Mitglied inaktiv
Hallo zusammen, dies war meine zweite Geburt und ich hab mich darauf gefreut weil meine erste nicht so toll war und ich dachte diesmal wird alles perfekt. Leider falsch gedacht, es hat sich als Horror entpuppt da ich starke Blutungen bekommen habe und die Plazenta sich während der Geburt gelöst hat. Wir haben es gerade geschafft unser Kind per Notkaiserschnitt zu bekommen. Das unheimliche Gefühl als ich da lag und das Blut aus mir herausschoss werde ich nicht los. Wir als Paar können auch kaum darüber sprechen, es treibt uns die Tränen in die Augen. Geht es jemand ähnlich? Wie geht ihr mit so einer Situation um? Danke und liebe Grüße, Nina
Es tut mir sehr leid, dass Du das erleben mußtest und ich kann gut verstehen, dass man solche Erlebnisse nicht so ohne Weiteres verdauen kann. Auch wenn es zum Glück am Ende glimpflich ausgegangen ist. Ich finde es absolut normal, dass man das nicht einfach wegstecken kann, und Ihr solltet das von Euch selbst auch nicht verlangen. Drüber reden ist sicher wichtig und es gibt nicht ohne Grund Profis, die einem nach solchen Situationen (auch als Paar) helfen können. Es ist manchmal einfach wichtig, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen. Meine Eltern haben ihr erstes Kind ein paar Tage nach der Geburt verloren und haben sich nie helfen lassen. Sie knabbern bis heute daran (fast 40 Jahre später) und ihre Paarbeziehung hat bis heute auch daraunter gelitten. Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr einen guten Weg findet, das zu bewältigen - mit oder ohne Hilfe. Ich habe wirklich Hochachtung davor, dass Du das Thema hier gepostet hast und Dich dem stellst. Alles alles Liebe Annette
Oh jeh das tut mir auch wirklich leid. Das hört sich schrecklich an und ich kann mir gut vorstellen dass das ein Schock für euch war/ist.
In der Schweiz konnte jedes Paar nach der Entbindung zu einem Arzt im Krankenhaus, und über die Entbindung sprechen, wie man damit umgeht und sie verarbeitet. War dort wo wir gewohnt haben ein Angebot vom KH, vielleicht gibt es sowas ja auch bei euch?
Ansonsten würde ich versuchen mit dem Arzt der bei der Geburt dabei war das Gespräch zu suchen darüber. Denke es tut gut noch einmal mit der Person die auch dabei war das ganze zu besprechen?
Viel Erfolg bei der Bewältigung! ![]()
Tut mir sehr leid für euch, das ihr so was erleben musstet!!! Schließe mich auch den anderen an und ich würde raten, das ihr trotzdem als Paar, darüber sprechen solltet!!!! Ich hatte zwar nicht SO ein erlebniss wie ihr, aber meine Geburt war auch sehr belastend für mich und meinen Freund....wir haben uns sehr lange und ausführlich darüber ausgesprochen....danach ging es uns auch besser!!! Ganz liebe Grüße und das es euch schnell wieder besser geht....Denkt an euer Baby und knuddelt es ganz viel...
Meine erste Geburt war für mich recht traumatisch - mehrere Tage Einleitung ohne nur den kleinsten Erfolg, dann plötzlich von 0 auf 100 Sturmwehen, sehr schwere und trotz PDA sehr schmerzhafte Geburt u.a. wegen sehr großem Kopf (KU 39,5cm), nach 8 1/2 Stunden war der Wurm dann scheinbar fit auf der Welt, wurde mir aber nach ca 10 Minuten wieder weggenommen weil er nicht richtig Atmen wollte, wurde dann plötzlich hektisch tief abgesaugt und bebeutelt - ich habe ewig daran genagt und hatte panische Angst vor ner Einleitung und der Geburt als ich mit meiner Tochter schwanger war. Die 2. Geburt war aber recht schnell und absolut problemlos, dadurch konnte ich auch mit der ersten Geburt abschließen.
Das ist aber kein Vergleich zu dem was euch passiert ist!!! Ich würde euch vorschlagen euch professionelle Hilfe zu holen um eure Erlebnisse richtig verarbeiten zu können! ![]()
mein geburtsbericht steht hier im forum. wenn du dich austauschen möchtest kannst du mich gerne per pn anschreiben. als erstes kann ich dir sagen IHR MÜSST UNBEDINGT darüber reden. ob jetzt als paar oder getrennt mit anderen. alles liebe
Schade das dein wunsch nach einer "normalen" geburt nicht erfüllt wurde und alles so dramatisch verlief.
Aber es ist echt wichtig das ihr als paar auch darüber redet was euch bewegt und euch evtl auch hilfe von aussen holt. Eine Gesprächsgruppe kann echt helfen denn es wird sonst nur belastender.
hattet ihr eine seelsorgerin im KH mit der ihr sprechen konntet ??
Lasst euch helfen und seid füreinander da und freut euch an eurem kleinem Wunder das ihr in euren armen halten dürft.
wünsch euch alles gute
Hallo, Ich habe meine Tochter per Notkaiserschnitt wegen einer Plazenta praevia geboren. Ich war darauf vorbereitet und es war dennoch ein Schock für mich als sich die Plazenta sich gelöst hat. Ich lag schon 6 Wochen im Kh und es war trotzdfem wahnsinnig beängstigend, wie das Blut nur aus mir raus gelaufen ist. Trotzdem habe ich mich mit dieser hektischen Geburt abgefunden und bin froh, dass ich meine Tochter habe... LG, Troulli