Monatsforum März Mamis 2012

Ausquartieren....

Ausquartieren....

Cana

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Hallo, wer hat seine Maus schon ausquartiert in sein eigenes Kinderzimmer? Ich steh glaub kurz davor, aber zöger noch. Er ist doch erst knapp 5 Wochen. Meine grosse Maus hatte ich mit 10 Wochen ausquartiert. LG Cana


meerli

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Ich würde gern aber wir haben kein 2.Kinderzimmer also bleibt er vorerst im Schlafzimmer...sein Geräuschpegel istallerdings nur mit Ohrstöpseln ertragbar.. Meinen Großen hab ich bereits nach 2 oder 3 Tagen ausquartiert. Seh da kein Problem wofür gibts ein Babyphon? LG Sindy


Mitglied inaktiv

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Der Papa will ihn ausquartieren, sobald das größere Kinderbett da ist. Hm. Jetzt hatte ich nicht gedacht, dass das Beistellbettchen so klein ist und Oli zwar schon noch reinpasst, ich finde aber, man muss das Baby ja nich reinquetschen wie ein paar Schuhe in nen Karton. So wird das neue Bettchen wohl bald kommen, aber die Mama wird Oli noch nicht ausquartieren! Eher kommt der Fernseher jetzt doch endlich raus, der war eh seit Olis Geburt kaum an.


Meffilein

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*hihi* also cih wollte meine tochter damals auch ausquartieren - da war sie 7 monate alte. dann bekam sie ihre erste schlimme erkältung und wanderte von ihrem bett wieder "zurück" in mamas schlafzimmer in mamas bett. und davon sind wir dann 2 jahre nicht "weggekommen". nicht das ich es nicht versucht hätte ^^. rückblickend muss ich aber ganz ehrlich sagen - für uns wars besser so. ich bin viel entspannter wenn ich zum trösten nur den arm umlegen muss anstatt mich aus dem bett zu bemühen und ins kinderzimmer zu gehen. entgülitg ausquartieren ließ sie sich erst jetzt zu ihren 3. geburtstag, als sie mit großer aktion und drumherum ein neues, tolles, großes bett bekam. den kleinen behalt ich daher direkt bei mir. sein bett steht ihm zur verfügung, aber im moment ist es meine faulheit die ihn dort nicht reinlegen lässt - aufstehen zum schnuller geben? ne ist viel einfacher wenn er direkt neben mir liegt - und er macht mir auch nicht den eindruck als würde er sich unwohl fühlen. angst, dass ich die kinder dann nicht "loswerde" und sie für immer in meinem bett schlafen wollen hab ich nicht. einmal weil das mit der großen jetzt wider erwarten doch sehr gut geklappt hat - und spätestens wenn sie einen freund/eine freundin haben dann wollen sie bstimmt nicht mehr bei mama schlafen. und ich komm gut damit klar. hab das sogar gern inzwischen auch wenn ich mich am anfang beim tochterkind da echt dran gewöhnen musste. wenn du zögerst, zwing dich nicht. alles ist ok solange du damit leben kannst


bienetoni

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meine kleine schläft schon von anfang an in ihrem zimmerchen/bett... klappt alles supi


Mitglied inaktiv

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ich könnte niemals mein baby in diesem alter "ausquartieren"......die kleinen brauchen die direkte nähe und ich bin davon überzeugt dass sie das auch spüren ob sie mutterseelenalleine im zimmer liegen oder schön kuschelig bei mama und papa....


Buttercup12

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seh ich genauso wie du! bin ziemlich sicher, dass marie über ein jahr bei uns im schlafzimmer sein wird. davon abgesehen wird das auch im kh und von meinem kia empfohlen


Bombalurina

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Klar kriegen die Kleinen mit, dass sie alleine im Zimmer sind. Aber Alleinsein schlimm zu finden ist doch nicht angeboren, sondern erlernt (oder eben auch nicht). "Mutterseelenallein" klingt nicht schön, aber ein Säugling wird das kaum so empfinden, weil es noch nicht gelernt hat, dass das was Schlechtes ist... Ganz davon abgesehen, ist ja kein Baby wirklich "alllein" - die Eltern sind doch in Rufweite oder per Babyphon erreichbar und es kommt jemand, wenn Baby ruft!


