Kristin_D
hey mädls, hätt da mal eine frage an euch.....gestern hab ich mir die Internetseite von "meinem" KH angeschaut (ich schau da immer wer gerade eine baby bekommen hat) da hab ich eine familie entdeckt und ich muss sagen seit dem denk ich ständig drüber nach.... also zur vorgeschichte: meine kleine schwester (13jahre) ging mit einem behinderten mädchen in die volksschule (heißt das bei euch auch volksschule? die ersten 4 schuljahre mein ich) das mädchen ist geistig und körperlich (nur leicht bei einer fuß und einer hand) behindert, zwar nicht ganz extrem aber es würde niemals alleine irgendwohin können und hat in der schule auch immer eine eigenen lehrerin und ist den anderen kindern um jahre hinterher. da meine kleine schwester, ein wirklich hilfsbereites mädchen ist und wirklich ein händchen für solche menschen hat, hat sie sich auch gleich mit ihr angefreundet. sie haben sich auch am nachmittag öfter zum spielen verabredet (bzw. die eltern) also war meine schwester auch öfters bei ihr daheim und auch meine mum hat mal zwischendurch auf das mädchen und ihren 2 jahre älteren bruder (schwerer behindert) aufgepasst. tja und irgendwann hat ihr die mutter der beiden kinder erzähtl dass die von anfang an wussten das ihre kinder behindert sein werden (also es wurde ihnen in der 1 SS schon gesagt) trotzdem haben sie auch noch das mädchen bekommen (das ist schon schwer für mich nachvollziehbar). und gestern hat hab ich dann gesehen dass sie jetzt noch ein baby haben!!! also die beiden großen sind jetzt ca. 13 und 15 jahre. für mich ist das unvorstellbar.....wie kann man mit der gewissheit das das kind behindert sein wird ein 3. kind bekommen??? die eltern sind noch dazu ärzte! also nicht irgendwelche asozialen menschen die sich überhaupt keine gedanken um die zukunft ihrer kinder machen.... sie sind echt total klug und nett und lieben ihre kinder echt über alles....aber sie sind mittlerweile schon um die 40 jahre! das heißt noch ein größeres risiko! ist für mich echt unvorstellbar.... wer ist denn für die kinder da wenn die beiden mal alt sind? klar haben sie das jetzt gut geregelt (haben als ärzte ja auch genug geld) sie haben eigene lehrer für die kinder, eigene taxifahrer die sie in die schule bringen und wieder heim, und auch eine ausgebildete person die ihnen bei der betreuung daheim hilft (sie haben ja damals beide gearbeitet) aber trotzdem was ist später mal? solche kinder bleiben doch ihr leben lang "kinder" und brauchen jemanden der 24 stunden für sie da ist! und das mal 3!!!! ich kann das echt net verstehen.... wie seht ihr das?
Guten Morgen meine Liebe!!!
Also bei uns heissen die ersten 4 Schuljahre Grundschule!!!
Also ich finde das echt verantwortungslos noch ein weiteres Kind zu bekommen wenn man weiss das die ersten zwei kinder behindert sind... und das 3te Kind dann höchstwarscheinlich auch behindert zur Welt kommt...!
Im endefekt klar die Eltern müssen das selber wissen aber sie müssen doch auch an die Zukunft ihrer Kinder denken...!!!
Ehrlich ich hätte schon nach dem ersten Behinderten Kind nicht noch eins bekommen...!!! Ich selber habe mit behinderten Kinder und schwerst Behinderten Kindern zusammen gearbeitet die ich alle sehr lieb gewonnen habe aber selber ein behindertes Kind aufziehen is echt wahnsinnig schwer...
