Mitglied inaktiv
Ich finde den Beitrag was hier rumging von edina überhaupt nicht passend. Jedes Kind ist anders und wenn ich nochmals meine Geschichte von Anfang an erzähle hättet ihr auch keine Lust mehr aufs Stillen. Ich pumpe noch ein bisschen Muttermilch (2x am Tag ca. 60-70ml kommen noch zusammen) ab sonst bekommt er dazu weils ja nicht reicht noch Pre und die anderen Mahlzeiten schon die 1er Nahrung weil ich ja auch beim Abstillen bin. Egal ob er gerade Mumi oder Pre oder die 1er getrunken hat er hat immer mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Da kann man überhaupt nichts verallgemeinern. Ich werde jetzt auch nicht von Anfang an alles erzählen weil ich durch die KiÄrztin und Physiotherp. herausgefunden habe an was es liegt. Er hat eine Lieblingsseite und schaut immer nach rechts und streckt sich immer wie ein C aber zur rechten Seite dementsprechend. Da meinte die Physioth. dass es auch mit dem Darm zu tun hat und er schlechter verdauen kann. Dann ist noch ein leichter Nabelbruch bei ihm was aber lt. KiÄrztin noch nicht dramatisch ist und wir beobachten müssen. Er ist halt noch sehr schwach und schläft an der Brust als auch an der Flasche ein. Muss halt immer noch ihn durchs Wickeln zwischendurch wach halten. Er braucht auch immer noch ne Std. zum Trinken insges. weil er halt ein Genießer ist und lieber drumherum guckt statt zu trinken. Bloß bei der Flasche habe ich die Kontrolle mehr was er trinkt. Er trinkt auch nicht die empfohlene Menge von 165ml sondern meist 80-130 manchmal wie heute Mittag sogar insges. mit Mumi 180ml aber da hat er "mal" 4 Std. durchgehalten wo er sonst alle 2 Std. kommt. Also wie gesagt jedes Kind ist individuell und jede Mami muss es für sich entscheiden was das beste und stressfreiste ist für ihr Kind. Ich komme im Moment damit klar aber ich denke die Zeiten werden vielleicht noch fester. Er ist ja erst fast 8 Wochen alt. Mein Großer hat damals auch die Flasche bekommen und ist nicht dick. Ich kenne eine die wurde ein dreiviertel Jahr gestillt und geht sehr auseinander. Aber das ist die Ernährung gewesen die danach folgte. Unser Großer und der Kleine die nehmen sich was sie brauchen und das ist gut so ob per Flasche oder Brust. So ich hoffe mein Beitrag hat nicht irgendjemanden irgendwie verletzt oder angegriffen weil ich kann das nicht mehr hören was diskutiert wird. Und was die Hebis und Ärzte erzählen und raten weicht sehr voneinander ab. Ich habe meine Entscheidung für mich und mein Kind getroffen und ich hoffe ihr habt es auch bald. Sorry bissl lang aber musste mal sein. GlG an alle Sabrina mit Milo Len
Sehe ich auch so. Hab zwar noch nie gestillt aber wenn ich das teilweise so mitbekomme wäre mir das alles zu viel Stress. Meine ist 6 Wochen und trinkt auch allerhöchstens 130ml, kommt ca alle 3,5h, das ist ganz normal. Mein Sohn schlief auch immer bei der Flasche ein, ein größeres Saugerloch war dann die Lösung.
hallo,
das hast du gut geschrieben :-). man kann nicht alles verallgemeinern. manche kinder benötigen 1er nahrung. das beste beispiel ist die kleine meiner freundin. die hatte mit 4 monaten den rs virus und war mit mama in der klinik. dort gab es pre und meine freundin meinte, das ist ein durchlauferhitzer, da plärrt sie alle 2 stunden :-). nein, das kh musste eben den versuch starten (meine freundin hat sich sicher ein zweites loch in den hintern gefreut) und gab pre. und die kleine brüllte munter alle 2 stunden, trank und brüllte wieder. selbst die schwestern haben es dann eingesehen und mausi bekam die 1er nahrung :-). und dick ist sie bis heute nicht .
