Hayatim
Hallo Mädels, ich habe zwei zauberhafte und vor allem gesunde Kinder. Der Große wird im Juni 4 und Zarah im Juni 1! Deniz wurde damals 3,5 Wochen vor ET per Notkaiserschnitt geholt, da ich eine Plazentainsuffienz hatte (Für Normalsterbliche: meine Plazenta wollte nicht mehr). Ich war psychisch noch garnicht bereit und hatte Anfangs auch mit so ziemlich allem Probleme: das Stillen klappte zunächst nicht, er schlief sooo schlecht, ich hatte Depris etc.! Zudem war meine Narbe sehr schlecht verheilt, da beim Nähen oder besser gesagt beim Fädenziehen ein 20cm langer Faden in mir vergessen wurde. Meine Narbe sah furchtbar aus aber mein FA meinte das es zwar ungewöhnlich wäre aber schon mal vorkommen kann (Keloid). Naja, nachdem 3,5 Jahre nach der Geburt der Faden immer sichtbarer wurde, machte ich meinen FA nochmal darauf aufmerksam und er entfernte ihn. Das waren Schmerzen sag ich euch!!!!!!!! Als ich dann zum 2. Mal schwanger wurde, wünschte ich mir nichts sehnlicher als eine normale Geburt erleben zu dürfen. Zarah lag die halbe Schwangerschaft quer im Bauch. gegen Ende drehte sie sich aber in die richtige Position und alles schien nach einer Normalgeburt auszusehen. Was die Ärzte immer wieder bemängelten war, Zarah´s Größe (sie wurde sehr groß geschätzt). Die Gefahr einer Uterusruptur bestand. Sie ließen mir aber die freie Entscheidung, ob ich es trotzdem und mit strenger Überwachung versuchen wollte. JA DAS WOLLTE ICH! Einer Woche vor ET drehte sich Zarah in die Sternengucker - Position und die Gesichter der Ärzte wurden immer länger. Die meinten immer wieder, wie ungünstig das für die Narbe wäre und und und... Einen Tag vor ET platze meine Fruchtblase und ich dachte, "JUHU, diesmal klappt es !" Hatte auch das erste Mal im Leben echte Wehen!!! Naja, das Ende vom Lied: grünes Fruchtwasser, Zarah´s Größe und ihre Lage ließ meine Traum wie eine Seifenblase zerplatzen. Ich habe im Kreissaal so geweint. Zum Glück war/ist mit ihr alles einfacher und besser gelaufen! Versteht mich nicht falsch, ich bin so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder bekommen habe, denn wer weiß, was passiert wäre ohne die Kaiserschnitte aber mir fehlt das Gefühl, etwas geleistet zu haben und dafür das Baby zu Belohnung zu kriegen, sooo sehr. Findet ihr das normal, oder würdet ihr mir zu einer Therapie raten? Geht es noch jemanden so? Ich bin nicht depressiv oder so was aber ich denke einfach sehr oft darüber nach und es kullern noch heute Tränen :-( Sorry, dass es so lang geworden ist. Mann schreibt dann irgendwie wie im Rausch. LG Nicole
Ich kann dich verstehen. Ich hatte nen Blasensprung zuhause - im KH mussten wehen eingeleitet werden weil ich von selbst keine bekam - nach 29 Stunden wehen hoerte es bei einem 4cm offenen Muttermund auf - Warscheinlich dadurch das ich mir eine Infektion eingefangen hab durch den Blasensprung - endete also auch im Kaiserschnitt - es war auch die richtige entscheidung, da Joel sehr schlapp war & eine Neugeborenensepsis hatte & erstmal in ein anderes KH mit Neugeborenen Intensiv gebracht wurde. Ich denk auch oft an die Geburt, besonders wenns Joel immer ein Monat aelter wird. & finde es echt Traurig das es als KS endete. Es fuehlt sich an als wenn man nichts dafuer geleistet hat das man sein Kind in den armen halten darf. Klar ich hatte richtige Geburtswehen 29 Stunden lang, aber mein Kind kam trotzdem nicht durch mich auf die Welt, ich wollte mein Kind auf die Welt bringen, stattdessen waren es die Aerzte im OP - besonders Traurig ist es, das der KS unter Vollnakose stattfand da bei mir die PDA vorher schon nichtmal ansatzweise wirkte. Ich konnte ihn also nicht sofort nach der Geburt sehen & ihn nicht schreien hoeren - als ich aufgewacht bin war er sauber & angezogen & diese ersten Minuten von ihm haette ich gerne mit erlebt :/