GLG Mandy
das thema abtreibung ist ja ein heikles thema und jeder hat seine eigene meinung. es gibt verschiedene behinderungen. mein kleiner war auch schwer krank (aber nicht schwer behindert), er musste aller 2 wochen zur infusion, konnte mit knapp 2 jahren weder laufen, noch sitzen, noch krabbeln. voriges jahr ist er dann gestorben. er hing auch weit hinter anderen kindern hinter her, aber er war nicht schwerst behindert, hätte alles irgendwann aufgeholt. deswegen haben wir uns auch entschieden, dieses baby zu bekommen, weil sie (im schlimmsten fall) die selbe krankheit wie unser justin bekommen würde. wir haben keine FU machen lassen, da wir sowieso nicht abgetrieben hätten. aber wenn es so schwer behindert wäre, wie der junge von dem du redest und ich würde noch ein kind bekommen, was wieder so behindert wäre, würde ich es denke ich, schweren herzens, weg machen lassen. obwohl ich kein freund von abtreibungen bin, aber ein so schwer krankes kind ist schon schlimm genug, das muss man anderen kindern nicht auch an tun. aber wie gesagt, zu dem thema gibt es verschiedene meinungen und viele werden sagen, jedes kind hat ein recht zu leben, was ja grundsätzlich auch so ist. aber man muss halt unterschiede machen, wie schwer die behinderung am ende ist. lg annett
wenn man es bevor man ein kind "macht" nicht weiß ob es behindert ist ist das natürlich was anderes! Aber sie haben in der 1. SS erfahren dass ihr kind (und alle weiteren kinder, sollten sie noch welche bekommen) behindert sein werden! und haben jetzt trotzdem ihr 3. kind bekommen! nach 2 behinderten kindern! das kann ich net verstehen....
ne das ist richtig. dann würde ich es auch lassen. bei uns steht ja die chance 75% das es gesund ist und 25% das es wieder so krank ist wie justin. also eine höhere chance das wir ein gesundes kind bekommen. aber wenn man weiß, das jedes weitere kind behindert werden wird, dann würde ich auch keins mehr ansetzen. lg annett
Also zunächst mal besteht bei mir auch die Gefahr, dass mein Kind behindert wird. Mein Freund hat einen Gendefekt, der sehr selten ist und noch sehr unerforscht. Ich wusste das und wir habens trotzdem versucht. Außerdem wollte ich keine Feindiagnostik oder sonstiges... Stellt euch vor ein gesundes Kind läuft mit 8 Jahren ( Gott bewahre) vor einen Bus und es wird danach für immer körperlich und geistig behindert werden??? Dann kann ich als Mama auch nicht sagen, dass ichs nicht mehr mit nach hause nehm weils behindert ist. Oder wie denkt ihr darüber?
ich glaub ihr versteht net was ich meine.....auch wenn ich 10 kinder hätte und die würden plötzlich behindert werden würde ich alle noch genauso lieben! um das gehts überhaupt net! ich versteh nur nicht wie man mit 40 nach 2 behinderten kindern ein weiteres kind bekommen kann! (und das obwohl man weiß das es wieder behindert sein wird!) ich habe gott sei dank keine ahnung wie es ist ein behindertes kind zu haben aber ich stell es mir nicht einfach vor....denn man ist sein leben lang für dieses kind verantwortlich und das dann mal 3 kann ich mir einfach net vorstellen....
Ich kann dich da sehr gut verstehen und ich denke da schon auch so wie du. Mit dem Gedanken umzugehen ein behindertes Kind zu haben, aber hast du je ein behindertes Kind gesehen das gesagt hat, ich wünsche mir dass ich nie geboren wäre? Klar is es sicherlich schwierig mit so einem Thema, aber solche Kinder sind oft viel lebensfroher als andere Kinder. Und es kann genau so schwierig oder noch schwieriger sein ein "gesundes" Kind groß zu ziehen als ein "behindertes" Kind. Ich war 1 Jahr in einer behinderten Tagesstätte und ich war immer wieder verblüfft mit welchen einfachen Dingen diese Kinder freude hatten und wieviel Nähe und Liebe sie zugelassen haben. Ich denke, wenn man damit zurecht kommt? Warum nicht.
