aber jetzt vermutlich Mal mein Gipsabdruck vom Bauch machen, sonst wird das vermutlich doch etwas knapp zeitlich 😂
Huhu, diese Achterbahnfahrt kenne ich auch. Ich heule zwar aus weitaus berechtigteren Gründen, aber ich heule auch viel. Wir stillen jetzt immer mal, vor allem wenn Mama zu faul ist, noch eine Flasche warm zu machen. Jedoch weiterhin unter recht starken Schmerzen und zusammen gebissenen nippeln. Die stillberatung ergab: zu kurzes hinteres Zungenband. wir haben jetzt Übungen für den Mund bekommen, die ich 5-6x täglich, am besten vor dem stillen, durchführen soll. Ich hab keine Ahnung, wann ich das bitte machen soll. Sobald das Baby wach wird, ist hier vor Hunger Polen offen. Den Rest der Zeit sind wir müde und kämpfen gegen das schlafen.... schwuerig schwierig. Dazu hab ich das Gefühl keine Bindung zu meiner Tochter aufbauen zu können. In erster Linie fühlt es sich so an, als wäre ich im Homeoffice. Als würde ich ein fremdes Kind zu Hause betreuen. Dann ist es so, dass meine Hauptaufgabe ja das abpumpen von Muttermilch ist. Die Versorgung der kleinen übernimmt mein Mann. Wenn er nicht da wäre, würde ich mit Bespannung des Babys und anpumpen gar nicht mehr klar kommen. Wenn ich das Haus alleine verlasse, vermisse ich die kleine überhaupt nicht. Wenn sie jetzt einfach nicht mehr da wäre, wäre sie einfach nicht mehr da. Das macht mich schon sehr traurig. Gefühlt braucht sie mich auch nicht. Sie hat doch beim Papa alles was sie braucht. Ich hab mir das Wochenbett so viel einfacher und schöner vorgestellt und jetzt muss ich hier so ums stillen kämpfen und hab gefühlt nur Rennerei. Aus der Flasche trinkt sie übrigens auch nicht ordentlich... Das zungenband muss definitiv gekappt werden. Liebe Grüße :)
Oh man du Arme! Es tut mir leid, dass euer Wochenbett so gar nicht wie vorgestellt läuft. Meine Nichte brauchte auch den Eingriff für das Zungenband, allerdings hatten sie mehr Glück beim Stillen! Meine Tochter (Frühchen) war auch extrem unruhig, da hat kuscheln geholfen und tatsächlich Osteopathie. Das Gefühl, das andere die Bedürfnisse besser befriedigen können als man selbst bzw ob das Baby überhaupt glücklich bei einem ist kenne ich noch aus der Extremfrühchenzeit meiner Tochter. Die Krankenschwestern konnten das alles so gut und ich hab mich teilweise überflüssig gefühlt. Was ich immer hatte war ein Riesenbedürfnis nach Nähe zu meiner Tochter. Ich glaube deine Situation ist gerade richtig schwer und fühl dich bitte umarmt!!!! Gefühle kann man nicht kontrollieren, jedes Gestühl hat seine Berechtigung und muss gefühlt werden. Gib dir Zeit mit dem Bindungsaufbau, gerade wenn Vieles anders läuft als erträumt. Gönn dir Zeit um das zu trauern was für dich doof gelaufen ist. Mir hat damals geholfen Gespräche zu führen mit einer Hebamme die auf Trauma spezialisiert war. Ich hoffe du hast tolle Unterstützung zu Hause. Ganz liebe Grüße