Meine Schwägerin wollte auch unbedingt eine natürliche Geburt. Aufgrund schlechter Herztöne ist es nach 4h dann doch zu einem Notkaiserschnitt gekommen. Und sie kämpft noch immer mit den Tränen, wenn wir darüber mal sprechen... ich denke wichtig ist eben, darüber zu sprechen. Und seinen Frieden damit zu machen, wann immer das auch gelingen mag... Ich wünsch Dir alles Liebe! BenMaxMama
Hallo, Mia kam per Not-KS in der 37. Woche zur Welt. Ich wusste, dass ich einen KS haben würde, da ich eine Plazenta praevia totalis hatte. Nachts bekam ich schwere Blutungen, denn ich hatte eine Plazentaablösung. Gottseidank lag ich zu dem Zeitpunkt schon 6 Wochen im KH, sonst hätten wir beide wohl kaum überlebt. Ich wollte immer das Beste für mein Kind und hätte alles für sie getan, ob KS, normal oder wer weiss was. Es geht bei der Geburt doch nicht darum etwas zu leisten, sondern einfach nur darum dein Kind so sicher wie möglich in die Arme zu schliessen!!! Es ist doch nicht deine Schuld, wenn es nicht auf dem "normalen" Weg geklappt hat. Grüsse, Troulli
bei meinem großen wurde ich per einweisung wegen ständigen bluthochdrucks eingeleitet, es wurde 4 mal gegelt und am zweiten tag konnte und wollte ich nicht mehr, nachdem sie mir den ganzen tag nix zu essen und trinken gaben und ich auf nüchternen magen mich übergeben musste und abends kam es dann zum KS auch unter vollnarkose. ich wollte eigentlich auch normal entbinden aber es kamen einfach keine wehen. es störte mich sehr, dass ich mein kind nicht gleich in die arme schließen konnte. ich wachte dann nachts im zimmer auf und fragte die ärztin die nach mir schaute was ich denn nun habe, die sagte einen jungen (meine fa konnte die ganze ss das geschlecht nicht sehn...). etwas später kam dann die schwester rein und sagte: hier bringe ich ihnen ihre kleine. ich ganz entsetzt gesagt, aber man sagte mir doch ich habe einen sohn. tja sie sagte dann oh ja ein junge. das hat mich schon sehr belastet. jetzt bei timo wollte ich es auch unbedingt normal versuchen. ich hatte auch dieses gefühl, dass ich es mal "richtig" miterleben will. durch die schwangerschaftsdiabetis musste wieder eingeleitet werden. am 20. also ins kh und wurde gegelt, das insgesamt 8 mal über 4 tage verteilt. es tat sich einfach nichts an wehen und muttermund ging auch nicht auf. mittlerweile denke ich ich hab ne wehenschwäche. am 24. habe ich dann beschlossen das ich nen ks will. ich habe es so lange versucht und es ging einfach nicht. aber durch das lange versuchen war ich mit meinem gewissen im reinen es eben lange versucht zu haben. ich denke auch dass darüber reden sicher hilft, ich glaube das gefühl ist normal, man bereitet sich eben innerlich auf eine normale geburt vor und dann landet man eher unfreiwillig unter dem messer. aber ich denke wirklich das wichtigste ist einfach, dass die kinder nicht natürlich sondern hauptsächlich gesund zur welt kommen.
