lillith13
Hallo, habe gerade meine cousine getroffen, wir haben voriges jahr ungefähr zeitgleich kinder bekommen, sie war da 34 ich 30. nur sie hat schon ein kind,das sie mit 16 bekommen hat. sie meinte das alles zurzeit recht stressig sei, ihr sohn würde jetzt laufen, sie hat angefangen 2 tage die woche zu arbeiten, sie wäre das alles nicht mehr gewohnt,.. ich wollte wissen, ob es denn jetzt anders sei, als bei ihrem ersten kind,...ihre eindeutige antwort, damals wars einfacher!!!! sie konnte aber auhc net sagen warum, damlas hat sie auch ihre ausbildung fertig gemacht, hat also merhals 2 tage gearbeitet und mußte noch lernen,..klar hat mama und oma geholfen, aber die helfen jetzt auch! also was meint ihr woran das lieg? das wir wirklich soo alt sind? oder macht man sich mehr arbeit? (klar, jedes kind macht bestimmte arbeit, aber man kann eben auch daraus noch mehr machen,..) denkt man zuviel nach, sucht probleme wo keine sind? (kenne ein lehrerehepaar, sobald die kleine einen pieps macht, sind beide mit den nerven am ende und wälzen bücher, was los sein könnte!) oder ist man ein anderes leben gewohnt und tut sich mit der umstellung schwerer???? ich habe mit meinem mann 8 jahre alleine zusammen gelebt, wir waren oft weg und sehr spontan,...jetzt den tag mit kind zu verbringen und nicht auf arbeit zu sitzen war (jedenfalls am anfang) total ungewohnt,..aber ist es deshalb stressiger? was meint ihr? ich will aber keine diskussion über die fähigkeiten einer mutter bzw. jmd diese aberkennen!
Vielleicht ist einfach das jetzige Kind ein wenig anstrengender als das erste? :-) Oder Erinnerungsverzerrung: Nachher war es doch alles gar nicht soooo schlimm... Frag sie in zwei Jahren noch einmal, wann es "einfacher" war ;-) Ich glaube irgendwie nicht, dass es am Alter liegt.. außerdem ist 30 und 34 nun echt nicht "alt"! Liebe Grüße Cosi
ich denk einfach das man "jung" unbedarfter an die Sache rangeht noch nicht so viel lebenserfahrung hat und nicht weiß was auf einen zukommt zumal sie ja da noch hilfe hatte... wobei ich sagen muss ich mach mir denk ich mindestens genauso viele Gedanken wie jemand älteres aber ich denk des kommt halt einfach auch auf den Typ mensch an wie man damit umgeht... allerdings ist man ja mit 19 auch schon reifer als mit 16 (meistens zumindest) LG
Ich würde sagen, dass es reine Empfindungssache ist. Viele anstrengende Dinge verblassen einfach. Ich habe mein erstes Kind mit 21 bekommen und heute denke ich, dass ich mich damals zu tode gelangweilt habe. Heute kann ich das nicht mehr nachvollziehen. Beim besten Willen nicht. Und auch wenn das große Kind schon groß ist, ist es immernoch da und auf seine eigene Art und Weise anstrengend.
Das ist sicherlich eine verzerrte Erinnerung, weil es schon so lange her ist. Aber denoch glaube ich, das man mit dem "jungen" Alter auch nicht so einen "Blick" hat. Man sieht alles "naiver", leichter und lockerer. Ab einen bestimmten Alter muss man sich ja um alles kümmern, Arbeit - Mann/Freund - Haushalt - Garten ect.pp. Man übernimmt viel mehr Verantwortung für Sachen die wir eigentlich auch mal links liegen lassen könnten (z.B. Rasen mähen - die Nachbarn gucken schon - mal so salopp gesagt.) Ganz ehrlich, wer von uns hat nicht ein schlechtes Gewissen, wenn die Küche mal einen halben Tag dreckig ist oder die Waschmaschine noch nicht an ist oder Bett noch nicht gemacht ist.......