Monatsforum Dezember Mamis 2010

Furchtbarer Tag mit voller Angst...

Furchtbarer Tag mit voller Angst...

mausi87hb

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Meine Mutter war über ein paar Tage im Krankenhaus... heute das ergebnis...Verdacht auf MS... wir sind nur noch am heulen... Donnerstag muss sie nochmal ins Krankenhaus und dann werden sie feststellen ob es wirklich MS ist!!! Sie hat sogar Angst ihren Enkel nie sehen zu können! Bauchzwerg meldet sich heute auch garnicht...noch zusätzliche Angst! Oh man... mag nicht mehr! Sorry musste mal raus!


MelliMel

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Antwort auf Beitrag von mausi87hb

Oh, das tut mir sehr leid für Euch. Wünsche Euch ganz viel Kraft, und vielleicht ist es ja am Ende doch nicht die schlimmste Diagnose, also MS. Außerdem kann man mit MS ja auch leben, es ist ja nicht gesagt, dass man dann nur noch eine kurze Lebenserwartung hat. Kenne einige, die damit leben müssen. Dennoch, immer positiv denken und Kopf hoch. Und Baby merkt vielleicht, dass es Dir nicht gut geht und ist selber deswegen nicht so aktiv. LG Melli


Fuchsina

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Antwort auf Beitrag von MelliMel

Es tut mir wirklich sehr leid für Euch. Aber MS ist nicht zwangsläufig Ende der Welt. Habe Bekannte die es haben, und sind seit Jahren symptomfrei! Sie müssen sich lediglich 3-4 Mal die Woche ein Medikament spritzen.


Mamae2004+2010

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Antwort auf Beitrag von mausi87hb

Hey, macht Euch mal nicht verrückt! Noch steht doch nichts fest und so lange - und auch im Falle einer Diagnose - solltet Ihr versuchen, immer positiv zu denken. Deine Mutter, weil sich das ungemein auf den Gesundheitszustand auswirkt und Du, weil Du ein Baby in Dir trägst. Ich kann nur sagen, dass eine Freundin von mir MS hat und prima damit lebt. Sie hat nicht einmal irgendwelche Schübe und plant ihr 2. Kind. Es gibt also durchaus abgeschwächte Formen von MS, bzw. die Fälle, bei denen ewig nichts ausbricht und die damit gut leben können. Zumindest weiß ich es so von meiner Freundin und möchte das - gut gemeint - an Dich weitergeben...


Beauty

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Antwort auf Beitrag von Mamae2004+2010

Kann mich Mamamae nur anschließen. Ich habe auch eine Freundin der vor 2 oder 3 Jahren die Diagnose gestellt wurde. Erstmal ein riesen Schock. Doch sie lebt damit ganz gut. Am Anfang war es eine Umstellung mit den Medis, aber mitlerweile geht es ihr nicht wirklich schlecht. Klar, kann es mal zu Schüben kommen. Doch bis jetzt ist sie verschont geblieben. Auf jeden Fall positiv denken! LG - Dörte


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mausi87hb

Hallo! Da kriegt man einen zuviel in dem Moment, kann ich gut nachvollziehen, aber ich erzähl die Geschichte mal in Kurzform. Vor 2 Jahren fing es auf einmal morgens an. Ich sah verschwommen, Schwindel, Übelkeit, ich konnte nicht mehr laufen vor Schwindel, ständig mußte ich mich links halten sonst wäre ich einfach umgekippt, das ging tagelang so. Wurde damals von Arzt zu Arzt geschickt, Augenarzt, Neurologe, Radiologie (MR Schädel), Orthopädie, HNO und ca. 10x Hausarzt für Blut etc. und niemand fand was, bis der zweite Neurologe, zudem ich nochmals geschickt wurde, da keine Besserung eintrat, den V.a.MS äußerte und mich stationär in eine Klinik schicken wollte, in der ich dann auch direkt auf das Leben mit MS vorbereitet worden wäre. Ich muss sagen, ich habe zu der Zeit sehr viel gelesen und mich informiert, obwohl es noch nicht 100%ig feststand, aber ich denke es ist normal, auch wenn man mit solch einer Verdachtsdiagnose konfrontiert wird. Daher weiß ich auch, da ich in vielen Foren unterwegs war, dass ein Leben mit MS zu schaffen ist und kein Todesurteil bedeutet. Dann war eine Bekannte bei mir zu Besuch, die mir auf jeden Fall einen Besuch bei einem Chiropraktiker empfahl, da ich ja tagelang nur lag und ich dadurch total Kreuzschmerzen hatte und ich das nicht auch noch ertragen konnte. Nächsten Tag bin ich da hin und zum Glück erschuf Gott diesen Menschen, er hat mir jede Menge erspart, denn es war der sogenannte Atlas (1. Halswirbel) der total ausgerenkt war und weder Orthopäde oder sonst irgendein Arzt hat dies zuvor festgestellt. Ich wurde eingerenkt und "lief ohne Hilfe" aus der Praxis! Also nicht die Ohren hängen lassen und das Schlimmste befürchten, bevor es nicht gesichert ist. Und weiterhin kann ich nur sagen, was alle vorher gesagt haben, MS ist heutzutage mit den richtigen Medikamenten zu schaffen. Ich wünsch Euch alles Gute. LG Christine