Anne-mille-mille
schaut mal habe mir das gestern durch gelesen und fand es sehr interessant http://www.rund-ums-baby.de/sandmaennchen/beitrag.htm?id=36784&suche=mythos&seite=1#start
"Menschenkinder - Plädoyer für eine artgerechte Erziehung" von Herbert Renz-Polster. Kein Ratgeber in dem Sinne, aber erklärt viele Verhaltensweisen evolutionsbiologisch und regt, wer beim Lesen Aha-Erlebnisse hat, zum Umdenken an (bei Kindern und Erwachsenen: Lernen geht über Verständnis). Sehr zu empfehlen! Viele Grüße
Renz Polster ist klasse, kann ich mich nur anschließen. und zu deinem link, anne-mille-mille - ich stimme voll und ganz zu. bei meinem sohn wußt ich einmal ganz genau, dass er wegen bauchweh geschrien hat - die zweite nacht im kh, am nächsten morgen hatte er 2 volle windeln kindspech. die hätten mich auch gedrückt ;)! die sonstigen regelmäßigen "weinstunden" waren m.e. zu 90% ein verarbeiten vom tag. mein sohn war von anfang an sehr aufmerksam, wach und aktiv. zwischen 17-18 uhr abends musste er sich diese eindrücke und neuen erfahrungen einfach "von der seele reden" - reden geht nicht, dann muss man als würmlein halt schreien ;)! hätte ich da jeden abend angefangen mit bauchmassage, fliegergriff und co., ich hätte mein kind und mich wahnsinnig gemacht. was haben wir gemacht: ich hab mir meinen sohn geschnappt, ihn in seine lieblingsdecke gepuckt und mich, mit ihm aufm arm, ins chlafzimmer gesetzt und bin einfach bei ihm gewesen, hab leise gesummt und gesungen und ihn ein wenig geschunkelt. er hat teilweise schon ne halbe stunde geweint, aber danach war er entspannt - klar, er hat mir ja all seine tageseindrücke erzählen können ;)! für mich gilt also: auch, wenn es manchmal anstrengend ist, wenn einem das würmchen leid tut und man ihm mit allem möglichen helfen möchte - ruhig sein, für das kind da sein und es einfach "geschehen" lassen, das ist meist am sinnvollsten und tut dem kind gut!