ich stille gerne und ausschließlich und habe das problem, das ich ja nie genau sehe, wieviele ml die kleine maus gerade trinkt. und an den abenden und während der stundenlangen schreiphasen und des immer wieder anlegens zieht es mich immer mal richtung flasche geben. aber dann muss ich wieder sagen: ich bin zu faul, das alles zu sterilisieren etc. dann schieb ich halt nochmal die brust hinterher.
groß werden die mäuse, ob mit mumi oder flaschennahrung. und wegen der abwehrkräfte zweifel ich auch ein wenig. der große wurde knapp 1 jahr gestillt (5 monate voll, der rest teilgestillt) und hatte mit 8 wochen eine bronchitis. die kleine hatte mit knapp 4 wochen schon die erste erkältung. und eine andere freundin von mir hatte anscheinend die reine sahne in der brust, der zwerg war und ist sehhhhhr mopsig. und, der mops ist dauerkrank :-(. und als er mal wieder krank war und sie in der klinik zum notfalldienst war, da meinte ein sehr geschätzter arzt zu ihr: sie füttern ihr kind mit der flasche zu dick. jo klar, der zwerg war zu diesem zeitpunkt ein reines stillkind.
in diesem sinne:
brust raus oder flasche und gut :-).
lg
claudia & finchen
"Also wie gesagt jedes Kind ist individuell und jede Mami muss es für sich entscheiden was das beste und stressfreiste ist für ihr Kind."
Ich habe es im Krankenhaus versucht, ihn immer wieder angelegt, er wollte einfach nicht und selbst mit Hilfe der Schwestern & Hebammen hat es nicht geklappt. Stillhütchen haben auch nicht den gewünschten Efekt gebracht, damit die Milchprouktion anregt wurde habe ich an der Milchpumpe gehangen, ihn trotzdem immer wieder angelegt, aber er wollte einfach nicht! Für den Kleinen und mich einfach nur Stress und ich war total am verzweifeln.
Zum Schluss kam die Frage abpumpen oder Milchnahrung.
Ich habe mich für die Milchnahrung entschieden für uns die beste Entscheidung und ich finde mein Sohn sieht immer sehr zufrieden aus. Er ist gesund, munter und nimmt schön zu.
Was will man als Mama mehr?
Ja, ich schließe mich an. Es wird Zeit, dass Frauen die nicht Stillen nicht ständig den Zeigefinger bekommen.... Das meine ich nicht böse.
Wichtig ist doch auch, dass die Mütter dabei entspannt sind. Und ich glaube, es ist keine reine Kopf-Entscheidung. Ich kann natürlich theoretisch begründen, warum ich mir den Streß mit dem Stillen grad antue, wunde Brustwarzen, Brustentzündungen und ständiges Anlegen inklusive. Aber der eigentliche Grund ist ein emotionaler Grund. Ich hab eine tiefe Abneigung gegen angesabberte Gummisauger (wenn ich mal eine Psychoanalyse mache, frag ich mal danach ;) ). Und ich bin zu faul und zu schusselig für den ganzen Sterilisationskram. Ich würde die Hälfte vergessen, wenn ich rausgehe. Meine Brüste sind zum Glück festgewachsen. Meine Freundin hatte sich vorgenommen genauso zu stillen, wie ich auch meine Große gestillt habe. Hat sich riesigen Streß gemacht, kein Milcheinschuss, hungriges Kind, weinende Mama. Dann Milcheinschuss, bekam Brustentzündung mit Abszess und Krankenhausaufenthalt. Wirklich gut ging es beiden erst, als sie sich dazu entschieden hat Abzustillen und die Flasche zu geben. Das Kind ißt wie ein Scheunendrescher, ist übrigens auch nicht dick. Ja, jede Mutter muss selber entscheiden, was für sie richtig ist. Und es bringt nichts, sich unter Druck zu setzen, weil man sich in eine Richtung gezwungen fühlt. Und eine entspannte Mama ist sicher eine "bessere" Mama, als eine weinende und frustrierte Mama. Liebe Grüße Lian
Ja, stimme euch zu. Alle sollen entspannt sein. Ich meinte nur, dass viele meinen, dass Zufüttern eine entspanntere Situation bringt, das ist oftmals nicht der Fall. Darum ging es mir, aber nicht um einen Fingerzeig!! Lg Edith mit Sarah, * 1.2 2011