Meffilein

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Antwort auf Beitrag von Bombalurina

ich hab jetzt nen längeren beitrag geschrieben und wieder gelöscht. nur soviel: ein baby fühlt sich sehr wohl allein. ein baby nimmt sich selbst nicht als einheit wahr, es nimmt mama und baby als einheit wahr. und gerade deshalb empfindet es mutterseelenallein. nur weil es dir nicht sagen kann das es so empfindet heißt das nicht das das so ist. es muss nicht lernen, dass alleinsein schlecht ist. das ist das was es fühlt. es lernt auch nicht, dass es nichts schlechtes ist - es gewöhnt sich allenfalls daran, dass es alleine ist. und ein baby schreit nicht DAMIT jemand kommt sondern weil es ein bedürfnis hat welches nicht erfüllt ist. ein baby versteht den zusammenhang zwischen schreien und es kommt jemand noch lange nicht. ein baby kann weder verstehen wo mama ist wenn es sie nicht sieht, noch kann es verstehen, dass außerhalb seines sichtfeldes überhaupt etwas existiert.


Mitglied inaktiv

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Nur kurz: Mein Baby schläft morgens noch seelenruhig in seinem Bettchen neben meinem Bettchen. Ich steh auf, geh ins Bad, putze Zähne und schooon hör ich Geschrei. Also ich denke schon, dass der merkt, wenn ich weggehe, zumindest wenn er sich nicht mehr in einer tiefschlafphase befindet.


Bombalurina

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Wenn ein Baby der Mama nicht sagen kann, dass es sich schlecht fühlt, wenn es allein ist, woher weißt DU dann, dass das so ist? Und warum schläft meine Kleine dann immer innerhalb von 10 Minuten ein und 7 Stunden durch, wenn ich sie in ihr Bettchen gelegt habe? Doch nicht, weil es ihr so schlecht geht und sie mich vermisst! Dass Babys schreien, wenn sie ein unerfülltes Bedürfnis haben und nicht den Zusammenhang verstehen, ist mir schon klar. Aber sie merken doch, dass da jemand ist, der sich um unerfüllte Bedürfnisse kümmert! Aber ob derjenige dafür aufsteht und ein Zimmer weiter geht, oder ob er einfach neben sich ins Beistellbettchen greift, DAS verstehen sie doch auch nicht! Und mal ehrlich: man KANN nicht 24 Stunden NUR für das Baby da sein. Man muss wenigstens ab und zu ein bisschen schlafen, manchmal zur Toilette und gelegentlich was essen und trinken - um nur die absolut unausweichlichen Grundbedürfnisse zu nennen. Ich weiß ja nicht, wie ihr das macht, aber mir reicht es nicht, nur meine tiefsten Grundbedürfnisse zu erfüllen. Nein, auch nicht jetzt, wo das Baby da ist, und auch nicht nur vorübergehend. Ich hatte und habe nicht den Anspruch an mich, meine ganze, volle Aufmerksamkeit immer NUR dem Baby zu widmen - statt dessen gönne ich mir z.B. den Luxus, täglich duschen zu gehen. Auch wenn Baby mal einen Quengel-Tag hat. Ich denke, dass es genau diese Ansprüche an sich selbst sind, an denen schon unzählige Mütter verzweifelt und unzählige Beziehungen zwischen Eltern gescheitert sind. Mir ist die Qualität der Zeit wichtiger, die ich mit meinem Baby verbringe als die Quantität. Und vor allem ist mir wichtig, dass mein Baby eine ausgeglichene und einigermaßen zufriedene Mama hat, und nicht eine, die nach 2 Monaten am Stock geht, weil sie ihr eigenes Leben am Tag der Geburt an der Garderobe abgegeben hat...