hallo, ich kann dich voll verstehen und bin selber in der lage wie du ich hatte auch einen not ls weil sich einteil meiner plazenter gelöst hat und wenn ich heute drüber sprechen fählt es mir auch zum teil noch sehr schwer bei mir war es so als ich die große und mittlere von der schule und dem kindergarten hollte bemerkte ich beim hochgehen das ich nass wurde dachte aber erst das ich es mir einbilde weil ich so sehr wollte das lucie kommt als ich dann das zweite was spürte fühlte ich zwischen den beinen nach und sie da blut ich mit meinen kindern hoch mann geweckt da er nachtschicht hatte und war noch ganz gelassen da ich bei meiner mittleren eine zeichenblutung hatte dachte ich das wäre wieder so ich noch schnell unter der dusch weil mein mann sich ja noch fertig machen musste und als ich raus kamm wieder blut eine gute menge und friches ich dacht eokey ruf mal besser den krankenwagen als er dann kamm haben die uns erstmal für blöd erklärt mehr oder weniger da ich ja nicht die ganze zeit bluten würde dann haben wir denen erstmal die ganzen bilden gezeig die schon voll waren innehalb 10 minuten 4 stück und da sind wir auch sofort ins kh dort angekommen erstmal ctg und nochmal nach der blutung geschaut was aber jetzt nicht mehr so heufig war dach unltraschall wo die blutung her komm keiner hatte eine ahnung dann kammen wehen uns sie sind davon aus gegeangen das es eine etwas stärkere zeichenblutung ist nach dem ich einen wehen topf bekamm damit es schneller geht weil noch keine öffnung da war nach ca 2 stunden fing die blutung wieder an schlimmer zu werde und sie enschieden da sienicht wusten wo sie her kam zu ks gesagt gehtan es war die rischtige entscheidung sagt der arzt für mich weiss ich es manschmal immer noch nicht es hat sich rausgestllt das sich ein teil der plazenter gelöst hat man es aber auf den ultraschall nicht sehen konnte das die kleine da vor lag für mich war es die reinste hölle der ks das gefühl allse zu so spüren wie die schneiden nähen und geschweige den das kind raus holen ich weiss alles noch bis aufs kleinste wie es darmals am 28.05 gewesen ist und auch die zeit danach ich habe sehr viel gewein jeden tag über 6 wochen lange konnte aus diesen gründen nicht stillen da es selich nicht machbar war für mich habe lucie niemanden freiwillig gegeben weil ich angst hatte mir könnte sie einer weg nehmen wir waren darmal kurzt davor zur therapie zu gehen aber ich fing mich wieder und das weinen hörte auf aber die gedanken an der geburt sind immer noch da und die werden auch immer da sein sobalt ich die narbe sehe heute kann ich drüber sprechen aber nur ungerne und auch nur mit tränen unterdrücken ich bin auch froh das es uns gut geht aber es feht was denke ich maschmal ich habe schon zwei normale geburten hinter mir und kann die sagen das ein ks auch eine geburt ist du du auch kekämft hast zwar war dein kind dann schon da aber du hast für euch schmerzen in kauf genohmen und das einfach die wahl getroffen was für euch am bessten war und das ich das richtige was eine mutter aus macht aber deine gedanken kann ich voll verstehen für dich gedrückt sorry für fehler es sind sehr viel tränen beim schreiben geflossen lg sarah
Mir ging es auch so... hatte einen NotKS, obwohl der Muttermund schon fast komplett offen und alles in Ordnung war(Fehlentscheidung der Ärztin). Hatte auch lange damit zu kämpfen. Wollte immer 2 oder 3 Kinder haben und mein Mann auch, aber nach dem KS und den Situationen hinter her (bei mir wurde im KH so viel falsch gemacht) hab ich gesagt das ich kein weiteres Kind möchte, weil ich Angst habe ich bekomme wieder einen KS... Mittlerweile geht es einigermaßen, weil ich jeden Tag in so ein bezauberndes Gesicht schauen darf, aber das schlechte Gefühl kommt immer wieder hoch... Liebe Grüße Jeanne
Anfangs ging es mir auch so. Ich hatte das Gefühl nichts geschafft zu haben. Aber irgendwann fing ich an zu denken, dass es das beste für meine Kleine war, dass sie geholt wurde und dann hab ich mich damit abgefunden. Wir haben ja nicht aus wunschgründen entschieden, dass wir lieber einen Kaiserschnitt hätten.
Nein, du bist, wie du siehst, nicht alleine!
