Monatsforum März Mamis 2020

Miserable Woche und Neugier

Miserable Woche und Neugier

Joschi

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Hallo Mädels, Wie geht es euch? Ich hatte eine ziemlich beschissene Woche und hoffe das die kommende restliche Zeit etwas besser wird muss mich mal etwas ausbrabbeln wird wahrscheinlich lang.... sorry Alles fing mit der Nacht von So auf Mo so beschissen geschlafen hab ich noch nie, dachte ich bis dahin. In den frühen Morgenstunden, ca 1.5 Stunden vorm Wecker klingeln muss ich dann doch eingeschlafen sein. Zack, wach geworden und so eine böse Schmerzattacke im Unterleib gehabt, das ich dachte gleich verblute ich. Nach ca 30 min ging es dann, und zeigte sich übern vormittag nur minimal mit leichten Ziepen. Nach Einkaufen und Co ging es ab zu Ikea, und da musste ich irgendwann 10 min stehen bleiben und prusten bis zum geht nicht mehr. Dachte schon: gleich geht es los Nach ca 40 min war alles vorbei. Aber wir sind schnell nach Hause gefahren. Der Rest des Tages, war unauffällig, ab und an mal harten Bauch. Dienstag: Schlafen ging so, Tag war ziemlich ruhig, der Mann arbeiten, Kind 1 in der Kita. Ich hatte also Zeit mich mit meiner Mutter und Schwester zu treffen. Mhhh....Fahrstuhl kaputt- ab in den 3.Stock laufen abends ziemlich fertig und zeitig ins Bett. Mittwoch: die Nacht absolute Horror, kein Auge zugemacht, nur Schmerzen, um 3:30 auf die Couch gehüpft (Mann sollte schlafen), ab da die Bauchmaus nicht mehr gespürt Irgendwann nur noch die Minuten gezählt, das der Wecker klingelt vom Mann. Kurzes Update gegeben, Kind 1 geweckt (Papa hat es versorgt), ich habe irgendwie schnell paar Klamotten eingepackt, paar Unterlagen zusammen gesucht. Kind 1 in die Kita und ab ins Khs gefahren. Dort CTG gemacht, paar Wehen zu sehen, Ultraschall gemacht: Maus ist top entwickelt, hat geschlafen, wieder in BEL gedreht (sie lag schon richtig ), wo die Schmerzen herkamen: keine Ahnung, da ich schon mal entbunden habe kann es einfach schon sehr locker sein, Plazenta und Fruchtwasser alles schick 2 Std später wieder CTG, minimale Wehen, alles top ich kann gehen, wenn was ist kommen sie wieder. Ich war fix und alle 5 Stunden für eigentlich nix, aber leicht beruhigter: die Maus lebt, schläft anscheind gerade viel. Den ganzen Tag trotzdem, innerlich extrem Unruhig, angespannt wie ein Drahtseil, die Schmerzen, die Maus bewegt sich nur minimal (selbst Zucker hat sie nicht geweckt), ich war physisch/psychisch nur noch durch. Abends um 20 Uhr, nach eine langen heißen Dusche, ins Bett. Donnerstag: Was ca 13 Std Schlaf ausmachen, Schmerzen minimal noch da, halt alles langsamer machen, Kind 1 entspannt in die Kita gebracht, ab nach Hause, nur ausgeruht, Fernsehen, Lesen, Handy datteln, Mittagschlaf. Kind 1 abgeholt, irgendwann gegen 22 Uhr ins Bett Freitag: wieder miserabel geschlafen, Schmerzen wieder verstärkt aufgetreten, morgens Kind 1 nur weggebracht, ab zum FA. Schmerzen und minimale Kindsbewegungen ließen mich nicht zur Ruhe kommen, zusätzlich noch starke Kopfschmerzen. CTG leichte Wehen, Ultraschall alles top, Plazenta und Co alles super, Maus lebt und schlief. Ab nach Hause und versucht zur Ruhe zukommen, ging gar nicht. Musste rumwusseln, wäre sonst verrückt geworden Kein Mittagschlaf, Kind 1 abgeholt, abends um 21 Uhr nur noch Bett. Wochenende: die Nächte beschissen, die extrem Unruhe blieb, wollte nur rumwusseln, war kurz da vor Fenster zu putzen (mein Mann hielt mich ab), nur genervt, gestresst, wollte nur schreien und weinen gleichzeitig. Hab mich in den Moment selbst gehasst, weil ich meinem Mann und dem Kind gegenüber so unfair war Ich könnte echt die Wände hochgehen: innerlich so angespannt, so unruhig, so hibbelig, kann nicht still sitzen, würde am liebsten nur putzen oder schlafen, die Wohnung umräumen, und immer wieder der harte Bauch mit extremer kurzatmig, manchmal bis zu 3 Std in ca 25 Minuten Abständen. Und die ganze Zeit so ein Scheißgefühl, das es jeder Zeit los gehen kann Ich kann es überhaupt nicht beschreiben was los ist und es regt mich tierisch auf. Sonntagabend: War gerade Duschen, spüre insgesamt seit Freitag die Maus wieder mehr, zwar immer noch wenig im Vergleich zum Anfang, aber sie meldet sich öfters, war heute schon 4x groß (sorry ), gefühlt 30x Pipi heute Jetzt sitze ich hier und bin am googeln (ja ich weiß, soll man nicht) was so Anzeichen sein könnte was ich habe oder was los ist oder oder oder.... Daher richtet sich folgende Frage auch an die Zweitgebärenden: wie ging es bei euch los? Was waren die festen "Anzeichen" (außer Wehen und Blasensprung)? Bin beim ersten Kind aufgrund "Verdacht wegen Schwangerschaftsvergiftung" damals bei 39+3 eingeleitet und habe kein Vergleich. Sorry da sich mich so ausgebrabbelt habe Liebe Grüße Joschi