Nunja ein sehr schwieriges Thema wie ich finde. Ich persönlich würde das niemals riskieren wollen und hätte wohl auch beim 2ten Kind schon sehr gezögert, aber zu sagen das wäre verantwortungslos, das würde ich ebenfalls niemals tun. Zum einen wie gesagt haben diese Leute entsprechende Vorkehrungen getroffen zur finanziellen und pflegerischen Versorgung, zum Anderen kannst du niemals ausschliessen dass die Eltern nicht steinalt werden und evtl sogar ihre Kinder überleben... da kann man nicht einfach von ausgehen die Eltern sterben vorher und dann sind die Kinder alleine da... da dürften ja im Prinzip gar keine Menschen mehr Kinder bekommen den das Risiko einer Behinderung hast du immer. Ok gut die hatten das wohl vorher gewusst und sich trotzdem für die Kinder entschieden... aber weisst du den ob das 3te auch behindert ist??? Das kann ja jetzt ganz gesund sein. Ich habe 2 Freundinnen mit behinderten Kindern, das erste Kind ist herzkrank, meine Freundin wusste das während der SS schon und hat ihren Sohn trotzdem ausgetragen, ok gut er ist zumindest nicht geistig behindert. Bisher hat sie kein 2tes Kind, aber schliesst es nicht gänzlich aus. Meine 2te Freundin hat ein schwerstbehindertes Kind durch Frühgeburt in der 24 Woche. Absoluter Pflegefall, keinesfalls alleine ohne Hilfe lebensfähig. Meine Freundin hat sich, obwohl die Ärzte gesagt haben sie wird mit 80% wieder eine Frühgeburt haben zu einer zweiten Schwangerschaft entschieden, es wurde wieder eine Frühgeburt allerdings in der 32 Woche, das Mädel ist gesund. Auch ein 3tes Kind wäre geplant gewesen und ich weiss meine Freundin würde auch das noch gebacken bekommen, sie ist eine sehr aktive, kämpferische Frau aber gesundheitlich von ihrer Seite geht eine 3te SS nicht mehr. Ich würde sie niemals verurteilen, ich ziehe meinen Hut vor ihr. Und sie sagt heute schon, die behinderte Tochter wird mit etwa 14 Jahren dann in eine betreute Wohneinheit umziehen, den jetzt zuhause bei den Eltern kann man ihr niemals ein so abwechslungsreiches Leben bieten als das was dann im behinderten Pflegeheim auf sie zukommen könnte. Im Prinzip sieht das Mädel( heute 9) zuhause immer nur die Eltern, die Schwester und die Therapeuten die wöchentlich kommen. Klar meine Freundin nimmt das Kind schon überall mithin( Ausflüge etc..) aber trotzdem bin ich auch der Meinung dass in einem gut ausgewählten Pflegeheim( und trotz vieler negativer Nachrichten gibt es diese, man muss sie nur suchen und testen) auch behinderte Menschen eine schöne Zeit haben können. Ein zweischenidiges Schwert aber ich würde diese Familie nicht aufgrund der Geschichte verurteilen... da sind mir Harz 4ler mit zig Kindern rauchend vor der Glotze sitzend schon mehr Dorn im Auge, ganz ehrlich.
Wenn meinem Kind was passieren würde wenn es älter ist dann ist das was ganz anderes wenn ich weiss bevor ich schwanger werde das mein Kind behindert werden wird würde ich mir gar nicht erst ein Kind "machen" lassen!!! Man sollte immer an erster Linie hat das Kind denken und ob so ein Leben eigentlich lebenswert ist. Es muss doch nicht sein da man sich ein Kind machen lässt wenn man 100% weiss das Kind wird behindert...
Du kannst nie 100% sagen dass ein Kind behindert wird, auch die Ärzte können das im Vorfeld nur anhand Statistiken " mutmassen", aber die Natur schreibt ihre eigenen Gesetze die kein Arzt jemals zu 100% festlegen kann! Die können dir sagen anhand der " Erfahrungen" könnte es zu so und zu soviel Prozent sein, aber letztendlich kann dass dann wieder nur eine FU feststellen ob es so ist und dazu muss man bekanntlich schon schwanger sein... dann sind wir wieder beim Thema Abtreibung oder nicht.. Ohne jemals in so einer Situation gewesen zu sein kann man hier viel schreiben, ob man es selber anders machen würde steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.
Mit dem zweiten Absatz muss ich dir recht geben. Behinderte haben es nunmal wesentlich schwerer in unsere Gesellschaft integriert zu werden als gesunde Personen. Würde mir da auch x-Mal überlegen ob das Leben für mein Kind denn auch wirklich lebenswert wäre und ob ich ihm damit einen Gefallen tue... Im Falle natürlich, man erfährt sowas vorher! Allerdings gabs ja auch schon Fälle wo medizinisch festgestellt wurde das eine Behinderung vorliegt und die Kinder dann zu 100% gesund auf die Welt kamen!! Auch Ärzte sind nur Menschen!
ja aber nach 2 behinderten Kinder ist die Chance ein gesundes Kind zu bekommen wohl sehr sehr gering....