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bombalurina

Natürlich hopse ich nicht den ganzen Tag um mein Baby rum. Ich muss aber auch sagen, ich habe ein sehr pflegeleichtes Baby, hab ich erst vorgestern wieder im Rückbildungskurs gesehen. Der hat gelegentlich mal so Quengeltage, aber nie ständig und schon gar nicht den ganzen Tag. Und ich gehe sehr wohl erst duschen morgens, auch wenn er schon wach ist und vielleicht schon etwas knatschig. Weil ich einfach kein Mensch bin, wenn ich mit Mundgeruch und ungewaschen morgens in Aktion treten soll. Da werd ich garstig und schlecht gelaunt. Da lass ich ihn lieber paar Minuten warten und bin dann voll und ganz und gut gelaunt für ihn da, als wenn er merkt, dass ich es eigentlich eilig hab. Ausquartiert wird er trotzdem erstmal nicht. Nicht, solange er noch nicht mal ansatzweise durchschläft, weil ich einfach keine Lust habe, alle paar Minuten aus dem Bett zu hopsen und ins Kinderzimmer zu gehen. Da könnte ich dann dort auch gleich wieder ein Lager aufschlagen, was im Prinzip das gleiche ist, nur in einem anderen Zimmer. Und ich bin sooooooooooooooooooooooooo neidisch auf alle, die länger als 3 Stunden am Stück schlafen dürfen!! Jawohl! Kenn das aber bis jetzt gehäuft von Mädchenmamas.


Bombalurina

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Hey Foxi, ich meinte mit meinem Beitrag eher meffilein. Mit dem, was du so schreibst, bin ich meistens d'accord, soweit ich das jetzt gerade gegenwärtig habe. Genau das, was du sagst, meine ich ja: ab und zu das eine oder andere eigene Bedürfnis erfüllen und dann ausgeglichen und gutgelaunt fürs Baby da sein. Qualität vor Quantität. Ausquartiert haben wir unsere Kleine, als sie auch nachts noch öfter ran wollte (ca. alle 4 Stunden), inzwischen dauert die erste Schlafphase aber ca. 7 Stunden. Sie hat von Anang an in ihrer Wiege geschlafen, die stand zuerst in unserem Schlafzimmer und jetzt im Kinderzimmer. Und für mich macht es überhaupt keinen Unterschied, ob ich aufstehe und 3 Schritte zur Wiege im selben Zimmer gehe oder ob ich aufstehe und 10 Schritte zur Wiege im Zimmer nebenan gehe - wach bin ich eh und ohne Aufstehen geht's nicht. Wobei ich aber das Glück habe, dass Eva außer Hunger nachts keine Bedürfnisse signalisiert. Sie schläft gleich nach dem Stillen friedlich weiter, und z.B. Schnuller gibt's bei uns nur tagsüber (abends zur Quengelzeit). Heißt also, ich muss nachts quasi nur einmal aufstehen und Stillen, und damit hat's sich. Das macht das Ausquartieren sicher einfacher als bei Babys, die alle anderthalb Stunden in irgendeiner Weise verarztet werden müssen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass auch ganz kleine Babys ruhig schon mitkriegen dürfen, dass nachts ein anderer Film läuft als tagsüber und dass auch Eltern noch Menschen sind. Das Verstehen kommt natürlich erst später, aber das Gewöhnen kann man ja schonmal anfangen...


Meffilein

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du, das ist deine sache ob du dein kind "gewöhnen" willst oder nicht. der punkt ist du behauptest die merken das noch nicht und das scheint die grundlage für dein handeln zu sein. das stimmt aber nunmal schlichtweg nicht. das ist auch nichts was ich mir ausdenke. ein baby hat kein "ich-bewusstsein". der beweis dafür ist der "spiegeltest". kinder erkennen sich erst etwa ab 2 jahren im spiegel. kinder die anfangen zu laufen oder zu krabbeln werden oft anhänglicher. warum? weil ihnen das total komisch vorkommt, dass sie nicht mehr mama sind. http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/emotionales_bewusstsein_2.htm du hast ein sehr braves baby, wenn es auf "mehr trinken wollen" als reaktion bekommt das es in sein eigenes zimmer muss. was ich davon im speziellen halte sag ich lieber nicht. warum sich die schlafphasen verlängern? vielleicht hätten sie es sowieso. du wirst es nie erfahren, aber das kannst du natürlich so interpretieren wie du willst. natürlich liegt es an dem eigenen zimmer *hust*. niemand behauptet, dass eltern nachts genau den gleichen film spielen sollen wie tags. es gibt nicht nur schwarz und weiß es gibt sehr viele stufen dazwischen. wenn du dein kind ausquartieren möchtest - weil es DEINEN wünschen entspricht und du damit DEINEM bedürfnis nachkommst, dann ist das völlig legitim. nicht legitim ist irgendwelche sachen vorzuschieben um das zu rechtfertigen. du nimmst eben in kauf, dass dein baby sich alleine fühlen könnte in der nacht - fertig. was ich oder andere davon halten ist doch völlig egal. übrigends unterstellst du mit dem was du schreibst vielleicht unbewusst, dass alle mütter die darauf achten ihr kind nicht alleine zu lassen sich nicht um sich selbst kümmern, sich keine zeit zum essen, duschen, schlafen, etc. nehmen. woher nimmst du diese information? das eine hat mit dem anderen garnichts zu tun. babys schlafen 12-14 stunden, wenn nicht länger und das noch für eine geraume zeit. im schnitt (sicher sind da tage dazwischen wo es anders ist). diese zeit verbringen sie ja nicht komplett in ihrem bett (woauchimmer dieses steht und wer auchimmer darin noch schläft) es ist also eine frage des managements wieviel zeit mama sich für sich nehmen kann und hat nichts nichts damit zu tun ob das baby im eigenen zimmer shcläft oder nicht.