Nicoles82

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Der Text hätte von mir sein können. Mir geht es such schlecht mittlerweile. Denke aber leider das alles was du beschreibst normal körperliche Vorbereitung ist. Alles sind jetzt Anzeichen da wir kurz vor Termin stehen


Annii87

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Hej Liebes! Ich melde mich mal aus dem Februar Bus! Ich bin zur Zeit in der 37+4 ssw. Ich kann das ein bisschen nachempfinden... aber was ich dir auch sagen kann: dein kleiner Bauchzwerg hat jetzt zum Ende hin einfach viel weniger Platz sich zu bewegen... deswegen fühlt es sich ein bisschen „ruhiger“ an. Ich spüre meinen Pöks tatsächlich auch nur noch ab und zu aber CTG und US (so wie bei dir) sind total gut! Alle Werte stimmen, Plazenta, Nabelschnur versorgen Baby gut und ich hab noch genug Fruchtwasser! Bleib gelassen und ruh dich so aus, wie du es brauchst! Du bist die Mama und kennst dich am besten Bzw weißt, was für dich und euren kleinen zweiten Schatz das beste ist. Wenn es so ist, dass du putzen willst, dann Putz. Und sei es drum, dass es anstatt 25 Minuten 5 Stunden dauert und du abends völlig fertig einschläfst. Schnapp dir dein erstes Kind und Kuschel dich in den Schlaf mit ihm :) (vielleicht leichter gesagt als getan, bei mir ist es Kind Nr 1) Aber ich denke du als Mama hast alles im Griff und deine Intuition wann es wirklich richtig los geht und ob alles gut ist kann dir niemand nehmen. Hör auf dich und gönn dir pausen, es ist nunmal zum Ende hin alle anstrengender und seien es „nur“ 3 Stockwerke zu gehen. Du hast immerhin ein kleines Wunder in dir, was enorm viel Energie abverlangt Ich wünsche dir auf jeden Fall noch eine stressfreie weitere Schwangerschaft


