Monatsforum März Mamis 2020

Hebamme

Hebamme

Lysia

Beitrag melden

Hallo , bei mir tauchen nun auch einige Fragen zur Geburt auf obwohl ich das zweite Kind bekomme. Da wir leider hier keine hausheburten haben u auch die Hebamme zur Entbindung nicht mit ins KH geht , habe ich eine die vor und nach betreut. Was macht eine Hebamme vorher ? Nutzt ihr das? Gibt es noch mehr Frauen die vorher die Schwangere unterstützen?


LilaWolkenMama

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lysia

Guten Morgen, Ich nutze meine Hebamme schon seit gefühlten Ewigkeiten. Mir war in den ersten 16 Wochen ja so schlimm übel, da war ich glaub ich schon 3 mal bei ihr! Obwohl das eigentlich nicht mein Ding ist, hat sie mich aber mit Globulis versorgt und mir immer wieder Mut gemacht und Fragen beantwortet die ich hatte ja, auch beim 3. Hat man nich Fragen, vor allem wenn die letze Geburt 9 Jahre her ist. Jetzt geh ich so alle 4 bis 5 oder 6Wochen hin. Haben am Montag über die letzten beiden Ss gesprochen und über den Kaiserschnitt, der bevorsteht. Ich hab meine Stillsorgen kurz angedeutet, darüber sprechen wir beim nächsten mal dann... Manchmal tut es auch nur gut, Bestätigung bzw. Verständnis zu bekommen und die Seele gestreichelt zu bekommen. Wenn es auf die Geburt zugeht, kann ich theoretisch noch akkupunktur in Anspruch nehmen, aber ich bekomm ja einen KS, sie macht auch so crazy Sachen, wie Kind bewusst im Bauch erspüren und so mit einem...außerdem haben Hebammen ja oft nochmal einen anderen Blickwinkel auf Dinge, wie die Medizin...was man dann davon für sich nutzt, muss man dann entscheiden. Ich bin aber froh, um 2 Meinungen. Ich finde es sehr wichtig, dass die Chemie stimmt und die Hebamme einem nicht etwas auf biegen und brechen ausdrückt, was man garnicht möchte. Ich kenne meine Hebamme schon sehr lange, bestimmt 12 Jahre, sie ist zudem die Mutter des Besten Freund meines Mannes und ist auch so für uns jederzeit ansprechbar, wenn was mit den grossen ist. Aber das Glück hat natürlich leider nicht jeder.


Mala28

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lysia

Hi ich hatte in jeder Ss meine Hebi. Zum reden und fragen stellen, Massagen, tapen bei Rückenschmerzen, sie tastet das Kind, Herztöne, Akunpunktur bei Übelkeit oder Rücken oder Geburtsvorbereitend. Ich bin immer froh weil es anders ist als beim FA


Kuschelwundertüte

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lysia

Da wir recht ländlich wohnen, ist es hier mit Hebammen etwas spärlich besäht. Ich hab noch keine und werd sicher auch keine mehr finden, die mich noch aufnimmt. Entweder sind sie schon zu voll und nehmen keine mehr, oder sie liegen zu weit entfernt und wollen nicht so weit fahren. Find ich sch***, aber ich versuch's jetzt einfach ohne. Ich hab ja schon 1 Kind und weiß eigentlich was auf mich zukommt. Bei unserer ersten Tochter lief alles wir geölt und sie war zur Nachsorge meist nur ganz kurz da, hat ihre Checkliste abgehakt und war wieder weg. Ich hoffe jetzt einfach, dass es diesmal auch so wird. Aber nichts desto trotz kannst du deine Hebamme in die Vorsorge mit einbinden. Sie nimmt deiner FÄ dann Untersuchungen ab, die sie auch durchführen kann. Sie beantwortet evtl. aufkommende Fragen. Meist bieten sie auch gleich den Geburtsvorbereitungskurs mit an.


4er-Pack

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lysia

Du kannst Vorsorgeuntersuchungen entweder bei der Frauenärztin oder auch mal bei der Hebamme durchführen lassen, wenn du möchtest. Die Hebamme steht dir mit Rat und Tat zur Seite bei Beschwerden. Meine bietet zudem Geburtsvorbereitungskurse an und Akupunktur. Den Kurs werde ich diesmal nicht wahrnehmen, habe ich ja gerade erst vor zwei Jahren, aber zur Akupunktur werde ich wieder gehen. Im Wochenbett kommt die Hebamme zu dir und guckt nach dem Nabel vom Kind, auch ob es zugenommen hat. Außerdem hat sie nach meinem Kaiserschnitt die Fäden gezogen und mir geholfen, als ich Probleme mit der Wunde hatte. Wenn du gerne eine Begleitung hättest zur Geburt, aber eben keine Hebamme verfügbar war/ist, kannst du noch auf eine Doula zurück greifen. Die bleibt während der ganzen Geburt bei dir und unterstützt dich, wenn die Hebammen im Kreißsaal zum Beispiel wenig Zeit haben, weil sie zwischen mehreren Gebärenden hin- und herflitzen müssen. Ich wollte ja ursprünglich ins Geburtshaus, doch da sagte man mir, man müsse mich wegen des vorangegangenen Kaiserschnittes bei jeder noch so geringfügigen Komplikation ins Krankenhaus verlegen-was natürlich überhaupt nicht in meinem Interesse ist. Eine Beleghebamme ist hier auch auf weiter Flur nicht zu haben, also habe ich mich für einen hebammengeleiteten Kreißsaal entschieden. Dafür musste ich mich im Vorfeld bei den Hebammen anmelden. Hätte es diese Möglichkeit wiederum auch nicht gegeben, wäre ich auch auf eine Doula zurück gekommen. Die kann zwar im Bedarfsfall keine Medikamente geben, aber ist auf jeden Fall eine tolle Ergänzung zu den Hebammen, die wirklich einzig und allein für dich da ist. Es gibt da auch einen Beitrag von Frau TV dazu, google doch einfach mal, wenns dich interessiert. Viele Grüße!


FrauTuedl

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Lysia

Meine Hebamme bietet schon vorher Kurse an. Wie Schwangerschaftsjoga oder Geburtsvorbereitungkurs. Ich kann sie 24 Stunden erreichen wenn ich fragen oder Probleme habe. Und da mein Frauenarzt weiter weg ist. Gehe ich ab der 30ssw im 2 Wochen Wechsel zu ihr und zum Frauenarzt. Sie wohnt nur ein Dorf weiter. Sie kann genauso ctg und Urin testen und tastet die Kindslage ab. Kurz vor der Geburt gehe ich auch wieder zur Akupunktur hin. Das soll die Eröffnungsphase verkürzen. Ich muss auch sagen das die Hebamme sich auch wesentlich mehr Zeit für einen nimmt.