Bombalurina

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Antwort auf Beitrag von Meffilein

Ich habe nicht behauptet, dass die Babys das nicht merken, wenn sie allein im Raum sind. Sondern der Grund für den Versuch des Ausquartierens war die Vermutung, dass es ihr nichts ausmachen würde bzw. es ihr egal ist. Die Wiege stand vorher im Schlafzimmer und da haben wir sie auch schon um 8 oder 9 reingelegt, ohne selbst schon schlafen zu gehen. Also konnte sie vorher auch schon alleine EINschlafen. Und da es im eigenen Zimmer funktioniert hat und sie weiterhin normal geschlafen hat, wurde aus dem Versuch des Ausquartierens dann ein endgültiges Ausquartieren. Hätte es nicht funktioniert, hätten wir sie halt wieder zurück in unser Zimmer geholt. Dass ein Baby kein Ich-Bewusstsein hat, ist mir klar, danke. Die Geschichte mit dem Spiegel auch. Hat aber wenig damit zu tun, warum oder wann man ein Baby ausquartieren kann oder nicht... Wo bitte habe ich geschrieben, dass wir sie ausquartiert haben als Reaktion auf mehr Hunger? Die nächtlichen Stillabstände waren im Schlafzimmer und in den ersten Wochen im eigenen Zimmer gleich, länger wurden sie erst später. Und auch in den Wochen, die sie jetzt allein schläft, hatten wir schon Phasen, in denen sie auch nachts öfter getrunken hat. Auch das hat also offenbar nichts damit zu tun, wann und ob sie im eigenen Zimmer schläft. Kann sein, dass mein Baby sich ab und zu in der Nacht einsam fühlt. Wenn sie das aber stören würde, würde sie doch rufen. Du hast doch selbst gesagt, Babys schreien, wenn sie ein ungestilltes Bedürfnis haben. Wenn meine Kleine also nachts das Bedürfnis nach Nähe hätte, würde sie schreien. Tut sie aber nicht. Also scheint es ihr doch gutzugehen damit. Vorgeschoben habe ich gar nichts. Ich habe aus dem jetzt schon mehrfach genannten Grund ausprobiert, ob sie im eigenen Zimmer genauso gut schläft wie bei uns, und es hat funktioniert. Punkt. Und ich habe niemandem irgendwas unterstellt. Ich habe lediglich geschrieben, dass mir das wichtig ist, mich auch um mich zu kümmern, und dass ich kein Problem damit habe, wenn mein Baby das auch merkt. Wenn die Kleine ein Problem oder Bedürfnis hat, komme ich dem nach. Und wenn nicht, nehme ich mir gern Zeit für mich. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt sicherlich Mütter, die sich zu wenig um sich selbst kümmern, wenn ein Baby da ist. Und ich sehe darin eine gewisse Gefahr bzw. Potential für Überforderung dieser Mütter, Beziehungskrisen oder (später) verwöhnte Kinder und gehe daher aktiv dagegen an, eine solche Mutter zu werden. Aber ich maße mir nicht an, zu beurteilen oder auch nur zu vermuten, ob jemand hier im Forum dazugehört - ich kenne euch doch gar nicht!