Ich hatte einen KLaiserschnitt eigentlich nie im Kopf! Für mich war eigentlich klar, das ich Lotta "normal" zur Welt bringen würde! Sie lag mit dem Kopf im Becken und auch sonst passte alles....
Bis auf der Blutdruck.....der war ijmmer etwas höher, aber nie kritisch! Dann kamen diese EXTREMEN Ödeme...ich konnte die letzten Wochen keine 200m laufen, ohne das ich wahnsinnige Schmerzen in den Beinen hatzte! Ganz tapfer hab ich das ausgehalten.....
Tja, und dann Krankenhaus , wuieder heim, Krankenhaus....beginnende Gestose! Na super!
Samstags habe ich die erste Tablette zur Einleitung bekommen und am Donnerstag wurde dann der KS gemacht!! Das heisst, ich habe fast 6 Tage alles mögliche geschluckt, vor den Muttermund gelegt bekommen oder ausm Wehentropf in mich laufen lassen! Nix hat geholfen...ich hatte Schmerzen und das Gefühl, mein Becken explodiert! Und dann alle 2-4 Stunden CTG, tag und nacht! Aber über einen KS habe ich bis dahin nicht nachgedacht! Es wurde zwar mal kurz angesprochen von den Ärzten...
Tja und Donnerstag Mittag- Frau Sch...., die Herztöne sinds jetzt nicht mehr gut, haben sie über nen KS nachgedacht? Äh...was? Und dann sind sie geflossen die Tränen! Innerhalb von kürzester Zeit Aufklärungs und Narkosegespräch, OP Hemd an, Trombosestrümpfe und zack lag ich da im OP! Gott, ich hatte solche Angst!
Im Nachhinein denke ich, es hatte sicher seinen Grund, 2warum Lotta nicht wollte! Aber ich hatte lange zu knabbern! Und denke auch heute noch oft abends im Bett daran zurück.....
Ich hab mit Amy ja unser 5. Kind zur Welt gebracht und zwischen unserem 3 und vierten Kind hatte ich 2 Fehlgeburten und auch wenn ich schon 5. Geburten hatte, ich denke viel und auch gerne an die Geburten. Ich könnte Dir von allen 5 Geburten einen Geburtsbericht erstellen. Ich hatte nie einen KS und bin auch froh darüber und ich kann dich soooooooooooo gut verstehen das dir da etwas fehlt. Ich finde deine Gedanken vollkommen normal. GGLG Cleo+5Kids
Mir gehts ganz genauso, wobei ich auch vorher nie über einen Kaiserschnitt nachgedacht habe. Und dann ging alles soooo schnell, nachts um 1 Wehen bekommen, direkt alle 2 Minuten ab ins KH, noch versucht Wehenhemmer zu spritzen. Dann Fruchtblase geöffnet und es kam nur noch Blut. Direkt in der Straßenkleidung in den OP, Vollnarkose und 2 Stunden später wurde ich wach als Mama. Ich habe lange damit zu kämpfen gehabt, ich hab nicht mitbekommen, wie meine Maus auf die Welt kam, ihren ersten Schrei, die ersten Untersuchungen.. Alles das hat mein Mann mit der Kleinen erlebt. Aber ich war froh das er da war! Und mir hat im Endeffekt die Erkenntnis geholfen, dass, wäre nicht alles so gelaufen, hätte mein Mann mich nicht direkt nach Wehenbeginn ins KH gefahren (ich wollte noch warten), hätte die Hebamme nicht die Fruchtblase geöffnet, hätte sich die Assistenzärztin nicht dazu entschieden, auf eigene Faust allein mit dem KS anzufangen,.. wahrscheinlich wär alles ganz anders ausgegangen. Und ich hab ein gesundes Kind und hoffe einfach, das beim nächsten alles anders läuft! Viele Grüße, und du siehst, du bist nicht allein!!
Es tat gut, es einfach mal so aufzuschreiben und mir auch eure Gedanken und Geschichten durchzulesen. Vielen Dank, für eure aufbauenden Worte. Sitzen ja doch ziemlich viele im selbem Boot. Passt gut auf eure "Zwerge" auf (und auf euch natürlich auch!!!) LG Nicole