Hmm... Schwer auszudrücken was da so in einem vorgeht... Ich hätte nach dem ersten Kind und der Nachricht das weitere Kinder ebenfalls wieder behindert werden würden schon "aufgegeben". Finde das den Kindern gegenüber irgendwie nicht fair, denn unsere Gesellschaft ist einfach in dieser Hinsicht sehr unfair und gemein. Das würde ich den weiteren dann somit ersparen und könnte mich komplett dem einen, einzigen widmen. Vielleicht hatten sie jedoch die Hoffnung, das weitere Kinder trotzdem gesund zur Welt kommen? Das weiß man ja nicht... Ist auch letztendlich deren Entscheidung. Und jeder würde anders handeln wie man hier wieder herauslesen kann, was auch gut so ist. Und zum Thema "später mal"... Wer weiß ob die Kinder aufgrund dieser Behinderungen icht evtl. vor den Eltern gehen? Sowas gibt es auch oft. Leider. Hat das 3. Kind denn nun auch wieder eine Behinderung oder ist es womöglich gesund?
Wie gesagt wenn man schon 2 Behinderte Kinder hat sollte man sich doch sehr überlegen ein 3tes Kind zu bekommen... Ich habe mit schwerst Behinderten Kindern zusammen gearbeitet... und ich weiss wie so ein Leben aussieht und es is alles andere als lebenswert und ich glaube jeder darf hier seine Meinung äußern... Abtreibung das sollte jeder für sich selber entscheiden darüber zu urteilen wäre falsch das is jedem seine sache...!!! Ich weiss nur wenn die Chance bestehen würde das mein Kinde behindert wird dann würde ich mir keins "machen" lassen...!!! Weil ich sterbe irgendwann und was wird dann aus dem Kind?? Das ein Leben lang auf mich angewiesen ist!?
ach mädls ich wollte hier keinen streit rein bringen! aber ich muss sagen ich sehe das ganz genauso wie Prinzessin (und sie hat ja sogar Erfahrung damit) und ich verurteile auch niemanden (und schon gar nicht die Familie! Ich kenn sie ja etwas und ich weiß das die sie ihr bestmögliches für die Kinder geben werden!) aber ich hab gesagt das ich es nicht verstehen kann bewusst 3 behinderte Kinder zu bekommen! und dabei bleib ich auch! Ob das 3. Kind behindert ist weiß ich nicht (ist ja erst 2 Tage alt) und ich wusste auch nix davon dass sie überhaupt eines bekommen! Aber sie hat damals schon meiner Mama erzählt das sie zu 100% wusste das ihr 1. Kind behindert werden würde und auch jedes weitere! Ich denk net das sich daran was geändert haben wird..... Meine Mama und ich haben die Frau immer total bewundert wie gut sie damit umgeht (und wie gesagt ihr Mann und sie sind super kluge und nette Menschen) aber trotzdem finde ich bewusst 3 behinderte Kinder zu haben sehr schwer nachvollziehbar....
"und ich weiss wie so ein Leben aussieht und es is alles andere als lebenswert". .. woher nimmst du den diese Erkenntnis?? haben dir das die behinderten Kinder gesagt??? Also das Mädel meiner Freundin, was wirklich extremst behindert ist macht sehr oft nicht den eindruck als hätte sie keine Lust am leben... äussern dazu kann sie sich nicht aber wer vermag zu sagen was in ihrem gehirn diesbezüglich vorgeht??????????????
Klar sind Ärzte auch nur Menschen... deswegen jedem das seine!!! Schön das jeder dazu eine andere Meinung hat, deswegen am Ende muss das jder für sich entscheiden...!!! Aber bei der Entscheidung sollte in erster Linie immer ans Kind gedacht werden...