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bombalurina

Ich hab ja auch nur erzählt. Grundsätzlich finde ich deine Idee nämlich gut, dass es in Hinsicht auf zukünftige Schlafgewohnheiten sicherlich besser für alle Beteiligten ist, wenn das Baby gleich dran gewöhnt wird, dass es nicht sein Leben lang bei Mama und Papa schläft. Blöd halt nur, wenn ich mir damit mehr Stress mache als nötig, weil ich dann ständig aufhopsen müsste, um ins andere Zimmer zu gehen. So hab ich das Bettchen neben meinem und ich kann im Liegen mal "einschläfernd" einwirken, also Köpfchen streicheln, wenn es so aussieht, als fängt er an zu weinen. Tja und leider hab ich das Problem, dass, wenn er spuckt, er das nachts tut und aus dem Bettchen raus. Würde ich ja nicht mitkriegen, wäre er im Nebenzimmer. Also warten wir halt noch. Achja und nicht zuletzt wegen der Sache mit dem SIDS sollen die Zwerge ja das erste halbe (oder ganze?) Jahr im Elternschlafzimmer sein.


Bombalurina

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Klar, wenn es letztlich für alle mehr Stress bedeutet, das Kind im eigenen Zimmer schlafen zu lassen, bringt es nix und man probiert es vielleicht später nochmal. Hätten wir ja auch, wenn's nicht so gut klappen würde. Aber was anderes: was machst du denn, wenn dein Oli nachts aus seinem Bettchen raus spuckt? Ich würde dich jetzt nicht so einschätzen, als würdest du dann des Nachts dein Bett neu beziehen oder den Boden schrubben, oder? Naja, und SIDS... kann man das verhindern, wenn das Kind im gleichen Zimmer schläft? Da ändern sich die Empfehlungen zur Vorbeugung doch auch alle halbe Jahre. Früher hieß es, unbedingt auf den Bauch legen zum Schlafen - dann fand man tote Babys auf dem Bauch liegend (logisch!), schwups wird empfohlen, nur noch auf den Rücken zu legen, woraufhin man dann die Babys auf dem Rücken liegend findet (auch logisch!). Eine zeitlang hatte jeder ein Lammfell, man fand ergo tote Babys auf Lammfellen (schon wieder logisch!), also mussten die Felle raus. Undsoweiterundsofort... wenn dann irgendwann tote Babys im Elternschlafzimmer gefunden werden, wird vielleicht daraufhin empfohlen, sie schnell ins eigene Zimmer zu legen *tut mir leid wenn das jetzt sehr salopp rüberkommt - tote Babys sind tragisch und natürlich tut man alles, um SIDS zu verhindern. Aber es ist leider traurige Tatsache, dass man bislang keine, wirklich KEINE plausible Erklärung mit halbwegs akzeptabler Halbwertszeit dafür gefunden hat und sich darum auch keine brauchbaren Empfehlungen ableiten lassen, wie man sein Baby davor schützen kann*


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Bombalurina

Ja, natürlich gibts keine 100%igen Beweise, aber man tut ja erstmal, was man kann. Gerade bei Oli, weil er ja ein Frühchen war und ich ständig so aufgeregt war. Wegen der Spuckerei: Ich hab so gut wie es geht vorgesorgt. Sobald er eingenickelt ist, schiebe ich das Bettchen so weit wie ich mit dem Arm hinkomme, weg von meinem. Eben weil ich keine Böcke habe, nachtts auch noch mein Bett beziehen zu müssen. Dann hab ich um die Gitterstäbe ne Spuckwindel gehängt, damit ich immer gleihc mal abwischen kann, wenn er nur sabbert. Und unten aufm Boden zwischen seinem und meinem Bett liegt auch nochmal ne Spuckwindel fürs Grobe, die wurschtel ich halt dann zusammen, wische grob damit auf (ich meine sooooooooo viel kann er ja nun auch nicht spucken) und hau sie in die Wäsche. Beim Bettchen hab ich oben in Kopfhöhe mehere Lagen Spuckwindeln und untendrunter ne wasserfeste Betteinlage. Sicher ist sicher! ;-) Und toi toi toi, mir fällt grad auf, dass wir das jetzt schon über ne Woche nicht mehr hatten. Ach ja, ich bin auch sehr froh, dass wir vor kurzem so nach und nach überall Laminat gelegt und uns eine Ledercouch zugelegt haben. Ist alles viel entspannter! Sonst würde ich sicher vor lauter Agnst in der Badewanne füttern. ;-)