4er-Pack

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Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an. Wir sind jetzt in einem ziemlich unbequemen Stadium angekommen, und spätestens jetzt schränkt die Schwangerschaft körperlich ein. Ich muss nachts auch etliche Male raus zum Pinkeln, tagsüber denke ich immer, ich platze gleich und dann kommen auf der Toilette doch nur ein paar Tröpfchen. Das Kind drückt unheimlich nach unten, ich merke das manchmal im Schambereich und im knöchernen Bereich hinten am Becken, links und rechts des Steißbeins habe ich zeitweise totale Schmerzen beim Aufstehen, Laufen, Bücken, etc. Neulich bin ich morgens unheimlich motiviert und fit aufgewacht im Vergleich zu sonst und wollte direkt loslegen mit Programm. Wir waren auch zusammen in der Stadt und wollten noch mit unserem kleinen Sohn in den Zoo, da habe ich gemerkt: Es geht kaum mehr. Ich war fix und fertig, habe geschnauft beim Laufen, musste mich immer wieder hinsetzen. Er fängt jetzt, mit bald zwei Jahren, auch an zu trotzen und ich merke echt, wie es mich anstrengt, das strampelnde, bockende Kind festzuhalten und einfach nur von hier nach dort zu tragen. Vom Baby merke ich auch nicht mehr sehr viel, sie ist viel ruhiger geworden. Sie hat aber einfach auch nicht mehr sonderlich viel Platz und schläft anscheinend viel. Gott sei Dank hat sie öfter mal Schluckauf, so dass ich dann merke: Da ist sie noch. Ich kann aber deine Sorge total nachvollziehen. Ich bekomme jetzt das vierte Kind und kann dir leider auch keinen ultimativen Tipp geben, woran du merkst, dass es los geht. Ich hatte schon tagelang immer wieder Wehen (unregelmäßig) und dachte: "Jetzt geht es dieses Mal wohl doch früher los." und nun hat es sich doch wieder ziemlich beruhigt und ich habe nur noch vereinzelt mal eine. So doof der Spruch aus den Ratgerbern auch klingt, so wahr ist er doch: "Machen Sie sich keine Sorge, sie werden es auf keinen Fall verpassen, wenn es los geht." Bei mir gab es immer nur ein einziges, sicheres Zeichen und das waren konstante, regelmäßige Wehen über einen gewissen Zeitraum. Beim letzten Kind hatte ich so oft fälschlicherweise das Gefühl, es geht los, das ich sogar noch mit den regelmäßigen Wehen zur Gyn zum Kontrolltermin gefahren bin. Soviel zum Thema "alter Hase" :))) Ich drück dir die Daumen, dass du doch noch etwas runter kommst und ein paar entspannte Tage vor der Geburt genießen kannst-soweit es eben geht.


Jessi757

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Antwort auf Beitrag von Joschi

Jammer dich ruhig aus. Ich finde, das darf man am Ende der Schwangerschaft. Ich fühle mich auch bescheiden. Hab echt das Gefühl ich platze gleich. Liegen doof, Laufen doof, sitzen geht gar nicht und stehen will man ja auch nicht ständig. Dazu die Panik, wenn ich aufwache und der Krümel sich nicht bewegt, sondern nur im Bauch verkantet liegt... Ich freu mich auch, wenn es endlich vorbei ist und ich den Krümel endlich im Arm hab und meinen Körper wieder für mich... Auch wenn ich weiß, dass sich das dann für ein paar Tage auch ganz merkwürdig anfühlt Bei mir hat sich die Geburt immer durch den Verlust des Schleimpropfes angekündigt. LG


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Joschi

Hallo! Zu möglichen Varianten des Geburtsbeginns kann ich folgendes berichten: Kind1 Wehen sind nach Belastungstest an ET+2 geblieben und wurden in der Nacht zu ET+3 zunehmend stark. Kind kam morgens um halb acht. Kind2 Muttermund schon Wochen vor ET bei 2cm; hoher Blasensprung mit immer wiederkehrendem Abgang von Flüssigkeit einen Tag vor ET. Musste zur Kontrolle dann ins KH; Wehen kamen an ET (frühe Morgenstunden) Kind kam an ET vormittags per Notsectio. Kind3 Einleitung an ET morgens mit Rizinusdrink; einige Toilettenbesuche tagsüber, erste Wehen in der Nacht, dann lange Ruhe bis zum Nachmittag. Kind kam abends zur Brotzeit an ET+1 Kind4 an ET vormittags keine Geburtsanzeichen; CTG mit einer Miniwehe. Nachmittags unruhiges Gefühl, immer mal wieder Spannung im Bauch. Kinder am Abend zur Oma gebracht, Wehenbeginn dann nachts/frühmorgens. Kind kam pünktlich zum Mittagessen an ET+1. Mit Ausnahme von Kind 3 musste ich bei keinem groß zur Toilette. Aber das ist ja von Frau zu Frau unterschiedlich. Was ich allerdings festgestellt habe und jetzt wieder feststelle ist, dass es mit der Verdauung in den letzten Wochen wieder besser ging/geht. Jetzt merke ich auch täglich Übungen der Gebärmutter. Gestern stündlich und ich bin mal gespannt, ob die schon in Richtung Senkwehen gehen oder ob das wieder erst am Tag der Geburt passiert. Fazit: feste Anzeichen hatte ich nicht. Jedes Kind hat sich anders angekündigt. Sichergehen kannst du erst in der regelmäßigen gut spürbaren/schmerzhaften Wehenarbeit.