Sehe es ja genauso wie du... Pflichte dir da wirklich in jedem Satz bei. Aber es gibt eben auch Menschen, die denken erstmal an sich und das sie ein Kind haben wollen und denken nicht darüber nach, wie es wohl dem Kind dann ergehen wird wenn es denn mal größer ist, etc. Was natürlich nun niemanden angreifen soll!!!! Denn jeder kann für sich selbst entscheiden!!
findest du ein leben lebenswert wenn man auf der straße angespuckt, ausgelacht und verspottet wird... und du brauchst mir nichts zu erzählen diese gemeinschaft in der wir leben wird immer schlimmer selbst alte leute habe ich kennengelernt von denen die kinder verspottet wurden... ich möchte dich einmal mit in die behinderten schule nehmen die in der ich gearbeitet habe... ob du dann noch so reden würdest???
Nicht das hier jetzt ein riesen Streit losgeht! Jeder sagt seine Meinung, welche eben auch akzeptiert werden muss wenn jemand so denkt!
Sorry aber das ist doch kein Grund Heutzutage wirst du als ganz normales Kind sein und auf der Straße bespuckt und ausgelacht werden
überall wo tina is gibt es streit sie hat schon einmal so einen riesen streit verursacht weil sie nichts auf sich beruhen lassen kann...
Der war ja wohl daneben, warum gehst Du jetzt Tina an? Weil sie nicht Deiner Meinung ist?
Wenn du mir nun noch sagst wo ich Tina angehe....????? Ich hab die gute Frau nicht ein einziges Mal angesprochen. Habe lediglich zu Prinzessins Meinung tendiert.
sorry kriistin, Du warst doch gar nicht gemeint
Fands nur nicht ok, dass Prinzessin so lapidar schreibt Tina würde immer Streit suchen.
Ich sag jetzt aber nix mehr dazu und geh einkaufen.
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ich finde auch das wir es nicht ausarten lassen sollten.
zu diesem thema haben nun mal alle eine andere meinung, und so soll es auch sein. jeder vertritt seine meinung, aber jemanden wegen einer anderen meinung zu kritisieren, das muss nicht sein.
lg annett
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so jetzt haben wir uns alle wieder lieb! ![]()
*juhuuuu* :P
nein weil tina einfach nichts auf sich beruhen lassen kann... ich habe schon mal mit ihr endlos diskutiert obwohl ich nur meine meinung geäußert habe... und es hat nun mal jeder seine eigene meinung und das kann sie einfach nicht akzeptieren...
Nunja... und weiter gehts. Jetzt soll ich ja Tina angegangen sein (laut Jana). Frag mich nur wo????????? Artet es jetzt zum KiGa hier aus, weil niemand seine Meinung offen sagen kann?
kristin hier können einige die meinung anderer nicht akzeptieren...
ja stimmt, hier gibts leider einige die keine Meinung gelten lassen... und damit meine ich nicht mich:-) :-) Lass es gut sein Prinzessin :-) :-) :-)
Hallo ihr Februar-Mamis, ich schleich mich mal aus dem März Forum zu euch. Ich les manchmal ganz gern bei euch mit und wollte bei dieser hitzigen Diskussion mal meinen Senf dazu geben. Also erstens, als "Aussenstehende"(bin ja sonst nicht aktiv bei euch), finde ich euch doch recht aufgeregt, ABER eigentlich zeigt es doch nur, dass ihr euch mit dem Thema scheinbar ernsthaft beschäftigt. Auch wenn jeder dazu eine andere Meinung hat und die steht jedem zu. Kenne aber auch eure anderen hitzigen "Streits" nicht, die es ja scheinbar auch schon gab(so klingt es zumindest in dem ein oder anderen Post). Zum anderen wollte ich gerne auch noch meine eigene Meinung zum Ursprungsthema beitragen. Ich finde es sehr schwer über die Familie mit drei Kindern "zu urteilen", denn auch wenn man mit Ihnen eng befreundet wäre steckt man nicht in der gleichen Situation und jeder der nicht selber tatsächlich solche Entscheidungen treffen musste, kann nur spekulieren. Ich selber habe eine Behinderte Schwester. Sie ist um ein vielfaches jünger als ich und geistig behindert. Sie hat ein Down-Syndrom. Ich persönlich finde sie