Crazygirl84

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Ich schliesse mich cupcake74 voll und ganz an


Angelsfly

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mein kleiner ist schon seit 4 wochen in seinem zimmer da papa immer morgens um 4 uhr aufstehen muss zur arbeit ist er im kinderzimmer aber wenn er um 6 uhr wach wird nehme ich noel mit ins schlafzimmer! aber um 12 uhr ist er zum mittagschlaf wieder im kinderzimmer und dann ab 20 uhr wieder zum schlafen!


Mitglied inaktiv

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Eure kleinen denn gar nicht??? Für mich wär das höchststrafe wenn ich pelle nicht bei mir hätte. Was hat euch dazu bewogen die kleinen alleine schlafen zu lassen?


Erstling

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schließe mich beiden Beiträgen von Cupcake75 an. Ich ätte es nie gedacht, kannte so eine Liebe noch nciht und will sie nicht missen. Ich denke nicht, daß die Kleine +verwöhnt/verzogen+ wird, wenn sie bei uns im Schlafzimmer schläft. Wir gehören zusammen und sie ist doch noch so klein. Klar wird sie auch allein sein und stark damit umgehen aber man muß es ja nciht über das Knie brechen ^^


Bombalurina

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Eva schläft seit ca. 4 Wochen im eigenen Zimmer, also seit sie knapp über 4 Wochen alt ist. Unser Gedanke dahinter war, dass es ihr jetzt (noch) komplett egal ist, wo sie schläft - wenn sie mal größer ist und schon mehr versteht, wird sie sich hingegen fragen, warum sie auf einmal nicht mehr bei Mama und Papa schlafen darf. Also soll sie sich ruhig schon (fast) von Anfang an daran gewöhnen, alleine zu schlafen. Nicht, dass wir glauben, man könnte ein Baby in dem Alter er- oder verziehen - uns geht es schlicht um die Gewöhnung ans eigene Zimmer, solange es ihr noch schnuppe ist. Das klappte von Anfang an super - wir bringen sie ins Bett, schmeißen die Spieluhr an und sie schläft nach 10 Minuten ein und pennt dann auch 6-7 Stunden durch. Zum nächtlichen Stillen hole ich sie zu mir ins Bett, aber danach bringe ich sie gleich zurück in ihr Zimmer. Ein Babyphon haben wir nicht, wir lassen beide Türen offen und hören daher sofort, wenn sie ruft. Ich finde übrigens, dass ein Baby zu keinem Zeitpunkt mit ins elterliche Bett - oder "Familienbett" *oh Graus!* - gehört (es sei denn später, wenn es mal von bösen Wölfen geträumt hat, als Ausnahme). Eltern sind neben ihrer Elternschaft auch noch eigenständige Menschen und ein Liebespaar. Auch hier geht es mir nicht um eine Erziehungsmaßnahme, denn Säuglinge von ein paar Wochen kann man nicht erziehen. Aber man kann sie von Anfang an konsequent an gewisse Dinge, die absolut selbstverständlich sind (nämlich wie gesagt eine gewisse Privatsphäre der Eltern) gewöhnen. Find ich besser, als wenn man den Kleinen dann nach einem Jahr oder so mühsam wieder was Neues beibringen muss. Da frag ich mich: was ist für das Kind "schlimmer"? Nach ein paar Wochen (problemlos!) im eigenen Zimmer zu schlafen oder sich erst ein Jahr lang an 24-Stunden-rundum-Mama-Service zu gewöhnen und dann plötzlich darauf verzichten zu müssen, weil man irgendwann "groß genug" ist?!


malapatka

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Antwort auf Beitrag von Cana

Möchte nur mal noch was zum Kontra-Ausquartieren ergänzen: Babys wissen nicht, dass Mama und Papa im Nebenzimmer sind. Sie wissen nicht, dass man sie hören kann. In dem Moment, in dem keiner um das Baby rum ist, ist es ALLEIN. Komplett allein. Diesen Gedanken finde ich traurig, wo doch ihr Bedürfnis nach Nähe am Anfang sooo groß ist. Im Bauch waren sie auch nie allein.