ist eine Bereicherung für unsere Familie(genau wie meine andere jüngere Schewester ohne Behinderung). Nach der Geburt meiner behinderten Schwester war eine der Hauptfragen: "Oh mein Gott, hätte man das nicht vorher wissen können?" und die Antwort war ganz klar: Ja! Aber es hätte nichts geändert. Ich persönlich würde auch ungern ein behindertes Kind groß ziehen. Was allerdings nicht bedeutet, dass ich das Leben meiner Schwester nicht als lebenswert einschätze. Sie hat definitiv ein anderes Leben als meine nicht behinderte Schwester, aber das stört am ehesten andere und nicht meine Schwester selber. Sie lacht unglaublich viel, ihr geht es gut. Aber es bedeutet für meine Mutter natürlich viel mehr Arbeit zwecks Förderung etc. Also was ich eigentlich damit sagen möchte ist, dass die "Einstufung" auf lebenswert oder nicht lebenswert ziemlich schwer zu treffen ist. Auch wenn man mit behinderten Kinder gearbeitet hat(was ich im übrigen auch habe) denke ich, dass man bei der Arbeit die geballte Dramatik hat. Im Einzelfall sieht es aber manchmal doch etwas anders aus. Letztenendes denke ich, es gibt viele Meinungen und kaum eine davon kann alles erfassen und keine ist falsch oder richtig! Jeder von uns ist froh, wenn wir ein nicht behindertes Kind bekommen und trotzdem müssten wir alle damit leben, wenn unser Kind es doch ist. Ob vorhersehbar oder nicht! Ich hoffe mir jetzt keinen ärger eingehandelt zu haben :-) und wünsche euch einen schönen Tag und vorallem eine komplikationslose Restschwangerschaft und Geburt. Liebe Grüße Laria mit Bauchzwerg
Danke für deinen konstruktiven Beitrag, dem kann ich nur beipflichten! :-)
Hallo!!! also, Kinder sind kinder, menschen sind menschen! Egal mit was für problemen man zu Kämpfen hat. Behinderungen bedeuten nicht gleich, wie viele leider gottes denken, körperlich, geistig usw. Behindert ist nur ein anderes Wort für Körperlich eingeschränkt! Dazu gehören unteranderem z:B leute die eine Brille tragen, soll jetzt keine beleidigung oder so sein. war nur nen Beispiel. ich besitze selber einen behindertenausweis, leute die mich kennen wissen das für andere leute die mich nicht kennen und auf der straße sehen oder auf foto´s denken sich "eine ganz normale junge frau" ich habe gelernt damit um zugehen und bin mir bzw war, bis der Humangenetiker mir was anderes sagte, im klaren gewesen das es meinem Kind nicht anders da ergehen wird als mir. ich wurde am anfang vom Kindsvater als verantwortungslos bezeichnet weil ich das riskiere. aber ich bin nun mal schwanger geworden, und das ich körperliche einschränkungen habe, sry aber dafür kann das kind nichts und abtreibung kam für mich nicht infrage. jeder Renter gilt als Behindert (Körperlich eingeschränkt) jeder hat seine eigene Meinung!! Und jetzt aber eine frage an alle: HAT NICHT JEDER EIN RECHT AUF LEBEN??? Egal ob Behindert oder nicht? sry aber
Guten Morgen, das Thema verfolgt mich nach dieser Diskussion gestern. Hab ganz lange drüber nachgedacht und muss mich Nienchen uneingeschränkt anschließen. Für mich ist besonders schwierig die Frage was ist behindert, wo macht man da ein Grenze? Ist eine Sehschwäche schon eine Behinderung? Eine Lernschwäche vielleicht? Diabetes? Darf ein kleinwüchsiges Paar Kinder bekommen oder wäre das verantwortungslos? Da ist so eine große Grauzone, dass ich mir nicht anmaßen würde zu entscheiden was ist lebenswert ( wie ihr das so schön nennt ). Und dass es Menschen mit Handycap schwer haben in unserer Gesellschaft, ist nicht deren Problem sondern hier haben offenbar die nichtbehinderten ein großes Problem. Ich selber mag es bunt und finde - jedem das seine. Und wenn sich ein Paar in dem Wissen, dass das Kind krank sein könnte, trotzdem für dieses Kind entscheidet ... ganz ehrlich ich finde es nicht verantwortungslos sondern sehr mutig.